Mit Ängsten spielen nicht unmoralisch?

Ich bemerke immer mehr, wie leicht sich die Bevölkerung lenken lässt und wie leicht es ist, Stimmen zu gewinnen durch „Panikmache“.

Andere machen Panik mit „Wohlstand ist in Gefahr“, die anderen mit „Klima, wenn wir jetzt nichts tun…“ und die anderen machen Angst mit „Überfremdung“.

Für alle vorweg : NEIN ich leugne den Klimawandel nicht.
Was mir aber auffällt und was ich ziemlich gefährlich finde ist die Manipulation der Bevölkerung. Habt ihr gestern in ZDF den Wahlkampf angeschaut live mit Lindner, Dobrinth, Weidel und der Wissmann?

Dort wurde live gesagt, dass egal nach welchem Parteiprogramm man geht, ob von den Linksradikalen, den Grünen oder sonst wem, das Pariser Klimaziele NICHT eingehalten wird.

Zudem, sollte Deutschland ab MORGEN SCHON KEINEN CO2 ausstoßen, oder besser gesagt wenn ab morgen deutschlandweit kein Mensch mehr leben würde der CO2 irgendwie produzieren kann, würde der Klimawandel trotzdem stattfinden, weil laut Lindner (auch im Faktencheck bestätigt) hat sich die Weltgemeinschaft geeinigt, dass alle bis 2030 nochmal doppelt soviel CO2 ausstoßen dürfen und dies wird vermutlich bis 2060 laufen.

Da müssten doch jedem Linksradikalen die Alarmglocken läuten… viele Kommunisten und linksextreme behaupten im Wahlkampf „dass ist die letzte Chance fürs Klima“ oder „wenn wir jetzt nichts tun“ aber genau dass wurde ja faktisch bewiesen, dass es eigentlich egal ist - zumindest bis mindestens 2030.

Ich weiß, dieses Kindergartendebattieren mit „Ja aber wenn jetzt alle so denken…“ aber genau das Klima ist etwas, was alle betrifft und weltweit ist. Selbst wenn wir 50€/Liter Benzin bezahlen und 5€/kWH … es wird sich weltweit dadurch nichts ändern. Vor allem, wenn der Staat (also auch Linksradikale Parteien) heimlich aus dem Ausland Atomstrom kauft, weil der „klimaneutrale“ Strom mit den heutigen Maßnahmen niemals komplett Deutschland versorgen könnte. Dass wäre heuchlerisch und falsch.

Wieso spielen so viele Parteien mit Ängsten und wieso fallen so viele linksradikale Gutmenschen genauso rechtsradikal eingestellte Menschen auf diese billigen Tricks herein?

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Wenn wir wissen, was wir tun sollten, warum tun wir es dann nicht? Warum gibt es noch Verharmloser und Leugner der Klimakatastrophe?

Manchmal fasse ich mir echt an den Kopf, werde wütend und ratlos wenn ich von einigen Politikern, Lobbyisten und Wissenschaftsleugnern so Dinge höre und lese wie: "Das hier ist alles reine Panikmache und Klimahysterie" , und man sich beschwert, dass die fossilen Brennstoffe also Benzin, Öl usw. besteuert werden. Ja Mensch, was habt ihr denn anderes erwartet? Meint ihr im Ernst, dass es so weiter gehen kann, wie all die Jahre zuvor? Wie wollen wir denn die Klimaziele erreichen, wenn wir weiterhin das altbekannte "Business as usual" Modell benutzen? Jetzt müssen wir mal die A-Backen zusammenkneifen und unserer verdammten Verantwortung nachkommen.

Es lässt sich nicht mit der Natur verhandeln! Wir schlittern gerade in eine absolute Katastrophe hinein, bzw. sind schon längst dort drin, können diese aber noch abwenden und das sage ich als eher wirtschaftsliberal denkender Mensch, der noch vor gar nicht so langer Zeit, auch aufgrund des eigenen Egos und der Bequemlichkeit auf dieses Thema gepfiffen hat! Wie lange wollen sich teile der Politik und Gesellschaft eigentlich noch in die Taschen lügen? Wie lange will man noch Bewegungen wie Fridays For Future verächtlich machen? Diese Kinder sind Vorbilder und sie sprechen letztlich nur das aus, was die evidenzbasierten Naturwissenschaften schont seit Jahrzehnten sagen!

Und an alle die die meinen, dass Deutschland sowieso nichts ändern kann und "nur" 2% am globalen CO2 Ausstoß zu verantworten hat, denen sei gesagt, dass im weltweiten Durchschnitt jeder Erdenbürger pro Jahr rund fünf Tonnen ausstößt. In Deutschland jedoch sind es pro Kopf der Bevölkerung 9,7 Tonnen. Wir verbrauchen also deutlich über den Schnitt.

Wenn wir wissen, was wir tun sollten, warum tun wir es dann nicht? Warum gibt es noch Verharmloser und Leugner der Klimakatastrophe?
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Habt ihr zu diesem Artikel gute Gegenargumente?

"Dieses Postwachstumsdenken steht für ein gesellschaftliches Klima, in dem der Aufstieg des Westens als ein Verhängnis empfunden wird. Dabei hat die westliche Zivilisation ein Maß an Wohlstand und Freiheit in der Welt begründet, das seinesgleichen sucht – während in den meisten nicht-westlichen Gesellschaften Armut und Unterdrückung herrschen. Erst der Übergang von regionaler Selbstversorgung zu globaler Arbeitsteilung, von der Plan- zur Marktwirtschaft sowie der Ausbruch aus Energiearmut und Nullwachstum haben die produktiven Grundlagen für Freizeit und Kultur, steigende Löhne, Arbeits- und Umweltstandards gelegt und zivilisatorische Errungenschaften wie öffentliche Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen finanzierbar gemacht. Davor lebten die Menschen keineswegs 'im Einklang mit der Natur', sie starben im Einklang mit ihr – wie der schwedische Forscher Hans Rosling einst bemerkte."

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"WELT-Autor Axel Bojanowski spricht von der 'Noble Cause Corruption' – Journalisten würden nur über Trends berichten, die in ihr Weltbild passen. Exemplarisch: Obwohl Medien von 'beispiellosen Bränden' schrieben, waren die Brände in Kalifornien vor der Ankunft der Europäer um ein Zigfaches größer. In Australien wüteten noch in den 1960er- und 1970er-Jahren Brände, die um das Sechsfache größer waren, und insgesamt ist die verbrannte Fläche weltweit laut Nasa seit 2000 sogar um 25 Prozent gesunken."

[...]

"Wenn Schüler lernen, dass der Klimawandel ein Problem ist, dass Durchschnittstemperaturen und Meeresspiegel steigen, sollte ergänzt werden, dass laut Weltklimarat IPCC keine signifikanten Steigerungen bei Wirbelstürmen oder Dürren zu verzeichnen sind, dass die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen bis 2050 mit weiter steigenden Ernten rechnet und die Zahl der Opfer von Extremwetter um über 90 Prozent gesunken ist.

Wenn Schüler sehen, wie übermäßiger Fleischkonsum Regenwälder bedroht und sie deshalb auf Öko-Landbau setzen, sollten sie auch wissen, dass dieser wegen der Ertragsverluste nie die Weltbevölkerung ernähren könnte und dass er aufgrund des höheren Flächenverbrauchs eine schwächere Ökobilanz bei Artenvielfalt, Wasserverschmutzung und Emissionen hat. Schließlich gibt es dank Biotechnologie Lösungen für Probleme der intensiven Landwirtschaft, da sie den Bedarf an Fläche, Dünger und Pestiziden weiter reduzieren kann."

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article229127009/Bildungsauftrag-Ein-Klima-in-dem-der-Aufstieg-des-Westens-als-ein-Verhaengnis-empfunden-wird.html

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Was soll ich machen, mein Geographielehrer ist ein Klimaleugner?

Folgendes Problem: Mein Geographielehrer leugnet den menschengemachten Klimawandel. Und das auf eine sehr ekelhafte und manipulative Weise. Im Unterricht erzählt er oft davon, dass der menschengemachte Klimawandel gar nicht existiert und dass alles nur eine Verschwörung von Medien, Wissenschaft und Politik ist. Viel mehr muss man eigentlich gar nicht dazu sagen, ihr kennt ja wahrscheinlich das ganze Verschwörungsgeschwurbel, was Klimaleugner verbreiten. Bisher habe ich das ganze geduldet und versucht, mich nicht mit ihm anzulegen, da das sich negativ auf meine Note auswirken würde. Jetzt aber geht es zu weit. Wir haben ja aufgrund der Coronapandemie gerade Zuhause Unterricht. Und als Aufgaben, die wir erledigen sollen, schickt er uns jetzt Artikel und Vorträge des Lobbyvereins EIKE und verlangt von uns, dass wir den Mist zusammenfassen. Außerdem hat er angekündigt, dass wir darüber eine Klassenarbeit schreiben werden. Das kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Dieser Lehrer verbreitet Verschwörungstheorien und leugnet die Wissenschaft. Und das schlimmste ist: Viele meiner Klassenkameraden glauben das auch noch, da kommt man gar nicht mehr gegen an.

Was kann ich da tun? Soll ich mich bei der Schulleitung beschweren und besteht die Chance, dass er rausgeschmissen wird? Ich finde so eine Lehrer muss einfach aus dem Schuldienst entfernt werden.

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