Wie stehen jüngere Jungs zu älteren Mädchen?

Hallo, kurze Vorgeschichte: ich (w) war im Juni mit ein paar Leuten aus meinem und aus dem Jahrgang unter uns, von der Schule aus, in England.

Dort ist mir ein Junge aufgefallen, der total mein Typ ist. Unsere beiden Jahrgangsstufen haben alle Aktivitäten miteinader gemacht, sodass man innerhalb kleinerer Grüppchen mal ins Gespräch kam. Wir haben nicht oft direkt miteinader geredet. Und wenn, dann belangloses Zeug.

Das Problem ist nur, dass er einen Jahrgang unter mir und somit geistig nicht wirklich auf meiner Höhe ist. Da ich aber ein Jahr früher eingeschult wurde, ist er nur drei Monate jünger als ich. Ich merke aber, dass wenn er zwei Jahre älter wäre, er der Typ von Junge sein könnte, den ich für mich sowohl äußerlich, als auch innerlich attraktiv finde.

Jetzt habe ich angefangen, mich "interessant" zu machen. Sprich Augenkontakt aufbauen, "zufälligen" Körperkontakt einleiten und solche Sachen. Alles, weil es ein schöner Gedanke wäre, dass ein Junge mich attraktiv finden könnte, der total mein Typ ist. Zumindest von einem beachtet zu werden (ich habe viele Enttäuschungen hinter mir). Ich hoffe, dass da mal ein Flirt draus werden könnte. Jedoch ist er mir bis jetzt noch etwas zu jung.

Jetzt meine Frage: Wie stehen Jungs zu älteren Mädchen? Ich glaube nicht, dass er weiß, dass ich nur drei Monate älter bin. Macht man sich Gedanken darüber, was dieses Mädchen da will? Ihm ist es nämlich schon aufgefallen. Bisher denkt er aber wohl noch, dass es Einbildung ist haha. Trotzdem merke ich, dass er mich entweder total komisch findet. Oder eben das Gegenteil. Denkt er darüber nach, ob dieses Mädchen attraktiv ist (etc.)

Ich würde mich freuen, wenn ich ein paar Antworten bekomme. Vielen Dank an die, die sich das durchgelsen haben. Einen schönen Abend wünsche ich euch :)

(Ich: werde in diesem Monat noch 17, er in drei Monaten)

Mädchen, Teenager, Beziehung, Sex, Flirt, Jungs, attraktiv, Reiz
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Meine Familie nimmt keine Rücksicht auf meine Geräuschempfindlichkeit?

Hallo!

Ich bin 16 Jahre alt und weiblich. Meine Familie, ganz typisch Mutter, Vater und älterer Bruder, ist ohnehin nicht gerade die Bilderbuchfamilie - weit entfernt davon.

Jedenfalls ist es so, dass ich glaube, besser zu hören als andere. Ich höre Geräusche, die ich eigentlich nicht mehr hören kann, weil sie zu leise/hochfrequent sind, bin überfordert, wenn in einem Lied zu viele Instrumente mitspielen oder es zu laut ist. Wenn jemand pfeift, plötzlich grundlos laut spricht oder manchmal einfach nur das Messer zu laut gegen den Teller schlagen lässt, könnte ich echt losheulen, weil ich das nicht aushalte.

Beispielsweise hat mein Bruder einen Klingelton, der einfach nur ein ekelhaftes, viel zu hohes und helles Piepen ist - und er bekommt alle zwei Minuten eine Nachricht. Absolut niemand will mir glauben, dass ich das Geräusch durch geschlossene Türen und gar durch das ganze Haus höre. Aber es ist wirklich so! Es kam schon zu viel Streit deswegen. Auch hört meine Mutter im Auto immer ziemlich unangenehme Musik (wie oben erwähnt). Wenn ich sie bitte, leiser zu machen oder ein anderes Lied zu wählen, flippt sie aus, schreit mich an und das macht alles noch schlimmer. Auch sprechen sie morgens immer so laut, dass ich sofort aufwache, generell sind sie einfach laut manchmal.

Sie verstehen einfach nicht, wie das für mich ist. Vielleicht eine Krankheit oder ein Symptom für eine Krankheit/ein Syndrom - keine Ahnung. Ich weiß nur, diese Geräuschempfindlichkeit ist da und meine Familie quält mich regelrecht damit. Ist ja nicht genug, dass es in der Schule und sogar im leeren Bus zu laut ist (Wenn es geht, stecke ich meine Kopfhörer in die Ohren und mache Musik gerade so laut, dass es die restlichen Geräusche so gut wie möglich überdeckt).

Wie kann ich ihnen klar machen, dass sie mich deswegen nicht beschimpfen und vielleicht ein bisschen Rücksicht nehmen sollen? Es hilft nämlich niemanden, mich zu beleidigen und absichtlich laut zu sein...

Danke für nette Antworten!

LG

Familie, Lärm, Geräusche, Ohr, Geräuschempfindlichkeit, Reiz
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(hoch) Sensibilität künstlerisch darstellen?

Hallo,

ich habe in der Schule ein Projekt, das heißt "MachtWorte". Für mich ist es ein Machtwort den Menschen zu zeigen und sie darauf aufmerksam zu machen, wie es ist wenn man sensibler ist als die anderen. Und das sie im Umgang mit ihren Mitmenschen nicht so Rücksichtlos und unsensibel sind.

Ich weiß nicht wie ich es darstellen soll. Ich habe zuerst an eine Bilderreihe gedacht. Unser Projekt soll aber auch den Betrachter involvieren (also der soll da nach Möglichkeit etwas anfassen oder machen können). Mein Fokus liegt halt auch überwiegend darauf, das man versteht wie es ist hochsensibel zu sein.

Also Zusammengefasst: Wie kann ich die hoch Sensibilität künstlerisch darstellen, damit sie verstanden wird und die Menschen über den Umgang mit ihren Mitmenschen nachdenken? Die Darstellungsform fehlt mir.

Wichtig ist, das andere sehen, das sie auch nicht HSPs oft sehr verletzen.

Hier nochmal meine genaue Vorstellung: Bei dem Projekt möchte ich zeigen, wie eine sensible Person ihre Umgebung wahrnimmt. Dabei stehen auch die Gefühle und das verarbeiten dieser im Vordergrund. Außerdem, wie andere Personen auf die sensible Person reagieren, wie sie sie bewusst oder unbewusst "gut" bzw. "schlecht" behandeln. Zum Ausdruck soll auch kommen, wie anders sich diese Person fühlt, da sie oft überfordert ist und sie oft falsch verstanden wird.

Ich hoffe ihr könnt verstehen was ich meine.

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Reizüberflutung in der Schule?

Abend,

Also ich mache mir in letzter Zeit immer mehr Gedanken. Bin in der 10ten Klasse und Unterricht ist für mich schlimm. Es kostet mich sehr viel Kraft, lange zuzuhören. Meistens in Mathematik oder Wirtschaft, da man viel mitdenken muss.

Wenn es im Klassenzimmer aber laut wird, und Stimmengewirr ertönt und die Lehrerin auch laut redet, dann ist es total aus. Ich sinke in mich zusammen (Naja, sitze fast immer so) und starre auf eine Stelle im Klassenzimmer. Dabei denk ich an was anderes bzw. Bin voll abwesend, die Stimmen werden dadurch mehr oder weniger ausgeblendet. Aber ich kann ja dann nicht aufpassen, ich weiß nicht was ich tun soll... Viel komplexes Gerede macht mich fertig, wenn es dann auch noch laut wird, ist es total aus. Meine Ohren Schmerzen, mein Kopf ist überlastet, ich bin sehr müde und ich kann keine klaren Gedanken mehr fasse. Mittags wenn ich heimkomme, bin ich so zerschlagen vom Unterricht, dass ich die Augen nicht mehr offen halten kann und erschöpft bis Abends schlafe. Danach ist mir meist schwindelig und komisch.

Was noch sehr komisch ist... wenn viele Persone reden, und z.B. eine Lehrerin das Wort ergreift, vermischt sich alles zu Geschwätz und ich bin unfähig auch nur irgendwem zuzuhören. Wenn es dann aber plötzlich leise ist, und nur noch die laute Stimme der Lehrerin zu vernehmen ist, fühlt es sich nüchtern an. Das dumpfe ist weg und die Stimme klingt völlig klar in meinem Kopf und ist nicht selten messerscharf. Hab ich sogar im Auto "beobachtet". Ich war an das dunkle Brummen des Autos gewöhnt und habe es als "angenehm" empfunden, bis wir plötzlich an eine Ampel kamen und nur noch das eher helle klick klack klick klack des Blinkers zu hören war. Das hat mich extrem aufgeregt.

Musik höre ich auch immer nur auf Stufe 3, 4 oder 5, je nach Song und Verfassung. Auch wenn ich schlafen gehen möchte, alles super ist, aber dann plötzlich z.B. ein Stift vom Tisch fällt, ist der Abend für mich mehr oder weniger gelaufen. Dann kann ich nicht mehr ganz so "beruhigt" schlafen gehen, die Routine ist gestört. Hört sich sehr komisch an, ich weiß.

Bei mir wurde gestern ein Eisenmangel festgestellt, daher kommt wahrscheinlich die Müdigkeit, unkonzentriertheit. Aber das mit den Geräuschen, kann das aich davon kommen..? Bitte um Rat, der Schulalltag bringt mich nervlich um den Verstand

Schule, Unterricht, Arzt, Eisenmangel, Geräusche, Ohr, Symptome, Reiz
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