Wenn sich Hunde "festgebissen" haben, warum können manche dann einfach nicht mehr loslassen?

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Hi, das hängt von der Rasse ab, bzw. Davon, wofür der Hund ursprünglich gezüchtet wurde. Manchen Hunden wurde das absichtlich angezüchtet, z. B. Jack-Russel-Terriern, Dackeln,.... Wenn diese im Dachsbau sind und den Dachs wieder loslassen würden, wäre dies ihr sicherer Tod. Daher beißen sie sich fest und lassen auch dann nicht los, wenn man drauf schlagen würde (d.h. jetzt nicht, dass ich das tun würde, um solchen Kommentaren gleich vorzubeugen), im Gegenteil, dadurch wird sich eher noch mehr festgebissen, um das eigene Leben zu schützen.

Daher ist es ja so gefährlich, solche Hunde mit kleinen Kindern unbeaufsichtigt zu lassen. Der Hund zieht sich zurück, z.B. unter den Tisch, das Kind krabbelt hinterher, der Hund verhält sich wie im Fuchs- oder Dachsbau, beißt sich in dem fest, was ihm als erstes Nähe kommt, oft genug das Gesicht des Kindes, und ist nur mit Mühe von dem Kind loszukriegen. dann ist das Geschrei groß, der Hund hat den schwarzen Peter, dabei hat er nur das getan, wofür seine Rasse über Jahrhunderte gezüchtet wurde. Man sollte, wenn man sich einen Hund anschafft, nie aus den Augen lassen, wofür diese Rasse gezüchtet wurde, und sich überlegen, ob diese entsprechenden speziellen Eigenschaften zu einem, zu der Familie, und zum Umfeld passen, ob diese Rasse als Familienhund geeignet ist, welche Eigenschaften riskant werden können, oder sogar gefährlich .... Z.B. macht ja ein Dachshund nur das, was in mühevoller Arbeit und über lange Zeit, herausgezüchtet wurde und ein Jäger wüßte genau dies zu schätzen und würde dies von seinem Hund erwarten. Er ist also ein hervorragender Vertreter seiner Rasse. Das Problem ist nur, dass heutzutage viele Hunde als Gesellschaftshunde leben (müssen) und ihre rassetypischen Eigenschaften dann dort Probleme verursachen, weil der Hund eben entsprechen seiner ursprünglichen Aufgabe reagiert. Ich hoffe, ich konnte Dir die Gründe klar genug darlegen. LG!

Ja, vielen Dank.

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Also ich bin mir nicht sicher, habe aber irgendwo mal aufgeschnappt: Die Hunde beissen meistens in das Genick und das schütteln nennt man "beuteln" weil sie so ihrer Beute das Genick brechen konnten und die dann ja sofort tot waren. Und das festbeissen sei dadurch, da sich bei den Hunden beim fest zubeissen was am Kiefer entweder verstellen oder aushängen würde. (bin mir wie gesagt nicht sicher). Scheint mir aber eine logische Erklärung zu sein, vielleicht wollen die aber wegen ihrem Jagdtrieb einfach nicht loslassen. Ich würde sie an ihrem Hals (wie einen Hasen) packen und aufheben, wenn das natürlich ein Bernadiner o.Ä. ist wird das schlecht gehen. Ist der Besitzer anwesend und grade nicht das Opfer dann sollte der in irgendeine Richtung wegrennen und den Hund rufen. So sollte er ihm folgen.

danke für die Antwort.

Die Besitzer scheinen mir so oft so hilflos zu sein.

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@Happich1969

Liegt häufig daran, dass sich viele einen Hund nehmen und gar nicht richtig bescheid wissen, was Erziehung, Behandlung etc angeht. Hundeschule scheint mir daher Pflicht zu sein. Ich hab selbst einen junge Golden Retriever, weiss was ich rede Lg

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Früher hatte ich eher Respekt vor Pit Bull und Co. Seit neustem gehe ich Jagdhunden aus dem Weg. Zur Ausbildung eines Jagdhundes gehört, dass er Raubwild tötet, in dem er das Raubwild, (Wildernder Hund oder Katze...) am Hals packt und totschüttelt oder erstickt.

Jagdhunde müssen eine Härteprüfung ablegen, wobei nichts anderes gemeint ist, als dass der Hund eine Katze oder ein anderes wilderndes Raubtier totbeißt.

Ich will gar nicht auf die Problematik der Ausbildung dieser Hunde eingehen, aber wenn solche "abgerichteten" Hunde, die gelernt haben einen anderen Todzubeißen austicken, dann möchte ich meinen Hund nicht gerne in der Nähe haben.

Wer es nicht glaubt, kann gerne mal unter Härteprüfung das Internet durchgooglen. Einfach erschreckend.

Ich würde auf jeden Fall eingreifen, wenn ein Hund meinem am Genick packt und schüttelt. Ich glaube nicht, dass diese Hunde einfach aufhören...

ja, da hast du recht.

deswegen sollen ja auch bei reitjagden mit meute (hunde) keine anderen Hundebesitzer im wald spazieren gehen,...... weil schon so oft die meute auf die hunde der spaziergänger los gerannt sind (und das sind um die 20 beattle- oder jagdhunde).

danke für deine ehrliche antwort.

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