Meine Eltern rasten bei gewöhnlichen Dingen aus?

Guten Tag liebe Community,

meine Eltern sind ziemlich kompliziert. Sie reagieren bei den kleinsten Sachen über.

Als ich meine Mutter bitten wollte mir von der Apotheke bitteren Nagellack zu holen da ich wieder kurz davor bin anzufangen an meinen Fingernägeln zu kauen, hat sie mich angeschrien, das an Fingernägel zu kauen das Krankeste auf der Welt ist, und das Leute die das tun Schwach und Verloren sind. Ich war erstmal etwas erschrocken, und musste sie erstmal davon überzeugen das meine Bitte nur als Scherz gemeint war.

Ein andermal habe ich und meine Schwester uns als unsere Eltern verkleidet und ich habe versehentlich einen Pullover meiner Mutter in meinem Zimmer vergessen. Sie ist darauf hin sofort ausgerastet und hat mich zu Zimmerarrest verdonnert. Als ich mich Rechtfertigen wollte, hat sie nur gerufen, das ich meine Klappe halten soll. Jedes kleine Vergehen das ich begehe schreiben sie in das Familienbuch (Darin stehen Dinge wie die Hochzeit meiner Eltern, ihre Verlobung, und die Geburt von mir und meinen Schwestern drin) und wollen, sollte ich jemals Heiraten oder Kinder kriegen, an diesen Tagen laut vor alles Anwesenden vorlesen.

Meine Eltern sind auch Homophob und Ausländerfeindlich, und als ich kurz davor war ihnen zu erklären das ich das anders sehe, sind sie völlig ausgerastet.

Nun, ich möchte diese Spannung bei und Zuhause entfernen können, und wollte euch Fragen ob ihr Ideen habt was man da machen kann.

Mit ihnen zu Reden habe ich schon versucht, aber ihre Reaktion endet in Beleidigungen und Strafen.

Ich danke schonmal jeder einzelnen Antwort!

HANAJa555

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du wirst deine Eltern in der Hinsicht nicht ändern können, du kannst nur üben sie so zu akzeptieren.

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Erziehungsberechtigt ist derjenige der aktuell für das Kind sorgt.

Sorgeberechtigt ist in der REgel dann ein Amtsvormund.

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Schule doch hinwerfen - Aber was dann?

Hallo zusammen,

Folgendes beschäftigt mich in letzter Zeit sehr. Wenn man mich jetzt oder in den letzten Jahren fragte was ich für meine Zukunft denn so plane, hab ich meistens herumgedruckst. Ich hatte noch nie wirklich einen Traumberuf oder so, abseits vom allgemein gültigen Fußballprofi.

Bis jetzt war also der Plan, bzw. der „Nicht-Plan“, mein Abitur durchzuziehen und danach weiterzusehen (vielleicht ein Jahr Work-And-Travel o.ä). Nun war ich aber nie ein überragender Schüler. Mein schulisches Problem liegt nicht unbedingt im allgemeinen Verständnis, sondern vielmehr in meiner Motivations -und Antriebslosigkeit bzgl. Schularbeit von zu Hause. 

In der Vergangenheit wirkte sich mein minimaler Arbeitsaufwand zu Hause zwar durchaus auf meine Noten aus, allerdings ist das ganze jetzt erst in Corona-Zeiten wirklich problematisch geworden. Ich schaffe es einfach nicht von zu Hause konsequent zu Lernen und zu Arbeiten, das funktioniert nicht.

Diese Zeit hat mich nachdenklich gemacht und inzwsichen bezweifle ich, dass ich überhaupt ein Abitur schaffen könnte. Ich habe kein Problem damit in die Schule zu fahren und mich stundenlang zu konzentrieren etc., aber zu Hause bin ich eben zu Hause und da ist nicht viel mit Schule. Kürzlich dachte ich dann: Ist diese Arbeitseinstellung nicht schon ein ziemlich eindeutiges Zeichen bzgl. meiner Zukunft und der Berufsorientierung? Es wäre für mich sicherlich kein Problem irgendwo zu sein (nicht zu Hause eben) und 8 oder mehr Stunden an etwas zu arbeiten o.ä. Ein Problem wäre dafür wahrscheinlich ein Studium, in dem es ja noch viel mehr um eigenen Arbeitsaufwand und selbständiges Lernen geht.

Also, warum durchs Abitur quälen und im Enddefekt vielleicht sogar durchfallen, wenn ich mir sowieso nicht vorstellen kann zu studieren?

Aber was dann? Ich bin m/17 und habe wie erwähnt kaum Vorstellungen oder Pläne bzgl. einer Berufsrichtung. Am ehesten spricht mich ein Jahr „On The Run“ an (sprich, in die Work-And-Travel Richtung)...aber wie gehe ich das an, bin echt ein bisschen verzweifelt -_-

Ich will nicht noch viel mehr schreiben, hoffe einfach das jemand vielleicht ne zolle Idee oder eigene Erfahrungen teilen kann, die möglicherweise helfen könnten mich zu orientieren.

Lg Jay

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ich verstehe dich soo gut, Schule in Corona Zeiten, da wäre ich auch gnadenlos gescheitert. Aber, zieh es trotzdem durch. Ggf. wiederholst du eine Klasse. Auch wenn du dir aktuell studieren nicht vorstellen kannst, macht das Sinn. Du hast jetzt noch Zeit dir zu überlegen was du mal werden willst. Work und Travel kannst du dann immer noch machen. Und studieren ist was völlig anderes als Schule. Auch wenn du es richtig siehst, dass dort doch in hohem Maße Eigenorganisation gefragt ist. Aber, du studierst ein Fach für das du dich entschieden hast. Du interessierst dich wirklich dafür und somit auch für die Themen. Es ist wesentlich leichter ein Fach zu lernen das man wirklich lernen will, als all den Schulkram für den man sich nur so mäsig interessiert.

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wie alt bist du? Wer hat das Sorgerecht für dich? Und was sagt das Jugendamt zu deinem Wunsch?

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solange du den geforderten Abschluss schaffst ist das kein Problem.

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und du willst deine Mutter zwingen weiterhin mit dir zusammen zu leben? Es gibt kein Gesetz dass so etwas bestimmt. Deine Mutter hat das Sorgerecht für dich und darf bestimmen wo du lebst. Ins Heim allerdings kommst du nur wenn das Jugendamt das für die richtige Maßnahme hält. Du hast lediglich die Chance deine Mutter umzustimmen indem du dich an das hälst was sie verlangt. Umsonst wird deine Mutter den Wunsch nicht haben.

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ich fürchte das wird nicht klappen. Wer im Kindergarten arbeitet muss eine Ausbildung nachweisen, Kinderpfleger oder Erzieher. Hilfskräfte werden selten bis nie eingestellt. Außerdem bist du zeitlich extrem eingeschränkt einsatzfähig und somit leider sehr unattraktiv für den Kindergarten.

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Nein, das funktioniert nicht. Eine Klasse überspringen kann man nur auf Empfehlung der Lehrer und die geben diese Empfehlung sicher nicht wenn du auch noch die Schulform wechseln willst. Mich irritiert, dass du wegen einem Umzug die Klasse runter gestuft wurdest, das ist eigentlich überhaupt nicht üblich.

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Ein Schulpraktikum geht in der Regel nur sehr kurze Zeit, da ist es unsinnig über ein Auslandspraktikum nachzudenken. Aber geh doch in ein Flüchtlingsheim, da musst du auch oft andere sprachen sprechen und lernst viel über das Leben und andere Kulturen.

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das Heim darf dem Kind so was wegnehmen, aber nicht behalten. Also es wird dann eben für das Kind aufgehoben und bei Auszug wieder ausgehändigt. Es kann pädagogische Gründe dafür geben es dem Kind wegzunehmen.

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kannst dich schon beschweren, aber da wird leider nichts passieren.

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Nein, du fährst da nicht hin. Dein Chef weiß auch, dass er es verkackt hat. Das ärgert ihn ziemlich, aber hat nichts mit dir zu tun, er ärgert sich über sich selbst. Wenn du nichts vor hättest würde ich sagen, fahr hin und mach den Dienst deinem Chef zu liebe, aber du hast was vor. Also ist es nicht deine Verantwortung.

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weil ein Kind immer danach strebt, dass es geliebt wird und hofft durch z.B. Geschenke so etwas zu erreichen. Es geht durch so ein Verhalten zunächst davon aus, dass es das ja auch irgendwie verdient haben muss.

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Abhauen ist das Eine, aber was machst du dann? Was willst du damit erreichen? Wie lange soll das gehen?

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Das lässt sich nicht durch ADHS rechtfertigen

ADHS bedeutet ein Mensch ist ggf impulsiver als der Durchschnitt Anderer. Aber er hat immer noch die Entscheidung was er von sich gibt. ADHS ist keine Ausrede für schlechtes Verhalten und Unverschämtheiten.

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das ist Quatsch. Impfschäden zeigen sich sehr schnell, sollte es sie denn überhaupt geben. Bisher gibt es nur die Hirnnerventrombosen. Alles Andere sind Nebenwirkungen, die maximal 2-3 Tage nach der Impfung eintreten und wieder vorübergehen. Ich bin geimpft gegen ziemlich alles was der Markt so hergibt, auch gegen Corona. Und mir geht es super.

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