Was ist das für ein Baustoff und was kann er ab?

Hallo alle zusammen,

ich möchte eine wohnung anmieten. Es geht um einen altbau, von ca. 1915. in zwei zimmern ist kein bodenbelag drin, der rest ist laminat. ich weiß, dass da vorher ein dielenboden drin war. nun sieht man da nur so eine art putz, der weißlich-grau, rau und irgendwie porös aussieht. er klingt einigermaßen fest, aber leicht und hohl, wenn man drauf klopft. aber meiner meinung nach könnte man ihn mit einem schraubenzieher mit etwas mühe beschädigen. Für mich sieht das ganze irgendwie nach Gips aus.

Frage 1: Was ist das für ein Boden?

Frage 2: Hält so ein Boden (mit laminat oder pvc drauf) überhaupt schwere möbeln aus?? z.b. einen vollen, großen kleiderschrank, ein doppelbett, ein vollen bücherschrank.

Frage 3: Den PVC oder laminat werde ich selbst verlegen müssen. Der oben erwähnte "bodenputz" ließe sich meinem eindruck nach zwar mit schleifpapier bearbeiten, aber die mühe möchte ich mir sparen. Damit im PVC trotzdem keine Löcher entstehen, möchte ich auf diesen komischen Boden als erste Schicht ganz einfach ein billigen, nicht flauschigen, musterlosen, ebenen teppichboden verlegen. Gebe es da irgendwelche Bedenken wegen Schimmel, Gestank der unteren Teppichbodenschicht o.ä.?

Frage 4: Sollte ich mich doch trauen, laminat zu verlegen (bin eine frau, hab sowas noch nie gemacht, hab keine fähigen bekannten und keinen cent für handwerker über), darf ich denn die Trittschalldämmung direkt auf diesen komischen Boden legen?

Danke im Voraus

heimwerken, Fussboden, altbauwohnung
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Bodengestalten Fliesen Laminat PVC Lenolium?

wir möchten unsere Küche renovieren. Derzeit hat sie einen PVC oder Lenolium Belag auf Holz Dielen die wiederum auf Balken genagelt sind. diese Holzbalken liegen auf einem Beton Boden mit Hohlkammern.

Ich möchte am liebsten Fliesen drauf haben. aber dazu müsste man das ganze holz rausholen denke ich da das holz ja arbeitet und die fliesen deswegen brechen könnten. jedenfalls stell ich mir das so vor

das problem ist wenn ich das holz raushole und mit beton auffülle bei 12m2 und 20cm höhe ist das soviel masse und gewicht das der boden mit den holkamern das nicht tragen kann meinte ein architekt auf telefonischer basis. für genaue berechnug würde es geld kosten doch er meinte spar dir das das ergebnis wird das einfach nur untermauern was er mir so sagen kann.

meine frage nun was könnte ich machen gibt es ein material was ich auf die balken legen kann worauf ich fliesen könnte was nicht arbeitet. oder sowas wie osb platten auf die balken darauf regibs platten dann fliesen legen? geht sowas ohne das die dann brechen ?

welche möglichkeiten habe ich noch außer Lenolium

denn PVC und laminat wollen wir nicht in der Küche

vielleich yton steine auf den boden legen und dann regibs oder andere platten drauf tun ich habe was von extrem stabilen styropor platten gehört die im badezimmer als fliesen untergrund benutzt werden evt kann man die ja auf die balken legen?

für tips und tricks bin ich dankbar

eine fußboden heizung gibt es nicht und wird auch nicht installiert

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70er Jahre Fußböden Zusammensetzung? Asbestfrei?

Es geht um zwei Fußböden aus den 70ern aus Wohnungen von Bekannten:

Boden 1: Einmal einen Cushion Vinyl (?) aus den 70ern, der sich an den Seiten (neben den Küchenmöbeln) hochwellt, sodass man die Unterseite sieht (staubig, aber hell). Gab es diese Böden auch in asbestfrei? Boden ist eindeutig schaumige PVC-Ware mit Fliesendekor und Reliefprägung, darunter ein dunkler Estrich und war wohl mal überall fest verklebt. Besser vorsichtig sein? Oder würde auch bei normaler Nutzung trotz loser (staubiger) Ränder/ Unterseiten nichts freigesetzt? Könnte man es versiegeln, falls gefährlich?

Boden 2: Boden aus Kunststoff (evtl. PVC?), undeutlich hellblau-weiß marmoriert, sieht aber aus Standhöhe fast nur blau aus. Scheint keine Bahnenware zu sein. Zumindest scheint es (teilweise?) aus Stücken zu bestehen (15 x 50 cm), was man aber kaum sieht. (Also keine "Platten" in dem Sinne, wirkte aber als hätte man es eben stückweise eng aneinander verlegt). An einer Tür fehlt nun eine Leiste und dort guckt eine dünne Papierschicht (schätze kaum 1mm) hervor. Hat man unter Böden einfach dünnes Papier gelegt oder was ist das? Farbe ist wie Altpapier oder Packpapier, also bräunlich, es ist sehr dünn und rollt sich hoch. Erinnert an das Papier aus Schuhkartons, das in den Schuhen steckt. Beim leichten Darüberlaufen geht die Schicht einfach wieder zurück in ihren "gerollten" Zustand und sieht aus wie vorher. Soweit ich das gelesen habe, sind Asbestpappen in Böden "feste" Teilschichten gewesen und nicht einfach untergelegt worden, oder? Und würden sie sich überhaupt einrollen wie Papier, das mal feucht geworden ist?

Ich möchte niemanden unnötig aufscheuchen in seiner angestammten Wohnung, also frage ich hier nach. Vielleicht weiß wer Bescheid.

Sanierung, Asbest, Fussboden, Gesundheit und Medizin, Schadstoffe, Fußbodenbelag
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