Vegetarisch in Seoul?

4 Antworten

Frage nach, ob es buddhistisch geeignet ist.

Aus eigener Erfahrung (Reise mit einer Vegetarierin) weiß ich, dass vegetarisch nämlich nicht heißt, dass kein Fisch oder Fleisch mit drin ist z.B. durch Brühe, sondern oft nur, dass kein sichtbares Stück Fleisch drin liegt.

Während Buddhistisch wirklich kein totes Tier bedeutet.

Schwierig wird es acuh mit der Ausschilderung bei Käse, auf vielen stand bei Zutaten nur Lab, nicht on tierisch oder mikrobiell. Da musst du wissen, ob das für dich ein Problem ist oder nicht. Ebenso bei gefärbten Sachen, wenn du nicht weißt was für Farbstoff das war. Rot ist ja oft tierisch. Falls dir sowas wichtig ist, dann frage nicht nach vegetarisch, sondern nach vegan, dann bist du auf der sicheren Seite.

Daher am besten einfach oft selbst kochen, dann weißt du was drinnen ist und auch bei Dingen wie z.B. Kimchi durchlesen, was genau zum Einlegen benutzt wurde.

Unterwegs kan die Internetseite bzw. App HappyCow.com helfen, da kannst du gezielt nach passenden Läden suchen.

Schwierig wird es bei Einladungen, weil es dort noch sehr unüblich ist und ggf. Leute dann negativ reagieren könnten, wenn du ihr Essen ablehnst. Da ist offene Kommunikation vorher wichtig, aber ohne dabei zu unfreundlich zu wirken.

Es ist unmöglich in Seoul zu verhungern, auch als Vegetarier nicht. Es gibt sehr viele Salat-Bars. Und Gimbab und Bibimbab gibt es auch rein vegetarisch.

Gemüse und Kimchi wird in Südkorea viel mit Fischsauce gewürzt. Ist halt dort das Salz der Küche und gehört einfach dazu.

Das macht die Sache etwas schwierig als westlicher Vegetarier.

In so großen Städten geht das leicht.