Vermieter will keine Betriebskostenabrechnung aushändigen, was tun?

Hallo,

ich habe seit drei Jahren keine einzige Betriebskostenabrechnung von meinem Vermieter bekommen. Ich habe ihn schon mehrere mal auf dieses Thema angesprochen, aber immer hieß es, dass er erst ab Ende des Jahres eine Betriebskostenabrechnung erhalte. Am Ende des Jahres sprach ich ihn wieder darauf an, aber er sagte nur, dass er noch keine erhalten habe. Nach zwei Jahren sprach ich ihn wieder darauf an, zumal er mir letztes Jahr keine Betriebskostenabrechnung aushändigte. Jetzt sagte er, dass er diese bei seinem Anbieter verlangen müsse, dass könne drei Monate dauern. Ich habe ihm gesagt, dass er mir die Betriebskostenab. in drei Monaten einfach in mein Briefkasten werfen soll. Jetzt sind drei Jahre vergangen und ich habe immer noch keine von ihm erhalten, des Weiteren beziehe ich in eine Wochen meine neue Wohnung. Habe ihn wieder darauf angesprochen, er sagte dann, dass er sie nicht da hat. Er schaut, ob er eine bekommt. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch, habe sehr selten die Heizung an. Mittlerweile habe ich ein wenig Angst, da ich seine Reaktionen nicht verstehe. Was soll tun? Habe Angst, dass er mir die Kaution auch nicht aushändigt, obwohl die Wohnung keine Schäden hat. Habe ich überhaupt noch die Möglichkeit eine Betriebskostenab. von ihm zu bekommen? Danke im Voraus.

Wohnung, Miete, Mieter, Recht, Kaution, Vermieter, Immobilien, Mietvertrag, Appartement, Betriebskosten, mieterschutz, Wohnungsmarkt
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Waschmaschinenraum ohne Erwähnung im Mietvertrag?

DRITTER VERSUCH DAS FOTO ANZUFÜGEN

Vermieter und Mieter haben bei der gemeinsamen Vertragsunterzeichnung (und Erläuterungen seitens des Vermieters) zu den Betriebskosten folgende Kennzeichnungen in den Verträgen gemacht.

Frage 1: Sind die überhaupt relevant oder hätte man sich das schenken können?

Nächste Frage – zuvor eine Information:

Die Mieterin hat im Vertrag einen Kellerraum erwähnt. Jedoch keine Räume der gemeinschaftlichen Nutzung. Es wurde ihr bei Besichtigung ein „Waschmaschinenraum“ gezeigt, mit Strom und Wasser über die Wohneinheit gezählt und abgerechnet. Dies geschieht in der Betriebskostenabrechnung (bei Wasser über einen sep. Wohnungswasserzähler) und über den Stromversorger (dessen Zähler und Rechnung zur Wohnung gehörend).

Der Raum wird nicht beheizt. Die Beleuchtung des Raumes läuft über Allgemeinstrom in der Betriebskostenabrechnung.

Frage 2: Es werden in der Betriebskostenabrechnung „Kosten des Betriebs der Wäschepflege“ abgerechnet (Pkt. 3 p) – siehe Foto). Ist das zulässig? (Sind zwar Peanuts – aber einfach pauschal 30,- €/a – seit x Jahren konstant?)

Nächste Frage – zuvor eine Information:

Die Nutzungsmöglichkeit des „Waschmaschinenraumes“ steht ja nicht im Vertrag. Auch nicht bei den anderen Mietern und Nutzern (gesamt 3 Parteien). Dieser Raum soll jetzt ersatzlos weichen und die Fläche dem Ausbau einer neuen zusätzlichen Mietwohnung im Objekt dienen.

Frage 3: Ist die Nutzung des Raumes (mit der vorgestellten Installation) nur eine Duldung des Vermieters oder besteht ein Anspruch auf Fortbestand?

Für besonders Engagierte ist der nicht angekreuzte Punkt unter 3. r) (siehe Foto) „Wartung der … Rauchwarnanlagen“ der nunmehr (seit 2015) auch abgerechnet wird.

Frage 4: Kann der Vermieter es – oder nicht?

Wie immer – seit mir bitte wohlgesonnen, wenn ich mich schlecht ausgedrückt haben sollte. Danke im Voraus.

Mieter, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Betriebskosten, Nebenkosten, Vertragsrecht, Nutzungsänderung
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Wie Übernahme des privaten Kfz in Betriebsvermögen und Umgang mit Kosten?

Hallo zusammen,

ich möchte mich selbständig (Freiberufler) machen und werde für Fahrten zum Kunden mein privates Kfz nutzen. Einen Weg zur Arbeitsstätte habe ich nicht, da mein Dienstsitz meine private Wohnung ist. Ich habe einiges gelesen, jedoch unter Umständen nicht vollends verstanden. Deshalb würde ich mich mehr als freuen, wenn Ihr mir dabei helfen könntet.

Ich gehe aktuell davon aus, dass ich mein Kfz zu mehr als 50% betrieblich nutzen werde und nur ein sehr geringer Teil dem privaten Zweck zuzuordnen ist. Prinzipiell kann man zwischen 1% und Fahrtenbuch wählen - aufgrund des Alters des Kfz und dem sehr geringen privaten Anteils würde ich das Fahrtenbuch wählen.

Frage 1: Schaut man am Ende des Jahres auf das Fahrtenbuch und berechnet dann den Anteil der Privatfahrten oder macht man dies monatlich?

Ich habe das gebrauchte Kfz mit EZ 2008 im Jahr 2012 für rund EUR 8.500 gekauft. Entsprechend wird das Fahrzeug in diesem Jahr 10 Jahre alt. Nun soll dieses Kfz in das Betriebsvemögen übergehen, da ich davon ausgehe, dieses zu mehr als 50% betrieblich zu nutzen.

Frage 2: Sind Fahrzeuge nicht nach 6 Jahren vollständig abgeschrieben, in Ausnahmefällen mit einem Alter von 8 Jahren und einer Nutzungsdauer von 2 Jahren? Wie geht dies nun in das "Betriebsvermögen" über bzw. was wäre hier abzuschreiben?

Das Kfz und sämtliche weiteren Dinge wie Versicherung, Steuer, ADAC-Beiträge sind auf meinen natürlichen Namen angemeldet.

Frage 3: Muss ich hier etwas Namens-technisches tun, da es sich um ein Firmenfahrzeug handelt bzw. handeln wird?

Frage 4: Ist es korrekt, dass sämtliche verbundenen Kosten als Betriebsausgabe anzusetzen sind einschl. Vorsteuerabzug?

Frage 5: Am Ende des Jahres wird der Anteil Privat berechnet und dann das Betriebsergebnis und USt. korrigiert - richtig?

Frage 6: Die Kfz-Versichrung habe ich im Januar bereits vollständig bezahlt - aufgrund der Änderung des Jahreslaufleistung wird es eine Nachzahlung im Rahmen meiner Selbständigkeit geben. Wie gehe ich mit dem Anteil des bereits bezahlten Versicherungsbeitrages um? Ich habe angenommen, dass ich den reinen privaten Teil subtrahiere, den dann verbleibenden Betrag als Betriebsausgabe einschl. der Nachzahlugn ansetze und dann am Ende des Jahres entsprechend des Anteils korrigiere.

Da das Kfz nicht ewig halten wird, möchte ich auch an einen Verkauf in Betracht ziehen. Hierbei sollen jedoch Umsatzsteuer für den Endkunden anfallen.

Frage 7: Wie ist jedoch dabei umzugehen, wenn auf dem Papier kein Wert bzw. Abschreibung mehr? Als Privatmensch habe ich selbst bereits USt. für das Kfz bezahlt.

Frage 8: Wie gestaltet es sich mit dem Kfz, wenn ein Leasingfahrzeug im kommenden Jahr geleast wird? Geht das dann wieder still wieder in das private Vermögen über?

Frage 9: Was, wenn am Ende des Jahres doch nicht zu 50% betrieblich genutzt?

Vielen Dank im Voraus!

Damit würdet Ihr mir sehr helfen.

MB

KFZ, Steuern, Selbständigkeit, Recht, Firmenfahrzeug, Betriebsausgaben, Betriebskosten, Fahrtenbuch, Ausbildung und Studium, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Nebenkosten: Widerspruch und Erhöhung in welchem Umfang zulässig?

Hallo, ich habe gerade die Nebenkostenabrechnung für meine Mietwohnung 2016 erhalten und soll 450€ nachzahlen. Bisher war seit rund 7 Jahren ein Ausgleich bzw. eine deutliche Rückzahlung normal.

Nach Prüfung zeigte sich, dass die Steigerung größtenteils auf den Posten "Reinigung" geht. Dieser hat sich innerhalb eines Jahres von ca. 4.200€ auf ca. 9.700€ (ganzes Haus) erhöht. Der Vermieter begründet dies mit der Abgabe der Hausreinigung von Laien an eine professionelle Firma. In dieser Form sprengen die aktuellen Kosten den Berliner Mietspiegel für Nebenkosten um 80%.

Da die Kostensteigerung in dieser Form auch zukünftig anfallen wird, hat mir der Vermieter "angeboten", ich könne meine monatlichen Abschläge erhöhen. Dies entspräche einer Steigerung meiner Nebenkosten um 40% oder 37€ im Monat.

Nun frage ich mich, welche Handhabe ich habe, Widerspruch einzulegen:

  • Ist dies nicht, da es sich um dauerhaft auftretende Kosten handelt, eine versteckte Nebenkostenerhöhung, die der Schriftform und meiner Zustimmung bedürfte? (aktuell 155€/Monat für 70m2 bei 575€ Gesamtwarmmiete)
  • Ist eine dauerhafte Kostensteigerung in diesem Umfang verhältnismäßig bzw. zulässig?
  • Kann ich die Vergabe an einen günstigeren Auftragnehmer fordern?
  • Kann ich die Zahlung der erhöhten Reinigungskosten grundsätzlich verweigern?

Vielen Dank für jeden Rat!

Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Betriebskosten, Nebenkostenabrechnung, Wirtschaft und Finanzen
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Preiskalkulation über Abschreibungskosten?

Guten Tag, Im Rahmen einer kleinen Projektarbeit soll ich eine Art Preiskalkulation vornehmen. Leider ist dies nicht mein Fachgebiet. Ich habe mir eine Ähnliche Kalkulation angesehen und kann diese nicht nachvollziehen.
Es geht darum den Preis einer Maschine abzuschätzen und ich verstehe nicht, wieso das Ganze auf die Abschreibungskosten angepasst wird bzw. was die Abschreibe kosten überhaupt Aussagen. Mir wurde vorgegeben, dass von den Stückkosten nur 0,1 Euro/Stk. Abgeschrieben werden dürfe. Da würde ich schon gerne wissen, was das eigentlich bedeutet und wie man überhaupt darauf kommt? Es geht um eine Maschine die einen 3- Schichtbetrieb ersetzen soll. Somit also 3 Brutto Jahresgehälter. Über die geforderte Lebensdauer in Zyklen und über die Taktzeit komme ich damit auf Die Lebenszeit der Maschine in Jahren. Und über die Gehälter dann auf die Kosten die in dieser Zeit eingespart werden sollen. (500.000 Euro circa). Nun könnte ich beispielsweise annehmen, dass die Maschine 250.000 Euro kosten darf. Wie komme ich dann auf die Zeit in der sich die Maschine rechnet ? In dem Beispiel das ich gelesen habe, wurde für den Preis der Maschine folgende Rechnung aufgestellt, die ich leider nicht verstehe.

Verkaufspreis < Abschreibungsbetrag /Stk. Abschreibedauer(Montierte Stücke/Jahr)

Aber wieso kommt man damit auf den Preis der Maschine? Hat die Abschreibung nicht etwas mit der Steuer zu tun? Danke im Voraus!

Wirtschaft, Kosten, Berechnung, Betriebskosten, BWL, Preis, Unternehmen, VWL, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Mietnebenkosten - Schlüssel + Grundsteuer?

Hallo zusammen,

anbei zwei Bilder von Nebenkostenabrechnungen der Jahre 2015 und 2016.

Vorausgeschickt - Mietwohnung, 104 m², 9 Parteien im Haus, gesamt 746 m², bis 2015 im Eigentum einer Erbengemeinschaft, ab 2016 in eine WEG umgewandelt. Etwa die Hälfte der Parteien sind Mieter.

Jetzt die Fragen bzw. die Ungereimtheiten:

(1.) In 2015 wurde eine Grundsteuer von 335,09 € abgerechnet. (Normal in den Vorjahren um die 50 €). Der Betrag ist offensichtlich falsch und deckt sich auch nicht mit anderen Mietern des Objektes. Auch die Kommune weiß davon nichts. (6,5-fach höher?)

Kann man da jetzt noch erfolgreich Einspruch erheben? (Oder verfristet? Die Abrechnung 2015 ist datiert auf den 08.08.2016. Bezahlt ist alles.)

(2.) In 2016 werden die Verteilerschlüssel wohl auf MEA (Miteigentumsanteile der WEG) abgestellt. Auch ist ein Schlüssel komplett geändert worden.

2.1 Ist so eine Umstellung (zum Nachteil) zulässig? (Nur weil die WEG es gerne so hätte.) Warum einmal gesamt 1000 MEA und andermal gesamt 990 MEA?

2.2 Weiß jemand von Euch was "Eigentumsanteil o. GA" bedeutet? (Garage macht keinen Sinn.)

2.3 Der Allgemeinstrom wurde immer pro Partei berechnet (1/9), nun nach MEA? (Die drei größeren Wohnungen haben jetzt den Nachteil - und der ist nicht unerheblich.) Ist das zulässig?

Im Voraus für Eure Hilfe besten Dank

Gruß Dietmar Bakel

Miete, Mietrecht, Abrechnung, Betriebskosten, Grundsteuer, Mietnebenkosten, Nebenkosten, Abrechnungsschlüssel
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