Katze drinnen oder draussen übernachten lassen?

Es geht um eine Katze, die mir an und für sich nicht gehört, jedoch so gut wie jeden Tag bei mir ist und auch seit 3 Wochen fast täglich (bis auf 2- 3 Ausnahmen) bei mir pennt. Das Tier gehört den Mietern unter mir, die vor einem Jahr eingezogen sind.

Sie haben ausser der Katze noch 2 große Zuchthunde (Rasse kenn ich nicht genau bestimmen, sorry), um die sich zu kümmern schainbar schon genug Zeit in Anspruch nimmt, zu Lasten der Katze. Sie ist zwar ein Freigänger und will bei trockenem Wetter ihre Zeit nicht in der Bude verbringen, aber abends will er dann doch lieber in seinem bzw. meinem Sessel pennen, was für mich kein Problem darstellen würde, würde er nicht um 5 Uhr anfangen rum zu stressen.

Dann setzt er sich nämlich, nach Frühstück und Morgentoilette vor die Wohnungstür und gibt erst Ruhe, wenn ich sie ihm öffne, doch dann ist er immer noch nicht draussen, sondern erstmal im Hausflur, also renne ich jeden Morgen zwischen 5 und 6 die Treppe mit ihm runter, damit er den Sonnenaufgang unter freiem Himmel bei Vogelgezwitschere und Schafstallgeblöke erleben kann.

Es ist nicht, das ich ihn nicht bei mir aufnehmen wöllte, ich kaufe natürlich auch das Futter, alles kein Problem, aber als chron. schmerzkranker ist es auf Dauer ne Belastung. Deswegen frag ich mich, ob ich das Tier einfach nachts vor der Tür lassen soll, auch wenn er mir das sicher krumm nehmen würde.

Seine eigentlichen Besitzer haben ihn nachts über meistens auch nicht in die Wohnug gelassen, ich hatte den Winter über aber Mitleid mit ihm, deswegen hat er den Herbst und Winter schon häufig bei mir gepennt, aber nun bei den Temperaturen?

Was meint ihr dazu, Katze über Nacht draussen lassen oder reinlassen?

Tiere, Haustiere, Katzen, Katze, Tierheim, Tierpsychologie, Freigänger
Katze verhält sich sehr merkwürdig?

Guten Abend

Es ist etwas sehr komisches passiert, ich schildere "kurz" die Situation.

Mein Freund und Ich waren am Fernsehen, wie jeden abend. Die besagte Katze lag halbschlafend oder tiefen entspannt unter dem stubentisch "wie immer". Plötzlich ist er aufgeschreckt und voll Kanone gegen die Balkon türe gerannt. Total panisch, riesen Augen und angespannt.

Habe ihn zu mir auf die Beine genommen da ich ihn beruigen wollte. Mein Freund wollte nochmal schauen ob im Film ein komisches geräusch war und hat nochmals zurückgespult. An der exakt selben stelle ist er wieder Panisch in die andere Scheibe geknallt. Wirklich geknallt. (es war nur das rascheln einer Schlange)

Jetzt ist er unter dem Bett und erschreckt sich ab jedem kleinen Geräusch was er hört. Riesige Augen und starrt nur Richtung Fernseher. Auch Futter konnte ihn nicht raus locken. Jetzt 30minuten später kommt er raus aber ist immernoch sehr angespannt und starrt auf den ausgestellten fernseher.

Er ist sonst überhaupt nich ängstlich, eher im gegenteil. Er kennt den Fernseher und die geräusche, ich denke es war eine Frequenz die ihn so erschreckt hat? Oder könnte es was im Kopf sein, ein Trauma?

Sein Bruder welcher der ängstliche von beiden ist war auch in der Stube, doch er hatte garnichts... Was mich sehr verwundert, da er wor allem angst hat...

Mach mir grosse Sorgen um ihn, kenne das Verhalten so garnicht. Werde morgen auf jedenfall den Tierarzt anrufen.

Kann mir jemand helfen was da los ist? Oder ähnliches erlebt?

Vielen Dank!

Katzen, Katze, Tierarzt, Tierpsychologie
Katzen vertragen sich nichtmehr. Was kann ich tun?

Meine beiden Katzen (Nala & Shanti) vertragen sich nichtmehr. Das geht soweit, das Shanti sehr verängstigt ist und sich nichtmehr traut, sich frei in der Wohnung zu bewegen und extrem eingeschüchtert ist. Nala greift si an, hat aber 10 sekunden vorher noch mit ihr gespielt. Es ist wie ein Schalter, der sich bei Nala umlegt. Wir überlegen Nala weg zu geben, da Shanti als erstes da war, jedoch wollen wir das nicht. Alles hat angefangen, als meine Mutter vom Einkaufen nach Hause kam und Nala streichelte. Davor war alles gut. Nala ist auch um einiges größer als Shanti, was ihr einen körpelichen Vorteil verschafft. Jetzt ist meine Frage: Kann man da irgendwas machen um die beiden wieder zu versöhnen? Evtl Nala für ein Paar Tage/Wochen aus der Wohnung zu entfernen und anderweitig unter zu brinen oder ist da Hopfen und Malz verloren? Wenn ihr noch weitere Details oder Infos braucht, stelle ich diese gerne zur verfügung. Weggeben ist das letzte Mittel und uns ist bewusst das das wahrscheinlich der einzigste weg ist, den Shanti hat kein Lebenmehr. Ist nur noch am schleichen und kauern und Uriniert/Kotet auch unter mein Bett da sie sich nichtmehr auf das Katzenklo tarut. Bitte nur ernstgemeinte Ratschläge. Ah Nala ist Sterilisiert (Kastriert) ca seit 3-4 Wochen und Shanti nicht. TIA für eure vorschläge und hilfestellungen.

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Woran erkenne ich, dass mein Kater in Einzelhaltung in der Wohnung glücklich oder unglücklich ist und einen Artgenossen braucht?

Ich wohne in einer 50qm-Wohnung mit meinem 1 1/2-jährigen Kater. Er hat viele Kletter- und Kratzmöglichkeiten in der Wohnung, unter anderem auch zwei Catwalks an zwei Wänden und ich spiele sehr oft mit ihm, um seinen Jagdtrieb zu befriedigen.

In der Woche habe ich an 3 Tagen 8 Stunden und an 2 Tagen 6 Stunden Schule. Einmal pro Woche gehe ich einkaufen, das dauert je nachdem, ein bis zwei Stunden. Wenn ich weggehen möchte am Wochenende, bin ich nie länger als 5 Stunden weg und nachts lass ich ihn nie alleine. Es gibt aber auch Wochenenden, da bin ich permanent Zuhause und an Sonntagen nehme ich mir sehr selten vor, wegzugehen, bin also Sonntags meistens Zuhause.

Trotzdem frage ich mich, ob es nicht besser für ihn wäre, ihm einen gleichaltrigen Artgenossen zu beschaffen, mit dem er sich auf Katzenart verständigen und spielen kann. Dann ist er immer mit seinesgleichen zusammen, auch wenn ich weg bin und mal mal länger weg sein sollte. Allerdings: Was mache ich, wenn die beiden nicht miteinander auskommen? Natürlich braucht das viel Zeit und Geduld, aber es kann eben auch dazu kommen, dass sie sich nie riechen können. Ist das dann ein Beweis dafür, dass mein Kater mit anderen Katern oder Katzen nicht zurecht kommt und allein gehalten werden sollte? Woran erkenne ich denn, dass ihm ein Artgenosse fehlt?

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Mag mich mein Hund nicht?

Hallo! Wir haben unsere Hündin damals mit 10 Wochen geholt. Schon immer war es so, dass sie und ich nicht grade die allerbeste Connection hatten, irgendwie stimmte es charakterlich nie so 100%ig.
Davor hatte ich für eine Weile freiwillig im Tierheim gearbeitet, wo es einen Hund gab, der keinen der Pfleger an Sich rangelassen hatte und auf niemanden hörte. Zu dieser Hündin hatte ich vom ersten Augenkontakt irgendwie gleich eine Connection. Ich hatte ihr beigebracht auf ihren Namen zu hören, Sitz, Platz, bleib und alles was dazugehört. Als sie durch mich dann sozialisiert war und ich meine Eltern dazu überredet hatte dass wir sie adoptieren, kam uns leider eine andere Familie zuvor.

Danach hatte ich mich über Rassen informiert bis wir dann in der Familie entschieden hatten, dass es ein Malamute wird. Diese sind ja recht eigenständig aber doch sehr sozial, das fanden wir alle sehr gut
Die ersten Tage nachdem wir sie geholt hatten, lief sie mir immer wie ein Entenküken hinterher und hat sich nur in meiner Nähe wohl gefühlt, auch ich bin in dieser Zeit immer Gassi gegangen, weil eh grade Ferien waren.

Ziemlich schnell wollte sie dann aber bei meiner Mama schlafen, was auch okay für mich war. Ich muss dazu sagen, dass meine Mutter sie auch schon von Anfang an ziemlich verwöhnt hatte und meine Erziehung erschwert hatte. Zum Beispiel wenn sie unseren Hund mit zum einkaufen hat, wurden und werden auch heute noch Leckerlies da gelassen bevor sie in den Laden geht, wenn meine Mama das Grundstück verlässt, bekommt der Hund auch immer etwas. Und allgemein hat sie sie ziemlich verwöhnt. Mit der Zeit bin ich ausgezogen und wollte Kaya, so heißt sie, eigentlich mitnehmen aber meine Mom meinte ich dürfe nicht, die Gründe waren auch berechtigt.

Mittlerweile ist es so, dass wenn ich meine Eltern besuche, Kaya mich nicht mal mehr begrüßt und auch oft wegschaut wenn ich komme. Wenn Freunde oder Bekannte meiner Eltern kommen, werden diese jedes Mal total freudig begrüßt (allerdings bringen selbst die JEDES Mal Leckerlies mit) kurz gesagt: jeder verwöhnt den Hund.
Auf der anderen Seite ist es aber so, dass Kaya mich, wenn ich hier bin, noch regelmäßig für eine halbe Stunde/Stunde in meinem Zimmer besucht und ausführlich kuscheln will.

Doch durch den direkten Vergleich sehe ich, dass ich wohl keiner ihrer Lieblings Menschen bin und auch ich merke ja, grade weil ich einmal eine richtige Seelenverbindung mit einen Hund hatte, wie die Dynamik sich anfühlen kann. Trotzdem LIEBE ich Kaya unglaublich sehr, hatte sie damals von meinen Jugendweihe Geld bezahlt und dachte sie würde MEIN Begleiter werden

Tiere, Hund, Haustiere, Liebe und Beziehung, Tierpsychologie
Eine meiner beiden Freigängerkatzen kommt konsequent nicht nach Hause, wenn mein Freund in der Wohnung ist. Habt ihr Ideen, was ich tun kann?

Hallo zusammen,

Habt ihr vielleicht Tipps für mich?

Ich habe zwei Freigängerkatzen aus dem Tierschutz adoptiert (Schwestern aus dem gleichen Wurf, von einer wild lebenden, eingefangenen Mutterkatze, sie sind aktuell 5 Jahre alt, sind im Alter von 8 Monaten zu mir und meinem damaligen Lebenspartner gezogen).

Während eine Katze im Laufe der Jahre quasi ziemlich entspannt geworden ist, ist die andere immer noch sehr nervös und reagiert panisch auf laute Geräusche, die Türklingel, Besucher, usw. Sie flüchtet dann blitzartig durch die Katzenklappe nach draußen in den Garten.

Seit fast 6 Monaten reagiert diese Katze auch konsequent völlig ablehnend auf meinen neuen Freund. (Mein Ex-Freund ist im letzten Dezember ausgezogen, meinen neuen Freund kenne ich seit Mai). Ist mein "Neuer" in meiner Wohnung zu Besuch (egal ob tagsüber oder nachts), bleibt die Katze draußen, egal wie kalt und nass es ist und egal ob sie hungrig ist. Im Spätsommer ist sie 3 ganze Tage nicht herein gekommen. Sie bleibt an der Terrassentür oder vor der Katzenklappe stehen, hört, schaut und riecht, ob er da ist. Falls nein, kommt sie herein. Falls ja, dreht sie sofort um und verschwindet wieder im Garten. 

Sie ist bei Besuchern grundsätzlich scheu und ablehnend, aber ich hatte gehofft, sie gewinnt im Laufe der Zeit mehr Gelassenheit und Vertrauen zu meinem neuen Freund. Er bedrängt sie nicht, er starrt sie nicht an, er schweigt sogar wenn sie vor der Tür steht, um sie nicht durch seine tiefe Stimme zu erschrecken. Oder er geht sogar in einen anderen Raum. Nichts hilft.

Ich weiß mir nicht mehr zu helfen und mache mir immer mehr Sorgen um meine Katze. Beruhigend auf sie einreden, mit Leckerchen locken, ignorieren, nichts hat bisher funktioniert. Auch die 2. Katze hat keinen positiven Einfluss, obwohl die beiden sonst nahezu unzertrennlich sind. An Tagen, an denen ich allein in der Wohnung bin, kommt und geht die Katze als gäbe es gar kein Problem.

Habt ihr einen guten Tipp für mich? Ganz lieben Dank!

Vera

Haustiere, katzenhaltung, Tierpsychologie
Wie Pflegekatze ans Zuhause gewöhnen?

Hallo ihr, ich habe seit etwa anderthalb Wochen eine Katze vom Tierschutz zur Pflege übernommen. Sie war eine Halbstreunerin und hat vorher noch nie drinnen gelebt. Die ersten Tage über war sie in einem zeltähnlichen Auslauf in meinem Zimmer untergebracht, in dem sie sich auch bald sicher gefühlt hat, sodass sie sich streicheln und füttern ließ. Seit ein paar Tagen lasse ich diesen Auslauf nun offen, sodass sie sich in meinem Zimmer umschauen kann. Jedes Mal flitzt sie dann aus ihrem Auslauf und kriecht in irgendeine kleine Lücke - unter die Heizung oder zwischen die Ordner in meinem Regal. Dort kauert sie dann, sieht verschreckt aus und faucht, wenn man sich ihr nähert. Im Auslauf lag sie immer entspannt da und ließ sich ohne Probleme anfassen. Nun meine Frage - sollte ich sie einfach ausschließlich in ihrem kleinen Auslauf halten, weil das offenbar entspannter ist für sie? Oder soll ich ihr den abwechslungsreichen Freiraum des ganzen Zimmers geben, auch wenn dafür die Gewöhnung an den Menschen Abstriche machen muss? Leider muss ich sie nach ein paar Stunden immer relativ brutal zurück in ihren Auslauf scheuchen, weil ich sonst das Fenster zum lüften nicht öffnen könnte und es nicht mag, wenn sie nachts in meinem Zimmer umherläuft, während ich schlafe (nach einer sehr stressigen Nacht, in der sie mich dauernd aufgeweckt hat durchs umherlaufen und auf Schränke springen). Nach dem Zurückscheuchen ist sie immer ziemlich verschreckt, beruhigt sich aber nach etwa einer halben Stunde wieder und lässt sich wieder schnurrend streicheln. Was ist eure Meinung? Ich bin etwas ratlos. Wie soll ich weiter vorgehen, um sie im Laufe der Zeit bestmöglich an Wohnung und Menschen zu gewöhnen, sodass ich sie auch guten Gewissens an eine Familie weitervermitteln kann?

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Kaninchen mit Verhaltens-Macke?

Hallo zusammen,

diesen Sommer ist meine Häsin gestorben und sie ließ meinen letzten Kastraten (Riese, dt. Widder) alleine zurück. Wir wollen aus der Kaninchenhaltung aussteigen und haben uns daher nach einem Leihkaninchen umgesehen. In einem Tierheim wurden wir fündig, eine Auffangstation würde die Dame nach dem Ableben unseres Kastraten übernehmen.

Der Kastrat ist schon ein Senior, hatte aber von Geburt an ein schwaches Immunsystem und wir haben fortlaufend gekämpft mit Vitaminen und ätherischen Pflanzen, das Immunsystem stabil zu halten, trotzdem hatte er gefühl schon mal alles. In letzter Zeit war er gesund und stabil, und wir wollen ihm jetzt lediglich noch einen schönen Lebensabend bereiten mit einer Partnerin, die auch schon älter ist und auch ein Riese (dt. Riese).

Scheinbar war die Kaninchendame vom Veterinäramt aus einer Messi-Tierhaltung entfernt worden, wir dachten wir schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe, geben einer einsamen Seele mit schlimmer Vorgeschichte noch ein schönes Zuhause bei unserem Kastraten in Außenhaltung.

Es sollte aber anders kommen: Nach einer absolut friedlichen schnellen VG stellt sich nun heraus, dass die Häsin zwei Verhaltensstörungen hat. Sie schleckt unseren Kastraten wund, versteift sich auf einzelne Stellen, Abheilen dadurch kaum möglich. Obendrein ist bei ihm jetzt wieder Kaninchenschnupfen ausgebrochen, den wir behandeln müssen, und das verleitet sie natürlich jetzt besonders an den Augen noch mehr zu schlecken. Außerdem ist sie so unsauber wie ich noch kein Kaninchen erlebt hab. Keine feste Klo-Ecke. Alles ist ständig vollgesaut. Noch nie gab es in meinem Stall eine Verhaltensstörung, aber ich befürchte die hat sie einfach schon mitgebracht, ist von früher schwer geschädigt, und ich weiß nicht weiter. Meinen Kastraten krank machen ist ein no-go, natürlich meint sie es nicht böse, aber so geht das nicht weiter.

Ideen? Ich spiele gerade stark mit dem Gedanken, sie wieder abzugeben und diesmal eine Einzelhaltung zu empfehlen. Andernfalls bräuchte es echte tierpsychologische Hilfe, sonst wird sie das dem nächsten Partnertier wieder genau so antun. Aktuell sitzen die beiden wieder getrennt.

Kaninchen, Tiere, Haustiere, Tierpsychologie, verhaltensstoerung

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