Betriebskostenabrechnung . Vermieter verlangt Geld für Leistungen die nicht erbracht wurden. Was tun?

Hallo Leute

Unser Vermieter hat uns die neue Betriebskostenabrechnung zugestellt und alle Mieter müssen durchschnittlich fast 400 € nachzahlen.

1. wir müssen eine Gebühr für Waschmarken entrichten, da unten im Keller Waschmaschinen haben die wir Mieter nutzen können, was einige Mieter tun und andere nicht aber für die Nutzung Waschmarken kaufen.

Ich würde meinen das der Verbrauch sich durch die Waschmarken amortisiert, also mit dem Kauf der Waschmarke ja der Wasser- und Stromverbrauch abgegolten ist, wieso wir diese daher nun noch mit rd. 10 € mittragen müssen ist mir ein Rätsel.

Ist das rechtens?

2. Zuletzt tauchen drei Punkte auf - einmal die Reinigung des Hauses (also vermutlich die Treppe und ums Haus herum).

Dann weiter für den Hausmeister und zu guter Letzt für Gartenpflege.

Aber letztes Jahr wurde das Treppenhaus von Mitte Juni bis ca. Mai diesen Jahres nicht gereinigt, weil der Treppenputzer in Rente ging und seitdem kein Ersatz kam.

Zwei mal hat es der Hausmeister gemacht (in Abständen von mehreren Monaten). 

Der Hausmeister selbst ist hier kaum vor Ort und hat die Arbeiten die u. a. in der BK aufgeführt werden, wie z. B. die Wohnanlage instand zu halten, Laub zu fegen, Hof zu reinigen usw. so gut wie nie gemacht (allenfalls mal ne Birne ausgewechselt) und war eher wochenlang nicht gesehen worden, denn der Vermieter hat etliche Häuser die er, wenn ein Mieter auszieht, durch den Hausmeister renovieren lässt, wodurch der fast nie vor Ort ist.

Und ein letzter Punkt sind die Gartenarbeiten die uns in Rechnung gestellt wurden.

Letztes Jahr hatten wir ja diesen Supersommer und der Gärtner kam original einmal im April 2018 und danach fing ja diese Hitzewelle an, so dass die Gräser und alles andere von der Sonne verbrannt wurden.

Und das zog sich ja Monate hin, so dass der Gärtner nicht wieder im Einsatz war.

Frage kann man gegen diese Abrechnung Einspruch einlegen, wenn ja inwiefern.

Und hat ein Hausmeister nicht eine Art Mindestzeit die er hier am Haus tätig sein muss - also z. B. zweimal im Monat vor Ort sein muss um irgendwelche Arbeiten am Haus auszuführen, für die wir ja zahlen und nicht dafür das er nur da um Wohnungen zu  renovieren. Und wegen der Gartenarbeiten sollen wir anteilig 116.- € zahlen aber wie gesagt der war lediglich einmal im April da und danach nicht mehr. 

Wir hatten alle gehofft dass er diese Punkte aus Kulanz wegfallen lässt aber allein monatelang keinen Ersatz für die Treppereinigung zu stellen und das dann trotzdem zu berechnen grenzt ja schon an Betrug.  

Was kann man von der Forderung einbehalten bzw. Widerspruch einlegen.

Und wir sind hier ca. 90 Mietparteien und wollen uns dagegen wehren aber haben alle etwas Sorge dass wir allein eh nichts ausrichten können und uns daher zusammen gegen diese Kosten aussprechen wollen.

Wieviel Mieter müssten sich daran beteiligen damit wir Erfolg haben oder ist das egal?

 

Danke für eure Hilfe.  

Mieter, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Betriebskostenabrechnung, Nebenkostenabrechnung
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Hab ich eine Chance auf eine außerordentliche Kündigung meiner Geschäftsräume?

Ich würde gerne mein Geschäft aufgeben und hatte eine mündliche Zusage des Vermieters, nur 3 Monate Kündigungsfrist zu haben. Nach einem Verkauf der Geschäftsräume habe ich nun einen neuen Vermieter und jetzt auch im alten Vertrag nachgelesen, dass ich die gesetzliche Kündigungsfrist bei Gewerberäumen einhalten muss. Darauf besteht der neue Vermieter auch. Allerdings hatte ich dieses Jahr eine relativ hohe Betriebskosten-Nachzahlung und die vom Jahr davor fehlt ganz. Angeblich, weil der Vorbesitzer nicht alle Unterlagen ausgehändigt hat... Dabei wäre zumindest lt. Gesetz mein neuer Vermieter dazu verpflichtet, mir diese auszustellen. Im Jahr DAVOR hatte ich beim alten Vermieter nämlich eine Rückerstattung bekommen! Angeblich hat der Vorbesitzer immer zu meinen Gunsten abgerechnet...Selbst wenn: hätte ich nicht schon bei Erhalt der vorletzten Betriebskosten-Abrechnung entscheiden können, dass sich mein kleiner Laden mit den hohen Betriebskosten gar nicht lohnt!? Da mir ja eine Abrechnung fehlt, hätte ich ja gar nicht die Möglichkeit gehabt, eher zu kündigen!? Ich glaube, dass die aktuelle Abrechnung korrekt ist, aber als ich daraufhin gekündigt habe, wurde mir ja dann auch nochmal vorgelegt, dass die gesetzliche, im Vertrag unterzeichnete Kündigungsfrist gilt und NICHT die mündlich zugesagte durch den Vorbesitzer. Ich bin so ein kleines Geschäft... besteht nicht aufgrund dieser Unkenntnis über die hohen Betriebskosten die Chance auf eine außerordentliche Kündigung?

Recht, Betriebskostenabrechnung, Gewerbe, Kündigungsfrist, Rechtslage
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Betriebskosten Vermieter?

Hallo ich habe folgendes Problem, mein alter Vermieter hat an die Stadt verkauft, 15 jahre habe ich eine Betriebskostenvorauszahlung in höhe von ca 200€ gezahlt. Vom Vermieter wurden keine Leistungen gebracht also es wurde nicht renoviert oder wenn etwas kaputt war wurde es mit mühe und not repariert und ich musste mich an der Rechnung beteildigen. Das heißt die Betriebskostenvorauszahlung wurden seitens des vermieters einfach kassiert aber es wurde nichts geleistet. Jetzt will die Stadt die von mir eine nachzahlung für Leistungen die nicht gebracht wurden. Für z,B Straßenreinigung obwohl in meinem Mietvertrag so etwas nicht steht. Warum soll ich dafür zahlen das die Stadt die Straße sauber macht das hat doch nichts mit meinem Geschäft zu tun, der Mietvertrag ist ja derselbe wie beim alten Vermieter. Mit Straßenreinigung meine ich nicht den Fußgängerweg vor meinem Geschäft. Jetzt wollte ich fragen habe ich nicht auch das Recht auf eine Betriebskostenabrechnung? vom alten Vermieter wurde dies ja nicht gemacht, ich habe ja die ganzen jahre gezahlt sozusagen liegt ja ein Guthaben vor und es traten keine Kosten seitens des Vermieters auf. Strom und Gas etc zahl ich extra nicht mit der Miete. Wenn die Stadt jetzt von mir eine nachzahlung haben möchte obwohl dies vorher nicht erwähnt (da wir eine Vereinbarung hatten) wurde, die wollten von mir allen ernstens einfach 1000€ und das wurde mir jetzt nach einem Jahr mitgeteilt. Wie sieht es aus habe ich ein Anrecht auf das "Guthaben" da wie gesagt kein neuer Mietvertrag unterzeichnet wurde es ist derselbe und endet 2023. Mit freundlichen Grüßen

Recht, Vermieter, Betriebskostenabrechnung
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habe ich mietschulden, wenn ich mtl. zu wenig nebenkosten bezahlt habe?

guten tag zusammen,

folgendes ist passiert: wir haben seit juni 2011 unsere wohnung und immer pünktlich unsere miete inkl. nebenkosten bezahlt , die bis dahin fast immer gleichbleibend waren (wenn sich was geändert hatte, wurde ein separater hinweis zur jahresabrechnung beigelegt). zum juni 2015 wechselte die hausverwaltung. bei deren jährlicher betriebskostenabrechnung ist uns aber leider nicht aufgefallen, daß die monatlichen nebenkosten erhöht wurden. so haben wir weiter den ursprünglichen mietbetrag inkl. der nebenkosten bezahlt - auch nie eine mitteilung bekommen, daß der nebenkostenbetrag zu niedrig ist.

nun brauchte ich eine mietschuldenfreiheitsbescheinigung um ein wochenendhäuschen anzumieten. da erfuhr ich von der verwaltung, das ginge nicht, weil wir ja mietschulden hätte. ich bin aus allen wolken gefallen. meine frage nun: wir haben ja bei dieser verwaltung immer eine betriebskosten-nachzahlungsabrechnung bekommen. wenn da errechnet wurde, wie hoch die zu zahlende summe ist und das abgezogen wurde, was wir monatlich an nebenkosten gezahlt haben, dann müßte doch mit unserer nachzahlung der zuwenig gezahlte betrag damit ausgeglichen sein. oder habe ich da jetzt einen dicken denkfehler?

ich hoffe, ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. bin jetzt ziemlich durcheinander und hoffe, daß mich jemand von euch aufklären kann.

liebe grüße, bea

Miete, Recht, Betriebskostenabrechnung, Nebenkosten, Wirtschaft und Finanzen
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Muss ich Betriebskosten auf Amt einreichen?

Hallöchen

Ich habe folgende Frage:

Bisher habe ich ALG 2 bezogen und mein aktueller Bescheid wäre noch bis Ende Oktober 2018 gegangen.

Nach langer Suche habe ich aber endlich eine neue Arbeit gefunden die ich ab 01.09 aufnehmen werde.

Da ich dann halbwegs vernünftig verdiene und mein erster Lohn schon ende September gezahlt wird falle ich ab dem heutigen Tag aus dem Leistungsbezug raus.

Von meinem Vermieter weiß ich Stand heute das ich ein Guthaben in der Betriebskostenabrechnung habe und diese wohl ende September in meinen Briefkasten landen wird.

Muss ich diese noch auf dem Amt einreichen?

Aus meinem Freundeskreis habe ich die Info das ich das nicht muss.

Zum einem weil ich aus dem Amt raus bin und zum anderen warum dem Amt das Geld schenken?

Ich muss dazu sagen das dass Amt bisher in der Hinsicht keine Nachzahlung tätigen musste da ich die letzten 3 bzw.4 jahre immer ein Guthaben raus hatte.

Muss auch noch erwähnen das ich noch etwa 2 Jahre in der Insolvenz bin und die Hausverwaltung mir deshalb das Guthaben nicht ausszahlen darf.

Es stabelt sich also bei denen

Bisher würde das Guthaben immer mit der Miete verrechnet.

Aber auch das ist nicht mehr möglich weil das Amt mittlerweile neue Bestimmungen hat und somit das Guthaben mit der Miete nicht mehr verrechnen darf.

Wäre schön wen sich hierrauf Leute melden die solche Erfahrungen schon gemacht haben und somit wissen was ich tun kann

lg

Betriebskostenabrechnung, Jobcenter
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Wasserkosten doppelt abrechnen durch Vermieter und Versorger ?

Hallo :-)


Wir wohnen seit 2 Jahren in einem Mehrfamilienhaus und waren bis lang beim Städtischen Energieversorger Enercity. Jetzt habe ich den Vetrag gekündigt und möchte zu EON wechseln.

Als ich bei Eon anrief und mich nach dem bearbeitungsstand erkundigt habe wollte ich gleich noch einen Vertrag für Wärme, Schmutz und Kaltwasser bei den abschließen.

Die Dame sagte mir das dieses nicht möglich ist und das es durch die Betriebskosten bei uns abgerechnet wird. Ich zahle aber seit 2 Jahren Wasser-Schmutzwasser bei meinem Vermieter.

Sie gab mir den Tip dieses zu klären , da Sie noch nie gehört habe das die Wasserkosten über den Energieversorger laufen.

Ich rief bei meinem Vermieter an und diese sagten mir das ich Wasser- Schmutzwasser und co bei den in den Betriebskosten mit drin sind und wollten mir eine Bestätigung darüber per Mail zukommen lassen.

Daraufhin rief ich bei Enercity an und die sagten mir rotzfrech das die Zähler ja von denen sein und ich das zahlen muss und dann aber nicht mehr bei meinem Vermieter. Der hätte mich ja auch schließlich angemeldet.

Mein Vermieter konnte ich leider nicht mehr erreichen und die besagte Email habe ich auch icht bekommen.


Was ist denn nun richtig Zahlungen an den Vermieter über die NK bzw BK oder an die Stadtwerke? Denn im Mietvertrag stehen diese Posten aufgeführt.


Aber ich sehe nicht ein doppeltes Wassergeld zu zahlen.


Hoffe Ihr könnt mir helfen


Lg :-)



Miete, Recht, Betriebskostenabrechnung
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Wärmemengenzähler wurde von Techniker nicht ordnungsgemäß installiert. Nun droht Neuberechnung nach Gradtagszahlentabelle. Was kann ich tun als Mieter?

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem:

Bei der Anfertigung der Betriebskostenabrechnung für das vergangene Jahr ist meiner Hausverwaltung vor 1,5 Monaten aufgefallen, dass mein Heizverbrauch im Gegensatz zu den anderen 8 Mietparteien in meinem Haus eher gering ausgefallen ist. Daraufhin hat sie sich umgehend mit dem zuständigen Energiedienstleister in Verbindung gesetzt und diesen gebeten, meinen Wärmemengenzähler auf einen Defekt oder Manipulation zu überprüfen. Diese hat bis einschließlich gestern angedauert. Nun behauptet der Energiedienstleister, dass das jetzige Gerät damals beim Austausch (vor 3 Jahren) nicht richtig installiert wurde und es deshalb die durchgeflossene Wärme nicht richtig messen konnte. Das Ende vom Lied ist: Der Energiedienstleister wird die Heizkosten meiner Wohnung nun auf Grundlage der sogenannten Gradtagszahlentabelle ermitteln, welche vom Gesetzgeber vorgegeben ist, wenn kein Wärmeverbrauch durch Messungen ermittelt werden kann. Soweit zu meiner Ausgangslage …

Für mich persönlich ist diese Entwicklung ein absoluter Schlag ins Gesicht, zumal ich schon immer sehr sparsam (über weite Teile sogar geizig) mit meinen Wärme-, und Heizkosten umgegangen bin. Dazu kommt, dass ich jetzt für das Unvermögen anderer Leute (sprich, dem zuständigen Techniker, der damals vor 3 Jahren für die korrekte Installation des Wärmemengenzählers verantwortlich war) nun eine heftige Nachzahlung erwarten muss. Denn die Gradtagszahlentabelle ist für mich nichts anderes als eine Auflistung von Durchschnittswerten aller Haushalte einer bestimmten Region. Mit Gerechtigkeit hat das aus meiner Sicht herzlich wenig zu tun.

Meine Fragen an Euch sind daher vor allem Folgende:

  1. Hat meine Hausverwaltung überhaupt das Recht, mir als Mieter die Mehrkosten für einen vor 3 Jahren nicht ordnungsgemäß installierten Wärmemengenzähler in Form der Gradtagszahlentabelle in Rechnung zu stellen?

  2. Ist es nicht Aufgabe des Energiedienstleisters für einen Schaden, den mir einer ihrer Mitarbeiter verursacht hat, zu haften?

  3. Darf mir denn die Hausverwaltung so ohne Weiteres von der bereits seit einem Jahr verjährten Betreibskostenabrechnung 2014 auf Grundlage der Gradtagszahlentabelle eine Nachzahlung in Rechnung stellen?

Für hilfreiche Antworten würde ich mich riesig freuen.

Viele Grüße Sympathic

Mieter, Heizkosten, Betriebskostenabrechnung, Messung, Nachzahlung, Techniker, Wärmemengenzähler
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Frage zu Betriebskostenabrechnung- Höhe der Nachzahlung enorm?

Hallo ihr,

Ich habe zwei Fragen an euch zum Thema Betriebskostenabrechnung und Stromverbrauchim allgemeinen.

Ich habe gerade eine extrem!! hohe Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum vom letzten März bis Dezember (10 Monate) bekommen und war etwas schockiert. Ich soll 575 Euro nachzahlen für diese 10 MONATE nachzahlen. Also fast 58% der Vorrauszahlung!!!!? Meine Vorrauszahlung beträgt monatlich 100 Euro für sämtliche Kosten (Nebenkosten, Versicherungen, Hauswardkosten). Kann euch die genaue Aufschlüsselung später noch schicken. Meine Wohnung ist 33qm groß und ich wohne alleine darin. Am höchsten waren die Kosten für Warmwasser und Heizung mit ca 665 Euro obwohl ich nur im Winter heize und dann auch nicht durchgänging logischerweise, ich dusche auch nicht übermäßig lang (ca 10 min, badewanne hab ich nicht) und am wochenende bin ich meistens auch eh nicht da. In meiner letzten Wohung habe ich 280 Euro zurück erstattet bekommen, kann demnach nicht glauben, dass mein Verbrauch so sehr gestiegen ist. Gut, ich habe eine Erdgeschosswohnung, in denen man bekanntlich mehr heizen muss aber so viel mehr!? Ich würde von euch gerne wissen wer in einer ähnlichen Lage gesteckt hat oder steckt und wie ihr vorgegangen seid. Ich mag jetzt auch nicht blauäugig bei derHausverwaltung reinstolpern und heckmeck machen obwohl es möglicherweise eine ganz normal hohe nachzahlung ist. Außerdem würde ich gerne in die Rechnungen einsehen- worauf muss man da achten und was ist wichtig? Ahja, eine Sache noch, die ich auch etwas seltsam finde: Mein stromzähler ist bei den Nachbarn in der Wohung. Kann da überhaupt nach Verbrauch abgerechnet werden, da das sicher für beide wohungen gilt und ist das so rechtens? Vielen Dank schonmal für eure Antworten. Ich hoffe ihr könnt mir und anderen mit ähnlichem Problem weiterhelfen. Liebe Grüße

Vermieter, Betriebskosten, Betriebskostenabrechnung, Mieterrecht, Nebenkosten
9 Antworten

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