Freizügigkeit von Seiten der Frau?

11 Antworten

es ist ein Unterschied ob man eine Frau attraktiv findet oder ob man sexistische Sprüche abgibt oder sie einfach anfasst. Niemand verbietet es einem Mann eine Frau schön zu finden, aber das Verhalten muss trotzde respektvoll sein. Frauen finden knackige Männerhintern auch toll, aber sie geben äußerst selten dazu unangemessene Kommentare ab oder fassen einfach hin.

Das hat dann etwas mit Anstand und Respekt zu tun, selbstverständlich

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@KleineKacktusse

ganz genau und nur das wollen Feministen und die meisten Frauen erreichen.

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@Sanja2

ich denke dazu muss man kein feminist sein, das sollten eine gute erziehung und ein wenig empathie auch erledigen

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@KleineKacktusse

es gibt durchaus Männer die das gut drauf haben. Aber es gibt leider auch sehr sehr viele die vollkommen unangemessen reagieren und einen kurzen Rock als Einladung für sexistische Kommentare oder gar anfassen begreifen.

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Man darf eine Frau, die sich freizügig kleidet, gerne attraktiv finden und es auch ggf. zum Ausdruck bringen. Allerdings ist das kein Freibrief um den sexuellen Trieben freien Lauf zu lassen! Selbst wenn ich mit einem 500€ Schein an meiner Scheide beklebt draußen nackt Lambada tanzen würde, hat mich niemand!! gegen meinen Willen anzufassen. Begangene Straftaten lassen sich nicht mal eben so auf andere ummünzen!

Wenn ein Mann nur mit einem 500er bekleidet wäre, wäre das bereits die Straftat und das meine ich nicht metaphorisch.

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Ich finde das in keiner Weise verwerflich. Es ist was schönes, wenn die Frau mit ihren Reizen spielen kann, sie zeigen kann.

Ich finde es auch durchaus reizvoll. Wenn die eigene Partnerin diese Reize offen zeigt

Sowas macht einen aber nicht zu einer Schl....

Ist dir ok ,dass anderen männer deine frau sexy sehen und vielleicht zuhause drauf runterholen ?

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Ich gehe erstmal nicht auf die eigentliche Frage ein, denn ich stimme der Aussage

Aber es ist doch eigentlich simple Biologie, dass es verführisch auf Männer wirkt , wenn eine Frau ihre Reize offenlegt.

nicht zu.

Wenn die Frau alles offenlegt, ist der Großteil des Reizes nicht mehr gegeben. Der verführerische Reiz kommt durch das perfekte Verhältnis von zeigen und nicht zeigen. Wenn mehr Platz für Fantasie und Vorstellungskraft bleiben, so ist der Reiz größer, weswegen es Dessous gibt.

Ich denke der Gedankengang nach dem du suchst ist, dass Frauen sich auch gerne freizügig kleiden wollen ohne dass andere Personen dies als Einladung zum Anfassen bzw. Belästigen sehen.

Zudem geht die Meinung rum, dass jeweilige Frauen Schl*mpen sind, Männer hingegen als coole Stecher gesehen werden. (Wird als Ungerechtigkeit aufgefasst)

Ich persönlich würde solch ein Verhalten bei beiden Geschlechtern als negativ bewerten, aber das bleibt schließlich Meinungssache.

Kann das nur unterstreichen, was du sagst. Nicht jeder nackte Frauenkörper ist ein Hingucker oder löst Reize bei einem Mann aus. Umgekehrt ist das genauso.

Es gibt genug Frauen die mit ihrer Zeigefreudigkeit kein Problem haben, egal aus welchen Gründen auch immer.

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Ich stelle schon allein die Aussage in Frage, dass es biologisch wäre, dass es verführerisch wirkt, wenn Frau ihre „Reize“ offen legt.

Denn wie schon richtig festgestellt, werden die gleichen Körperstellen in Naturvölker nicht so reizvoll angesehen. Wäre es biologisch, müsste das bei Ihnen auch eintreten. Wäre es biologisch, müsste auch der Arzt sexuell erregt werden, der eine Patientin untersucht.

Also ist es eine soziale Kompenente, die bewirkt, dass eine nackte Frau oder leichtbekleidete Frau mit Sex in Verbindung gebracht. Jedoch werden hierfür nur Männer angesprochen.

Da liegt schon das erste Problem begraben. Erotische Inhalte werden in der Regel an den Mann gerichtet, bei der Frau wird gerne vergessen, dass sie ebenfalls ein sexuelles Verlangen hat. Letzteres ist laut Aussage von Forschern sogar stärker als bei Männer. Sprich Frauen werden leichter sexuell erregt, aber viele Frauen verkennen schlichtweg ihre Erregung. Daran merkt auch wie stark Sozialisation Sex prägt.

Aber was sich bei der Debatte um freizügige Kleidung bemerkbar macht, ist, dass das eigene sexuelle Empfinden der Frau komplett ausgeklammert werden. Die Frau ist das sexuelle Objekt, das der Erregung dient, der Mann das sexuelle Subjekt, das erregt wird oder werden soll. Sexuelle Erregung wird ausschließlich dem Mann zugeschrieben, Frauen dienen ausschließlich dazu hübsch und sexy zu sein.

Eine Frau, die bewusst jemanden verführen will, wird das nicht nur in der Kleidung ausdrücken, sondern auch mit Mimik und Gestik.

Jedoch gibt es zu viele Männer, die ein Problem damit haben diese zu erkennen und zu verstehen.

Denn Kleidung kann situationsbedingt sein. Auf dem Weg zum Strand wirft man sich nur ein knappes Kleid drüber, da mehr ja nicht wirklich erforderlich ist. Oder wenn es heiß ist und der viele Stoff stört.

Es kann auch sein, dass die Frau durchaus sexy wirken will, aber wenn sie auf den Weg zum Date ist, ist die Wirkung nur an ihr Date gerichtet. Gut möglich, dass sie, wenn sie auf eine Party ist, bereit ist zu flirten. Das heißt jedoch nicht, dass sie mit jedem flirten will, sondern sie darf weiterhin ihre Auswahl treffen.

Kleidung als Kommunikation anzusehen, ist gefährlich, denn hier ist eine starke Einschränkung da und die Grenzen für die Kommunikation sind schnell erreicht.

Wir sollten auch nicht vergessen, dass es Menschen gibt, die sich nackt ohne irgendwelche Hintergedanken wohler fühlen. Die werden auch in der Öffentlichkeit nicht zugeknöpft herumlaufen.

Wenn ein Mann eine Frau sieht und er deswegen an Sex denkt, ist er es, der die Verbindung in seinem Kopf herstellt. Er kann nicht dafür dir Frau verantwortlich machen. Sie ist ein Mensch, der es verdient mit Würde und Respekt behandelt zu werden. Männer hingegen sind es nicht gewohnt von einer Frau wie ein Schnitzel betrachtet zu werden und wissen auch nicht wie unangenehm so etwas werden kann.

Zudem haben solche Reaktionen auch Einfluss auf das Körperempfinden. Vor allem Frauen stehen unter starken Druck dem Schönheitsideal zu entsprechen. Der Körper wird so oder so zur Problemzone. Das verstärkt aber noch das Gefühl, dass der Körper eine Problemzone ist, wenn einen eingeredet wird an den Gedanken der Männer schuld zu sein.

Feminismus wünscht sich einfach einen lockeren Umgang mit dem weiblichen Körper, mehr Respekt vor der sexuellen Selbstbestimmung der Frau ( zu der auch das Akzeptieren der weiblichen Lust gehört) und keine Reduzierung der Frau auf das Sexuelle.

Das alles ist nicht gegeben, wenn sich Frauen beim Aufstehen krampfhaft fragen müssen, wie sie am besten ihren Körper verhüllen, um ernst genommen zu werden, ohne dass ein Mann etwas zu sexy an ihnen findet. Aber wie etwas auf einen Mann wirkt, kann man letzten Endes gar nicht sagen. Denn die sind auch nicht gleich.

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