Warum sind die Deutschen so verklemmt bei Kleidung?

Hallo,

meine Frage ist es einfach, warum die deutsche Gesellschaft - sowohl Männer als auch Frauen - im europäischen Vergleich so verklemmt ist, was Frauenkleidung angeht. Bei uns wird zum Beispiel - von allen Altersklassen! - ein Rock der oberhalb der Knien endet schon oft als "verlängerter Gürtel" bezeichnet, Hotpants sind auch immer zu kurz, gelten als Unterwäsche.

Generell ist man hier sehr schnell damit, mit dem Begriff "nttig" um sich zu werfen, und das nicht bei wirklich auffälligen Sachen wie Lackstiefel und Netzstrumpfhose, sondern figurbetonten, schönen Kleidern oder ausgeschnittenen Tops. Wenn man dagegen nach Italien oder Spanien schaut, ist das ganz normal, dass Frauen (gerade jüngere) sich schick anziehen.

Warum trägt die deutsche Frau allgemein gern weite Jeans und Turnschuhe? Das frage ich mich wohlgemerkt als Frau. Nur aus Bequemlichkeit kann es ja nicht sein, wenn man dann andere Frauen, die sich figurbetonter Kleiden, direkt als "Hren" oder eingebildete Tussen diffamiert...

Ich spreche wohlgemerkt von volljährigen Personen, Kinder sollten sich natürlich nicht so kleiden... aber stilvolle Kleidung impliziert nicht, dass man sich bedeckt halten und verhüllen muss! Man kann doch seine Figur und auch Haut zeigen, das heißt doch nicht, dass man sich "nttig" anzieht...

Kleidung, Deutsch, Fashion, Mode, Menschen, Deutschland, Sex, Gesellschaft, Stil
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Erörterung durchlesen?

Kann sich bitte jemand meine Erörterung durchlesen und vielleicht schauen, ob ich Grammatikfehler habe und mir sagen, ob die Qualität des Textes in Ordnung ist?

Die Erörterung:

Der am 20. Oktober 2012 in der Tageszeitung „Die Zeit‘‘ erschienene Zeitungsartikel „Von wegen Vereinbarkeit“ wurde von Norbert Blüm verfasst. Die Kernaussage des Berichts ist, dass in dem Artikel verdeutlicht wird, ob es möglich ist, dass wir unseren Beruf mit der Familie vereinbaren können und was für Folgen dies haben könnte.

Der Verfasser des Artikels, Norbert Blüm stellt infrage, ob man den momentan ausgeübten Beruf, mit der Familie vereinbaren könnte. Dies könnte tatsächlich schwere Folgen, aber natürlich  auch positive Aspekte beinhalten. Ich persönlich finde es ebenfalls wichtig, dass man versuchen sollte möglichst viel Zeit mit der Familie zu verbringen, aber der Beruf, welches ausgeübt wird, könnte eventuell dies deutlich verhindern. Die Eltern unserer Generation versuchen  natürlich etwas mehr  Zeit mit der Familie zu verbringen, aber ist dies wirklich ausreichend?  Jetzt stellt sich die Frage, ob es möglich wäre, dass man diese 2 Angelegenheiten miteinander vereinbaren könnte.

Norbert Blüm ist der klaren Meinung, dass man Familie und Beruf mithilfe der Politik in Vereinbarkeit bringen könnte. Jedoch stellt sich heraus, dass es Merkmale bzw. Beispiele gibt, wieso dies in Deutschland nicht der Fall ist. Es stellt sich heraus, dass es viele Väter gibt, die keine Familienarbeit leisten oder, dass es viele Betriebe gibt, die ebenfalls keine Teilzeitjobs anbieten.

Jedoch jetzt stellt sich Norbert Blüm die Frage, ob das ein hoch modernisiertes Land wie Deutschland überhaupt möchte? Natürlich gibt es auch in diesem Fall Pro und Contra Argumente, wieso man die Familie und den Beruf vereinen sollte.

Die eigentlichen Fragen, die sich hier zusammenbilden, sind, ob es in Zukunft genügend Betreuungsplätze für die Kinder geben wird. Selbstverständlich werden die Kosten immer wieder steigen, wenn der Platzmangel in zum Beispiel Kindergärten steigt. Und genau dies könnte ein Problem für die meisten Eltern werden.  Wo sollen nun die ganzen Jugendlichen betreut werden, wenn die Erwachsenen arbeiten?

Grob zusammengefasst, möchte ich nun an die Eltern appellieren und Ihnen mitgeben, dass eigentlich alles von der Bevölkerung abhängt. Natürlich sollte es mehr Kampagnen bezüglich der Teilzeitjobs geben, aber wenn es die meisten wollen, könnte man dies rasch in Bewegung ziehen.

Deutsch, Aufsatz, Erörterung, Grammatik, Lektorat, Stil, standarddeutsch
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Warum empfinden es zunehmend mehr Männer als Belastung, sich schick anzuziehen?

Ich bin ein Junge und mag es eigentlich, mich schick zu machen. Ich freu mich auch jedesmal, wenn mein Vater wenigstens einmal im Jahr zur Weihnachtsfeier seiner Arbeit einen Anzug tragen muss. Mein Vater ist zwar der Alptraum sämtlicher Mode-Experten (er würde nie ein langärmeliges Hemd tragen) , aber immerhin darf ich ihm dann Hemd und Krawatte raussuchen.

Meine Idole Udo Jürgens, Frank Sinatra und Peter Alexander habe ich immer für ihren Stil bewundert. Für ihre Anzüge.

Zu meiner Firmung hat mir mein Onkel einen wunderschönen Anzug spendiert. Schwarz mit rotem Innenfutter - wie Udo Jürgens. Den konnte ich allerdings nur zweimal anziehen. Zu meiner Firmung und zu meinem Schulabschluss. Mittlerweile ist er mir leider zu klein.

Es gibt ja kaum noch Gelegenheiten, wo man als Otto Normalverbraucher mal Anzüge tragen kann. Zu Geburtstagen und Weihnachten trägt niemand mehr Anzüge. Wenn ich da mal ein Sakko trage, kommen schon lauter Kommentare wie: "Na, der Herr im feinen Zwirn!" oder "Du hast Dich aber in Schale geschmissen!"

Selbst bei der Kommunion meiner Großcousine trug kaum jemand einen Anzug. Ich finde das jedenfalls schade, dass solche Feiertage immer belangloser zu werden scheinen. Selbst bei Beerdigungen haben viele nichtmal mehr den Respekt, etwas feierliches anzuziehen.

Aber warum ist es für so viele eine Belastung, einen Anzug zu tragen? Wenigstens meine Opas haben darauf immer noch Wert gelegt. Und mein Onkel legt noch Wert drauf. Aber sonst irgendwie niemand mehr in meiner Familie.

Wir haben noch von meinem Opa aus den 50er Jahren einen alten Anzug. Schwere, schwarze Schurwolle, handgewebt, mit dunkelblauem Seidenfutter. Er passt mir wie angegossen. Noch! Bei der nächsten Gelegenheit ihn zu tragen, ist er mir wahrscheinlich zu klein.

Männer, Mode, Style, Deutschland, Frauen, Anzug, Feier, Gesellschaft, Stil
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Hilfe um einen sehr hochdeutschen Text zu verfassen?

Hallo😂

kommt jetzt vielleicht ein bisschen komisch vor aber ich schreibe gerade mit einem Kumpel mit mir und wir machen uns gerade mit Texten fertig,die sehr hoch deutsch sind.Jedoch hat er mich gerade sehr fertig gemacht und ich brauch Unterstützung wie ich antworten kann.HIER DER TEXT:

Lieber @⁨Enzo✌🏻⁩,

ich bin im höchsten Maße ernüchtert und kann meine Freude über diese wahrhaftig schöne Antwort kaum ausdrücken. Ich persönlich kann ihren Rückschlüssen auf meinen fehlenden Respekt und meinen mutmaßlichen Beleidigungen ihnen gegenüber nicht nachvollziehen, was auch an den vielen Rechtschreib- und Grammatikfehlern in ihrem Text liegen könnte. Eine Beleidigung ist laut Definition dies jetzt folgende: "Nach überwiegender Auffassung ist die Beleidigung ein Angriff auf die Ehre einer anderen Person durch Kundgabe ihrer Missachtung". Wieso Sie mich diesbezüglich anklagen wollen, kann ich bei bestem Wille nicht nachvollziehen. Es kann durchaus sein, dass du etwas bezüglich Begrüßungen etwas sensibel bist, Sie könnten mir ja näher erläutern wieso. In ihrer Entscheidung unterstütze ich sie nicht, da meine Persönlichkeit als Angeklagter zu sehen ist. Meine Entscheidung ist somit nachvollziehbar. Wenn man anmerken darf, Ich bin stolz auf Ihren "Diplom Ingenieur" Titel, obwohl jener wahrscheinlich nicht der Wahrheit entspricht und sie auch nicht Bernhard heißen. Trotzdem, sie Abkömmlig einer Gunstgewerberin, wünsche ich ihnen und ihrer Familie noch einen schönen Tag. Ich hoffe ihr bleibt gesund und munter. 

Mit dem Ausdruck meiner vorzüglichen Hochachtung Der Poet

Worauf ich geachtet habe:

er har mich als Abkömmling einer Gunstgewerberin bezeichnet 😂

er hat mich mit lieber,du angeschrieben-> Respektlos

ich brauche gute Hochdeutsche wörter bitte😂🥺

Schreiben, Grammatik, Hochdeutsch, Stil
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