Ist zwar schon etwas her, die Frage, aber was man noch machen kann:

  • Mind-Map
  • MNemo-Technik
  • Achtung: Dies ist eher als Spiel zu sehen:

Du schreibst Dir wie bei Karteikarten (am besten bei Fremdsprachen) auf der Vorderseite die Übersetzung und auf der Rückseite die zu lernende Vokabel. Wenn ihr eine bestimmte Anzahl habt (sagen wir mal je nach Mitspieleranzahl zwischen 10 und 20 Stück, allerdings ist die Zahl jetzt aus der Luft gegriffen - ihr müsstest für euch selber entscheiden, wie viel ihr schafft) mischt einer die Karten durch nimmt die oberste und legt sie in die Mitte. Dann nimmt man sich seinen Stapel, schaut sich die oberste Karte (mit der deutschen Übersetzung) an und überlegt: hat die (englische) Vokabel einen Buchstaben, der nach oder vor der Karte kommt, die in der Mitte liegt.
Die wird dann dort platziert.
Mit der Zeit wird die Reihe immer länger, und man muss überlegen, wohin die Karte nun kommt.
Zweifelt jemand an und hat recht, so muss derjenige, der angezweifelt wurde, alle Karten nehmen. hat er hingegen recht, muss der Zweifler diese aufnehmen.

  • Memory.

Ist eigentlich bekannt, funktioniert aber einen Tucken anders als das, "normale": Du beschriftest Karten mit Frage und (!) Antwort auf einer Seite. Und das jeweils 2x.
Dann das übliche Mischen, so auf den Tisch verteilen, dass die Rückseite die Blankoseite ist.
Und dann spielst Du normal Memory.
Der Sinn dahinter: Jedesmal, wenn Du eine Karte aufdeckst, liest Du Dir den Text durch - was helfen könnte, die Info mehrfach durchzukauen.

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Leider schreibst Du nicht, wie viele Personen mitspielen sollen und ob die Spiele derzeit noch im stationären Handel erhältlich sein müssen oder diese auch gebraucht sein dürfen.
Ansonsten meine Liste bei Denkspielen:

  • Fire and Ice.

Fire and Ice ist ein Spiel, dass ich sehr gerne bezeichne als TicTacToe in schwierig. Wie beim besagten TTT müssen auch hier die Spieler versuchen, drei "Felder" in eine Reihe zu bekommen. Das jedoch ist nicht so einfach, denn das Spielfeld besteht auf sieben "Inseln", die man erobern muss, sprich: die Mehrheit an seinen eigenen Steinen darauf stecken haben.
Klingt sehr simpel, ich weiß, leider gibt es dabei einen kleinen Clou. Das Problem ist nämlich die Art und Weise, wie man seinen Zug ausführen muss: Man muss eine seiner Figuren aus dem Loch herausnehmen und entweder in ein anderes Loch auf derselben "Insel" stecken - oder auf eine andere Insel - nur da genau an jene Position, aus der man seine Figur herausgezogen hat.
So langsam füllt sich das Spielfeld - und so langsam werden die Züge knapp und man muss sehr genau überlegen, wie man was wo macht.

  • Zebulon

Man nehme ein Spielfeld in der Größe von sieben mal sieben Feldern, schnappt sich jeder 14 Holzsteine seiner Farbe und versucht, entweder von links und rechts oder von obe nach unten eine zusammenhänge Reihe zu legen. Nun ist es logisch, dass aufgrund der Aufgabe, dass einer von unten nach oben und der andere Spieler von links nach rechts seine Reihe erstellen will, es zu einem Konflikt kommt. Konflikt heißt, dass sich eine gegnerische Figur auf ein Feld setzt, was schon von einem besetzt ist. Dadurch kommt es zum sogenannten Duell.
Das Duell ist nun ein wenig tricky. Jeder Spieler hat zu Anfang zusätzliche Spielsteine, die Schachfiguren abbilden. Beim Duell ist es nun so, dass ein jeder Spieler einen dieser Steine in die Hand nimmt und beide gleichzeitig aufdecken.
Nun ist nicht derjenige Sieger des Duells, wer die stärkste Figur aufdeckt, sondern derjenige, dessen Figur von der Stelle des Konfliktes aus die meisten seiner eigenen Figuren erreichen kann.
Wer da am meisten erreicht, gewinnt das Duell und kann seine Figur stehen lassen, während der Verlierer seinen Stein auf ein freies Feld setzen muss, dass seine eingesetzte "Schachfigur" erreichen würde.
Da aber diese dann erst einmal aus dem Spiel sind, sollte man sich sehr genau überlegen, welche Figur man einsetzt.
Zu allem Überfluss: Sind alle fünf Figuren erst einmal verbraucht - bekommt man sie wieder - allerdings jedesmal eine vorgegebene weniger. Da muss man sehr gut überlegen, wie man was wohin setzt.

  • Skyline (von Mattel)

In meinen Augen leider eines jener Spiele, die zu Unrecht keine guten Kritiken bekommen haben. Man hat die Aufgabe, auf dem farbigen Spielfeld (die Farben stellen Grundstücke dar) mit einem Hubschrauber drüber zu fliegen und auf einem Feld seiner Farbe zu landen, um dort ein Stockwerk zu bauen.
Am Anfang ist es sehr langweilig, dass will ich einräumen, weil eben viel Platz und somit viel Ausweichmöglichkeiten. Im Laufe des Spieles jedoch füllt sich das Spielbrett, und das ist ziemlich schlecht. Überfliegt man (zwangsweise) Grundstücke, die den Gegnern gehören, bekommen diese zum einem die Punkte, die man selber gesammelt hat zum anderen auch noch ein Stockwerk für dieses Grundstück geschenkt, ohne dass sie am Zug sind.
Am Anfang - wie schon erwähnt - gähn.
In der Mitte muss man schon ein wenig überlegen.
Zum Ende hin laufen die kleinen grauen Zellen auf Hochtouren.

  • 90 Grad

Auch ein nettes Zweierspiel. Es geht darum, seine Gewinnkugel auf ein bestimmtes Feld zu rollen. Dabei ist die Menge der Kugeln (egal ob eigene oder gegnerische) ausschlaggebend für die Zugweite. Und wie der Spieltitel schon sagt: Man bewegt sich in 90 Grad. Sind 4 Kugeln waagerecht, muss man eine Kugel vier senkrecht rollern.

Noch eben einige Titel (als Ultrakurzfassung)
- Duell (Parker)

  • La-Trel (Ass)
  • Barragoon
  • Alcatraz (F.X. Schmidt)
  • Talat
  • Carnac
  • Ordo
  • Terrace

Hinweis: Bei all diesen oben aufgeführten Spielen handelt es sich um reine Strategiespiele, bei denen es keinerlei Zufälle gibt.
Wenn Du dennoch eher in Richtung Strategie UND Taktik suchst, empfehle ich Dir noch

  • Wallenstein
  • Tzolkin - Der Maya-Kalender
  • Im Reich der Wüstensöhne

Im Gegensatz zu DavidScheele rate ich Dir jedoch von Azul ab. Da solltest Du Dir lieber Sagrada anschauen. Es ist wesentlich denklastiger.
Bei unserem Spieletreff hatten wir eine Zeitlang Azul gespielt. Dann brachte jemand Sagrada mit. Seitdem verstaubt Azul im Spieleschrank.

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Die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Die Frage ist, was macht für Dich einen guten Betaleser aus?
In meinen Augen (und das gilt jetzt erst mal nur für mich) sollte er nicht nur das Handwerk des Schreibens beherrschen, er sollte auch von seinem eigenen Schreibstil und den Ideen so ähnlich ticken wie (in diesem Fall) ich.

Du musst davon ausgehen, dass Du ja eine (oder mehrere) Geschichte(n) schreibst, in der (denen) Deine Persönlichkeit mit einfließt, Deine Art zu formulieren, Deine Fantasie.

Wenn jetzt irgendein Mensch kommt und die Geschichte liest und Dir jetzt vielleicht seine Meinung sagt, kann es passieren, dass die Geschichte dann irgendwo nicht mehr Deinen Stempel trägt und Du Dich verbiegst.
Deswegen ist es in meinen Augen auch sinnvoller, im RL sich Schreibgruppen anzuschließen und dort zu schauen, ob jemand dabei ist, Deine Stimme als Deine Stimme zu verstehen und "sozusagen mit Deiner Stimme" das Buch betazulesen.

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Kleine Geschichte am Rande: Ich schreibe schon seit sehr sehr vielen Jahren Briefe, und als ich noch so im Teenageralter war (lang, lang ist es her), da hatte ich meinen Gegenüber auch in einer Tour mit Fragen gelöchert (auch wenn diese eher sehr harmloser Natur waren).

Irgendwann später habe ich festgestellt, dass ich einen Menschen durch die Fragen in eine Schublade stecke, dass ich mir ein Bild von ihm gemacht habe, welches für mich irgendwo "Gültigkeit" hatte. Dieser Mensch ist so. Punkt.
Seitdem habe ich angefangen, meine Brieffreunde wenig bis gar nichts mehr zu fragen, sondern einfach nur zu erzählen und darauf zu spekulieren, dass er darauf eingeht, seine Gedanken und/oder Erfahrungen dazu berichtet.

Und dadurch habe ich gelernt, dass Menschen wesentlich mehr Pailletten haben, bunter und interessanter und spannender sind als das, was ich vielleicht durch (viele) Fragen erfahren hätte.

Ich weiß natürlich nicht, ob Dein Schwarm da genauso tickt oder ob er einfach zu schüchtern ist oder sich nicht aufdrängen will oder schlichtweg kein Interesse hat.
Das wird nur derjenige genau wissen, in den Du Dich verguckt hast.
Ich wollte Dir aber mit meiner Geschichte aufzeigen, dass es eben auch noch andere Gesichtspunkte gibt, warum man wenig bis nichts fragt.

GLG
Tichuspieler

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Hallo,

vielleicht hilft dieser Link weiter:

https://support.microsoft.com/de-de/office/hinzufügen-oder-löschen-von-textmarken-in-einem-word-dokument-oder-einer-outlook-nachricht-f68d781f-0150-4583-a90e-a4009d99c2a0

GLG und ein schönes Osterfest
Tichuspieler

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Meiner ...:-D :-P

Aber Scherz beiseite. Die Frage, was für einen selber ein guter Schreibstil ausmacht, ist nicht wirklich konkret zu beantworten; jeder hat seinen eigenen Geschmack, empfindet vielleicht etwas als gut, was andere furchtbar finden (oder umgekehrt). Ich selber bin zum Beispiel ein Freund der Sprachmelodie und versuche, Sätze zu schreiben, die beim Lesen einen gewissen harmonischen Wohlklang im Kopf auslösen. Sozusagen wie ein Stück Holz, an dem so lange geschliffen wird, bis es nicht nur glatt ist, sondern auch angenehm der Haut schmeichelt. Klappt nicht immer, ich weiß, aber ich versuche dennoch, diesen Zustand hinzubekommen.
Ein weiterer Punkt - wenn ich ehrlich sein soll sogar ein sehr wichtiger Punkt für meine Wenigkeit - sind die Ideen.
Ich selber liebe (und schreibe) das Absurde, Abstruse, Skurrile. Allerdings hatte ich auch schon Romane gelesen, bei denen ich die Ideen dann eher albern als originell bezeichnet habe.

Deswegen - und ich bitte Dich, mir da nicht böse zu sein - finde ich Deine Frage ein bisschen zu sehr in die Richtung gehend: "Wie soll ich schreiben, damit es euch gefällt, was ich schreibe?"
Schreibe so, wie es Dir gefällt, lass Deine Ideen, Deine Persönlichkeit, Deine Wort, Deinen Sinn für Sprachmelodie (so Du diese bevorzugst) einfließen und versuche bitte bitte nicht, Dich dahingehend zu verbiegen, dass Deine Geschichten allen gefallen sollen. Das wird eh nicht funktionieren.
Zudem musst Du davon ausgehen, dass sich im Laufe der Jahre Dein Stil ohnehin ändern wird. Du wirst noch mit diversen Einflüssen konfrontiert werden, die Dich ein klein wenig verändern werden. Und das wirkt sich dann auch dann auf Deinen Schreib- (und irgendwo auch Lebens)stil aus.

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Ich halte (eigentlich) sehr viel davon und habe einige Brieffreunde, mit denen ich mich schon seit über 10 Jahren auf diesem Weg austausche.
Allerdings habe ich mir vor Kurzem das Briefeschreiben ein wenig vermiest, weil ich in der Phase war und mir einredete, dass meine Erlebnisse langweilig sind und eigentlich keinen interessieren.

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Grundsätzlich: Ein Stilwörterbuch ist dafür da, um anzuzeigen, welches Wort am besten in welchen Satz passt.
Duden ist - wie schon ein anderer User richtig erklärte - nur dafür gedacht, um nachzuschlagen, wie ein Wort richtig geschrieben wird.

Lesen als solches ist eigentlich schon ein guter Weg, ABER lesen allein sorgt nur bedingt für einen aktiven Wortschatz. Es ist genauso wichtig, die Wörter auch anzuwenden.

Welche Möglichkeiten hast Du dafür?

Möglichkeit 1: Du bildest mit den Wörtern, die Du in Deinen aktiven Wortschatz integrieren willst, immer wieder neue Sätze, die Du handschriftlich (!) aufs Papier bannst..

Möglichkeit 2: Du nutzt einen Kreuzworträtselgenerator (zum Beispiel diesen: https://www.computerbild.de/download/Kreuzwortraetsel-5597019.html), mit dem Du eigene Wörter generieren kannst. Zwar ist der Aufwand nicht gerade klein, dafür kann die zufällige Generierung schon recht hoch sein (bei der Gelegenheit: Ich habe ihn zwar auch, allerdings a) schon längere Zeit nicht mehr genutzt und b) auf meinem anderen Rechner, so dass ich gerade nicht nachschauen kann, ob die Wörter gespeichert werden)

c) Du bastelst Dir eine Lernkartei mit Sätzen vorne, bei denen die Wörter, die Du in Deinen aktiven Wortschatz übernehmen willst, als Lücke [...] schreibst und dann auf der Rückseite die Lösung.

Auch hier gilt wie schon bei a: Die gesuchten Wörter mit der Hand schreiben, da Handschriftliches besser gelernt wird.

GLG
Tichuspieler

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Ich schreibe gerne mit Füller. Insbesondere private Briefe und die ersten Entwürfe von Geschichten, aber auch andere Texte, wie zum Beispiel Brettspielrezensionen oder wenn ich Rollenspielabenteuer ausarbeite.

Allerdings liebe ich es auch, mit meinen Schreibmaschinen zu tippen (ich habe 2 mechanische und 2 elektrische). Leider komme ich eher selten dazu, weil ich in einer Wohnung mit dünnen Wänden lebe, und das Getippe ist in den Nachbarwohnungen zu hören :-(.

Naja, und da ich schon versuche, auf die Ruhe der Nachbarn zu achten, kann ich nur dann in die Tasten hämmern, wenn sie nicht zu Hause sind.

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Ich mache mal einen auf Advocatus diabolus und sage, dass die Frage unglücklich formuliert ist. Sie impliziert mbMn. das ein jeder Autor, der viel liest, automatisch erfolgreich ist bzw. dass Autoren, die keinen Erfolg haben, nicht genug gelesen haben.
Dem ist aber nicht der Fall.

Dennoch schließe ich mich den Antworten der meisten hier zum größten Teil an: Ja, man sollte viel "lesen", wobei lesen in diesem Fall nicht heißt, einfach die Worte "konsumieren", sondern einen Text analyiseren.

In meinen Augen ein wichtiger Lernweg: Schaue Dir Schreibtipps von (gestandenen) Autoren an oder lies einen (oder mehrere) Ratgeber zum Thema "Kreatives Schreiben". Und mit diesem neuen Wissen arbeite die Bücher durch.
Analysiere, wie andere Autoren Konflikte aufbauen und diese lösen. Schau Dir an, wie sie Charaktere entwickeln. Und wie sie Dialoge aufbauen.

Lerne neue Wörter kennen und binde sie in Deinen aktiven Wortschatz ein.

Vor allen Dingen aber schreibe und überarbeite. Nicht zu kritisch, aber auch nicht zu lasch.

Schreiben ist Handwerk.
Schreiben ist aber auch knochenharte Arbeit. Nicht umsonst sagt man, Schreiben ist zu 10% Inspiration und zu 90% Transpiration.
Gleichzeitig ist Schreiben aber auch eine tolle Beschäftigung, weil wir Menschen Geschichten brauchen. Geschichten zum Staunen und zum Lachen, Geschichten mit Spannung oder mit Drama.

Von daher:
Lerne das Handwerk!
Analysiere anhand des Gelernten
Wende das Gelernte an!
Finde Deinen Stil!

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Soll ich mich aufraffen und mich zwigen etwas zu schreiben

Der Schriftsteller Thomas Mann soll einmal gesagt haben: Schreibe jeden Tag, egal wie es dir dabei auch geht.
Ich persönlich sehe die Schreibblockade bei Dir ehrlich gesagt dadrin, dass Du die Community hast, die entweder:
a) neue Zeilen von Dir erwartet
b) Du davon ausgehst, dass sie neue Zeilen von Dir erwarten
c) a und b zusammen.

Unabhängig, welche der Antworten nun zutrifft, ich verstehe Deine Worte so, dass in Dir das Gefühl des Drucks ist, der zur Schreibblockade führt.

Was kann helfen?
Nicht böse von mir gemeint, aber dafür gibt es leider kein Allheilmittel. Eine Strategie ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ich bin zum Beispiel jemand, der trotzdem schreibt, egal, wie bescheiden und für die Altpapiertonne das Geschriebene auch ist. Mein Gedanke: Was geschrieben ist, kann man immer ausbessern, verändern, zu neuen Sätzen, Gedanken, Szenen formen. Man kann neue Ideen einfließen lassen.
Aber ich habe auch keine Fangemeinde, die nach neuem Lesefutter giert ,,,
Allerdings - und da will ich ehrlich sein - ist das eben meine Strategie, die für mich gilt, und ich bitte Dich, dies auch eben als meine Methode zu sehen, die vielleicht auch bei Dir etwas bewirkt/bewirken kann, aber eben keine zu 100% funktionierende Lösung darstellt.

Aber vielleicht magst Du noch etwas Anderes ausprobieren (nur für den Fall, dass Du dies nicht machst); Schreibe weiter, aber schreibe mit der Hand und einem gut in der Hand liegenden Füller. Das Langsame könnte Dich entschleunigen und Dir helfen, Deine Gedanke zu sortieren.

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Ich muss gestehen, dass ich außer Escape bisher leider keines der anderen Spiele spielen konnte (durch Corona fiel bisher unser Brettspieltreff aus). Und Escape ist zwar kein so komplexes, allerdings dafür sehr hektisches Würfelspiel, wobei ich meine, dass man da mindestens zwei Personen sein muss (wir sprechen doch jetzt von Escape von Queen-Games, richtig?).

Was man Solo spielen kann und nicht komplex ist, wäre Castle Panic (Pegasus). Auch gibt es aus der "Einfach Genial"- Reihe ein Knobelspiel, welches alleine funktioniert (wobei es im eigentlichen Sinne kein richtiges Spiel ist, sondern eben Denksport im Einfach-Genial-Gewand). Dann fällt mir noch "Ora et labora" ein (jedoch bisher nie gespielt) und "Arler Erde" (auch noch nie gespielt, soll aber recht komplex sein).

Wird jetzt etwas OT, aber: Wenn Du Mitspieler suchst, kannst Du entweder die Seiten www.yucata.de und www.brettspielwelt.de besuchen, wobei erstere neben der Möglichkeit des gleichzeitigen Spielens auch die Möglichkeit bietet, 1x + am Tag zu schauen und seinen Zug zu machen. Die Auswahl an Brettspielen ist schon recht groß.
Bei der Brettspielwelt geht meines Wissens nur gleichzeitig spielen (war schon ewig nicht mehr dort).

Falls Du aber sagst: Computer schön und gut, aber mir sind Leute vis-a-v is lieber. Und ich möchte mit diesen am Tisch sitzen und spielen, versuche die Seite gesellschaftsspieler-gesucht.de.
Dort kannst Du Deinen Wohnort angeben und auch, in welchem Radius Du Mitspieler suchst.

Ich hoffe, es hilft ein bisschen.
GLG
Tichuspieler

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Mal davon abgesehen, dass man in Google nur das Wort Schreibwettbewerbe eingeben braucht und man zig davon zu sehen bekommt ...

Ja, ich habe schon an mehreren Ausschreibungen teilgenommen, Im Normalfall ist es so, dass ein Thema vorgegeben wird und auch eine Maximalanzahl von Zeichen/Wörtern/Seiten.
Natürlich auch der allerletzte Tag, an dem man die Geschichte einreichen kann, damit sie noch im Wettbewerb ist.
In nicht wenigen Fällen findet man auch zusätzliche Hinweise, wie zum Beispiel, was es an Honorar gibt (falls es ein Honorar gibt), wie viel Freiexemplare man bekommt, sollte man zu den Autoren gehören, deren Geschichten ausgewählt wurden und noch anderes. Das steht dann aber meist im Ausschreibungstext

Irgendwann bekommt man meistens eine Antwort, die positiv ausfallen kann (Herzlichen Glückwunsch: Deine Geschichte hat es in die Anthologie geschafft) oder auch negativ (Leider müssen wir Dir mitteilen ...). Eine solche Antwort kann übrigens auch sein, dass der Verlag einfach auf seiner Homepage schreibt, wer dabei ist.

Ich selber hatte bisher das Glück, in zwei Anthologien vertreten zu sein und das bei Verlagen, die immer fair abgerechnet haben (es gibt leider auch schwarze Schafe. Ich weiß von Autoren, die gegen manche Verlage klagten, weil diese kein Geld zahlten oder zu wenig oder nicht abgemachte Verwertungen umsetzten.)

Und noch ein (hoffentlich für Dich überflüssiger) Tipp: Manche Verlage arbeiten als Druckzuschusskostenverlage. Bei einigen findet man auf deren Homepage auch transparent die Kosten. Manche dieser Verlage jedoch haben ihren Webauftritt so designt, dass es nicht sofort erkennbar ist. Auch sie locken gelegentlich mit Wettbewerben, melden sich dann mit den Worten "Großes Talent" bei Dir und wollen Dein Werk unbedingt veröffentlichen. Tja, und so mancher Autor ist dank der überschwenglichen Worte so voller Euphorie, dass er einen Vertrag unterschreibt - und dann plötzlich einen hohen 5ziffrigen Betrag bezahlen "darf" (ich selber bin auf diese Masche zwar nicht hereingefallen, aber ich weiß, dass so mancher in diese "Falle" getappt ist).
Von daher: Wenn ein Verlag versucht, dem Autoren richtig viel Honig ums Maul zu schmieren, doppelt wachsam sein :-)

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Das Problem bei manchen Schreibtipps ist, dass nicht wenige Autoren dazu neigen, sich sklavisch daran zu halten, so unter anderem auch bei "Show, don`t tell."
Eigentlich kann man die Frage, wann man Show und wann man tell schreiben soll, nur mit dem Satz "Das kommt drauf an" beantworten. Ich weiß, klingt wenig hilfreich und eigentlich total bescheuert, sorgt das "Show" doch gerade für Lebendigkeit in einer Geschichte.

Richtig.

Aber manchmal kann es aber auch zu Szenen kommen, bei denen ein Show unangebracht ist, denen man beim Lesen anmerkt, dass man mit Brachialgewalt etwas umsetzen wollte, weil es so in einem Schreibratgeber von einem erfolgreichen Autoren steht, und die müssen das ja wissen, die sind ja schließlich erfolgreich.
Glaub mir, auch die erfolgreichen greifen gelegentlich zu einem "Tell", weil sie eine Szene so schreiben müssen, dass sie mit der Geschichte harmoniert.

Von daher stell nicht die Frage, wie man dran denkt, Show, don`t tell zu machen, sondern versuche für Dich herauszufinden, ob für Dich eine Szene als Show oder als tell funktioniert.

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Das ist wieder so eine Frage, die - wie ich persönlich finde - sich nicht so einfach beantworten lässt, da Du nicht schreibst, was für Dich ein Langweilig-Faktor darstellt: Das Repetitive, zuwenig Zugauswahl, zu lange Zeiten zwischen den einzelnen Zügen ...

Desweiteren lässt Du uns im Regen stehen, weil ich keine Angabe von Spieleranzahl sehe. So kann man zwar Spielempfehlungen geben, die aber unter Umständen vollkommen an Deinen Vorstellungen vorbeizielen.
Deswegen werde ich zwar ein paar Titel nennen, Dich aber gleichzeitig darauf hinweisen, dass es meinem Geschmack entspricht, ohne eine Garantie, dass es auch Spiele sind, die Deinem Rechnung tragen. Sorry.

  • Wallenstein
  • La-Trel
  • Tzolkin (okay, jetzt nicht so megakomplex, dennoch ein Spiel, bei dem einem ganz schön der Kopf rauchen kann).
  • Axis vs. Allis

Vielleicht hilft das ein bisschen.
GLG
Tichuspieler

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Erst einmal kann ich Dir sagen, dass ich das "Spiel" mit den "Was bist du doch dumm!" kenne, da ich es von einem Familienmitglied teilweise mehrmals täglich zu hören bekam.

Möglicherweise hälst Du mich jetzt aber auch für dumm, weil ich einräumen muss, dass ich zwar mit so einigen Lerntipps um die Ecke kommen kann, gleichzeitig aber einräumen muss, dass ich diese nur auf Allgemein rüberbringen kann und nichts, was spezifisch auf Dich zugeschnitten ist.
Für mich erschwerend kommt hinzu, dass Deine Aussage, dass Du "bald" Prüfungen hast, für mich so unkonkret ist, dass ich auch da nicht so wirklich perfekte Tipps geben kann, da der Faktor Zeit auch noch Einfluss hat auf die Lernmethode, die man da geben kann.

Deswegen - nicht sauer sein - nur grobe Hinweise: Lies Dir die Themen durch und bastele für die nur allerwichtigsten Punkte Karteikarten für die Lernkartei nach Sebastian Leitner, gehe aber davon aus, dass Du dann mehr Karten am Tag durchnehmen solltest als es im Normalfall der Fall sein sollte. In diesem Fall ist es auch egal, ob die Karten dann richtig "programmiert" sind.

Erstelle Mind Maps zu Themen.

Versuche, so viel wie möglich mit der Hand zu schreiben: Mit der Hand Geschriebenes festigt sich besser im Gedächtnis als Texte, die man in den Computer getippt hat.

Lernen immer am selben Platz, Wiederholen jedoch so oft es geht an anderen Plätzen; das soll verhindern, dass alles Mitgelernte, was nicht zum (Schul)Stoff gehört, verlernt wird und sich nur das Wichtige im Kopf festigt.

Wenn Du die Möglichkeit, wiederhole, so gut es geht. Du wartest auf Bus oder Zug? Lies ein paar Zeilen. Die Fahrt dauert mehr als 5 Minuten? Frage Dich mit ein paar Karteikarten ab.
Oder wenn Du die Möglichkeit hast, einiges an Stoff mit einem Diktiergerät oder einem Smartphone aufzunehmen, kannst Du Dir diese dann während der Fahrt anhören (für den Fall, dass Du auch ein auditiver Lerntyp in manchen Fächern bist).

Versuche nach Möglichkeit, einige Sachen noch am späten Abend zu lernen/lesen - angeblich soll dies vom Gehirn gut verarbeitet werden.

Vielleicht kannst Du auch die Mnemo-Technik anwenden, in dem Du versuchst, Schulstoff in eine Geschichte einzubinden, die Du mit Gegenständen verbindest.

Wie gesagt, ist sehr allgemein, und damit wirst Du auf die Schnelle keine 1+ erreichen, aber vielleicht kannst Du Dich damit auf eine 4 oder eine 3 hechten.
Sorry.
GLG
Tichuspieler

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Also, erst mal davon abgesehen, dass es als unhöflich gilt, auf eine Frage mit einer Gegenfrage zu reagieren (außer, um zum Beispiel nachzufragen, wenn die Frage teilweise unverständlich gestellt wurde), so kommt es auch auf die (Gegen)Frage als solche an; vielleicht empfindet der Gegengefragte sie als unverschämt und denkt sich, dass er es nicht nötig hat zu antworten, vielleicht ist auch durch einen ganz dummen Zufall etwas dazwischengekommen, vielleicht ist es auch etwas ganz Anderes.

Ich kann nachvollziehen, dass man auf eine Frage eine Antwort haben möchte, und ich neige mittlerweile dazu, dass es zu einem gesellschaftlichen Problem geworden ist, dass die Antwort innerhalb von wenigen Sekunden kommt; immerhin ist man es ja von den Suchmaschinen heutzutage gewohnt: Begriff eingeben, innerhalb von Zehntelsekunden hat man schon eine ganze Palette von Seiten, die zum Gesuchten passen.

Ehrlich gesagt finde ich es sogar schlimmer, wenn jemand eine Frage postet, und weil nach 5 Minuten keine Antwort geschrieben wurde, der Fragende patzig wird und sich darüber aufregt, dass noch keiner seine ach so wichtige Frage beantwortet hat.

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Wir Menschen sind leider (?) noch immer aufs Äußere fixiert. Zumindest entscheiden wir aufgrund des Aussehens, ob wir einen Menschen sympathisch finden, ihm neutral gegenüberstehen oder ihn sogar unsympathisch finden (wobei ich bei mir festgestellt habe, dass letzteres sehr selten zutrifft, mittleres hingegen sehr häufig). Das Ganze ist natürlich subjektiv und in meinen Augen kein Grund, sich nicht mit dem Menschen zu unterhalten.
Wer weiß, vielleicht stellt man dann fest, dass sein Charakter doch anders ist, als wie man unbewusst urteilt. Oder man kann ein wenig von ihm lernen.

Ganz ehrlich, hak den Typen ab. Wenn er es nicht für nötig hält, den Kontakt aufrechtzuerhalten, dann solltest Du Deine Zeit nicht damit verschwenden, dass Du ihm hinterherläufst.

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Auch wenn es für manche Leute komisch klingt, aber es gibt noch immer Menschen, die gerne und viel mit Schreibmaschine arbeiten. Zudem gibt es für die Brother AX-300 noch Farbbänder. Wenn sie nicht defekt ist, würde ich sie tatsächlich erst einmal anbieten, entweder bei dem einen oder anderen Auktionshaus online (gibt ja nicht nur ebay) oder auf Flohmärkten.

Wegschmeissen sollte man ein voll funktionstüchtiges Gerät nicht (aber das ist jetzt nur meine unmaßgebliche Meinung)

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Man gehe in ein italienisches Restaurant, lese die Speisekarte, mache aus den Gerichten ein Lied, nennt sich Schrott nach Acht und landet damit einen lästigen Ohrwurm:

https://www.youtube.com/watch?v=nLfJGEG6J2c

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