Warum nerven sich Leute, dass ich vom Staat lebe?
Was ist die Alternative mit meiner chronischer Krankheit? Die Alternative wäre auf der Strasse verhungern. Wäre das diesen Leuten denn lieber?
Diese Leute denken halt ich wäre nur Faul. Aber fakt ist, im Arbeitsmarkt wird es fast unmöglich eine Arbeit zu finden von dem man Leben kann, wenn manso stark schwankt, wenn man Tage hat mit viel Energie, aber auch viele Tage wo gar nichts geht.
Kein Chef macht das mit, kein einziger. Und dann gibt es Leute die sagen ich wäre ein Schmarotzer weil ich vom Staat lebe. Aber eben, was ist die Alternative? Warum haben viele Leute so wenig Empathie und verständniss für chronisch Kranke? Und wenn wir versuchen es mit Willenskraft verzweifelt zu überwinden führt, dass nur dazu, dass wir dann langfristig mit noch mehr Krankheit büssen werden.
Ich könnte keine Ausbildung machen, nicht Arbeiten, nichtmal in einer eigenen Wohnung leben. Und für meine Krankheit gibt es noch keine Heilung. Und trotzdem denken manche Leute, ich wäre nur ein Schmarotzer.
Warum? Ohne Sozialen Leistungen wäre ich jetzt schon Tod, wäre das ihnen Lieber? Naja, es gibt solche Leute, ich "kenne" jemand der meint, wenn man nicht Leistungsfähig ist und stark behindert, soll man den Freitod wählen damit man keine Bürde wird.
Warum gibt es Menschen die so denken?
was hast du denn wenn ich fragen darf?
wahrscheinlich CFS/Me
5 Antworten
Weil man sich unfair behandelt fühlt (warum muss ich arbeiten aber er darf Zuhause bleiben?), das Gefühl hat, für jemanden wie dich arbeiten zu müssen und sich schwer vorstellen kann, dass es eine "Erschöpfungskrankheit" gibt.
Ich persönlich mag es aber meist zu arbeiten.
Wenn hinter deiner Situation wirklich diese Krankheit steckt, kann ich es teilweise nachvollziehen.
Aber ich bin jemand, der selbst sehr unangenehme geistige Zustände durchgemacht hat und der Meinung ist, dass es fast kein Zustand wert ist sich nach hinten zu lehnen (ich habe x, deshalb kann ich nicht y), wenn man nicht über mehrere Jahre lösungsorientiert und konstruktiv an diesen Problemen gearbeitet hat.
Man könnte sich erstmal deine gesamte Lebenssituation anschauen.
Vllt hast du CFS/Me, vielleicht redest du es dir aber auch nur sehr stark ein. Vielleicht hast du unvorteilhafte Lebensgewohnheiten, Denkgewohnheiten, Einstellungen, die man langfristig verändern könnte um dein Energielevel anzuheben.
Vielleicht gibt es psychologische Gründe die man per Therapie aufarbeiten könnte.
Vielleicht gäbe es Medikamente die deine Situation verbessern würden.
Und die Realität im Arbeitsmarkt ist hart, die nehmen kein Rücksicht auf kranke.
Hier fühlt es sich an, als würdest du mehr auf die Defizite achten und inwiefern diese es unmöglich machen, dass du dein Ziel erreichst.
Ein anderes Mindset wäre, nach Lösungen zu schauen, welche langfristig die Möglichkeit erhöhen, dass das Ziel doch erreicht werden könnte.
Aber wieso? Arbeiten mit chronischer krankheit ist blöd.
Ist diese Krankheit überhaupt von einer professionellen Person diagnostiziert worden?
Wenn das was du hast wirklich niemals weggeht, wäre das echt scheiße, ja.
Vielleicht hängt dein Körper aber auch nur in einem Energiesparmodus fest und du könntest dein System wieder reaktivieren, wenn du dich einige Monate oder Jahre anstrengst, zwingst und optimierst.
Ich persönlich find es immer schwierig, ausreden zu suchen, weil man so vor seinen Lebensaufgaben davonrennt.
aufgeben ist nicht immer schlecht, manchmal funktioniert es einfach nicht.
Du hast einfach Angst davor. Aber ich habe keine Angst mehr davor. Für mich ist es jetzt befreiend.
Genau diesen Optimierungswahn will ich nicht mitmachen, wozu?
Vielleicht hast du recht mit angst. Für mich gibt es nur Entwicklung oder Stagnation. Stagnation führt immer zum Abbau. Wenn man dabei bleiben möchte oder will, dass sich sein leben nachhaltig verbessert, dann muss man langfristig dranbleiben.
Aus dem was ich bisher raus höre scheinst du aber ziemlich depressiv und hoffnungslos zu sein. Allein das verschlimmert eine Situation erheblich.
Nehmen wir an es gibt eine Möglichkeit dass sich das bessert. Mit dieser Einstellung wird das nicht passieren.
Du kannst dein Leben aufgeben, aber solange du dir nicht direkt heute das leben nimmst sondern weiter vor dich her lebst, wirst du so eine lange leidvolle Zeit vor dir haben.
Und auch der Selbstmord ist nicht schön für angehörige
Tja, manchmal hat man keine andere wahl als schrecklich zu leiden.
Ich habe mir die Krankheit nicht ausgewählt.
Fakt ist, ich würde keien Ausbildung schaffen, und nicht selbständig zu leben. Weil da musst du eine gewisse gesundheit haben.
Gehst du auch zu jemand im Pflegeheim und sagst er muss sich selbstoptimieren?
Der häufigste Grund warum der eine mit 60 noch im Pflegeheim ist und der andere mit 80 noch allein zurecht kommt liegt im Lebensstil und wie er gelebt hat. Genetik und Krankheit/Pech gehören aber auch dazu, ja.
Das ist jeden Moment noch veränderbar, wenn auch mit starken Einschränkungen wenn man bereits 60 ist und etliche Gebrechen hat.
Du bist so weltfremd, hast zu viel von diesen Erfolgsgurus konsumiert, die gesund und privilegiert sind.
Mal ehrlich was willst du tun wenn du keine ausbildung schaffen würdest, nicht selbständig leben könntest?
Nein, ich fokussiere mich auf die veränderbaren Parameter und nehme dadurch eine konstruktive und lösungsorientierte Sichtweise an.
Ich leugne nicht die Nachteile und Probleme, aber ich nutze sie nicht als ausreden.
Mal ehrlich was willst du tun wenn du keine ausbildung schaffen würdest, nicht selbständig leben könntest?
Ich bin kein Experte und habe deine exakte Lebenssituation nicht analysiert. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen ob du wirklich diese Krankheit.
Selbst wenn, ist in fast jedem Fall einer Erkrankung mindestens eine Besserung der Symptomatik zu erreichen.
Selbst einer mit Asthma und 60% Lungenkapazität kann mehr Ausdauer bekommen als jemand mit 100% Kapazität, wenn der mit Asthma trainiert und der andere nicht.
Sein Leben aufzugeben, depressiv und hoffnungslos zu werden, sich gehen zu lassen, keine Struktur zu haben, sich vllt sogar nicht gesund zu ernähren, keine weiteren Ziele zu haben, keinen Sport zu machen, keine Therapie, Medikamente oder Supplemente zu nehmen verschlimmern die Situation immens
Womöglich könntest du mit genügender Optimierung ein viel besseres Energielevel erreichen als du jetzt hast. Aber ich kenne mich nicht mit dieser Krankheit aus, falls du sie hast.
Man merkt, dass du noch nie ernsthaft chronisch krank warst.
Ich habe mit 16 eine ängstlich vermeidende Persönlichekitsstörung entwickelt mit starken depressionen und drogensucht
das ist im prinzip generalisierte extreme sozialangst mit jedem menschen. praktisch unheilbar. alle therapeuten meinten am ende "sie müssen das einfach akzeptieren"
aber ist mir egal. es hat sich in den letzten 10 jahren massiv gebessert, depressionen so gut wie weg, seit 2 jahren clean von allen substanzen auch rauchen, und mittlerweile bin ich im sozialen kontakt schon sehr selbstsicher.
ich lasse mich von solchen diagnosen nicht entmutigen oder blockieren.
Mir bringt es nix anzulügen, der zug ist abgefahren, bin zu alt.
ich lerne jetzt mit 26 erst, wie man richtig mit frauen umgeht im dating, ansprechen etc.
kann das überhaupt nicht, nervös, angst, weiß nicht wie man flirtet.
in 10 jahren kann ich profi darin werden. dann bin ich 36
selbstr mit 36 wäre ich noch nicht zu alt. wenn man sich richtig hält als Mann dann ist man selbst mit 46 noch attraktiv für einige 25 jährige.
mit 25 bist du nicht zu alt
Glaub mir, das hätte damals klappen müssen, keine zweite chancen, die geben dir eh keine möglichkeit mehr ausbildung etc. zu machen. Selbst wenn ich wieder gesund wäre.
Mir ist das relativ egal.
Aus deinen Kommentaren liest man, dass du nicht nicht kannst, sonder nicht willst und millionen Ausreden hast.
Das ist genau die Geisteshaltung, die Leute die täglich 8 Stunden arbeiten gehen, abstösst.
es wäre mir lieber wenn du mit deinen unzähligen Accounts hier verschwinden würdest. Dein Gejammer ist lächerlich
ich bin froh, dass du in der Schweiz lebst, somit erhältst du von mir keinen Cent
Was ist die Alternative mit meiner chronischer Krankheit? Die Alternative wäre auf der Strasse verhungern. Wäre das diesen Leuten denn lieber?
Ich glaube, das richtet sich nicht gegen dich persönlich, sondern allgemein gegen Leuten, die so leben. Auch wenn du vielleicht gerne arbeiten würdest, gibt es genug Menschen, die arbeiten können aber einfach nur zu faul dazu sind.
wenn man Tage hat mit viel Energie
An den Tagen könntest du arbeiten. Es gibt nämlich Behindertenwerkstätte, die auf Leute wie dich spezialisiert sind. Natürlich nur wenn du dich dazu fähig fühlst.
Die meisten nervt nicht, dass du Unterstützung bekommst, sondern dass du trotzdem noch rumheulst.
Du stellst dich hin, mit einer "Vielleicht-Diagnose" und ganz viel Selbstmitleid und unterstellst samt und sonders jedem, der dir diesen Luxus bezahlt, dass er Unmögliches von dir erwartet.
Geh zum Arzt, hol dir echte Diagnosen (laut früheren Fragen hast du ja auch noch Depressionen, Autismus und anderes), und dann lass dir eine Therapie verpassen oder dich dauerhaft erwerbsunfähig schreiben.
Aber tu dir und uns den Gefallen und hör mit dem Gejammer auf. Du wirst unterstützt, warum um alles in der Welt erwartest du, dass die, die das mit ihrer Arbeit ermöglichen, sich vor Freude überschlagen?
Welche Wahl habe ich? Die alternative wäre es langsam auf der Strasse zu sterben.