Warum macht das mein Lehrer ständig?

Hey, ich bin in der 11. Klasse und habe von den Fächern, die wir als zusätzliches Fach wählen mussten, um die Stunden vollzukriegen, Chor genommen.

Die erste Chorprobe lief ganz gut, aber bei der dritten Chorprobe hat der Chorleiter mich gefragt, ob ich ins Vokalensemble möchte.

Ich habe dann gemeint, dass ich doch gar nicht singen kann (weil es sich auch wirklich schrecklich anhört) und das ich das lieber nicht machen möchte.

Er hat dann gemeint, dass ich erstmal eine Probestunde mitmachen soll usw., also hab ich das dann meiner Mom geschrieben.

Als ich mich per WhatsApp paar Tage später erkundigt habe, worauf beim Vorsingen wert gelegt wird (das wird nämlich benotet), hat mein Lehrer mich schon wieder gefragt, ob ich ins Vokalensemble möchte, weil ich doch angeblich soo gut singe und er sich sehr freuen würde und meine Mom hat das mitbekommen, mein Handy genommen und dann geschrieben, dass ich da gerne teilnehmen möchte (war nicht gerade eine Glanzleitung meiner Mom).

Eigentlich wollte ich dem Lehrer in der nächsten Chorprobe dann sagen, dass dass meine Mom geschrieben hat, aber die ist dann ausgefallen und am Ende hab ichs gelassen und in dann halt ins Vokalensemble gegangen, obwohl es mir eigentlich peinlich ist, weil dort alle so übertrieben gut singen können und ich eben nicht.

Dann kamen nur noch Proben in kleinen Gruppen und am Ende war es aufgrund der Coronasituation so schlimm, dass es nur noch Einzelproben gab.

Also war Vorsingen dann auch alleine.

Ich mit meiner Prüfungsangst musste natürlich als eine der ersten Personen überhaupt vorsingen.

Ich habe meinem Lehrer das dann auch gesagt (also dass ich Prüfungsangst hab) und er hat dann gemeint, dass er bei mir dann einfach das Vorsingen nicht bewertet, sondern mir sozusagen ne Mitarbeitsnote gibt.

Er hat dann das Vorsingen aber doch bewertet, was ich ziemlich unfair fand, denn egal wie gut meine Punktzahl (15 Punkte) jetzt dadurch war, er hat mich trotzdem angelogen!

Danach war erstmal ne lange Zeit nur Distanzunterricht.

Jetzt möchte mein Lehrer, dass ich an einem Konzert teilnehme, welches im Oktober stattfinden wird, allerdings bin ich mir unsicher, weil ich eben nicht singen kann und auch vor Auftritten mega Angst habe.

Aber meine Mom möchte eigentlich, dass ich daran teilnehme.

Weil mein Lehrer offensichtlich bemerkt hat, dass ich sehr unentschlossen bin, hat er mir noch eine Sprachnachricht geschickt, in der er wieder gemeint hat, dass er mich unglaublich gerne mit dabei hätte, weil ich doch so schön singe bla bla bla, aber langsam nervt es mich, weil mein Lehrer mich anscheinend überschätzt, denn ich kann (wie ich jetzt zum 1000 mal wiederhole) wirklich nicht singen!!

Warum behauptet er dann sowas und warum will er mich dann bei dem Konzert dabei haben?!

Ich verstehs einfach nicht.

Es ist total unnötig, jemanden mit Lügen trösten zu wollen oder so.

Musik, Schule, Chor, Konzert, Lehrer
Werden Frauenstimmen heutzutage im Gesang/Chor zu hoch geeicht?

(sodass es ungesund ist)

(da früher die Stücke natürlich für möglichst hohe Stimmen geschrieben wurden und man das beibehalten hat)

Ich habe heute ein paar Sängerinnen sprechen gehört und deren Stimme erschien mir so „abgecuttet“ irgendwie, wie getrichterte Merkmale, möglichst hoch, irgendwie, als hätte man da irgendwas mit der Schere durchgechnitten, die tiefen Frequenzen, vielleicht auf den letzten verbleibenden gequälten, hauchbaren Tönchen

(normal ist das ja nicht so, wenn jemand spricht, da benutzt man wohl eher eine kräftige Bruststimmlage, habe ich gehört, wenn man gesund reden will, zum Beispiel für Rhetorik und Vortrag/Lehramt; und allegemein sprechen mir selbst viele Frauen, die sich ja häufig schon der (vergleichsweise hohen, wohl eher) Sprache (wohl eher Kopfsprechstimme) ihrer Vorgängerinnen angleichen, nicht unbedingt im normalen Leben so wie diese Leute heute)

oder überinterpretiere ich da aus Feminismus-/Maskulinisierungsgedanken etwas zu sehr (Stichwort Frauenstimmen haben sich in den letzten Jahren maßgeblich vertieft)?

ich habe vor 2-3 jahren auch mal im Sopran gesungen und wenn ich jetzt meine alten Aufnahmen anhöre, bin ich geplättet, wie meine Stimme da war (jetzt kann ich mindestens Tenor, vermutlich auch Bariton/Bass singen (allerdings auch noch Sopran; höher geht immer, tiefer nicht); innerhalb kurzer Zeit habe ich meine Stimme mittels anderer Sprechgewohnheiten und etwas Übung verändert und vertieft, nachdem ich nicht mehr im Chor gesungen habe, sodass ich jetzt beim Sprechen meine auch „voller“ klingende Bruststimme benutze, diese Leute heute klangen hingegen eher „reduziert“)

Musik, singen, Gesang, Chor, Emanzipation, Feminismus, Höhe, Register

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