Hat Mobbing auch positive Seiten?

Guten Abend,

kann es sein, dass man von Mobbing auch profitieren kann? Ich wurde in der Grundschule selber über zwei Jahre hinweg gemobbt. Dadurch habe ich Härte gegen mich selbst und meine Umgebung gelernt. Heute bin ich nicht mehr wütend auf die Mobber, sondern betrachte es als lehrreiche Erfahrung.

Im Prinzip entspricht Mobbing ja den Geboten der Natur. Gemobbt werden ja hauptsächlich Schwächlinge und Außenseiter. Charles Darwin hat ja bereits vor langer Zeit herausgefunden, dass die Lebewesen, die besonders stark und angepasst sind, überleben und sich weiterentwickeln, während die anderen ausgemerzt werden. Diesen Kampf ums Dasein gibt es auch beim Mobbing. Ein Lebewesen trinkt das Blut des anderen. Mobber entziehen ihren Opfern Energie, das ist das gleiche Prinzip.

Leider bringt man den Opfern oft nicht den richtigen strategischen Umgang bei. Statt einer Auseinandersetzung mit den Mobbern, soll man feige den Kontakt abbrechen und dann sich in einer Therapie ausjammern. Nach meiner Erfahrung mit meinen Mobbern wäre es mir fast wie eine Sünde erschienen, eine Therapie zu machen. Gibt es eine größere Schande, als sich nicht zu wehren und dann sich auch noch in einer Therapie maximal zu erniedrigen, indem man seine Gefühle so offen präsentiert?

Nach meiner Meinung muss man aus der Opferhaltung heraus kommen. Man muss den Mobbern mutig gegenüber treten. Man sollte aber nicht versuchen, sie zu ändern, denn das wäre ja die Opferhaltung. Auch einen Abschiedsbrief nach dem Ende der gemeinsamen Zeit mit den Mobbern, wo man sein Herz ausschüttet, was manche gerne mal machen, lehne ich klar ab, denn das ist auch immer noch sehr in der Opferhaltung. Man sollte die Herausforderung ehrenvoll angehen.

Das ist meine Meinung. Wie ist eure?

Arbeit, Natur, Strategie, Mobbing, Schule, Menschen, Psychologie, Ehre, Opfer, Charles Darwin, Philosophie und Gesellschaft
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Kann man strategisches Denken erlernen?

Hallo,

diese Frage richtet sich an Strategen. Also Leute, denen Schach und Go etwas sagen ;-)

Damit meine Frage etwas klarer, eingegrenzter wird: hier kurz die Schilderung:

In meinem Leben habe ich bisher zwei geborene Strategen kennengelernt. Einer ohne und der andere mit Ausbildung (Bw).
Zuletzt lernte ich jemanden kennen, strategischer Berater, mit dem ich mich darüber unterhielt, und er meinte, dass man strategisches Denken erlernen kann.

Ich selbst kann logisch Denken. Was m. E. eine Vorstufe ist. Damit meine ich jedoch nicht die "Logik", dass man vor dem Durchqueren einer Tür diese zuerst öffnen sollte. Diese Logik besitzt ja wahrscheinlich das Gros der gesunden Menschen. Ich meine schon das etwas komplexere Denkvermögen. Also gut 3-4 Schritte im Voraus.

Doch wenn ich nun meine Erfahrungen mit den beiden o. g. nehme, stehe ich schlecht dar (nicht abwertend gemeint, sondern nur im Vergleich). Ich habe keine Ahnung wie Strategen denken. Ich merke nur den Unterschied.
Meiner Meinung nach ist es ein Talent. Und natürlich kann man ein Talent trainieren und verbessern, keine Frage. Doch wenn dieses Talent nicht bzw. nur begrenzt vorhanden ist, kann man es doch auch nicht (bis zur Vollendung) trainieren, oder?

Vielleicht könnte ich etwas besser werden, doch ein Stratege, der gut 10 bis x Schritte überblickt? Nein, ich denke, dass das nicht möglich ist.

Was meint Ihr?

Strategie, Wissenschaft
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Was geht in einem Menschen vor, der in leidvollen Situationen erst bis auf den Grund des Leides hinabtaucht, um dann gestärkt wieder nach oben zu kommen?

Ich kenne eine starke Person, die in leidvollen Situationen immer komplett im Leid eintaucht, einige Tage darin verbringt, ... so dass sich andere richtig heftige Sorgen um die psychische Gesundheit machen... und dann extrem stark zurück kehrt.

Es handelt sich um eine Person, die generell von anderen als stark und vorbildlich bzw. als Führungsperson wahrgenommen wird. Diese Person ist auch nicht masochistisch.

Warum braucht diese Person das tiefe Eintauchen in das Leid?

Vergleichbar ist das Leid mit einem See, in den die Person geworfen wird. Statt direkt nach oben zu schwimmen, taucht sie bis zum Grund, berührt diesen und taucht dann wieder auf, während oben einige bangen, was die Person so tief unten im See des Leides macht.

Dann taucht die Person auf und man sieht, dass das Durchtauchen bis ganz nach unten ihr nichts angetan hat.

Warum macht diese Person das und warum verharrt man freiwillig ohne Masochismusgedanken tiefer im Leid als es sein müsste? Und warum wirkt diese Person dennoch stark auf andere?

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