Reicht der Wille?

Reicht der Wille zu glauben?

Im Religionsunterricht meinte die Lehrerin, es sei normal, die Bibel, Jesus und Gott zu kritisieren, da natürlich vieles faktisch gesehen keinen Sinn macht. Sowie zum Beispiel, dass es jemanden gibt, der über uns wacht und auf uns aufpasst und sowas. Es ist also normal anzuzweifeln, dass Gott existiert, da er wissenschaftlich gesehen eigentlich unmöglich sein kann. Da stellt sich die Frage, ob der Wille, an ihn zu glauben, ausreicht. Denn wirklich an ihn zu glauben ist doch irgendwie... schwachsinnig, um ehrlich zu sein (hiermit möchte ich natürlich niemanden, der andere Ansichten teilt beleidigen oder korrigieren oder sonstiges). Unsere Lehrerin meinte, dass es in Ordnung sei, so zu denken und es ausreichen würde, sich der Religion nicht komplett abzuwenden und trotzdem ab und zu mal zu beten und in die Kirche zu gehen, sich an der Religion festzuhalten. Wenn man also in die Kirche geht, betet, die Bibel liest und versucht, die Bedeutungen der Geschichten zu verstehen und sich in schwierigen Situationen einredet, Gott sei bei einem und würde einem helfen, reicht das dann, um sich als gläubig (nicht stark gläubig, sondern eben ein wenig gläubig) zu bezeichnen?? Wenn man an Gott glauben will, es aber aufgrund von wissenschaftlichen und faktischen Widersprüchen nicht kann, reicht das trotzdem?

Religion, Jesus, Willenskraft, Christentum, Bibel, Glaube, Glaubensfragen, Gott, Philosophie, Religionskritik, Religionsunterricht, Wille, Gläubig, Glaubenskrise, Philosophie und Gesellschaft
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Wie kann ich mir dieses wahnsinnige Verhalten erklären?

Hey, ich bin vorgestern mit dem Zug gefahren, habe jedoch, als ich mit meinem Handy beschäftigt war, die Station, auf der ich hätte umsteigen müssen, verpasst. Daraufhin bin ich zum Fahrplan und durfte voller Entsetzen feststellen, dass ich 2 Stunden auf den nächsten Zug warten müsste. Anstatt dies zu tun, habe ich ein Schild gesucht, welches auf die Richtung meiner Stadt verweist. Dies fand ich auch und was ich darauf sah (16km bis nach ), brachte mich nicht davon ab, wie folgt zu handeln: Ich war mir darüber im Klaren, dass ich hätte ein Taxi bestellen, eventuell jemanden aus der Verwandtschaft fragen, auf den Zug warten können. Aber anstatt eines dieser Wege zu wählen, hatte ich die Ambition, den Weg zu Fuß in Angriff zu nehmen. Ich bin also, ohne mich weiter an Überlegungen festzusetzen, los gelaufen. Die meiste Zeit bin ich auf der Straße gelaufen, bis ich dann Mal ein Dorf durchquerte und mir dort ein Schild den Hinweis auf die Richtung, in der meine Stadt aufzufinden ist, gab. Ich weiß noch, wie ich schon 8km gelaufen war und zu mir sagte: "Das hat ganz schön lange gedauert, aber die andere Hälfte schaff ich jetzt auch noch!" Dieses Denken entsprang nicht etwa aus einer Motivation, es war mehr die Suche nach einer Herausforderung. Als ich dann in meiner Stadt Fuß fasste, blieben mir noch 2km bis zum Zentrum (Bahnhof - wo auch mein Fahrrad stand). Ich bin den ganzen Weg, ohne überhaupt das Verlangen nach einer Pause gehabt zu haben, durchweg gelaufen und es erschien mir so, dass ich dann immer noch so viel Energie hatte, wie zu dem Zeitpunkt, als ich den Weg angehen wollte.

Jetzt zu meiner Frage: Wie kann ich mir dieses Denken erklären? Kann es vielleicht damit, dass ich mich in der Schule langweile und nach der Herausforderung suche, zusammenhängen? Habt ihr ähnliche Szenarien erlebt? Ich fange an, mich selbst nicht mehr so gut zu verstehen. LG

Willenskraft, Psychologie, Motivation, Nationalität, wahnsinn
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Wie lerne ich am schnellsten Disziplin mit sehr schlechten Voraussetzungen?

Hallo Leute,

Ich habe da eine Frage zum Thema Disziplin. Ich habe zu dem Thema schon einige Artikel im Internet gelesen, die mich nun dazu verleitet haben, meine Frage dazu hier zu stellen.

Ich habe es momentan (seelisch) nicht so ganz einfach im Leben, das Warten auf meine geschlechtsangleichende Operation, das Sparen für mein Gesicht, um wirklich nach meinen Wünschen in "meinem" Geschlecht anzukommen, die Erinnerung an meine Kindheit, das Gefühl nicht geliebt zu werden, meine Einsamkeit, das schwierige Verhältnis zu meiner Therapeutin, die mir alles bedeutet, meine Ängste und meine Verlustängste, und meine Züge nach einer "leichten" Depression.

Ich habe den massiven Wunsch, zu studieren, mehr aus meinen Leben zu machen und mein Potential zu entfalten, ich möchte das erreichen, was ich mir Wünsche, und dabei bin ich grad nicht auf dem besten Weg. Willenskraft habe ich, zum Beispiel ist dies schon mein dritter Anlauf auf dem Weg zu einem Realschulabschluss, den ich aufgrund familiärer Probleme und Mobbingvorfällen nicht geschafft habe, meistens lag es auch einfach an meiner "Faulheit", ich bin erschöpft von dem ganzen. Ich muss aber wieder auf den richtigen Weg kommen, und dazu benötige ich Disziplin, die ich im Laufe der Zeit immer weiter "verloren" habe, ich denke wenn man meine "Lebensgeschichte" kennt ist das nicht gerade sehr fraglich oder wundernswert.

Ich benötige nun einen Weg, der mich effizient wieder zurück zu meinen alten Leistungen bringt, und genau das fällt mir sehr schwer.

Habt ihr da eine Idee, eine Vorgehensweise, vielleicht auch Übungen und kennt ihr eventuell auch einen Einsteigerfreundlichen Weg, der mich zurück zu meiner Leistungbereitschaft bringt ?

Ich bedanke mich im voraus an alle die, die auf meine Frage antworten werden und sich die Mühe gemacht haben, mir zu helfen, damit ich wenigsten schulisch wieder richtig rocken kann. Vielen Lieben Dank!:)

Studium, Schule, Leistung, Willenskraft, Psychologie, Disziplin, Seelisch, leistungsbereitschaft
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Was stelle ich mit meinem Leben an?

Ach Leute, wo fange ich an... Ich bin gerade 18 geworden und habe nächste Woche meine Abiprüfungen. Und ich bin total am Ar sch, weil ich die ganze letzte Woche gelernt habe, ich aber viel zu spät angefangen habe und kaum was kann. Meine Vornoten sind auch nicht so berauschend, wenn ich Glück habe, schaffe ich noch einen Schnitt von 2,8 aber so wie es aussieht eher mit einer 3 vorm Komma. Und das finde ich so unglaublich schecht für mich. Ich bin extrem unzufrieden damit, ich bin nicht dumm und hätte so viel besser sein können.

Normalerweise habe ich nämlich immer 1-3 in Klausuren geschrieben, aber die sonstige Mitarbeitsnote hat meine Noten runtergezogen. Ich bin eben ein sehr ruhiger, schüchterner und introvertierter Mensch, man kann jeden fragen, ob ich viel rede, nein, ich rede vielleicht 10 Sätze am Tag und in der Schule war das eine Qual für mich, ich konnte einfach nicht aufzeigen. Und dazu wird das ja auch noch total unterschiedlich bewertet! Was soll das bitte, wenn mir ein Lehrer ein 2- dafür gibt und ein anderer eine 5?! Bei gleicher Leistung!

Jedenfalls habe ich schon ernsthaft darüber nachgedacht, die Prüfungen entweder extra zu verhauen oder gar nicht erst hinzugehen, weil ich so einen Abischnitt für mich nicht haben will. Abi ist ja sowieso nicht mehr so viel wert wie es mal war, und dann noch so en Schnitt? Was will ich damit denn anfangen.

Dazu kommt noch das Problem, dass ich absolut keinen Plan für meine Zukunft habe. Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Ich habe einfach keinen Berufswunsch! Und der wird mir ja auch nicht einfach zufliegen... Außerdem wie soll ich mit 18 Jahren entscheiden, was ich den Rest meines Lebens machen soll? Das kann man doch nicht wissen und ich will auch gar nicht einen Job mein Leben lang machen.

Eigentlich habe ich gar nicht die letzte Woche nur gelernt. Ich habe so gut wie die ganze Zeit in meinem Bett verbracht und bin in Selbstmitleid versunken und habe Serien geschaut und versucht, zu lernen. Was wunder ich mich dann, dass ich nichts kann? Aber ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich war noch nie ein guter Lerner und habe trotzdem gute Noten geschrieben, aber jetzt kommt es drauf an und ich mache einfach nichts und weiß nicht, wieso. Ich weiß wie wichtig es ist, aber kann mich trotzdem nicht zum lernen motivieren.

Mein Leben ko tzt mich an. Ich bin mit allem unzufrieden, aber bekomme meinen Ar sch nicht hoch, um mal was zu ändern. Ich werde wahrscheinlich als Harz4-Extremfall enden.

Jetzt ist nur noch die Frage, ob ich aus Verzweiflung Lachen oder Weinen soll. Ich bin lächerlich.

Leben, Zukunft, Willenskraft, Psychologie, Abitur, Lebenssinn, Motivation, Philosophie, Psyche, Sinn, Wille, Sinn im Leben
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Wie kann ich mich zum Lernen motivieren, Abitur und Medizinstudium?

Hallo, ich bin 13 und gehe in die 8. Klasse. Jedenfalls ist es so, dass ich mich kaum zum Lernen motivieren kann und meine Noten eigentlich nur durch meine Anwesenheit im Unterricht resultieren. Das heißt, dass ich mich Zuhause praktisch garnicht auf die nächsten Stunden vorbereite... Mit dieser bei Gymnasiasten gern gesehenen Methode, habe ich einen guten 3er Schnitt erreicht (3,1). Garnicht mal so schlecht, wenn man bedenkt, dass andere in meiner Klasse immer lernen und nur 4er und 5er im Zeugnis habe. Ich selbst habe lediglich 3 4er und das in Mathe, Geschichte und Musik... Ich bin ja nicht dumm, nene, aber ich habe einfach keine Motivation. Nächte Woche Dienstag schreibe ich Mathe und Mittwoch Latein, und was mache ich? - Fragen auf gf.net beantworten _. Ich will Anästhesist werden und das weiss auch jeder und die meisten blächeln mich nur dafür und gerade deshalb, sollte ich es ihnen beweisen! Ich denk mir halt immer: hab ja noch Zeit, bin ja erst in der 8ten. Wie motiviere ich mich? Ich habe die schlechten Noten langsam satt und möchte mein ganzes Potenzial ausschöpfen und nicht nur 20%. Ich sehe ja auch, dass ich was kann, zB. Latein SA., habe 3 Wochen gelernt und hatte die Beste Arbeit, genauso war es in Chemie. Aber diese Motivation ist nur seltenst da, gerade auf Mathe habe ich gar keinen Bock.... Beste Grüße und vielen Dank! Adrian13J:)

Medizin, Schule, Willenskraft, Abitur, Disziplin, Gute Noten, Gymnasium, MedizinStudium, Motivation, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, Wille
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Was ist mit mir los, Unmotiviert, schlapp?

Hallo Liebe Community,

Kenne diese Seite hier von früher, hatte mich nur Angemeldet um hier mal nachzufragen... Warum ich nicht den Acc. von früher benutze werdet ihr wahrscheinlich selber im laufe des Texte´s herausfinden... Bin 21 Jahre alt und arbeite in einem 3 Schichtmodell -> Nachtschicht usw. Betreibe seit etwa 6 Jahren Kraftsport/Bodybuilding als Hobby, seit ung. 3 Jahren sehr diszipliniert (essen,trinken,Schlafen usw.) habe mir vorgenommen einen richtig guten Sixpack zu bekommen, war öfter´s kurz davor, doch habe ein Problem und zwar Immer wenn ich kurz davor bin höre ich auf und werde "faul", und dann wenn ich wieder "fett" oder für mich "fett" aussehe fange ich wieder an mich im Fitnesscenter richtig zu zerstören, und dann wieder wenn ich GUT bin alle Rekorde von mir selber gebrochen habe fange ich wieder von der Bahn abzukommen... Aber das ist auch nicht nur bei meinem Hobby so, Habe soweit ich mich erinnern kann bis jetzt noch nie ein Spiel selber durchgespielt.. und ich habe um die 20 Spiele gekauft, ich spiele ung. 3-4 Tage und dann lass ich es, naja Gut heutzutage gibt es Spiele die hat man in 2-3 Tagen zuende gespielt, aber es ist noch an die alten Zeiten bezogen wie Nitendo 64, und eben gute spiele... Oder ein anderes Beispiel, ich nehme mir immer vor Bücher zu lesen, denn ich bin drauf gekommen dass, ich am Tag vl. 5 Zeilen lese, und nicht lesen ist ja schlecht für die Merkfähigkeit... Oder noch ein Bsp. Wollte vor ung. 2 Monaten eine Neue Sprache lernen (Englisch) habe mir sogar eine App um 5€ gekauft, die mich sogar jeden Tag ans lernen erinnern würde, habe die App ung. 1 Monat benützt dann wurde sie schnell uninteressant..

Anfang´s bin ich immer sehr Motiviert, ich strahle fast vor Motivation, aber dann kommt ein Tief wo ich nicht weiß woher das kommt... Es ist fast überall so auch bei Frauen klar machen, Anfang´s bin ich der beste Romantiker habe die besten Sprüche drauf, mind. 1 Woche später interessiert mich die Frau nicht mehr auch bei Interesse oder fall´s wir nichts hatten und kurz davor waren...

Bin ich vl. nur Faul? Habe früher mal das Internet, handy, Fernsehen total weg gelassen, Damal´s war ich konzentrierter, und habe irgendwie das leben noch genossen oder zumindest gespürt... dann dachte ich mir ich schalte wieder alles ein (nach ung. 5 Monaten What´s App etc.) und dann kam das größte tief was ich je im Leben hatte, ich esse nur ungesunde Sachen liege faul im Bett, Schlafe meisten´s nicht Nacht´s sondern ziehe mir irgendwelche Youtube video´s rein die ganze Nacht... War das zuviel Auf einmal, dass ich mir wieder alles zugelassen habe oder bin ich einfach ein Mensch der Ohne Internet, Fernseh, What´s App ,Facebook leben sollte... ? Es wäre kein Problem für mich wieder alles stehen zu lassen und ohne diesem Zeug zu leben, aber gerade Fußball New´s, Oder Party Event´s die werden alle auf Facebook oder What´s App gruppen geplant, hat jmd. erfahrungen damit ? LG ! UND DANKE !

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schulische Unlust und keine Motivation. Was tun?

Hallo,

Ich bin Schüler der 11. Klasse an der gymnasialen Oberstufe SEKII. Ich habe, wie man aus meiner headline entnehmen kann, ein eher psychisch bedingtes Problem mit der Motivation zum Lernen/Hausaufgaben machen et cetera. Es geht schon eine ganze Weile so. Irgendwie habe ich "tagsüber" einfach keine Lust, mich zuhause hinzusetzen und was zu tun, obwohl ich es mir vorgenommen habe, meine Noten für das kommende Semester zu verbessern.

Es geht immer damit los, dass ich in großen Plänen schwelge, mit was weiß ich für "notenpushenden" Maßnahmen, die meinen Alltag umkrempeln sollen. Das fällt mir relativ leicht, mir so etwas auszumalen. Das Problem ist, ich verfalle sehr schnell in alte Verhaltensmuster, gebe zu früh auf -> Demotiviere mich weiter....

Das Ding ist, dass ich gerne faul bin (gucke dann halt animes oder mach was anderes..), ein anderer Teil von mir aber will so unbedingt gern notentechnisch vorankommen und Leistung bringen. Nur ist der andere Teil eher klein und kurzlebig. Immer dann fängt mein stärkerer fauler Teil (ist wohl der innere Schweinehund im Volksmund) an, mir den Strich durch die Rechnung zu machen, und zack.. ich habe wieder mal verloren...

Ich hab's einfach satt. Ich hoffe ihr konntet mir ein wenig folgen. Ich muss irgendwie aus der Lage herauskommen, weil so soll es nicht weitergehen, wenn ihr mich fragt.

Danke im Voraus an jene, welche antworten.

Over and out. Fragestehler

lernen, Schule, Willenskraft, Disziplin, Motivation, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, Wille
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Ich verstehe den Sinn des Lernens (bzw. Lebens) nicht?

Hallo Community,

ich bin 18 Jahre alt und mache momentan mein Abitur im letzten Jahr. Bis zum jetzigen Zeitpunkt war ich immer ein sehr ehrgeiziges, motiviertes und fleißiges Mädchen, das sehr viel Freude am lernen und am Hausaufgaben machen hatte. Dementsprechend wurde ich auch mit guten bis sehr guten Noten "belohnt".

Genau jetzt Bzw. seit 2 Monaten schon habe ich einfach keinen bock zu lernen. Die abiturklausuren stehen vor der Tür , morgen schreibe ich die deutschvorabiklausur , aber meine Motivation, mein Wille, meine Freude, Leistungsbereitschaft - ALLES WEG

Ich habe einfach keinen bock mehr zu lernen!! Anstatt irgendetwas für die Schule zu machen (nicht mals mehr Hausaufgaben) sitze ich vor meinen schulmaterialien und rege mich darüber auf dass ich nicht mehr das ehrgeizige motivierte Mädchen von früher bin und bin deshalb sauer auf mich. Ich unterdrücke meine "Frust" und wahrscheinlich auch meine Angst (wovor auch immer) dadurch, dass ich wieder (wie vor 2 Jahren) übermäßig viel Süßigkeiten und Schokolade, Pizza, alles den ganzen Tag lang esse. Ich weine ganz viel und habe wahrscheinlich auch eine zwangsstörung weil ich meinen Kopf immer bis zum bluten kratze, obwohl ich mir dessen bewusst bin.. Vor 2 Jahren, als ich die Essstörung hatte war mir aber nicht mal bewusst dass ich krankhaft esse und damit eigentlich nur Gefühle im wahrsten Sinne des Wortes runterschlucke Jetzt bin ich mir sogar dessen bewusst, mache es aber trotzdem. Danachaß ich 2Jahre gesund und habe stets gelernt, war ehrgeizig.

ABER ich Verstehe irgendwie nicht was mir das jetzt bringen soll. Ich weiß nicht mal wofür ich so hart gelernt habe!! Durch die entscheidungsfreiheit und die Vielfalt an auswahlmöglichkeiten komme ich in eine Krise und das macht mich alles durcheinander. Ich interessiere mich für viel zu viele Dinge und möchte viel zu viel machen. Aber das geht ja nicht. Man kann ja nur ein fach studieren. Ich weiß aber auch nicht was. Ich habe keinen Ziel mehr im Leben und weiß nicht mal was der Sinn dieses Lebens ist!?!?!?!? Wieso lerne ich überhaupt wenn ich sowieso irgendwann einfach nicht mehr existieren werde. Was werde ich dann überhaupt noch sein? -Nichts!

Ich hasse es, dass ich wieder in alte Verhaltensmuster (übermäßig viel essen konsumieren, habe innerhalb von 1 Woche 10 kg zugenommen) und obwohl ich das hasse mache ich so weiter mit meiner Einstellung! Meine Eltern und meine Familie sind die einzigen die mich in allem unterstützen doch die meckere ich auch nur noch an, heile rum, lüge sie an und verbreite schlechte Laune zuhause.

Ich habe einfach keinen bock mehr aufs lernen und überhaupt auf irgendwas!! Ich liege auch eig immer im bett und schau mir Videos die motivieren und inspirieren sollen an oder Videos über den Sinn und das. Ende des Leben oder Videos über die Programmierung des Unterbewusstseins. Danach fühle ich mich auch schuldig und motiviert. Aber mache immer noch nichts. Was denkt ihr über meine Lage und was ratet ihr mir?

Leben, Religion, lernen, Willenskraft, Psychologie, Essstörung, Glaube, Motivation, Philosophie, Psyche, Sinn, Wille, Zwangsstörung, Zwangsverhalten, keine-motivation
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Was kann ich tun damit ICH weniger an mein Handy gehe? :/

Hi :) Also, ich habe seit Weihnachten 2013 ein Smartphone. Seit diesem Tag bin ich täglich an dem Ding! (Abgesehen von einer Woche, wo wir im Urlaub waren. Ich finde wenn man zusammen Urlaub macht, sollte man das Handy zu Hause lassen ^^) Und ich finde dadurch geht so viel Zeit verloren, die man für sinnvollere Dinge nutzen sollte. Bei mir ist es meistens so: Morgens, vor der Schule habe ich meistens eh keine Zeit um ans Handy zu gehen. In der Schule ist sowieso Handyverbot, da geh ich auch nicht dran. An der Bushaltestelle oder im Bus benutz ich mein Handy dann schon mal, zum Musik hören oder Spiele spielen. Ich muss nämlich eine halbe Stunde warten und mein Bus fährt auch noch eine halbe Stunde und ich muss mir irgendwie die Zeit vertreiben. Einmal hab ich auch versucht im Bus Hausaufgaben zu machen, aber ich kann mich da einfach nicht konzentrieren. Wenn ich dann zu Hause bin, macht meine Oma Essen. Das dauert auch ungefähr 20 Minuten und in der Zeit guck ich Videos. Dann esse ich (ohne Handy) und mach meine Hausaufgaben. Meine Oma schläft in der Zeit. Um 15:00 Uhr essen wir Kuchen, dann geh ich nach draußen und kümmer mich um meine Tiere. Dafür brauch ich ungefähr ne halbe Stunde. Zwischen all den Sachen geh ich manchmal auf Whats App oder guck ein Video. Meistens ist es dann 17:00 Uhr, wenn ich mit allem fertig bin was ich machen MUSS. Allerdings bin ich nicht mit dem fertig was ich machen WOLLTE. Ich nehme mir fast jeden Tag vor "Heute räumst du mal auf." oder "Heute gehst du mal mindestens 1 Stunde raus." Aber weil mein Handy mich ablenkt schaffe ich das nie. Ich bin wahrscheinlich mindestens 2 - 3 Stunden am Tag an meinem Handy!!! Und das ist nichts worauf ich stolz bin!!! :( Abends wenn meine Mutter nach Hause kommt, Essen wir und gucken dann Fernsehen und unterhalten uns. Wenn meine Mutter etwas guckt was ich nicht sehen will, guck ich wieder Videos. Am Wochenende ist es natürlich noch etwas schlimmer. Wenn ich mit Freundinnen verabredet bin, guck ich fast nie auf mein Handy, nur wenn wir ein Video machen wollen. Aber trotzdem finde ich, ich bin zu viel an meinem Handy. Kennt ihr eine Möglichkeit wie ich die Zeit am Handy reduzieren kann? Verkaufen möchte ich es nicht, ich habe mich doch schon zu sehr daran gewöhnt, WhatsApp zu haben usw. Aber ich möchte schaffen nur noch ungefähr eine Stunde am Tag an meinem Handy zu sein. Habt ihr Ideen was ich machen kann? Ich möchte später nicht nur noch auf der Couch sitzen, Chips futtern und Videos gucken, aber ich hab keine Idee was ich machen könnte. Ich hab da zu wenig Disziplin um einfach nicht an mein Handy zu gehen, obwohl es mir keiner verbietet. Ich freue mich über nützliche Tipps ^^ Danke für Antworten :) und entschuldigung für den langen Text ^^

Handy, Smartphone, Willenskraft, Disziplin, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, Wille
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Kann man sich WIRKLICH "neu erfinden" oder ist das nur eine leere Phrase?

Ich würde gern mal eure Meinung zum Thema "Identitätsschaffung" wissen. In vielen Ratgebern etc steht drin "Erfinden Sie sich selbst neu". Was, wenn man das wörtlich nimmt?

Es geht vereinfacht gesagt darum, dass es wie wir wissen einige Leute gibt, die (in der Psychiatrie sitzen und) fest glauben sie seien Napoleon. Wenn ich nun behaupte ich bin Napoleon dann weiß ich tief in mir drin daß das natürlich nicht so ist. Was wäre eigentlich erforderlich, um das zu glauben? Ich sehe da folgende Zutaten -schwache, leere Persönlichkeit auf die sich eine neue aufbügeln läßt -(auto)Suggestion -Selbstbewußtsein um den Glauben daran unangreifbar zu machen -Wahnhafte Störung?

Natürlich ist Napoleon zu sein nicht das, was mir als Fragesteller nun vorschwebt sondern es geht darum, inwieweit "Erfinden sie sich neu" für gesunde Menschen überhaupt durchführbar ist. Ist Wahn erforderlich, etwas zu glauben, von dem man weiss, daß es nicht wahr ist, oder reicht Selbstbewußtsein allein?

Ein ganz einfaches Beispiel das jedem veranschaulicht was ich meine:

Oft hört man von Fällen, wo jemand relativ Durchschnittliches sich häßlich findet. Dann heißt es: Das schwache Selbstbewußtsein der Person soll gestärkt werden, sodaß der Betreffende sich dann selbst zu mögen lernt. Will sie es also ändern, immernoch fest überzeugt, häßlich zu sein, wird sie dann doch glauben, sich selbst einer Lüge hinzugeben, oder? Sie wird in etwa denken "Ich weiß ganz genau dass ich nicht hübsch bin... doch ich möchte daran glauben und demzufolge die Realität, das, was ich weiß dass es wahr ist, ignorieren lernen."

Soweit macht das Sinn, oder?

Einige andere dagegen haben zuviel Selbstbewußtsein. Sie sehen peinlich aus. Ich denke insbesondere an skurrile personen und Designer die es damit statt an den RAnd der Gesellschaft wie unser Napoleon stattdesssen zum VIP status schaffen und die demnachkeine Wahn-Patienten sind, obwohl sie realitätsfremder nicht sein könnten. Sie blenden jede Realität erfolgreich aus und glauben, woran sie möchten, während jeder den Kopf schüttelt und weiß daß es nicht so ist.

Die Frage ist nun:

Kann man sich selber wirklich neu erfinden, zum Beispiel "Ich wurde durch künstliche Befruchtung gezeugt", "Ich komme vom Mars" oder "ich bin eine Prinzessin die bei Geburt vertauscht wurde" ?

Diejenige die sich häßlich fand und deren Wahrnehmung einfach verändert wurde, wurde durch Suggestion und Aufbau von Selbstbewußtsein behandelt. Wie aber ignoriert man erfolgreich nicht Wahrnehmung sondern Identität und schafft ein Kunstprodukt an das man selbst glaubt (überschreibt sozusagen seine alte, unspektakuläre Identität mit einer selbst geschaffenen). Bedarf es dazu zwingend einer dritten Zutat, nämlich einer Krankheit (Wahn) die man als "Basis" nutzt und ohne die es nicht geht? Nach dem Motto "mit gesundem Menschenverstand und Willen allein schafft man niemals, sich wirklich neu zu erfinden"? Oder ist das nur eine Frage des Willens und Selbstbewußtseins?

Magie, Religion, Seele, Selbstbewusstsein, Willenskraft, autosuggestion, Psychologie, Geist, Identität, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, Selbstwertgefühl, Suggestion, Wahn
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wie kann man vollkommen also Perfekt werden? Ich strebe nach Perfektion!

Mein Lebensziel ist es Vollkommen zu werden. Nicht die negative Folgen von Perfektion. Sondern die Positive- Neutrale Perfektion in einer Person, zu werden. Also so viel zu trainieren und zu lernen wie möglich. Um im hohem Alter sagen zu können. ,,Du hast was erreicht im Leben, und jetzt kannst Du Dich glücklich schätzen, das du alles erreicht hast im laufe der ZEIT.´´ Ist das wirklich ein gutes Lebensziel? Manche meinen, ich wäre ein Träumer oder andere halten mich für verrückt. Oder noch schlimmer mir zu beweisen das meine Vorstellung falsch wären!!! Aber ich Glaube daran das man seine Grenzen jeden Tag aufs neue Testen sollte um zu erfahren wo ich stehe. Man könnte sich ja kaputt machen meinen Manche. Aber ich gehe es langsam an und arbeite mich langsam hoch wie zum Beispiel beim Erlernen einer Fremdsprache. Oder beim Kochen lernen. Will nicht gleich wie manche, schnell stark und schlau werden und mich krampfhaft Mental und Körperlich auf Höchstleistung zu bringen in kürzester Zeit. Ich will es viel lieber genießen diese Augenblicke wo ich einer Aufgabe gewidmet bin. Manchen meinen sogar solche Leute müssen in der Gesellschaft Kaputt gemacht werden. Wie Motivation oder unregelmäßiges Trainings weisen wo zu Fehlschlägen führen könnten um ja keine Konkurrenz zu sein. Sagt mir wie ist die Einstellung. Wie könnte ich, meine Ziele verbessern, um noch effektiver meine Ziele zu erreichen mit Leichtigkeit, um im Leben besser voranzukommen.

Gelassenheit, Willenskraft, Glaube, glücklich, Lebensziel, Psyche, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, vorstellungskraft, maximieren, Perfektionismus, unlogisch, Vollkommenheit
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Geregeltes Leben

Hallo,

habe heute einen echt miesen Tag an dem mir wiedermal alles auf den Kopf fällt.

Schuld daran habe ich, weil ich mit allem überfordert bin. Ich beginne stehts neue Dinge ohne das alte abzuschließen - dadurch besteht mein Leben jetzt aus lauter offenen Baustellen die durch Nichtbeachtung mittlerweile noch größer wurden.

Ich fühle mich täglich kraftlos & unausgeschlafen. Ich bin schon seit längerem arbeitslos - sicherlich würde mir ein Job zu Regelmäßigkeit verhelfen, ich schaffe es jedoch jetzt kaum mich daran zu halten was ich mir am Tag davor vorgenommen habe.

Ich schaffe es einfach nicht meinen inneren Schweinehund zu bekämpfen. Ich habe es mit Listen versucht - nur denke ich mir dann, dass es ja nicht sein kann nur so mein Leben führen zu können. Es ist auch so, dass ich sogar die Listen dann manchmal vergesse oder mich einfach davor drücke. An manchen Tagen will ich mein ganzes Leben regeln - so wie heute doch ich bin damit überfordert, dass es bereits so viel zu regeln gibt & mir fehlt die Kraft.

Es mangelt mir an Motivation, Willensstärke & Disziplin.

Was dazu kommt, dass ich in einer Art eine Perfektionistin bin - so will ich das alles seinen Platz hat - was aber dazu kommt, dass ich gerne sammle & mich schwer von Dingen trennen kann - so häuft sich auch einiges an.

Wir haben ein Familien Unternehmen & mein Vater ist eigentlich mein größtes Vorbild, weil er trotz Krankheit & vieler Rückschläge alles toll meistert - nur hat er keine auch keine Regelmäßigkeit in seinem Leben da wir mit Tieren zu tun haben. Ich bin auch dadurch verwöhnt, dass meine Mutter immer von zu Hause aus gearbeitet hat & auch bei ihr war es so, dass sie viele Dinge zur gleichen Zeit gemacht hat (dazu kommt, dass sie als ich 14 war gestorben ist & somit habe ich auch viel Sinn am Leben verloren) Ich wünsche mir nichts mehr als mehr aus meinem Leben bzw. Tag zu machen - schaffe es jedoch nicht :(

Mein Vater sagt zu mir, dass ich nichts auf die Reihe bekomme was auch so ist und damit enttäusche ich mich nur selbst. Ich bin bereit mich zu ändern & weiß auch, dass es so nicht weitergehen kann jedoch verlässt mich am nächsten Tag der Mut mich meinen Problemen zu stellen - ich laufe einfach davon und es endet auf der Couch.

Ich lasse mich von zu vielen Dingen ablenken. Ich will meine Baustellen beseitigen nur im Moment fehlt mir die Kraft und ich weiß nicht was ich dagegen tun soll.

Versuche es mit Listen schreiben, meine Ziele vor Augen zu halten am meisten hindert mich jedoch daran, dass ich jeden Tag in der Früh trotz genug schlaf HUNDEMÜDE bin. Ich freue mich darüber etwas erledigt zu haben - aber am nächsten Tag ist es wieder weg.

Freue mich über nette Ratschläge & weiß, dass die Einzige Lösung dagegen ist etwas zu TUN.

Leben, Willenskraft, Ausdauer, Durchhaltevermögen, Motivation, Selbstdisziplin, Selbsterziehung, Wille, Durchhaltekraft
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