Warensendung geht nur bis 500 gr. Gewicht. - Sonst ist es bereits ein (teureres) Päckchen! (oder sogar (noch teureres!) Paket!) (und eine lange Hose für Erwachsene wiegt schon i.d.R. über 500 gr.!).

Du musst "offen" versenden (z.B. durch Briefklammern) , damit sich der Postmann bei Bedarf schnell über den Inhalt erkundigen könnte, um zu prüfen, ob dieser die Vorgaben für eine "Warensendung" erfüllt. Zudem musst Du über die Adresse "Warensendung" schreiben.

Dann ausreichend frankieren (2,20 Euro; bis 500 gr.). und ab damit zum Briefkasten. Wenn das große Paket da aber nicht reinpasst, ab damit direkt zum Postbüro und von einem Angestellten dort entgegennehmen lassen. So einfach isses.

Bei Druckerzeugnissen" aufpassen: die erfüllen meines Wissens nicht die Bedingungen als "Ware" im Sinne der Post!

Ansonsten kann aber fast alles rein.

Allerdings lohnt sich eine Warensendung eher selten: bis 500 gr. kann man ja auch für 1,45 Euro als "Großbrief" versenden. Einziger Vorteil Warensendung: die Ware kann ziemlich groß sein (daher lohnt es sich vor allem bei leichten, großen Artikeln).

Eine "Warensendung" kann mit Glück in 1 Werktag ankommen beim Empfänger; ansonsten meistens aber erst in 2 - 3 Werktagen. Großbriefe und Maxi- Briefe sind dagegen meist schon nach 1 Werktag beim Empfänger.

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Ist eher ein theoretischer Fall: aber wenn so ein Postmann mal misstrauisch werden sollte (und die Zeit dazu hat), kann er durchaus mal "reingucken" (oder wenn er mal wissen will, was da für "schweinische" Inhalte bei dem ihm bekannten Empfänger drin sein könnten ...).

Oft kann man ja schon von außen (durch Fühlen) merken, dass es sich beim Inhalt eigentlich nicht um ein "Druckerzeugnis" handeln könnte. Und dann soll der Postmann halt mal eben schnell reinsehen können, ob es damit seine Richtigkeit hat, mit der (verbilligten) "Büchersendung" ... Kann Einiges kosten (meines Wissens aber nur das reguläre Strafporto von 2,55 Euro?).

Gibt dennoch viele geschickte Leute, die über ein kleines, altes (wertloses) Buch so immer ihre DVD's, CDs, u.Ä. geschmuggelt haben (darein gesteckt; na, Du weißt schon). Ist sicherlich auch so eine Art "Vokssport" in unserem Land.

Habe sogar schon mal von einem richtigen Händler eine CD bekommen, die er als "Büchersendung" verschickt hatte (ich hatte mich schon gewundert, warum die erst so spät angekommen ist ...(Büchersendungen dauern im Versand ja meist länger)).

Kann aber durchaus eine heiße Sache sein: es bleibt ein Risiko (auch wenn mir so was noch nicht passiert ist, dass da "Aufsehen" drum gemacht wurde)! Ich würde das nur machen, wenn ich mir ganz sicher bin, dass das kein Aufsehen weckt! (ich mache das daher eigentlich nie) (sonst passiert es noch, dass Dein Empfänger für Deine "Nachlässigkeit" (= Betrug) noch erhöhtes Strafporto zahlen muss. (Deine Freundin würde sich sicherlich "freuen"!).

Ich selbst musste mal "Strafporto" bezahlen, weil der Absender zu wenig frankiert hatte.

Machst Du so was bei einem Kunden, könntest Du bald einen Kunden weniger haben ....

Aber nach der kürzlich erfolgten Tariferhöhung der Post für Warensendungen lohnt es sich ja ohnehin kaum noch, dafür das Risiko einzugehen, zu "betrügen" ...

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Mit (Hardcase-) Hülle wiegt leider so eine DVD meist mehr als 50 gr. - Damit dürfte es eigentlich mit "Warensendung" für 0,90 Euro nicht mehr möglich sein! (ohne hardcase- Hülle (Z.B. in Folie, Pappschuber, eingewickelt in Blasenfolie, o.Ä. geht es aber meistens noch!).

Für 1,45 Euro kannst Du bis 500 gr. Gesamtgewicht versenden (bis 5 cm Tiefe). - Bei DVD's die Norm also.

Warensendungen für 1,90 Euro: auch bis 500 gr. Gewicht. Doch der Vorteil: die Größe einer solchen Sendung kann wesentlich größer sein als bei einem Maxibrief. Die Warensendung eignet sich daher vor allem für große (aber leichte) Sendungen!

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Offiziell sind es, glaube ich, nur noch "1-3" Werktage (wobei nach meiner Erfahrung eher 3 als 1 Werktag). - Mit der im Vergleich zu früher angeblich "schnelleren Zustellung" von auch Warensendungen hat die Dt- Post ja erst kürzlich auch ihre (z.T erheblichen) Tariferhöhungen "rechtfertigt" (= "mehr Geld, dafür aber auch mehr Leistung"). (früher hat's ja auch oft 4 - 5 WErktage gedauert).

nach meiner Erfahrung sind 2 - 3 Werktage bei Warensendungen aber noch immer eher die Regel als die Ausnahme; während normale Sendungen ja meistens nur 1 Werktag bis zum Empfänger benötigen.

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Das lag bei Dir zeitlich im Rahmen: meines Wissens behält sich die Post das Recht vor, Büchersendungen "nachrangig" zu behandeln: statt dem angstrebten "1 Werktag" für "normale Sendungen" gibt die Post meines Wissens den Zustell- Zeitrahmen mit "1 - 3 Werktagen" an: demnach hätte Deine "Büchersendung" auch gar nicht später ("nach Freitag") bei Deinen Freunden ankommen "dürfen".

Aber: eine "Garantie" gibt es nicht: rein rechtlich kann sich die Post noch immer auch mehrere MOnate (?) Zeit lassen, bis die Sendung endlich beim Empfänger ist (ich habe kürzlich eine Postkarte bekommen, die bei mir erst nach 3 Monaten (!) von einem ca. 200 km entfernten Ort endlich eingetroffen ist ...), man kann das also erst sehr spät (wenn überhaupt) einklagen, wenn zu lange "gebummelt" wurde. Und das gilt für Büchersendungen UND für "normale" Sendungen!

Muss also nichts mit der "Versandart" zu tun hat, dass eine Sendung erst sehr spät kommt (mein Gott, was ist mir schon alles bei Post / Paketdiensten widerfahren ...).

Aber: noch immer dauert es meistens als "normale Sendung" nur 1 Werktag bis zum Ziel (oft aber auch (etwas) länger! (doch nur äußerst selten mal länger als 3 Tage)); während "Büchersendungen" zwar oft nach meiner Erfahrung (insbesondere bei kleinen Büchern) auch nur 1 Werktag unterwegs sind, meistens aber 2 (oder 3) Werktage (oder auch länger). (ich weiß dass, weil ich mir oft Feedback vom Empfänger erbeten hatte).

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Ja! Die Post behält sich (grundsätzlich) längere Zustellzeiten für Büchersendungen (aber auch für "Warensendungen") vor: offiziell ist ja jetzt von "1-4 Werktagen" die Rede (früher waren es auch offiziell bis zu 5 Werktagen; - mit dieser "verkürzten Lieferzeit" rechtfertigt die Post u.A. ja auch ihre jüngst realisierten, starken Tariferhöhungen bei der "Büchersendung"!). - Sie werden "anders behandelt", weil es "Sparsendungen" sind: man "muss" ja nicht als "Büchersendung" versenden, sondern könnte ja auch "als normale Sendung" (mit teurerem Tarif!) versenden; also z.B. ein (maximal) 500 gramm schweres Buch statt als (einfache) "Büchersendung" (1,20 €) dann als "Großbrief" (= 1,45 €); einen bis zu 1 kg schweres Buch als "Maxi- Brief"(= 2,60 €) statt als (große) Büchersendung (= 1,70 €).

Während also der "Vorteil" der "Büchersendung" (noch immer) der geringere Preis ist, ist der "Nachteil" die (mögliche) längere Versandzeit. Zudem der zusätzl. Aufwand der besonderen Kennzeichnung ("Büchersendung" als Aufschrift über der Adresse; "offener" Versand (Buchklammern)). - Muss man also schnell sein Buch abliefern, wird man - um auf Nummer sicher zu gehen - sein Buch ohnehin nicht als "Büchersendung" versenden.

Nach meiner eigenen Erfahrung kann es wirklich (immer noch) 4 Werktage dauern, bis das Buch dann endlich am Ziel ist; oft (meistens) ist es aber dennoch schneller an der Zieladresse (im INland); oft sogar nach schon 1 Werktag (das ist bei mir vor allem bei kleineren Büchern so der Fall gewesen).

Aber: Rechtens ist sowohl bei "Büchersendungen", als auch normalen Sendungen der Versand auch selbst von mehreren Monaten. - Man kann also grundsätzlich keine "schnelle Lieferung" (= wenige Werktage) selbst von einer "normalen Sendung" nicht einklagen, selbst wenn sie 2 Monate (?) (oder länger?) unterwegs ist.

Trotzdem ist noch immer eine ("Normale") Briefsendung meistens nach 1 Werktag am Ziel (wobei das insgesamt nach meinem Eindruck früher schneller ging also heute, wo es auch oft 2 Werktage (oder mehr) beansprucht); während man bei einer Büchersendung davon ausgehen "muss", dass es (sehr) oft auch länger als 1 Werktag braucht, bis diese Sendung dann endlich am Ziel ist. (möglicherweise spielt aber auch eine "auftragsarme Zeit" (z.B. "Sommerloch") eine Rolle, wenn solche Büchersendungen dann auffallend oft dann doch zeitweise schon nach 1 Werktag am Ziel ist? Umgekehrt: wer kurz vor Weihnachten sein Buch noch unbedingt rechtzeitig beim Empfänger haben will, sollte vielleicht doch etwas tiefer in die Tasche greifen, um "auf Nummer sicher" zu gehen).

Aber wer mehr Zeit hat, kann die "Büchersendung" noch immer als relativ sparsames Produkt der Dt. Post wählen: auch wenn die Tarife kürzlich erst (mit Wirkung zum 01.07. d. J.) z.T. drastisch erhöht wurden (insbesondere bei der "kleinen Büchersendung" (bis 500 gr.) für nun 1,20 €). - Mache ich immer noch sehr oft. - Auch wenn es in den letzten Jahren zu deutlich weniger "Preisvorteil" im Vergleich zu der "regulären Sendung" gekommen ist; deren Preisunterschied also immer mehr "abgeschmolzen" ist.

Apropos: ich habe neulich eine Postkarte erhalten, die sage und schreibe - von Nürnberg abgeschickt - erst nach 3 Monaten (!) bei mir zu Hause in Frankfurt eingetroffen ist. Man muss also theoretisch wohl mit allem rechnen.

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Die Post behält sich dafür längere Zustellzeiten vor: früher hieß es ja immer: "1- 5 Werktage" für Büchersendungen. - Grund für diese "Nachlässigkeit": man "Muss" ja ein Buch nicht per Büchersendung versenden, sondern das ist ja nur eine besondere "Spar- Option" für den Kunden. - Allerdings nicht aus reinem Wohlwollen und Freude am Dienst an der Menschheit: es gibt da sehr alte Gesetze, die da wohl noch zum tragen kommen, in denen Bücher halt als "Kulturgüter" besonders vom Gesetzgeber gefördert werden sollten, weil das wohl die Bildung der Bürger, die auch schon mal weit entfernt von der nächsten Buchhandlung wohnen könnten, fördern würden, und diese das nicht benachteiligen sollte (?). - So konnten z.B. auch Schüler und Studenten sich relativ preiswert mit (notwendigen) Büchern eindecken. Ist also eine soziale Maßnahme durch den Gesetzgeber gewesen. - Man darf ja nicht vergessen: früher war die Deutsche Post ja noch ein reiner Staatsbetrieb! - Und da hat halt Vater Staat immer das letzte Wörtchen bei der Post gehabt. - Wie man sieht, ja nicht immer zum Nachteil des Kunden. Früher war die Post ja noch ein bundesdeutsches Öffentliches Unternehmen, das Monopolartig die Versorgung von Privat- und Firmenkunden innerhalb der BRD zu bewerkstelligen hatte (und was ja auch immer relativ gut geklappt hat, wenn ich mich recht erinnerte). Die Post - als öffentliches Unternehmen - stand quasi unter dem Schutz des Staates, und konnte (und durfte) somit auch nicht pleite gehen; musste nicht unbedingt "schwarze Zahlen" schreiben. Und die Post war immer ein begehrter Job; zumal ein Großteil ja bis zur Privatisierung noch aus Beamten bestand. So ist das ja viele Jahrzehnte in der BRD gelaufen.

Dann kam die Privatisierung der Post (und ja auch der Telekom, der Bahn, usw.): und damit soll die Post ja mehr "Eigenständigkeit" gehabt haben, als mehr oder weniger "Privatunternehmen", mit Gang an die Börse, u.Ä. Vieles wurde also anders; aber weil die Post weiterhin von Vorteilen von Vater Staat profitieren konnte, und die Regierung ja versprochen hatte, dass die Privatisierung der Post - als Maßnahme zur weiteren "Verschlankung" des Staates - nicht zum Schaden des Bürgers geschehen sollte, musste die Post auch weiterhin sich an bestimmte Gesetze halten, die u.A: auch "Soziale Leistungen" weiterhin beinhalten sollte: und dazu gehörten halt vor allem die "Büchersendungen", die weiterhin - und vergünstigt - angeboten werden sollten. Außerdem darf die Post nicht nach eigenem Gutdünken die Tarife für den Kunden nicht erhöhen, sondern muss entsprechende Vorhaben immer bei der Regierung vorher beantragen, d.h. Tariferhöhungen für Briefe, Päckchen, Postkarten, usw. müssen erst von Vater Staat bewilligt werden. Aber dafür erhält die Post ja auch weiterhin (meines Wissens auch finanzielle) Vorteile: so hat man die Deutsche Post ja in die Privatwirtschaft entlassen, ohne dass diese praktisch (nennenswert) Konkurrenz zu fürchten brauchte, also ähnlich wie bei der Bahn (man stelle sich vor, wenn die Dt. Post in dieser Monopol- Stellung auch noch die Preise selbst hätte jetzt "gestalten" dürfen!). Die Post ist also so ein "Zwitterding" zwischen reinem Privatunternehmen, und stärker an besondere Gesetze/ Vorgaben gebunden als reine Privatunternehmen. Andererseits ist "typisch privat" der veränderte Charakter der Post durch die rechtliche Stellung als Aktiengesellschaft: damit richtet sich die Post stark an den Interessen der "Teilhaber" (= Aktionäre) aus (wie ihr immer wieder vorgeworfen wird, gilt ihr Interesse somit mehr der Zufriedenstellung der Aktionäre (als tatsächliche und potentielle "Geldgeber", bzw. (Mit-) Inhaber der Post) als der Zufriedenheit des "Kunden" (= "Auftraggeber" (= Versender von Postsendungen)). Im Ggs. zu früher operiert die "Dt. Post" auch international, und kämpft um Marktanteile auch im Ausland. Entsprechend sieht auch ihre Werbung für sich aus. Auch mag das Zustellen von Post zwar weiterhin ihr Kerngeschäft sein; aber sie operiert auch in anderen "Geschäftsfeldern".

Ob die Post allerdings auch heute noch unbedingt zur Einhaltung von "Sozialtarifen" wie den "Büchersendungen", auch vom Gesetzgeber her noch gezwungen ist, oder ob diese sie inzwischen auch nach Gutdünken wieder abschaffen könnte (z.B. weil "Unrentabel") weiß ich nicht genau. Tatsache ist aber: schon seit längerem konnte ohnehin nur noch bis max. 1 kg Gewicht ein Buch als "Büchersendung" verschickt werden (und damit Geld beim Versand für den Kunden gespart werden); darüber hinaus gab es keine solche "Spar- Option" mehr: der Kunde musste also z.B. bei einem Buch mit 1.050 gramm Gewicht tief in die Tasche greifen, um das Buch dann ganz regulär als Päckchen oder Paket zum dafür regulären Preis überhaupt versenden zu können ( man spart also über 1 kg Gewicht bei Büchern im Vergleich zu einem ganz normalen Päckchen gar nichts mehr!). Unter 1 kg Gewicht ist weiterhin aber etwas Ersparnis für den Versender drin. Gestaffelt sind die Preise dabei bis 0,5 kg Gewicht, bzw. bis 1 kg Gewicht. So konnte man halt immer noch ein paar cent pro Sendung sparen (wobei "ein paar cent" bei sehr knapper Kasse des Haushalts, und bei häufigem Versenden durchaus auch auf die Geldbörse sich bemerkbar machen können. - Haben oder nicht haben.).

Wer die Versandtarife der Dt. Post aber genau während der letzten 10 Jahre beobachtet hat, der konnte feststellen, dass diese sich bei einfachen Sendungen (?Postkarte) kaum geändert haben (aber auch die Tarife des Maxi- Briefes (zur Zeit 1,45 €) haben sich ja kaum bis heute geändert), während woanders z.T. beträchtliche Erhöhungen zu verzeichnen waren (z.B. den Standardbrief von 0,55 € auf zur Zeit 0,70 € (während die "unverlangte Post" (= Werbung) vor allem der Privatwirtschaft bei "Großaufträgen" bei den "Stückkosten" eines solchen, im Prinzip gleichen Briefes) für weniger als die Hälfte (für den gleichen Service seitens der Post! - Ich weiß das, weil ich mal beruflich mit dem Eintüten solcher "Post- Massenware" zu tun hatte)) versenden kann (womit die Post durch derartige Förderung solcher "unverlangter" Angebote das Überquellen der Postkästen, nicht aber die Umwelt (= unnötige Füllung der Altpapiertonne; das Meiste davon landet ja grundsätzlich ungelesen in den Müll) fördert). - ist also aus Sicht des Privatkunden eine etwas seltsame Praxis der Post, die auch seit der Privatisierung wesentlich mehr Werbung u.Ä. austragen muss). Da ja vor allem vom Privatkunden der Standardbrief verwendet wurde und wird, wird dieser besonders von der Tarif- Anhebung dieses Produktes betroffen (und reagiert dementsprechend ärgerlich).

Besonders erhöht hat die Post nachweislich in den letzten Jahren aber ihre Tarife für ihre sog. "Sparsendungen" (Bücher- und Warensendungen (letztere sind vor allem für den Kunden interessant (gewesen), wenn er große, aber leichte Sendungen zu verschicken hatte): kostete bzspw. die "leichte Warensendung (bis 50 gr.) bis Mitte d. J. noch 0,90 €, so sind es auf einen Schlag plötzlich 1,30 € geworden (!); und die "Große Warensendung" (bis 500 gr.) wurde gleichzeitig von 1,90 € auf 2,20 € erhöht. Doch damit nicht genug: Büchersendungen wurden ebenfalls (stark) erhöht): "kleine Büchersendung von 1,00 € auf 1,20 €; "große Büchersendung" von bisher 1,65 € auf (immerhin nur) 1,70 €. Folgen für den Kunden: er zahlt ordentlich in den letzten Jahren drauf (da man ja i.d.R. mehr kleine, als große Büchersendungen versendet, z.B.). Und vor allem: die "Sparsendungen" lohnen sich für "Otto- Normal- Post- Kunden" kaum noch, da der Unterschied zu einer "normalen Sendung" gegenüber einer solchen "Spar- Sendung" preislich kaum noch besteht (und diese "Spanne" ist in den letzten Jahren immer mehr "zusammengeschmolzen"; so dass man sich fragt: soll man das überhaupt noch nutzen? - Denn: "Kehrseite der Medaille" der "Billig- Sendung" war ja immer: die Post behält sich eine längere Zustellzeit vor! (dieser "Nachteil" besteht also bei "sparsendungen" immer!). - Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass früher eine "Büchersendung" locker 5 Werktage unterwegs sein konnte (während eine "Normale" (= teurere) Sendung meist nach 1 Werktag bereits am Ziel war). Wer also sein Buch o.Ä. schnell versenden musste, musste es ohnehin als "Großbrief" oder "Maxibrief" versenden, um kein Risiko einzugehen. Dazu hat man bei einer Büchersendung (und auch Warensendung) den "Mehraufwand" durch "besondere Kenntlichmachung" einer solchen Sendung: man darf so eine Sendung nicht zukleben, sondern muss sie "geöffnet" versenden (also z.B. nur mit Briefklammern verschließen); dazu muss man über die Adresse noch immer große "Büchersendung" (bzw. "Warensendung") schreiben, da man sonst "zu niedrig frankiert haben" würde (und der Empfänger dann "Strafporto" bezahlen muss). - Ist also immer so eine Sache mit solchen "Sparsendungen" gewesen.

Natürlich unterlässt es die Post, als Hauptargument für derartige Preiserhöhungen das "kasse machen beim "Kleinkunden" in die Öffentlichkeit hinauszuposaunen; stattdessen ist hier die Rede von "natürlichen Tarifanpassungen" u.Ä. - Nur: was soll daran "natürlich" sein? - von "Inflationsausgleich" jedenfalls kann nicht die Rede sein: welches ("traditionelle") Produkt wurde schon in kürzester Zeit um bis zu 40 % hierzulande verteuert? Und wie ist das somit mit den allgemeinen Preissteigerungen zu rechtfertigen? (der Einzige, der hier die Inflation anheizt, scheint vielmehr die Post zu sein!). Und auf "Wettbewerbsfähigkeit" muss die Post ohnehin hierzulande kaum Rücksicht nehmen, als quasi "Monopolist" (diesen "Geburtsvorteil" hat sie ja seit Beginn ihrer Privatisierung mitbekommen (s.o)). Dann sagt die Post noch zur "Rechtfertigung" von Preissteigerungen (im Briefesektor), sie könnte nicht mehr "kostendeckend" oder mit Gewinn arbeiten, da immer weniger Menschen (einfache) Post verschicken (sondern zum (kostenlosen) Medium der Email z.B. zurückgreifen würden): somit wäre dieser "klassische" Service nicht mehr auf lange Sicht - ohne Preissteigerungen - kostendeckend möglich für die Post: daher die extremen Preissteigerungen z.B. beim normalen "Standard- Brief" in den letzten Jahren (s.o.). - Benachteiligt ist dabei Derjenige, der dennoch sich den "Luxus" erlaubt, z.B. Post per "Standardbrief" (o.Ä.) zu verschicken. Andererseits hinkt dieses Post- "Argument" etwas: denn durch die massiven Teuerungen einfacher Post überlegt es sich natürlich erst Recht Jeder, ob (und wie viel) er noch per Brief versendet! ("Der Schuss könnte somit auch für die Post nach hinten losgehen"). - Auch wenn die Post natürlich grundsätzlich Recht damit hat, dass (Naturgemäß) immer weniger Menschen zum z.B. "Standardbrief" greifen (müssen).

Daher stellt sich die Frage: Welches "Normale" Unternehmen kann sich derartige - mit nicht ganz nochvollziehbaren "Argumenten" begründete - hohe Tariferhöhungen für einfache, traditionelle Produkte wie den Briefversand leisten? - Ich möchte mal z.B. einen Bäcker um die Ecke sehen, der mit der "Begründung", die Leute essen weniger Brot, seine "Standard- Produkte" um 30 % (oder mehr) auf einen Schlag erhöht?! - Der könnte vermutlich morgen seinen Laden dicht machen! (da die Weitergabe selbst z.B. durch erhöhte "Rohstoffpreise" o.Ä. an den Kunden kaum machbar wäre, weil der Kunde nämlich dann zur Konkurrenz (der Billig- Bäckerei- Ketten) weiter abwandern würde. - Aber da ja die Post praktisch keine (echte) Konkurrenz hat, behaupte ich mal, sie nutzt ihre "monoplartige Stellung" auf dem dt. Markt aus! (schon ein Fall für das Bundeskartellamt?)).

Im Übrigen stimmt das so mit der "(pauschal) geringeren Postnutzung" nicht: denn seit spätestens dem Durchbruch des Internets in praktisch jedem Haushalt hierzulande ist eine wesentlich stärkere Nutzung der "Versandoptionen" der Post gerade auch der privaten Kunden nur all zu gut festzustellen: über Portale wie "ebay" u.Ä. kann jeder Hinz und Kunz quer durch Deutschland (und darüber) einfach Kunden für seine (privat verkauften) Sachen finden (und nutzt diese Möglichkeit auch; man sprache ja schon von unserem Land als einem Solchen der "privaten Kleinversandhändler" o.Ä.): und dazu benutzt eins solcher Privatverkäufer - zur Benutzung des Transports zum "Kunden": ja, richtig: die Post! (zumindest für die kleineren Sendungen (vor allem Großbriefe, Maxibriefe; aber auch Päckchen (und Pakete)). Demnach kann fast Jeder aus eigener Anschauung feststellen, dass das "Internet- Zeitalter" auch ein "Versandzeitalter" geworden ist, zu dem (fast) Jeder als (potentieller) "Versender" teilnimmt. - Wie kann man da also von einem "geringeren (Internet- bedingten) Auftragsvolumen" o.Ä. sprechen?! Und gerade dann ist natürlich die Möglichkeit des "Internet- Verkaufens" für den kleinen Privatverkäufer interessant, wenn die Tarife für größere Briefe und Päckchen möglichst niedrig wären (da die Kunden ja möglichst nicht viel für den Versand ausgeben wollen). - Also: geringere Tarife = mehr Versand. - Warum dann also tariferhöhungen seitens der Post?!

Dennoch kommt die Post mit derartigen, meiner Ansicht fadenscheinigen "Argumenten" bei den Bundesbehörden mit (zur Absegnung derartiger) solchen Tariferhöhungen offenbar meistens durch!

Ein weiteres, vermeintlich wesentlich gewichtigeres Argument seitens der Post für derartige Tariferhöhungen ist: die Tariferhöhungen kommen ja letzten Endes dem Kunden (!) zu Gute: denn dieser profitiert von der Anschaffung z.B. modernerer, immer schnellerer Sortieranlagen, so dass eine reibungslosere, schnelle und sichere Zustellung der Post (auch weiterhin) gewährleistet sei, usw. - Doch hier beißt sich die Katze in den Schwanz: denn derartige "Modernisierungen" dürften ja auch einen Abbau des Post- Personals mit sich bringen. - Also eigentlich wieder weniger statt mehr Kosten!

Und auch ein "verbesserter Service" (durch Tariferhöhungen) scheint wenig glaubwürdig: zwar hat sich die Schlange an unserer Post merklich in den letzten Jahren verringert (Früher waren Wartezeiten von 1 Std. nichts seltenes!). Aber dafür gibt es plötzlich keine Sonntags- Leerung am Briefkasten davor mehr. - Besserer Service?!

Auf diesem Hintergrund scheinen die "Argumente" für die (in letzter Zeit beträchtlichen) Tariferhöhungen also nicht zu sein.

Somit dürfte die Frage berechtigt sein: WARUM werden die Tarife dann von der Post überhaupt erhöht?!

Vielmehr scheint mir hier die Ausnutzung einer "marktbeherrschenden Stellung" der Deutschen Post, auf die wir ja auf Gedeih und Verderb angewiesen sind, die wesentliche Rolle zu spielen? - Im Sinne von: "Vogel, friss, oder stirb!".

Es ist bezeichnend, dass die Post, bzw. DHL bei Produkten, bei denen sie (echte) Konkurrenz ins Auge sieht, wesentlich passablere Tarife anbietet, und diese in den letzten Jahren nur wenig erhöht hat: nämlich Päckchen oder Paketen. - Hierbei ist all zu offensichtlich, dass bei all zu großen Tariferhöhungen bei solchen Produkten der Kunde (falls möglich) zur Konkurrenz wechseln würde.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt?!

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4 - 5 Säcke à 40 kg müssten reichen, wenn Du dick verputzt.

Der Untergrund muss natürlich tragfähig sein (lose Teile, Schmutz, usw. entfernen). Falls Fugen in der Mauer noch nicht richtig verfüllt sind, würde ich das als erstes tun (z.B. mit Beton- Mörtel). - Damit hättest Du dann mal eine halbwegs ebene Fläche.

Dann wird mit sauberem Wasser die Wand gut vorgenässt (insbesondere bei "saugenden Untergründen"). Wenn Du ganz sicher sein willst, dass der Putz auch ideal hält, kannst Du auch z.B. Tiefgrund nehmen und damit die Wand vorstreichen. Darauf haftet der Putz dann besser.

Und jetzt zum Putzen: Unter Umständen kann man auch mit Betonmörtel als Unterputz verwenden. Am einfachsten geht es mit Haftputz oder Rotband (z.B. von Knauf) als Unterputz. Damit das gerade wird, kann man spezielle Putzschienen benutzen, die man so an die Wand anbringt, dass man sich an deren Tiefe für die Tiefe des Putzes, den man dann aufbringt, orientieren kann.  - Das vereinfacht das genaue Arbeiten.

Manche filzen mit einer Filz- Scheibe den Haft- Putz im angetrockneten (aber noch nicht durchgetrockneten!) Zustand dann noch, damit die Oberfläche feiner wird. Manche belassen so dann auch die Wand. Austrocknen lassen!

Andere nehmen dann noch einen Feinputz oder z.B. Struktur- oder Edelputz, und tragen den noch auf den Unterputz auf. Aber: vorher GRUNDIEREN! (z.B. mit Tiefgrund). - Denn sonst hält der Feinputz darüber evtl. nicht!

Ich habe immer beim Putzen einer Wand unten rechts angefangen, und mich dann nach oben gearbeitet. Also immer von unten nach oben den Putz ziehen; dann weiter nach links gehen und wieder nach oben ziehen. Als Auftrage- WErkzeug habe ich meist eine Traufel (= Glättkelle) verwendet; wenn ich schneller sein wollte, habe ich eine (besonders lange) "Schweizer Glättkelle" verwendet (z.B. von "Knauf" - die sind stabil, solide und nicht teuer). - Damit dann mit gleichmäßigem, kräftigen Druck den Putz aufgezogen. - Immer von unten nach oben; nach einer WEile kannst Du dann auch in Bögen von unten nach links oben ziehen. Der Putz muss gut an der Wand anliegen; möglichst keine Lücken/ Löcher darunter lassen.

Du  kannst Dir dazu auch ein paar Videos im Internet ansehen, wie die Profis das machen.

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Wahrscheinlich geht schon ganz normaler Feinputz. Es gibt aber auch verschieden feine Feinputze und Spezialputze.

Evtl. solltest Du die alten Wandflächen vorher grundieren. Dann kannst Du ja noch mal drüber putzen mit feinem Putz, wenn Du willst. Um die Oberfläche noch feiner zu machen, kannst Du den neuen Feinputz, sobald er leicht angetrocknet ist, noch mal z.B. mit einem Schwammgummi- Reibebrett nachreiben. - Dadurch wird die Oberfläche noch feiner.

Dann kannst Du Farbe streichen.

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Da ist wahrscheinlich der ganz normale Feinputz drauf! Klar kann man das streichen! - Warum nicht?!

Wenn ich mich recht erinnere an damals, haben wir das damals öfter mal mit einer speziellen (?) Farbe gestrichen. Es kommt jedenfalls SEHR oft vor, dass Leute Zimmer in ihrem Haus nicht tapezieren, sondern nur streichen!

Vermutlich kann man das sogar mit einer ganz normalen Wandfarbe für den Innenbereich machen. Grundsätzlich.

Wenn Du Dir Sorgen wegen der glatten Optik an der Wand machst: da gibt es natürlcih auch sehr feine Spachtel, womit Du da mit der Kelle drüberstreichen kannst. Aber wenn Du keine Ahnung hast oder keine Erfahrung, dann lass es lieber gleich sein. Ist nämlich nicht einfach, eine sehr gerade Wand hinzukriegen, wenn man da selbst Putz aufzieht! (normalerweise kriegt man das selbst nie so super- gerade hin; kann daher evtl. schiefer werden als vorher die Wand, bzw. ungleichmäßiger).

Ansosnten: Was ist das Risiko? Probier es aus! - Dabei lernt man immer!

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Die sind alle noch AKTUELL - und auch vernünftig! Selbst wenn man sonst kein sehr überzeugter, bzw. praktizierender Christ ist. Wenn man Christ ist, kann man sich nach wie vor mit diesen Geboten identifizieren, bzw. sollte es tun! Warum auch nicht? Sind doch alle nachvollziehbar, oder?

Im Übrigen richten sich diese 10 Gebote nur an CHRISTEN! (bzw. auch an Juden). Und in diesem Fall dürfte es ja wohl nicht so ein großes Problem sein, diese Gesetze zu verstehen, oder?

- Dass es dann nur 1 Gott gibt, ist ja wohl klar (1. Gebot);

- 2. GEBOT: dass man den Namen des Herrn ehren soll, ist doch im Sinne der Religion logisch, oder?; man missbraucht nicht die Religion z.B. für die Rechtfertigung "niederer Beweggründe", als "Mittel zum Zweck"; o.Ä.

(3. Gebot); den Feiertag sollte man heiligen; macht ja auch Sinn, weil für die Gesundheit wichtig; man soll sich ausruhen, bzw. dann Gottesdienst tun, anstatt immer nur zu arbeiten, bzw. für den Arbeitgeber zur Verfügung zu stehen; auch der Mächtige oder Arbeitgeber hat sich daran zu halten; es ist eine Ehrenbezeugung gegnüber der Religion,. bzw. Gott; denn der Feiertag ist für Gott (bzw. auch den Menschen- nach Jesus Christus) da; - allerdings hält sich da kaum noch Jemand (?) dran; im Sinne der Religion wird jedenfalls kaum noch "der Feiertag geheiligt"; aber Feiertage machen ja grundsätzlich Sinn; auch wenn nach der Religion ursprünglich anders gemeint als wie heute praktiziert; tatsächlich ist der Feiertag von den Menschen i.d.R. (außer von Arbeitgebern) geschätzt; er kommt dem Menschen (und nicht nur dem "Arbeitstier") zugute.

4.) Dass man seine Eltern ehren soll, ist doch auch klar, oder? - man ist von ihnen schließlich ja auch abhängig und macht ihnen nicht noch das Leben schwer; aus einem Zeitverständnis auch verstanden, in denen es patriarchallisch zuging, und die Eltern selbstverständlich eine Autorität darstellten - auch wenn sich da heutzutage viele pubertierende Jugendliche nicht mehr dran halten; allerdigns sollte man da heute differenzieren, denn nicht alle Eltern verdienen es, Eltern im Sinne dieses "4. Gebotes" zu sein (Missbrauch oder Misshandlung der eigenen Kindern ist ja durchaus Realität; also Eltern, die ihre Autorität ausnutzen); aber grundsätzlich sollten vor allem die jüngeren (Kinder) sich daran halten; die Eltern tun i.d.R viel für Einen, geben EInem Schutz, usw.; daher sollte man ihnen das Leben nicht zu schwer machen; und auch bei (verständlichen) Meinungsverschiedenheiten nicht diese grundsätzlich ablehnen, oder schlecht über diese reden, sie verachten, o.Ä. (4. Gebot). Auch das Gesetz sieht ja schließlich vor, dass "Eltern für ihre Kinder Haften" und auch sonst viel Verantwortung für ihren Nachwuchs haben. - Daher müssen sie auch gewisse Rechte gegenüber diesem haben; sie unterstehen ihrer Obhut, und daher müssen sie auf die Eltern hören und von diesen Lehren annehmen; wo kämen wir denn hin, wenn alle Kinder tun und lassen könnten, was sie wollten? - Das käme ihnen doch selbst letztlich nicht zugute, oder?

5. GEBOT: dass man nicht töten (bzw. morden) soll, ist ohnehin klar, und das eindeutigste aller (10) gebote; die körperliche Unversehrtheit des Individuums wird überall als wichtig erachtet; man bringt andere nicht einfach so um, und wird auch selbst nicht umgebracht. 

6. GEBOT: dass man nicht (ständig) fremd gehen soll, kann auch noch nachvollzogen werden, weil ja die Ehe "Heilig" ist, und man gegenüber dem Ehepartner sittliche Verantwortung hat, und die Ehe einen besonderen Status in der Gesellschaft nach dem christl. Wertekanon genießt (und nicht nur da!) - so schwer ist es auch nicht, das zu akzeptieren; - auch nicht in der Modernen Gesellschaft; denn wer ständig "Seitensprünge" sucht, warum heiratet der dann überhaupt? - eine "Ehe im christl. Verständnis" ist jedenfalls so nicht machbar (wenn auch die Zivilehe); man hat eine besondere Verantwortung durch die christl. Ehe gegenüber dem Ehepartner - das ist so dumm auch heute m.E. nicht! - Auch wenn dieses "Gebot" noch am ehesten als "altmodisch" gilt, in der Zeit von massenhaften Ehescheidungen, "Patchwork- Familie", sich schnell ändernde Gesellschaft mit sich ständig ändernden Lebensumständen der Ehepartner, dem "sich- auseinanderleben"; - aber die Ehe wird halt im christl. Sinn als "heilig- religiöses Ereignis" angesehen - und das hat auch mit den damaligen strikten Ordnungsvorstellungen dieser alten Zeiten zu tun. - Ich meine, wer seiner Ehefrau bei der Eheschließung Treue schwört, dann sollte er sich auch daran halten - oder er sollte sich halt nicht kirchlich verheiraten! Wer geht denn bei der Eheschließung davon aus, dass er fremd gehen wird? - Das würde doch auch auf Kosten des Vertrauens zwischen Menschen gehen, die viel miteinander teilen (müssen).

7. GEBOT: Dass man nicht stiehlt/ Diebstahl begehen sollte, ist ohnehin klar und verständlich.

8. Gebot: Lügen oder Jemanden (öffentl.) verleumden, sollte man natürlich nicht! - Das gebietet schon der Anstand allein! (man stelle sich mal vor, Jeder könnte über Jeden irgendeinen Müll verbreiten, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden! - Willst Du etwa, dass man über Dich irgendwelche Lügen erzählt?).

9. Gebot: klar stammt das aus einer patriarchalischen Gesellschaft; jedoch: wer hat es schon gerne, wenn Einem die eigenen Ehefrau ausgespannt wird/ dieser von einem "Dritten" nachgestellt wird? - Das bringt doch auch die "Institution Familie" in Unordnung; die Ehefrau selbst wird von "außen" begehrt und versucht, verführt zu werden; - aber so etwas "macht man doch nicht"; selbst "überzeugte Aufreißer" sagen oft, dass sie - aus "Anstandsgründen" - lieber von verheirateten Frauen - oder auch umgekehrt! - ablassen; - denn das "gebietet der Anstand"; in so eine "Ordnung" dringt man nicht einfach so ein! - Allerdings müsste es heute auch heißen: "... Du sollst auch nicht begehren Deiner Nächsten (Ehe-) Mann!" - Denn inzwischen gilt ja Gleichberechtigung und nicht mehr allein der Mann ist gegenüber der Ehefrau der "Ehebrecher", sondern auch die Frau gegenüber einem verheirateten Mann! (kommt heutzutage vllt. sogar öfter vor?). - Der "auf Freiersfüßen wandelnde" soll sich gefälligst unter Seinesgleichen aufhalten; wer aber sich für die Ehe bereits entschieden hat, hat sich ja (endgültig) festgelegt . ´mit der Ehe geht man Verpflichtungen ein; das ist nicht dasselbe wie mal eben in der Kneipe ein Glas Bier trinken, o.Ä.

10. Gebot: Man soll den Anderen nicht um sein rechtmäßig erworbenes Gut zu bringen versuchen; trotz Neid, Gier und Missgunst, das VIelen unter uns nunmal Natur ist; man soll nicht einfach so nach dem Eigentum des Anderen trachten, sondern sich auf seine eigenen Möglichkeiten besinnen und mit dem zufrieden sein, was man selbst hat; das schließt auch natürlich den Diebstahl ein; - allerdings wird dieses Gebot im Kapitalismus - mit Konkurrenz, Verdrängung der Konkurrenz und "Feindlichen Übernahmen" - zumindest im Wirtschaftsleben kaum beachtet. - Jedoch ist diese Praxis ja - bei genauerem Nachdenken - ja nicht gerade eine "schöne Sache", oder? - Denn hierdurch werden auch Menschen arbeitslos, bzw. ihrer Existenzgrundlage beraubt, usw. - Sicherlich nicht ganz im Sinne der Bibel, bzw. des Christentums, oder?  - Sollte man vielleicht mal mehr drüber nachdenken. Es ist halt ein Widerspruch zwischen den Ansprüchen der Religion und der Wirtschaftsrealität.

Insgesamt kann man wohl sagen, dass die 10 GEBOTE auch heute noch "aktuell" sind. - Sie haben eine gewisse zeitlose Bedeutung. - Als kultivierter und zivilisierter Mensch kann man sich doch damit identifizieren - auch heute noch. Es bedürfte aber ggfs. einer gewissen "Modifizierung"; bzw. Modernisierung oder "Ergänzung" einiger Gebote. Aber im Wesentlichen kann man doch auch heute noch die 10 Gebote als "richtig" betrachten, oder? - Auch wenn diese damals sehr gut den damalilgen Zeitgeist in dem jüdischen Kulturkreis wiedergeben. - IN dieser Zeit waren die 10 Gebote wohl auf jeden Fall sehr "fortschrittlich" und "Modern". Sie entsprechen auch weitgehend dem "Gesunden Menschenverstand", oder?


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Damit ist vorsätzliches Töten (Ermorden!) eines Menschen gemeint! Klar kann man ein Tier töten und dieses zur Ernhährung verzehren - das haben die alten Juden immer so gemacht. - Zumindest, wenn dabei gewisse Regeln eingehalten werden. Das wird zumindest und wurde immer so praktiziert.

Wenn Du der Meinung bist, man sollte auch TIERE nicht töten, dann würde ich mich mal näher mit dem Buddhismus beschäftigen! (oder z.T. auch mit dem Hinduismus).


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Die Kirche selbst hat doch ständig die Todesstrafe inkl. Marter durchgeführt (ich sage nur: Stichwort Inquisition! - z.B. die ganzen "Hexenverbrennungen" (- Prozesse)). Wer "teuflisch" oder "gotteslästerlich" war, oder gegen das Chrsitentum gekämpft hat, mit denen wurde - mit Segen der Kriche - durchaus "Kurzer Prozess" gemacht - insbesondere natürlich im Mittelalter. Die Todesstrafe wurde meines Wissens nie grundsätzlich von der Kirche abgelehnt; jedoch aht die Kirche heute kaum noch weltliche Macht - sie überlässt die weltliche Gesetzgebung den Staaten. Früher gab es aber nicht nur ein verbindliches weltliches, sondern auch kirchliches Recht ("kanonisches Recht"). - Letzteres kam besonders in der "Niederen Gerichtsbarkeit" zum Tragen (dabei war meines Wissens aber keine Todesstrafe mehr vorgesehen, da nur "niedere Gerichtsbarkeit).

Meines Wissens gibt es auch noch etliche christlich geprägte Staaten, in denen die Todesstrafe noch Gegenstand der Rechtsprechungspraxis ist. - Christen sehen da i.d.R. meines Wissens nach keinen Widerspruch gegen die Bibel, wenn die Todesstrafe praktiziert wird. Aber es gibt auch viele Christen, die sind dagegen, weil sie meinen, dass "Gott alleine über Tod und Leben richten sollte", o.Ä. - In diesem Fall hätte aber z.B. ein "nicht gläubiger" Mörder gute Karten! - Jedoch wird er nicht primär nach christlichen Maßstäben/ "Rechtsverständnis" beurteilt, sondern nach weltlichen! Die Kirche kann lediglich Kritik an der weltlichen Rechtsprechungspraxis üben, oder diese als "unchristlich" ablehnen. - Den Einfluss hat die Kirche bei uns in den weltl. Angelegenheiten nicht mehr. - Aber aufgrund ihrer eigenen Traditionen und Handhabe bei der Todesstrafe wird sie wohl kaum pauschal gegen die Todesstrafe sein!

Meine Meinung ist: wer pauschal gegen die Todesstrafe ist, der hat nicht viel Gesunden Menschenverstand oder ist wirklich "nicht ganz von dieser Welt"!  Es gibt nun einmal entsetzliche Straftäter, die weder Gewissen haben, noch Mitleid; und z.T. die widerwärtigsten Sachen machen, nur ihres eigenen Spaßes wegen. - Wie soll man sonst - ganz normal gedacht - denn sonst "angemessen" mit diesen "Menschen" umgehen? Nur in den geringsten Fällen, haben heutzutage Leute, gegen die die Todesstrafe verhängt wird, diese Strafe wirklich nicht verdient! - Sieh Dir mal die Fälle an, von Leuten, die deswegen so verurteilt wreden! - Kannst Du für diese Leute Mitleid haben? (sieht dazu z.B. mal die US- Serie "Autopsie Mystery"!).


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Das ist meines Wissens aber in der Bedeutung zu verstehen: "Du sollst nicht MORDEN!". - Es ist also keine Absage GEGEN die Todesstrafe, sondern befürwortet diese sogar eher, weil ja (Kardinal-) Verstöße gegen eines dieses religiösen "Grundgesetzes" ja in der Folge auch bestraft werden muss! Wenn man also für die "härteste Verfehlung" (weil gg. die 10 Gebote) die passende Strafe finden wollte, dann könnte man dafür ja auch die "Härteste Strafe" als angemessen ansehen, oder nicht?! Und wenn diese "Härteste Strafe" nun mal im Verständnis von Kultur- und Zeitgeist die Todesstrafe ist, dann wäre die Todesstrafe durchaus gerechtfertigt!

Wo soll in der BIBEL bitte schön stehen, dass die Todesstrafe abgeschafft werden sollte (sie war damals völlig alltäglich und wurde nicht kritisiert im damaligen kulturellen Umfeld der Bibel)? Die Abschaffung der Todesstrafe ist eine sehr moderne "Idee"; früher wurde sie nicht in Frage gestellt; nicht von den Juden, und meines Wissens auch  nicht von den Christen!

Mir scheint es daher so zu sein, dass die Todesstrafe im Sinne der Bibel/ Christentum durchaus befürwortet wird; - gerade wegen der 10 Gebote! - Denn darin soll man ja NICHT MORDEN! Die Todesstrafe gegen einen Mörder, der somit auch gegen die 10 Gebote verstoßen hat, ist aber im Sinne der Bibel wohl kaum als "Mord" anzusehen, sondern als Bestrafung, bzw. "Sühne" gegen einen Mord, bzw. gegen eines der wichtigsten Gebote der Juden und auch Christen!

Denn Verstöße gegen eines der wichtigsten Gesetze der Religion müssten ja auch mit der härtesten Strafe bestraft werden; und welche ist dafür dann - im Verständnis einer archaischen Kultur zumindest - geeigneter als die Todesstrafe?

Nach der Bibel ist es Gott selbst, der häufig mit dem Tode bestraft. - Vor allem im Alten Testament. Warum sollte dann ausgerechnet ein Jude/ Christ gegen die Todesstrafe sein?

Wo soll in der Bibel stehen, dass selbst JESUS gegen die Todesstrafe gewesen wäre? Er hat zwar nicht selbst derart "gerichtet", sondern geheilt und sozial gewirkt und geholfen, sowie kluge Aussagen getroffen.

Er selbst ist dann ja - nicht zuletzt deswegen - von den "Oberpriestern" der Juden - im Einklang mit der römischen (weltlcihen) (Besatzungs-) Macht (in Israel) auf grausame Art hingerichtet worden. - Eine klare Verfehlung (im Sinne der Christen)! Er hat nie Jemandem geschadet oder gar umgebracht - und dennoch wurde er dann hingerichtet! Aber das bedeutet doch nicht, dass man Jemanden, der selbst der übelste Übeltäter war, nicht zum Tode verurteilen soll?!

Allerdings kann man bei Jesus klar davon ausgehen, dass er "im Zweifelsfall für Milde und für den Angeklagten" wäre! - Er hat ja auch erst die "Dämonen ausgetrieben"; statt "böse" Leute zu verurteilen, usw. Aber wie er mit Mördern umgegangen wäre, und ob er überhaupt dabei gegen die Praxis der damaligen Zeit gewesen wäre, kann man meines Wissens aus der Bibel nicht herauslesen (?). - Ist er überhaupt mal echten Schwerstkriminellen begegnet auf seiner "Tour"?


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(Teil 3 der Antwort:)

Ich bin selber schon längere Zeit Schrebergärtner, und weiß daher, dass der Anbau von Kartoffeln, Möhren und Bohnen i.d.R. sehr billig und nur wenig aufwändig ist. - Warum daher letztendlich die aus diesen Produkten entstandenen "Fertig- Gemüseprodukte" so unglaublich teuer sein müssen, ist mir daher ein Rätsel. Die "Inhaltsstoffe" dieser Bratlinge sind ja z.B.: Mehl, Soja, Möhren, Kartoffeln, ... - Aus derart billigen Bestandteilen kann man meienr Erfahrung nach durchaus schmackhafte Produkte machen. Doch leider sind diese auch dann sehr teuer, wenn diese noch nicht mal als "Bio- Qualtiät" angeboten werden. So jedenfalls greife ich nur selten zu den für mich zwar meist leckeren, aber halt (zu) teuren "Veggie- Produkten". Und selber machen (was die "Produktionskosten" für mich erheblich drücken würde) ist für mich erstens zu zeitaufwändig; und zweitens gelingen mir diese i.d.R. nicht, weil ich nicth gut kochen kann. Ansonsten würde ich - wie gesagt - ja viel öfter zu diesen vegetarischen Produkten greifen, und vielleicht sogar zum "totalen Vegetarier" werden?

 Dabei hätte es viele Gründe, warum man - normalerweise - öfter zu diesen vegetarischen Produkten greifen würde/ sollte: "Niedrigerer Preis" durch die niedrigeren Produktionskosten für Gemüse; besser für die Umwelt (z.B. durch weniger Abholzung von Wäldern und ursprünglicher Natur und geringerer Methan- Produktion); besser für die Gesundheit (und zwar für Mensch UND Tier); Tiere werden nicht gequält und getötet; allgemein gäbe es weniger (menschliches Hunger-) Elend in der Welt;  ... - Letztendlich: vor allem besser für das (menschliche) Gewissen!

Wie viel würde sich daher für mich alleine ändern/ verbessern, wenn diese "Gemüsebratlinge", u.Ä. nur billiger wären!

Bleibt die Frage: WARUM ist Fleisch dann so billig? Sicher wird derart billiges Fleisch nicht gerade gesund produziert (obwohl mir nicht bekannt ist, dass Jemand hierzulande davon schon gestorben ist?) Ich kann es mir aber vor allem nur so erklären (auch wenn ich es nicht genau weiß): offenbar werden die Fleischproduzenten mit SUBVENTIONEN überhäuft? - Also mit (unseren) Steuergeldern?  Wie anders kann ein Tier so billig gehalten werden/ kann Fleisch so billig produziert werden?

Denn tatsächlich wird Fleisch wohl kaum so billig in der Produktion sein, wie wir dafür als Endverbraucher bezahlen! Die "Lösung" auf diese Frage muss wohl daher heißen: (Massive) SUBVENTIONEN (seitens Deutschlands; der EU).

Da darf man sich natürlich fragen, ob das gerechtfertigt ist?! - Immerhin ist (dieses) Fleisch ja nicht gerade gesund; und die Tierschützer sind davon ja auch nicht sehr begeistert. Stattdessen wäre es doch wesentlich sinnvoller, wenn man Gemüse preiswerter erstehen könnte; zumal dieses für den Menschen ja wesentlich gesünder ist und besser für die Umwelt. Warum wird das dann nicht gemacht? Lassen hierbei die großen "Vieh- Barone" ihre Macht in der Politik deutlich werden? Oder warum? (auch ich weiß es - ehrlich gesagt - nicht, und kann es nur vermuten).


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(Teil 2 der Antwort:)

Sieht man sich die Produktionsmöglichkeiten von Fleisch und Gemüse an, ist es dann erstaunlich, dass Fleisch beim Endverbraucher so z.T. fast genau so billig ist wie Gemüse, bzw. z.T. sogar noch billiger!

Das lässt natürlich nicht gerade den Schluss zu, dass das Fleisch besonders "gesund" (für die Tiere; aber auch für uns Menschen) somit produziert werden könnte; aber auch das Gemüse hat ja in dieser "Berechnung" hier noch nicht mal "Bio- Qualität" (vergleicht man dann Fleisch und Gemüse bei "Bio- Qualität" miteinander, dann ist "seltsamerweise" plötzlich das (Bio-) Fleisch meist erheblich teurer als das (bio-) Gemüse!).  - Auch beim normalen Gemüse wird möglichst "kostenneutral" produziert, gedüngt, usw.

Dennoch ist es Tatsache, dass für den Menschen Gemüse wichtiger und gesünder ist als (wenn er sich nur von) Fleisch (ernährte). Das macht es um so erstaunlicher, dass dann (nicht nur) hierzulande Fleisch im Vergleich oft sogar billiger angeboten wird als Gemüse! - Damit wird ja nicht gerade die "Volksgesundheit" gefördert, wenn man das Fleisch so "nachgeschmissen" bekommt. Viele Menschen leben nur von Gemüse; aber wohl Niemand (?) nur von Fleisch! Sicher gehört zu einer "ausgewogenen Kost" auch ab und zu mal Fleisch dazu; aber vor allem braucht der Mensch natürlich erst mal Kartoffeln, Getreide, Gemüse, ohne dass er nicht leben kann! 

Ob es wirklich "gut" ist, wenn es überhaupt kein Fleisch zu essen mehr gäbe, ist eine andere Frage: es ist nicht für jeden Menschen gleich leicht, Vitamine und Mineralstoffe aus Fleisch zu "vergessen", bzw. auszugleichen durch rein vegetarische Ernährung (ich habe mal Jemand gekannt, der hat dadurch Mangelerscheinungen bekommen, und dem es jetzt wieder besser geht, seitdem er wieder ETWAS Fleisch isst). Außerdem scheint Fleisch ja vielen Menschen zu schmecken; und sie verzichten nicht gerne darauf.

Auch ich mag es nicht nur, mich rein vegetarisch zu ernähren; doch nervt mich vor allem der Zeitaufwand, um das Gemüse (für mich) schmackhaft zuzubereiten, weil ich das roh entweder nicht so gerne esse oder es nicht so gegessen werden kann (z.B. Kartoffeln). - Ich bin leider ein sehr schlechter Koch.

Um so wichtiger ist es dann, dass dem Verbraucher "vorgefertigtes" vegetarisches Essen angeboten wird, das ihm beim Kochen "Arbeit abnimmt"; ähnlich wie bei Fleisch (z.B. Hackfleischbällchen); am besten noch ohne wesentlich höhere Kosten durch diesen "Mehraufwand des Produzenten". Doch leider zeigt sich mit Blick auf den Markt, dass die Auswahl hier recht gering ist: nur wenige Sorten werden bei derartiger "halbfertiger" oder "fertiger" Produktion im vegetarischen Sortiment dann angeboten! Die Auswahl an den verschiedenen "Gemüse- Bratlingen", u.Ä. ist sehr überschaubar - und i.d.R. (sehr) teuer. So sind diese "Gemüsesticks", GEmüse- Bratlinge" u.Ä. i.d.R. (wesentlich) teurer als die vergleichbaren Sorten bei Fleisch (z.B. Hackfleischbällchen)! - Im Hinblilck auf die o.g. angenommenen "Produktionskosten" bei Gemüse und Fleisch ist das doch sehr überraschend!

Sicherlich würden viel mehr Menschen diese "vorgefertigte Fleischersatznahrung" essen, wenn es diese zu einem bessseren Preis gäbe!  So aber muss es Einen nicht wundern, dass weiterhin weit mehr Menschen dann zum entsprechenden Fleischprodukt greifen. Meistens schmecken den Menschen Hackfleischbällchen dann besser als Gemüsebratlinge o.Ä.; aber auch Lettzere können gut schmecken; mir zumindest schmecken sie oft sogar besser als das vergleichbare Fleischprodukt. Ich würde mir auch viel lieber diese "Gemüse- Burger" u.Ä. kaufen, wenn diese auch preislich mehr in die Richtung des ähnlichen Fleischproduktes gehen würden. - Tatsächlich sind aber i.d.R. diese Art von Gemüseprodukten (Gemüsebratlinge; "vegetarische (Tofu-, Soja-) "Würste") meist (wesentlich) teurer als die entsprechenden Fleischprodukte! WEnn ich die Preise dieser Gemüseprodukte sehe, bin ich so enttäsucht und erstaunt zugleich, und frage mich: wie kann so etwas angehen? Weil nachvollziehbar sind diese hohen Preise für derartige Gemüseprodukte sicherlich nicht. Außerdem gibt es nur sehr selten mal Sonderangebote bei diesen Gemüseprodukten, die diese dann mal preislich in die Nähe von (billigen) Fleischprodukten bringen könnten, so dass auch der Preis mal ein Anreiz dafür sein könnte, diese Gemüseprodukte mal öfter zu kaufen!

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(Teil 1 der Antwort:)

Beim Endverbraucher SOLLTE - wenn es hierbei logisch zuginge - auf jeden Fall Gemüse billiger sein als Fleisch! - Selbst wenn die "fleischerzeugenden" Tiere in der Massentierhaltung ihr (trauriges) Dasein fristen müssten und nur billiges, minderwertiges (pflanzliches) Futter bekommen würden: letztlich muss auch für diese pflanzliche Ernährung (sehr) viel Boden zur Verfügung gestellt werden; bei Importen müssen ggfs. (?) Zölle berücksichtigt werden und Frachtkosten; ... Man braucht daher in jedem Fall viel FLÄCHEN in unserer "kleinen Welt", um so ein Tier - bis zur fertigen "Schlachtreife" - dann auch "durchfüttern" zu können! Bedenke: wie viel kg Gras, Raps, Soja, u.Ä. braucht ein Schwein/ Rind, damit - nach recht langer Zeit - dann endlich 1 kg Fleisch "entsteht"? Bzw.: wie viel Flächen (in qm) braucht z.B. ein Schwein (inkl. der dafür benötigten Flächen für dessen Ernährung), bis es dann endlich geschlachtet werden kann?

Währenddessen ist es möglich, mit nur relativ wenig Boden und wenig Aufwand an Zeit und geld- Investitionen z.B. viele Kartoffeln, Möhren, Bohnen, Mais u.Ä. - sogar in guter (menschen- geeigneter) Qualität - zu "produzieren". - Und da kannst Du sehr schnell ernten.

Unerwähnt bleiben in den meisten dieser Berechnungen dann noch andere, unterschiedliche  (z.T. erhebliche) "Kosten", wie: Abholzung von riesigen (Regen-) Waldflächen zur "Gewinnung" des (vielen) Futters, das man für die "Fleischproduktion" braucht;  die Umweltschäden der vielen Tiere in der Massentierhaltung, die den Treibhauseffekt "unterstützen" (und damit auch das Ozonloch) - z.B. durch deren "Produktion" von massenhaft Methan- Gasen, u.Ä.; ... Mal ganz zu schweigen von den vielen Menschen, die ernährt werden könnten (und stattdessen hungern), wenn man mehr Ackerflächen zur Produktion von Z.B. Gemüse und Getreide nutzen würde, anstatt für Fleisch!  Schon (aber natürlich nicht nur) Albert Einstein hat ja früher schon darauf hingewiesen, dass man viel menschliches Leiden durch die konsequente Umstellung auf vegetarische Produktion und Ernährung lindern könnte, weil man dadurch letztlich erheblich mehr Lebensmittel erzeugen könnte.

Aber selbst, wenn man diese gerade genannten "besonderen (langfristigen) Kosten- Faktoren" außer Acht lässt, so muss man davon ausgehen, dass die Produktion von (selbst billigem) Fleisch noch (erheblich) teurer sein müsste als die von Gemüse, Getreide, Kartoffeln, o.Ä.! - Aus o.g. Gründen. Nichts ist einfacher, als diesen Zusammenhang zu verstehen.

Dennoch kann man mit Blcik auf die Regale im Supermarkt feststellen, dass in der Realität der Endverbraucher - auf geradezu absurde Weise - sogar oft mehr für VEGETARISCHE ERNÄHRUNG bezahlen muss als für Fleisch! So kann man in meinem Discounter z.B. 1 kg Hackfleischbällchen aus dem Kühlregal bereits für 3,58 Euro kaufen (und zwar ist das der reguläre Preis!); Hackfleisch, Brawürste und selbst (Schweine-) Schnitzel gibt es im SOnderangebot ebenfalls oft bei mir für weniger als 4,- Euro / kg zu kaufen. - Diese Fleischsorten haben zudem den Vorteil, dass man sie schnell zubereiten kann (oft: ab in die Pfanne, und fertig ist bereits das halbe Menü!). - Das Fleisch wird so gesehen also quasi "halbfertig" zum Verzehr bereits angeboten. Dahingegen ist die Zubereitung von (unverarbeitetem) Gemüse oft wesentlich (zeit-) aufwändiger (schälen, schrubben, waschen, zerkleinern, ...); dabei fällt zudem noch oft - nicht verzehrbarer - (Bio-) Müll an (z.B. Kartoffelschalen, äußere Teile beim Porree; ...), bis man das Gemüse dann in seiner "verzehrfertigen" Form hat. - Das Kilo Gemüse wird also so noch mal teurer, nachdem man es praktisch gekauft hat! - Vergleicht man dann die Fleisch- und vegetarischen Produkte miteinander, ist Fleisch zumindest dann nicht mehr wesentlich teurer als Gemüse (wobei Kartoffeln, Zwiebeln und Möhren, sowie meist Zucchini und auch noch Bohnen noch zu den billigsten Gemüse gehören; aber ganz anders sieht es z.B. bei Porree, Lauchzwiebeln, Paprika und Tomaten aus?! - Diese sind sogar oft teurer im Supermarkt als einige (o.g.) Fleischsorten!).



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heute Nacht (vor ca. 1 stunde) kam - auf N 24 - wieder die Episode "(Gefährliche) Gangs in Memphis" - über die "TVL's". Memphis muss wohl inzwischen so ziemlich das heißeste Pflaster in den USA sein. - Die haben da in der Sendung gesagt, es soll in Memphis hunderte von Gangs geben (!). In Memphis gibt es viele Schwarze. - Und aus denen rekrutieren sich ausschließlich die "TVL's". Sie selbst halten sich nicht für eine Gang (das hat nämlich so einen negativen Beigeschmack), sondern für eine "schwarze Brüderschaft". - Die aber nachweislich das Drogengeschäft in Memphis (und anderen Städten) seit langem fest in ihrer Hand haben, über viele automatische Waffen verfügen, sich schon etliche - äußerst blutige - Bandenkriege geliefert haben, ... - Das wurde alles in der Sendung gesagt (und noch anderes mehr). Die sind äußerst brutal. Aus Memphis kam - wenn ich das richtig verstanden habe - auch der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King, der da - glaube ich - auch ermordet wurde (?). In der Stadt waren damals (ab Ende der 60er Jahre) krasse Rassenunruhen. Diese ganzen schwarzen Gangs sind eine Kehrseite der "Schwarzen- Emanzipation". - Wenn ich ds richtig verstanden habe, haben nämlich viele dieser "Mutter- Gangs" in dieser Zeit ihre Anfänge.
Diese Gangs treten äußerst aggressiv auf. - Im Knast gehen deren Aktivitiäten oft weiter. IN dieser "Gefährlcihe Gangs"- TV- Episode sagen übrigens auch viele ehemalige, aber auch weiterhin darin aktive Gangmitglieder aus. Die haben ihre eigenen Farben, Struktur, Hierarchie, "Rechte", Mitglieder- Funktionen ("Sicherheitsleute", "Abteilungsleiter", und natürlich das große Heer der einfache "SOldaten", ...) , Treffen, eigene Ausdrücke in ihrer Sprache für gewisse Dinge, usw. Sie selbst nennen sich (u.A. ) auch die "Family". Da kann man richtig "Karriere" machen, wenn man sich darin "bewährt". Wer einmal da drin ist, kommt übrigens nicht mehr raus. - zumindest meist nicht lebend. Wenige schaffen trotzdem den "Absprung". Die "TVL" war in vielen Bandenkriegen in Memphis involviert, auch gegen regelrechte Kriege gegen die Polizei. - Zumindest nach der TV- Sendung.

Ich habe die Sendung übrigens auf N24 schon öfter gesehen; - die wird auf dem Kanal nämlich dauernd wiederholt.

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Nach meiner Erfahrung sind die HUK Coburg, sowie die "Debeka" zumindest generell äußerst preiswert. - Dahin würde ich mich bei Deinen Fragen mit der "Spezialversicherung" mal als erstes hinwenden.

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