Meinung des Tages: Deutschlandticket soll 2025 teurer werden. Was haltet Ihr davon?

Das Ergebnis basiert auf 227 Abstimmungen

Eine Erhöhung ist für mich nicht verständlich, denn ... 58%
Ich finde eine Erhöhung verständlich, weil ... 31%
Ich habe dazu eine andere Meinung ... 11%

80 Antworten

Eine Erhöhung ist für mich nicht verständlich, denn ...

Ich finde es ehrlich gesagt jetzt schon zu teuer


Felicitas321  16.07.2024, 08:54

Führt jetzt schon dazu dass viele gleich das Auto nutzen

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Eine Erhöhung ist für mich nicht verständlich, denn ...

50Euro das ist schon zu übertrieben!

Ein Monatsticket ist sogar besser da muss man kein laufenden Vertrag haben!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung
Ich finde eine Erhöhung verständlich, weil ...

man nicht alles auf die Allgemeinheit bzw. die Steuerzahler abwälzen kann.


justinh987481  15.07.2024, 02:07

Naja , guck dir mal an wie die Straßen finanziert werden , dort Wird deutlich deutlich mehr auf die Allgemeinheit abgewältzt als mit dem 49 Euro Ticket .

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Eine Erhöhung ist für mich nicht verständlich, denn ...

Eine Erhöhung ist für mich "nicht verständlich", weil:

  • das "Deutschland Ticket" dann für viele Nutzer "Unattraktiv" oder "Unerschwinglich" werden würde: viele Nutzer wären nicht mehr "bereit" dazu, das "Ticket" zu bezahlen, wenn es "Teurer" werden würde; Folge: es würde dann weniger "Bus & Bahn" - Kunden geben;
  • die Einführung des "Deutschland Tickets" hat vor allem "ärmeren Bevölkerungsschichten" genutzt: es war also eine "Soziale Maßnahme"; wenn es teurer werden würde, würden vor allem die "armen Bevölkerungsschichten" davon getroffen werden;
  • das "Deutschland Ticket" kann auch als "Ausgleichsgeschenk" der Regierung für ihre Bürger/ Wähler angesehen werden - für SEHR viel Steuerverschwendung unserer Regierung in den letzten Jahren! (wer also von der Regierung sagt: "Das "D- Ticket" ist "zu billig" oder "Nicht finanzierbar", dem sei gesagt: das "D- Ticket" wäre der "Einzige" "Kostenfaktor" für die Bürger, der nicht "zu teuer" wäre, dessen "Tarif" die "Öffentliche Hand" bestimmen kann! (während sonst überall an der Steuerschraube - und zwar "nach oben"! - gedreht wird! (u. Steuern "bis ultimo" - an "anderer Stelle" - VERSCHWENDET werden! (wie hieß noch mal der Finanzminister unseres Landes?!)); wenn das "D- Ticket" "die Regierung zu viel kosten" würde, dann wäre das nur ein (kleiner, aber fairer) Ausgleich für die vielen "Steuerverschwendungen" u. - erhöhungen" "Unserer" Regierung, die Diese in den letzten Jahren vorgenommen hat!!;
  • die ganzen "Steuerverschwendungen" der Regierung sollten daher NICHT zu Lasten des auf ÖPNV angewiesenen Arbeitnehmers u. Steuerzahlers gehen! (durch Anhebung des "D- Ticket- Tarifs"!);
  • andere Bevölkerungsgruppen - allen voran die STUDENTEN! - haben doch ohnehin schon große "ÖPNV- Vorteile"! (z.B. z.T. sogar "Kostenlose Nutzung der Verkehrsmittel! (u. ist es nicht sogar ähnlich bei "Flüchtlingen"?!); warum sollten dann nicht auch "andere Bevölkerungsgruppen" (v.a. die "Geringverdienenden") nicht auch von "ÖPNV- Vorteilen" - wie dem "D- Ticket" - profitieren können?!;
  • wer so viel ÖPNV fährt wie ich, der kann bestätigen, dass insbesondere in den letzten 2 - 3 Jahren ERHEBLICHE Defizite im Hinblick auf die "ÖPNV- Pünktlichkeit" (insbesondere bei bei Bahn!° (v.a. Fernverkehr!), sowie die ("veraltete") "Bahn- Technik" zu SPÜREN waren! - STÄNDIG (oft "Täglich"!) Verspätungen "deswegen"! (die ganze "Bahn- Organisation" ist SCHLECHT, marode, usw.!); - wenn also die "Tickets verteuert" werden sollten, sollte die Bahn (u. Busunternehmen) das erst mal dadurch "rechtfertigen", dass sie "pünktlicher", "zuverlässiger", "sicherer" u. ihre Technik "moderner" (u. v.a. "reparierter"!) wäre, u. dadurch beweisen würde, dass sie überhaupt "Fahrgast- interessant" (u. "wettbewerbsfähig") wäre!;
  • die Regierung sollte lieber "mehr Geld versuchen, dadurch "einzunehmen", dass sie "mehr Kunden für den ÖPNV gewinnt, anstatt dessen "Ticketpreise" zu erhöhen! - Denn MIT SICHERHEIT würde es noch (viel) Mehr "Bahn- (Dauer-) Kunden" geben, wenn die "Bahn" auch zuverlässiger wäre! (die Leute müssen schließlich pünktlich zur Arbeit kommen!); - wenn die "BAHN" so "zuverlässig" wäre (v.a. im Fernverkehr) wie noch vor wenigen Jahren, dann wären die Züge viel "voller": denn die Leute würden die "BAHN" dann auch viel öfter (u. lieber!) nutzen! (so aber haben nicht wenige ihr "D- Ticket" inzwischen - aus Verärgerung über die "Unzuverlässikgeit" der Bahn - "wieder zurückgegeben"!); es müsste also erst mal "woanders angesetzt" werden als nur am "Ticket- Tarif"!; denn es gilt hierfür die Gleichung: "Zufriedenere Bahnkunden" = "mehr Bahnkunden" = "mehr Einnahmen für die "BAHN" (bzw. die "Regierung"/ den Staat!) durch "erhöhten ("Deutschland"-) Ticket- Verkauf"!; ist es daher wirklich die "beste Lösung", den "Ticket- Preis" (drastisch) zu erhöhen, um die "durch Verärgerung über die "Unzuverlässigkeit" der Bahn vielen bei dieser "abgesprungenen Kunden" "verloren gegangenen Einnahmen" zu "Kompensieren"?! (ich meine: da sollte man durch "verbesserte Fahrgast- Bedingungen" (v.a. "pünkltichkeit" u. "Zuverlässigkeit" (statt ständig "ausgefallener Züge!!!) wieder mehr Anreiz für mehr "Reisende" schaffen, wieder öfter die "BAHN" zu benutzen!

Dennoch sollte "Notfalls" gegen eine (moderate) "Erhöhung" des Tarifs für das "Deutschland Ticket" um z.B. maximal 5,- Euro "Nicht all zu viel einzuwänden" sein! - Zumindest wenn die "BAHN" "dafür" dann auch wieder "fahrgastfreundlicher" wäre! (v.a. im Hinblick auf die "Zuverlässigkeit" u. "Pünktlichkeit"! (s.o.!)).

Diese "Fahrpreiserhöhung" könnte z.B. dafür von der Bundesregierung verwendet werden, den "regionalen ÖPNV- Anbietern" endlich die "Verluste" zu "kompensieren", die diese durch das (ihnen von der Bundesregierung erzwungene) "Deutschland- Ticket" aufgehäuft haben!

Auf jeden Fall würde es mehr Sinn machen, das "Deutschland Ticket" (leicht) "zu verteuern", als andere "Öffentliche Tarife": denn das "Deutschland Ticket" ist damit immer noch WESENTLICH billiger als (alle) anderen Tarife im "Tarif - Dschungel" bei "Bus & Bahn"!

Denn selbst bei einer (moderaten) ERHÖHUNG des "Deutschland Tickets" wäre das "Deutschland Ticket" noch immer ein (großes) "Geschenk" an die (reisenden) Bürger!

Ich nutzte selber das 49- Euro- Ticket so lange es das gibt! - Weil:

  • ich kein Auto habe;
  • mir kein Auto leisten kann;
  • ein schlechter Autofahrer bin;
  • Bahn fahren für mich sicherer u. angenehmer ist;
  • Bahn fahren umweltfreundlicher ist;
  • ich überhaupt gerne stressfrei reise;
  • weil die Bahn - vor allem mit dem 49- Euro- Ticket - für mich ein gutes Verkehrsmittel ist, um z.B. auch "Deutschland kennen zu lernen";
  • das "Ticket" mir erlaubt, viel öfter (mit der Bahn) zu reisen als "ohne das Ticket";
  • weil das "Ticket" so "günstig" ist, dass ich es "verschmerzen" kann, wenn es sich mal einen "Monat lang für mich nicht rentieren" sollte;
  • weil das "D- Ticket" einfach günstig ist;
  • weil mit dem "D- Ticket" zu reisen mir "komplizierte Buchungen für ÖPNV- Verkehrsmittel" - "über die Tarifgrenzen hinaus" - erspart!;
  • weil mir das "Ticket" ein Maximum an verkehrstechnischer Flexibilität bietet;
  • weil ich das "Ticket" jederzeit wieder kündigen kann (wenn ich es tatsächlich mal wieder nicht mehr brauchen sollte).

Ich meine daher: WER das "Deutschland Ticket" noch immer nicht nutzt, der ist selber Schuld! (oder ist aufgrund "geschäftlicher Umstände" (z.B. "Fahrt zum Arbeitsplatz") dann um so mehr auf ein "zuverlässige(re)s Verkehrsmittel" angewiesen! (s.o.!)).

Und aus den o.G. Gründen sollte das "D- Ticket" auch "günstig", "erschwinglich" und damit - für möglichst "breite Bevölkerungsgruppen" - auch "erschwinglich bleiben!

Dieses hätte zudem für den Bundesbürger auch den "politischen Vorteil", dass er sich mal bei EINER "Maßnahme" der Bundesregierung , die diese zu verantworten hat, nicht zu ärgern braucht! (denn "viel mehr interessante Maßnahmen" unserer Bundesregierung der letzten Jahre fallen mir hier beim besten Willen nicht ein!).

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

realAscot  10.07.2024, 17:00

Absoluter Bullshit

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Keyboardfan  10.07.2024, 17:16
@realAscot

Re: Absoluter Bullshit!

Oder kannst Du Deinen "ablehnenden Kommentar" auch irgendwie "begründen"?!



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annabg777  10.07.2024, 18:13
@realAscot

Weißt Du man kann ja auf einzelne Aussagen eingehen und diese kritisieren, aber einfach nur "Bullshit" schreiben ist so schwach. Menschen wie Du sollten immer still sein. Du machst dich nur lächerlich. Und Bitte spar dir den Kommentar an mich, du bist nicht auf meinem Niveau.

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realAscot  13.07.2024, 18:28
@Keyboardfan

Klar, könnte ich, aber wäre es irgendwie relevant? Meinungen werden doch von Assozial-Medien-gesteuerten eh nicht akzeptiert, also wieso die Mühe machen? Kann einzelne Punkte herauspicken, wenn es Dich irgendwie erregt, aber sehe darin keinen Sinn.

Du findest das Ticket toll, weil Du kein Auto hast und Dir eh keins leisten könntest? Ich finde es weniger toll, dass ich Dein Leben mitfinanzieren muss. Das ist subventioniert auf Kosten der Allgemeinheit.

Du schreibst das Dir das Ticket <sic!> "ein Maximum an verkehrstechnischer Flexibilität bietet" ... Was hat den VerkehrsTECHNIK damit zu tun? Kannst Du Dir die Reifengröße und Motorisierung aussuchen beim Ticket? Hmm ...

Mich persönlich kotzt JEDE Art von Subvention an, egal ob Bürgergeld, Bauerndiesel oder Harzer-Ticket.

Grüß mal die Anna da unten von mir und gib ihr einen Kussi auf die Mus...

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annabg777  10.07.2024, 18:15

Finde es auch erstaunlich das man den Ticketpreis erhöhen will weil kein Geld dafür ist, aber wie häufig werden Steuergelder wirklich verschwendet.. Ich finde das sooo eine Unverschämtheit. Und jap, treffen würde es die Menschen mit wenig Geld. Das an sich ist schon so unglaublich asozial. Immer denen die sowieso schon wenig haben noch mehr weg nehmen und Dinge verkomplizieren.

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warehouse14, UserMod Light  10.07.2024, 18:33

Nur mal so am Rande notiert: der aktuelle Regelsatz für Bürgergeld sieht einen Posten für ÖPNV vor mit etwas über 50 Euro. Das D-Ticket ist also locker drin. Udn man hat noch Geld für ne Brezel übrig oder so.

Ich bin sicher daß bei einem höheren Preis für D-Ticket auch der entsprechende Posten im Regelsatz steigt... Und falls nicht ist es immer noch lohnender als tausend Einzelfahrscheine.

Abgesehen davon, daß es bei der Jobsuche hilft wenn man nicht nur auf den eigenen Wohnort mit nem Monatsticket beschränkt ist das genauso viel kostet oder sogar teurer ist...

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Tichuspieler  12.07.2024, 12:36
@warehouse14, UserMod Light
Nur mal so am Rande notiert: der aktuelle Regelsatz für Bürgergeld sieht einen Posten für ÖPNV vor mit etwas über 50 Euro. Das D-Ticket ist also locker drin. Udn man hat noch Geld für ne Brezel übrig oder so.

Ah ja ...
50 € Bügergeld mehr, ein Tropfen auf dem heißen Stein, um die steigende Inflation auszugleichen. Von den 50 € sind eigentlich nur ein paar wenige Euro drin. Wie kommst Du darauf dass damit das 49-€-Ticket locker drin ist?

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warehouse14, UserMod Light  12.07.2024, 13:02
@Tichuspieler

Guck Dir doch mal an wofür im Regelsatz so alles Geld eingeplant ist:

https://www.buergergeld.org/regelsatz/

Da sind 50,50 Euro für Verkehr drin.

Das reicht locker fürs D-Ticket, das aktuell nur 49 Euro kostet.

Wenn man sich natürlich nicht an diesen Ausgabeplan hält hat man Probleme. Die meisten Leute sparen an den falschen Stellen. Das D-Ticket ist ne sinnvolle Ausgabe und sollte dementsprechend auch getätigt werden statt das im Regelsatz dafür vorgesehene Budget für anderen Kram zweckzuentfremden.

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Tichuspieler  14.07.2024, 13:30
@warehouse14, UserMod Light
Guck Dir doch mal an wofür im Regelsatz so alles Geld eingeplant ist:
https://www.buergergeld.org/regelsatz/
Da sind 50,50 Euro für Verkehr drin.
Das reicht locker fürs D-Ticket, das aktuell nur 49 Euro kostet.

Ich gebe Dir dahingehend recht, dass man unter "normalen" Umständen möglicherweise damit auskommt. Anders sieht es aber aus, wenn man das Pech hat, eben nicht in den "normalen" Umständen zu stecken.
Was zum Beispiel machen die Leute, die einen Kredit bedienen müssen? Was ist bei einer plötzlich auftretenden Reparatur bzw. Anschaffung eines notwendigen Haushaltgerätes, dass schon mal mit 200 € zu Buche schlägt. Wenn plötzlich Medikamente oder medizinische Anwendungen bezahlt werden müssen, die nicht von der Kasse bezahlt werden bzw. nur zu einem kleinen Teil?

In meinen Augen ist das Problem auch das, dass sich die Leute Zahlen schönrechnen aber nicht dabei berücksichtigen, dass im Leben schon mal Zwischenfälle eintreten können, die ein Loch ins Budget reißen. Man sollte nicht verlangen, das jemand, der einen Job hat und meinetwegen wegen einer kostenintensiven Zahnbehandlung oder wegen des Kaufs eines neuen Autos (alles Beispiele) einen Kredit aufnehmen müsste, diesen dann eben nicht aufzunehmen. hat und auf die Sachen verzichten muss, weil er ja Arbeitslosengeld bekommen könnte und mit dem Wenigen dann auszukommen hat.

Mir wurde einmal ein Fall geschildert (wobei ich das jetzt nur vom Hörensagen weiß, ich kann jetzt keine Garantie geben, ob die Sache so stimmt), dass jemand in einer 30m² großen Wohnung lebte, allerdings ausziehen sollte, weil trotz der nicht allzuhohen Miete der Quadratmeterpreis umgerechnet zu hoch war, so dass das JC die Miete nicht zahlen wollte. Der Alg-2-Empfänger und das JC hatten sich dann aber geeinigt, dass der Alg-2-Empfänger dann die Differenz von seinem Hartz-IV-bezahlt.

Von daher finde ich die Zahlen eben schöngerechnet.
Und selbst wenn Du jetzt sagst: Aber es sind 50,50€ für den Verkehr drin: Wenn Vater Staat beschließt, den Ticket-Preis um 10 € zu erhöhen, hat man schon wieder weniger Geld in der Kasse.

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warehouse14, UserMod Light  14.07.2024, 16:47
@Tichuspieler

Wer gerade erst arbeitslos geworden ist hat noch Schonvermögen. Das sollte mindestens für einen Monat Bürgergeld plus Wohnkosten betragen... Dann hat man auch Geld für ne neue Waschmaschine oder dergleichen. Wobei es dann auch gebrauchte aus dem Sozialkaufhaus tun... Wer natürlich kein genügsames Leben führt wird auch kein Vermögen aufbauen das er auch bei Arbeitslosigkeit noch behalten darf..

Wer schon länger arbeitslos ist bekommt ja nirgendwo nen Kredit. Also fällt das schonmal weg.

Was Krankenkosten angeht, die nicht von der Kasse getragen werden ist man doch nie sicher. Für solche Situationen kann man dann durchaus mal ne Spende beantragen oder sammeln... gofundme und sowas halt. Sollte man vorher aber mit dem Amt klären sonst gibt es böse Überraschungen.

Grundsätzlich ist der Regelsatz beim Bürgergeld aber ausreichend. Für persönliche Fehlentscheidungen muss der Staat nicht aufkommen. Kredite sind immer ne dumme Idee wenn man keine stabilen Rücklagen hat.

Und letztendlich: wem das Bürgergeld nicht reicht steht es ja frei, den nächsten Job anzunehmen den man findet.

Klug ist, wer sich auch mit Job noch an die Aufteilung des Regelsatzes hält.

Und wie ich schon sagte: wenn das D-Ticket teurer wird ist sicherlich relativ zeitnah auch der Regelsatz entsprechend angepasst. 10 Euro mehr sind kein Drama da es im Regelsatz mindestens 2 Posten gibt, die flexibel verwendbar sind. Niemand braucht jeden Monat Klamotten und so. Das Budget kann man kontinuierlich sparen. Und damit kann man durchaus auch kurzfristige Engpässe bei anderen Posten überbrücken. Dafür ist es nämlich da...

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Tichuspieler  14.07.2024, 17:42
@warehouse14, UserMod Light
Wer gerade erst arbeitslos geworden ist hat noch Schonvermögen. Das sollte mindestens für einen Monat Bürgergeld plus Wohnkosten betragen... Dann hat man auch Geld für ne neue Waschmaschine oder dergleichen. Wobei es dann auch gebrauchte aus dem Sozialkaufhaus tun...

Auch das kann durch eben solche Vorfälle ruckzuck weg sein. Wobei ich ehrlich gesagt noch nie gehört habe, dass ein Sozialkaufhaus auch Waschmaschinen verkauft.

Wer natürlich kein genügsames Leben führt wird auch kein Vermögen aufbauen das er auch bei Arbeitslosigkeit noch behalten darf..

Superlogik. Wer nicht viel Geld verdient bzw. bekommt, hat auch kaum eine Möglichkeit, sich ein Vermögen aufzubauen, Da hilft auch kein genügsames Leben nicht.

Wer schon länger arbeitslos ist bekommt ja nirgendwo nen Kredit. Also fällt das schonmal weg.

Kommt auf die Seriösität des Kreditinstitutes an. manche machen das (aber die Zinsen sind dann noch höher als bei den Banken, die tatsächlich an Vollzeiterwerbslose keinen Kredit vergeben)

Für persönliche Fehlentscheidungen muss der Staat nicht aufkommen

Dafür muss der "kleine Mann" aber für die dummen Fehlentscheidungen des Staates aufkommen. Wenn man sich mal anschaut, wofür unsere Volksvertreter Geld ausgeben, sträuben sich einem die Nackenhaare. Insbesondere dann, wenn ursprünglich veranschlagte Kosten plötzlich ins Exorbitante steigen (Wie viel sollte der Berliner Flughafen ursprünglich kosten, wie viel die Elphi, wie viel Stuttgart 21?). Übrigens gehe ich davon aus, dass ein Gros der Entscheidungen unserer Politiker persönliche sind
Und ganz ehrlich: Wenn der Staat von uns "verlangt", wie wir das Bürgergeld einzuteilen haben, damit es reicht, sollte er mit gutem Beispiel vorangehen und nur mit dem Geld haushalten, was er an Steuergeldern einnimmt.
Und wenn er meint, dass das nicht reicht, dann soll er entweder auf manche Prestigeprojekte verzichten ODER wieder so ein (von der FDP und CDU gefürchteten) komisches Ding wie Vermögenssteuer einführen, Steuerhinterziehungen nicht mehr ermöglichen und den Steuerspitzensatz erhöhen. Unter der Regierung Kohl hatten wir einen von 52% (wenn mich meine Erinnerung jetzt nicht täuscht). Und heutzutage ...? Heutzutage droht man mit Arbeitsplatzverlust, und schon ist das Thema vom Tisch.

Und wie ich schon sagte: wenn das D-Ticket teurer wird ist sicherlich relativ zeitnah auch der Regelsatz entsprechend angepasst

Jop. Insbesondere, wenn man schon wieder manche Politiker reden hört, dass Bürgergeld abgeschafft werden soll bzw. durch ein anderes Modell ersetzt. Dafür will man Anreize schaffen, endlich wieder in Lohn- und Brot zu kommen.
Meine Prognose: Damit werden Arbeitgeber wieder Argumente haben fürs Lohndumping!

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Keyboardfan  13.07.2024, 15:16

"Kleiner Nachsatz" zu meiner "Antwort":

Nicht das ich "falsch verstanden" werden würde: ich hätte schon "Verständnis" für eine MODERATE "Erhöhung" des "Deutschland- Tickets": aber dann müsste auch die "Rechnung stimmen": dann müssten vor allem wieder die BERUFSPENDLER, die am meisten darauf angewiesen sind, endlich wieder "pünktliche Züge" (zur Arbeit) gestellt bekommen, u. die "marode Bahn- Infrastruktur" endlich "erneuert" werden! - Und hierzu bedarf es natürlich (viel) Geld ...!

MEIN VORSCHLAG wäre: wenn die "Modernisierung/ Instandhaltung" der "BAHN" wirklich so teuer sein sollte, dass dafür "zig zusätzliche Milliarden nötig" sein sollten, und das nur "über die Ticket- Preise zu finanzieren" möglich sein sollte (?!), dann könnte man ja Folgendes Szenario "diskutieren": z:B. eine "2- Klassen- Deutschland- Card":

  • die "Armen" in der Gesellschaft zahlen einfach nur "etwas mehr" (z.B. 59 statt wie bisher 49 Euro);
  • und die "Reicheren" würden dann stattdessen in Zukunft einfach 79 Euro zahlen (wäre noch immer "leicht zu finanzieren" für diese Personengruppe.

Das käme den "Armen" Nutzern des "D- Tickets" entgegen (Für Die das ja letztlich Eingeführt wurde! (denn die "Reichen" u. auch "Berfuspendler" wären ja gerne dafür bereit gewesen, weiterhin für ihre Tickets "mehr zu bezahlen" (wenn dafür auch die "Leistung" (Pünktlichkeit!) stimmen würde! (ansonsten fahren sie nämlich bald überhaupt nicth mehr "BAHN": da kann das "D- Ticket" dann "noch so billig sein! (man MUSS schließlich (pünktlich!) zur Arbeit! ... oder "Komfortabel" u. "sicher" reisen wollen!)); aber auch den "Reichen", die es ja - wenn auch "etwas teurer" weiter nutzen könnten - und trotzdem noch SEHR viel SPAREN könnten! (im Vergleich zu anderen - z.B. "Einzel"- Tickets oder "Abonnements"!)).

Dadurch würde nicht nur der "Soziale "Frieden" gewahrt werden (keine extremen Demos mit "Ausschreitungen" deswegen), sondern auch die weitere "Finanzierung der Bahn" wäre "gesichert" (?). Außerdem könnte die Regierung darauf hoffen, dass sie - wider bisheriges Erwarten - bei der nächsten (Bundestags-) Wahl evtl. doch "wiedergewählt" wird!(?).

Mit diesen dadurch erwirtschafteten "Zusatzeinnahmen" sollte man dann das "Bahnnetz instandhalten/ modernisieren", sowie die "Abschaffung des Deutschland- Tickets" verhindern! Außerdem könnten damit auch endlich mal die kleinen "regionalen ÖPNV- Gesellschaften" für den großen SCHADEN, den sie durch die "Einfürhung des D- Tickets" erlitten haben, einigermaßen entschädigt werden!

Angefangen werden müsste dann aber zunächst bei der PÜNKTLICHKEIT der "BAHN"! (sonst springen nämlich die ganzen "Berufspendler" ab!).

Falls die "Zusatzeinnahmen" dann noch immer nicht "ausreichen" sollten (was ich für gut möglich halte), um die "Kosten der Bahn zu decken"; dann müsste man halt darüber "nachdenken", den Tarif für das "Deutschland- Ticket" noch (etwas) zu erhöhen (z.B. 10,- Euro mehr für die "Armen"; 15 weitere Euro für die "Reichen"! - Auch wenn der "Sozialcharakter" des "D- Tickets" dann immer mehr "verschwunden" würde (andererseits: "Leistung ist halt nicht kostenlos!"): letztlich kann man aber nicht nur "Bahn fahren NUR für Arme" anbieten", wenn dadurch die "Zuverlässigkeit" der "BAHN" leidet, so dass die "Bahn v.a. für die (verdienenden!) "Berufspendler" - die hier nicht zu den "finanziell Schwachen" gezählt werden - "uninteressant" geworden ist!

Was "möglich ist", sollte daher "gemacht" werden; was definitiv "Nicht finanzierbar" ist, sollte unterlassen werden: Letztlich bringt es Keinem etwas, wenn die "BAHN" "dauerhaft unterfinanziert" ist, so dass "Streckennetz" u. "Zuverlässigkeit" der Bahn - u. dadurch der Fahrgast (insbesondere die Berufspendler) - darunter leiden! REALITÄT statt "Traum"!

Doch beweist das wieder mal, dass sich unser Verkehrsminister mit der Einführung des "Deutschland- Tickets" ganz erheblich "verspekuliert" hat: erst führt er dieses "Billig- Ticket für alle" ein; dann stellt er fest, dass er "dadurch" (?) den "Bahnbetrieb" (auf lange Sicht) "nicht mehr aufrechterhalten" kann, weil "nicht mehr kostendeckend"?! - Das fällt ihm aber "früh" ein! (hat er etwa nur die "Einnahmenseite" der "BAHN" gekannt; aber vergessen, dass solche (staatlichen) Groß- Unternehmen auch immer eine "Ausgabenseite" - bei den KOSTEN nämlich! - haben?! (oder versteht Der etwa von "Kalkulation und Buchführung" nichts?!)). "Leistung fährt halt nicht umsonst", Herr Verkehrsminister!

Doch wie gesagt: für Alles mögliche VERSCHWENDET unsere Regierung STEUERN in MILLIARDENHÖHE! - Aber dann heißt es: "wir müssen leider die Bahn- TIckets erhöhen, "weil wir kein Geld mehr haben!"" - natürlich wieder auf Kosten des Steuerzahlers/ Bürgers/ Fahrgastes! - Während sich unsere unfähige Regierung permanent die Taschen "vollwirtschaftet", ohne dafür etwas zu leisten!?

Aber wir Bürger werden wieder - u. sicher wieder nicht zu knapp! - zur Kasse gebeten, u. dürfen die "Fehler der Regierung wieder alle bezahlen"! - Gerechtigkeit?! - Sieht anders aus!

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Eine Erhöhung ist für mich nicht verständlich, denn ...

Die Öffis sollten eigendlich atraktiver werden