Von WG in eigene Wohnung mit Hartz IV?

Hallo zusammen,
ich habe eine Frage. Ich habe ein komplexes Krankheitsbild und kann seit Dezember 2018 nicht mehr arbeiten. Arbeitslosengeld erhalte ich nur 700 Euro. Nun bin ich aber 32 und wohne seit 6 Jahren in einer WG. Auf diese habe ich allerdings mehr als keine Lust mehr. Streit, Hygienemängel, wenig Privatsphäre... man kennt das ja. Da ich nicht belastbar bin, und auch etwas psychische Probleme habe, sehne ich mich nach einer eigenen Wohnung, was man ja in meinem Alter ja verstehen kann. Nun lebe ich in einer teuren Gegend und 1-Zimmer-Wohnungen sind so selten wie Einhörner und kosten 700 Euro aufwärts (Keine Übertreibung!! Raum Freising/München).

Bald verfalle ich auch noch ins Hartz IV. Nun meine Frage: Wie kann man in dieser Situation eine Wohnung finden? Gibt es Ämter die einem dabei helfen? Das Jobcenter oder so? Denn ich kann mich schlecht auf Wohnungen bewerben, kein Vermieter nimmt Harz IVler. Ins Umland kann ich auch nicht ziehen, da die Verbindung schlecht ist, und ich mir kein Auto leisten kann. Ich will nur im Notfall in eine andere Stadt ziehen, aber ich habe hier ein Leben aufgebaut, viele langjährige Freunde etc. das würde ich psychisch auch nicht verkraften.

Ich bin ziemlich verzweifelt, habe aber gelesen, dass einem ab 25 eine eigene Wohnung zusteht. Nur wie finde ich die? Freue mich über Tipps und danke euch im Vorraus!!

eigene Wohnung, Hartz IV, Wenig Geld, Wohnungsnot
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Warum sehen manche Vermieter eine Wohnung als Waffe zur Unterwerfung usw.anderer Menschen?

Wenn ich Artikel über die Wohnungsnot lese,drängt sich mir auf,dass hier Krieg herrscht.Wenn 95 % der Vermieter Kleinvermieter sind,dann ist der tägliche Krieg im Wohnungsmarkt ein Massenphänomen.Wie hoch der Prozentsatz von Kleinvermietern ist,die diesen Krieg nicht mitmachen,ist aber unbekannt.Bekannt ist,dass bei dem aktuellen Wohnungsmarkt,die Lage am Wohnungsmarkt gern ausgenutzt wird.Wenn aber Schlangen von Wohnungssuchenden bei Vermietern anstehen müssen,dann stimmt was nicht.Wie kann denn ein Vermieter in kurzer Zeit beurteilen,ob der den passenden Mieter gefunden hat.Wahrscheinlich geht es wie immer ums Geld,wer bereit ist mehr zu zahlen ,der bekommt die Wohnung.

Was mir besonders aufstößt,dass Vermieter Mieter bzw Wohnungssuchende wie Sachen betrachten. Es sind wirklich böse Zeiten,was die Gesellschaft besonders stark spaltet und Unfrieden in die Welt bringt.Man braucht gar keinen Trump in Deutschland.Im Wohnungsmarkt herrscht eine Art System-Trump,der Mieter erniedrigt und ihrer Würde beraubt.Die schlimmste Entwürdigung von Mietern dürfte sein,wenn sie per Eigenbedarf aus ihren Wohnung hinausgeekelt werden.Ich sehe,selbst dann, wenn man eine Wohnung hat,kann durch (häufigen)Eigentümerwechsel jedem das Schicksal erreilen,dass er seine Wohnung verliert,insbesondere bei einer sogenannten Gesellschaft bürgerlichen Rechts ,die aus wenigen Vermietern besteht und die sich zusammengetan haben und bei Bedarf immer Jemanden in der Verwandtschaft haben,um gezielt einen Mieter per Eigenbedarf vor die Türe zu setzen ,um dann per Neuvermietung die Miete um 10 % anheben zu können.

Was die Politik tut, ist nicht ausreichend.In Notzeiten müssen weitergehende Maßnahmen getroffen werden.Eigentum verpflichtet,heißt es doch.

Mieter, Recht, Eigenbedarf, Vermieter, Wohnungsmarkt, Wohnungsnot, Wirtschaft und Finanzen
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Wohnungsnot – ich bekomme wahrscheinlich zum Semesterstart keine Wohnung, was soll ich tun?

Hallo ihr Lieben! Ab ersten Oktober fängt mein Studium an der Uni an. Die Uni ist in Düsseldorf. Ich werde elternunabhängigen BAföG Höchstsatz bekommen. Das sind ungefähr zwischen 700-740€ monatlich. Ich will ja auch daneben jobben aber will erstmal die Uni und die Uni-Atmosphäre kennenlernen, damit ich die Zeit gut balancieren kann, zwischen Minijob, Uni und Selbst-lernen.
Mein Problem ist aber zur Zeit;
Ich wohne in einem anderen Bundesland und muss ja umziehen. Aber ich finde in Düsseldorf keine Wohnung, die meisten sind sauteuer oder der Vermieter antwortet nicht auf die Emails. Habe auch in der rumliegenden Städten nachgeschaut (ja denke ans Pendeln), aber mir scheinen auch die Wohnungen, die ungefähr 1-1,5 Stunden Pendelzeit brauchen (zB in Bochum, Dortmund, Essen, Oberhausen, Duisburg, Mülheim) auch nicht allzu kostengünstig zu sein. ZB eine 1-Zimmer Wohnung + 10 Fußweg zum Hauptbahnhof kostet rund 330-400 warm. Dazu kommt noch DSL und Strom dann bin ich pleite :/
Ich finde diese Preise hoch. Aber das sind anscheinend als Wohnungen meine einzige Wahl.
WGs habe auch angeschrieben (die sind nicht viel billiger als die eigene Wohnung) aber ich bekomme leider keine Antwort, vielleicht weil ich Ausländer bin und so..
Studentenwohnheim ist knapp und schon belegt, doch bin ich immer noch auf dee Warteliste.

Wäre es sinnvoll für einen Semester knapp zu leben und viel Geld für die Miete auszugeben, bis ich eine Zimmer im Wohnheim bekomme?

Hat jemand von euch irgendwelche Erfahrungen oder Empfehlungen? Auf Raten und Antworten werde ich mich freuen, auch wenn sie mir nicht direkt helfen könnten.

Ich bedanke mich im Voraus
Liebe Grüße

Studium, Wohnung, Miete, BAFöG, Pendeln, Student, Uni, Universität, Wohnungsnot, Ausbildung und Studium
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Mutter im Frauenhaus, darf ich meine eigene Wohnung beantragen?

Hallo ihr Lieben, Ich brauche ganz dringend eure Hilfe und dies ist ein ernstes Thema. Meine Mutter lebt mit mir und meinen kleinen Geschwistern seit 4 Monaten im Frauenhaus. Ich halte es dort nicht mehr aus und bekomme Depressionen und bin psychisch nicht mehr normal.. Ich habe vorher immer bei einer Bekannten übernachtet aber das geht jetzt nicht mehr und mir blieb nur noch das Frauenhaus, woran ich mich gar nicht gewöhnen kann. Ich brauche dringend meine eigene Wohnung. In eine WG möchte ich auch nicht ziehen, da diese so teuer sind sodass ich mir schon eine eigene Wohnung mit dem Geld holen kann. Ich bin nun 18 geworden und meine Mutter Wird nicht so leicht eine Wohnung finden da sie in der schufa ist. Ich selbst habe leider noch keine Ausbildung da ich erst seit 4 Monaten in der neuen Stadt bin und Kontakte zu Leuten habe ich auch nicht.. Ich brauche euren Rat, was soll ich jetzt machen, ich kann nicht länger in diesem Haus bleiben und mit Betreuern habe ich auch schon gesprochen und die haben mir betreutes Wohnen vorgeschlagen aber sowas möchte ich auch nicht da ich mich frei fühlen möchte nachdem was ich alles durchgemacht habe. Ich verdiene bei einem Nebenjob 140€ in der Woche und mein Kindergeld könnte ich auch auf mein Konto bekommen, aber die Wohnungen sind teuer in HH. Wer kann mir da weiter helfen, an wen soll ich mich wenden? Ist es überhaupt möglich eine Wohnung für mich allein zu beantragen und kann ich mir das leisten oder wird das Amt die Miete über nehmen? Ich kenne mich in sowas gar nicht aus. Ich danke jedem von euch der mich versteht und danke schon mal im Vorraus für jede Antwort. LG

Wohnung, Stress, Depression, Frauenhaus, psychisch, Schufa, Wohnungsnot
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Nach der Trennung wohin?

Hallöchen , ich bin neu hier, vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Ich bin seit fast 4 Jahren Verheiratet und habe mit ihm 2 Kinder (3 Jahre / 8 Monate), jetzt haben wir uns vor 4-5 Monaten getrennt weil er nicht anständig mit den Kindern um geht, ich möchte nicht ins Detail gehen aber es grenz schon an Kindeswohlgefährdung.

Da wir zu 4 in einer 2 Zimmer Wohnung in Berlin wohnen , geht das einfach im Moment gar nicht mehr. Er sucht seit der Trennung jeden Tag überall (Internet, Zeitung , Genossenschaften usw.) .. Leider wollen sie entweder Keine Hartz4 Empfänger oder sie wollen ihn nicht wegen seinem Negativen Schufa Eintrag. Es ist ja schon schwer in Berlin eine Wohnung zu finden die überhaupt fürs Jobcenter in frage kommt. Er wird dann noch vom Jobcenter leben, da er grade eine Umschulung macht. Und danach ist die Zukunft immer noch ungewiss da er zu 70% Behindert ist. (seelische Behindert)

Wir waren schon beim Sozialamt , beim Amt für Wohnungsnot , Beratungsstellen keiner will uns helfen solange er nicht Obdachlos ist. Er hat seit der Jugend keinen Kontakt zu seiner Familie und auch keine wirklichen Freunde wo er unter kommen könnte.

Muss ich echt den Vater meiner Kinder und ja immer noch mein Ehemann auf die Straße setzen bis die einen Helfen ? Damit würde er ja auch seine Weiterbildung verlieren. Ich weiß einfach nicht mehr weiter , das einzige was ich weiß : So wie jetzt geht es nicht weiter , zum Wohle der Kinder.

Vielen Dank im voraus für eure Hilfe :)

Beratung, Kinder, Scheidung, Trennung, Hartz IV, obdachlos, Sozialamt, Wohnungsnot
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