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Wann stuft ihr jemanden als Koreaboo ein?

Hi,

Ich bin K-Pop Fan und in meiner Umgebung gibts ziemlich wenige, die auch K-Pop mögen.

Einmal habe ich einen kurzen Blick auf den Handybildschirm von jemanden geworfen, auf dem habe ich vermutlich ein Idol gesehen, und hinterher meiner Nicht K-Pop-Fan Freundin davon erzählt. Ihre einzige Reaktion darauf war ein angewiderter Gesichtsausdruck, "Koreaboo", meinte sie nur.

Man ist doch kein Koreaboo, nur weil man ein Video von einem Idol angeschaut hat?

Letztens habe ich darüber geredet, ein amerikanisches Buch gelesen zu haben, in dem häufiger koreanische Wörter eingemischt wurden (die Autorin ist Amerikanisch-Koreanerin, sie tat dies mit einer bestimmten Absicht) und wieder kam ein angeekelter Blick von meiner Freundin und sie sagte "Ja, das kaufen bestimmt voll viele Leute, die Korea mögen, Koreaboos".

Soweit ich weiß, ist man auch kein Koreaboo, nur wenn man ein Land mag. Als Koreaboo gilt man, wenn man so besessen von Südkorea ist und man glaubt, das Leben dort wäre, genauso wie es in K-Dramas dargestellt wird.

Die K-Pop Industrie wird ja sehr viel (häufig auch zu Recht) kritisiert, aber K-Pop Fan ist nicht gleich Koreaboo. Ich kann mich nicht als eine bezeichnen (bin auch überzeugt, dass ich keine bin), da ich selbst aus dem Land stamme, trotzdem regt es mich auf, dass meine Freundin random Leute, die K-Pop oder K-Dramas zu mögen scheinen und die sie nicht einmal kennt, Koreaboos nennt.

Ich habe das Gefühl, sie benutzt dieses Wort, ohne auch nur zu wissen, was es bedeutet. Warum tut sie das? Was ist eure Meinung dazu, und ab wann stuft ihr jemanden als Koreaboo ein?

P.S. Vielleicht bin ich auch einfach ein wenig defensive, weil ich K-Pop Fan bin oder aus dem Land stamme, wenn ihr dies so seht, seid bitte ehrlich.

Musik, Pop, Freundschaft, Asien, K-Pop, Korea, koreanisch, Südkorea, Vorurteile, Klischee, K-Drama, stereotyp, Koreaboo

Flucht aus Nordkorea

Hallo zusammen,

angenommen ihr wärt Nordkoreaner und wollt dem dortigen Regime entkommen und daher in ein anderes Land "immigrieren". Von Seiten der Regierung ist das ja eher nicht so erwünscht, Flüchtige werden entweder direkt in der Grenzregion erschossen oder alternativ gefangen genommen, gefoltert und deren Familien bestraft. Was sonst noch so ab geht kann man sich dann denken, da es ständig Verstöße gegen die Menschenrechtskonventionen gibt.

Wie würdet ihr flüchten?

Option 1: nach Südkorea. Dieser Fluchtweg führt allerdings durch die "entmilitarisierte" Zone, die schwer bewaffnet und bewacht wird. Die Chance, da durch zu kommen beträgt lebend 0,1%. Allerdings wäre es ein Landweg und die Südkoreaner bieten Asyl und würden sogar eure Sprache sprechen.

Option 2: nach Russland. Die Grenze wird auch schwer bewacht, es wäre aber auch ein Landweg. Kaum jemand kann dort aber Fuß fassen, wenn er nicht schon vorab Kontakte in Russland hat. Wenn man auffällt, wird man wieder retour geschickt und wird den nordkoreanischen Behörden übergeben...

Option 3: nach China. Auch hier wird die Grenze überwacht und man muss durch einen der Grenzflüsse schwimmen. In China müsste man sein restliches Leben inkognito leben, da man ansonsten sofort wieder zurück ins Heimatland abgeschoben wird. Oder man reist weiter in andere Länder und kommt letztendlich nie oder erst nach mehreren Jahren wirklich zur Ruhe.

Option 4: das chinesische Meer. Man würde mehrere Stunden über 3km durch das chinesische Meer schwimmen und so die Grenze vom Land aus ungesehen passieren. Man hat aber das Risiko auf See aufgegriffen zu werden. Da ist das Risiko erwischt zu werden etwas geringer. Allerdings ist 3km im Meer zu schwimmen praktisch fast ein Selbstmordkommando.

Option 5: ich füge mich dem Schicksal und verbleibe in Nordkorea, auch wenn es einen innerlich völlig zerstören wird.

Ich würde nach Südkorea 33%
Ich würde nach China 27%
Ich würde nach Russland 13%
Ich würde durchs Meer schwimmen 13%
ich bleibe ... 13%
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Vater denkt Nordkorea sei bereisbar und will meine Meinung verweigern?

Ich habe vor kurzem mit meinem Vater eine Situation gehabt in der ich mit ihm 'diskutiert' habe.

Er hat sich ein Video angeguckt (auf YouTube) und gesagt das es möglich ist Nordkorea zu bereisen.

Ich hab ihm gesagt das Nordkorea verschlossen ist. Keiner kommt rein oder raus. Ich habe zwar gesagt das vielleicht die Einreise für irgendwelche Politiker, Königs Familien oder Menschen mit viel Geld möglich ist aber sonst kein Zutritt möglich ist.

Dann sagt er mir plötzlich, dass das was ich sage nicht stimmt und frag mich woher ich diese Blödsinnigen Informationen habe.

Ich habe nicht auf seine Aussage geantwortet und bin dann einfach in mein Zimmer gegangen hab davor noch gesagt das er glauben kann was er will und ich glaube was ich will.

Ca 3 min danach kommt er zu mir ins Zimmer und fragt mich wie ich mir einbilde eine Meinung bilden zu können mit 17 Jahren. Er meinte das das nicht möglich sei da ich noch zu 'jung' bin und das ich mehr auf meine Eltern hören sollte. Dann Frage er mich warum und woher ich glaube zu wissen das Nordkorea nicht bereisbar ist.

Ich hab ihm gesagt das ich die Geschichte von Nord und Süd Korea im Unterricht besprochen habe und das ab da der Norden nicht mehr für äußerliche Länder betretbar ist usw usw.... Und er sagt mir das ich keine Meinung bilden kann und das ich doch respektlos sei eine andere Meinung zu haben als er weil Kinder ihren Eltern 'gehorchen' müssen. Er meinte auch das ich lieber auf meine Eltern als auf fremde Menschen (Lehrer) hören soll.

Ich dachte mir in dem Moment 'Was zum Henker ist los mit ihm'... Wenn ich jetzt weiter Kontra gehe dann wird er sauer aber was denkt ihr?

Schule, Gefühle, Nordkorea, Streit, Südkorea

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