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Auto liegengeblieben- nach Starthilfe noch 400km fahren?

Hallo!

Ich fahre einen Toyota Corolla (hybrid) von 2020.

Gestern war ich einkaufen, er sprang normal an, fuhr vom einkaufen nach Hause, parkte zum ausladen an der Haustür, wollte ihn wieder in die Parkbucht stellen und plötzlich ging er einfach nicht mehr an.

Zum ausladen war die Zündung aus.

Er zeigte im Display an "Feststellbremse nicht verfügbar". Zudem kam eine Meldung zu PTCA, die aber so schnell weg war, dass ich sie nicht lesen konnte.

Das Display wurde schwarz, plötzlich bewegte sich der Scheibenwischer gaaaaaaaaaanz langsam einmal über die Scheibe. Das Auto piepste.

Die Zündung ging gar nicht erst an.

Die Türen lassen sich nicht per Funk öffnen oder schließen, der Schlüssel blinkte rot, mittlerweile blinkt er gar nicht mehr.

Problem:

Ich ziehe heute um und müsste 400km fahren :D

Ich rief den Pannenservice an, der ja letztendlich nur Starthilfe geben würde oder in die Werkstatt schleppen würde.

Da Urlaubszeit ist, verblieben wir jetzt so, dass ich heute erstmal zich Werkstätten abtelefoniere und herausfinde, wer überhaupt da ist und zeit hätte..

Aber dann habe ich mich gefragt:

Angenommen, der Pannenservice gibt Starthilfe und der Toyota geht wirklich an: könnte ich mit dem die 400km über die Autobahn ins neue Zuhause fahren, um den dort in die Werkstatt zu bringen? Natürlich darf ich den dann unterwegs nicht aus machen, schon klar.

Aber ginge das? Oder ist das zu riskant? Kann der unterwegs einfach aus gehen? Startstopp automatik hat er nicht.

Vielen Dank für Tipps!

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Vermisst Ihr auch die oft entwaffnende Schrulligkeit der japanischen Autos der 80er Jahre?

Ein prominentes Beispiel war z.B. der Mitsubishi Colt GLX der frühen 80er mit "Spurt- und Spar-Schaltung", eine in einem Kleinwagen reichlich obskure Konstruktion, bei der man mit einem Extra-Schalthebel wie in einem klassischen Geländewagen die Grundübersetzung des Viergang-Schaltgetriebe verlängern (und wieder verkürzen) konnte, also ein Vorgelege wie bei einem klassischen Geländewagen (wo die Übersetzung für Kriechgeschwindigkeit benutzt wird).

Im Endeffekt war das Ganze eine unnötige Verkomplizierung, aber die Japaner hatten damals eine technische Verspieltheit die ihnen heute komplett abgeht.

https://de.motor1.com/news/681485/mitsubishi-colt-a150-1978-fahrbericht/

Als Anekdote der Automobilgeschichte waren die GLX-Versionen mit ZWEI Schalthebeln ausgerüstet. "Spurt- und Sparschaltung" nannte Mitsubishi diese Idee.

Dahinter steckt typisch japanische Ingenieurs-Tüftelei, die im Prospekt ausführlich erklärt wird. Also: Rechts befindet sich ein normaler Schalthebel mit vier Gängen. Links daneben eine Art Stock mit der Aufschrift "P" und "E". P wie Power, hier kommt eine kurze Übersetzung des Getriebes zum Einsatz. E für Economy, eine lange Übersetzung zum Spritsparen. Theoretisch acht Gänge also. Und zwar mechanisch per Vorgelegegetriebe.

Eine zeittypische Idee, als im Zuge immer teuereren Sprits überall Economy-Anzeigen oder "+E"-Getriebe in Mode kamen. Mitsubishi nannte 5,1 Liter, die bei konstant 90 km/h möglich sein. Nun gut, dass ist über vier Jahrzehne später nicht mehr kriegsentscheidend. Als erstes fällt einem das Format des ersten Europa-Colt auf, nach heutigen Maßstäben wäre er nicht mal mehr ein Kleinwagen. 

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