Was soll ich machen, mein Geographielehrer ist ein Klimaleugner?

16 Antworten

Ich denke schon, dass Du das melden könntest.

Setz Dich doch vielleicht erstmal mit anderen kritischen Leuten aus Deine Klasse in Verbindung und besprecht gemeinsam, was zu tun ist. Wenn Ihr beispielsweise gemeinsam eine Stellungnahme erarbeitet, die dann von 5 Leuten unterzeichnet wird, hat das sicherlich mehr Gewicht.

Du solltest vielleicht in dem Zuge auch die Klassensprecherin kontaktieren.

Soll ich mich bei der Schulleitung beschweren und besteht die Chance, dass er rausgeschmissen wird

Ja und Ja. Sollte die Schulleitung nicht reagieren ist der nächste Scrhitt die Schulaufsichtsbehörde. Die ist abhängig vom Bundesland. Musst du mal checken, welche das bei dir ist. Oberste Aufsichtsbehörde ist aber immer das Kultusministerium deines Bundeslandes, bei dem du immer Bescheid geben kannst.

Und rede auch mit deinen Eltern darüber.

Wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen dürfen niemals Gegenstand einer Arbeit sein.

Beweise,in welcher Form auch immer, sind sicherlich nützlich (Tonaufnahmen, Videos, entsprechende Hand-Outs, eine entsprechende Klassenarbeit, Zeugen usw.)

Ich wünsche dir viel Erfolg und bleib auf jeden Fall dran.

Tolle Anleitung für Denunziantentum, gratuliere!

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@garrett3000

Das ist der normale Amtsweg für verwaltungsrechtliche Pflichtverletzungen. Lehrer haben sich an die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu halten. Alles andere kann er in einer wirren Facebookgruppe machen.

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Danke für die Antwort! Das Ding ist, dass er alles abstreiten wird. Und wenn ich versuche was zu filmen wird er mir das Handy abnehmen.

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@Knochendochen13

Tonaufnahmen kannst du machen, ohne das er es mitbekommen. Und eine ensprechende Klassenarbeit kann er ja wohl kaum abstreiten.

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@Aequitas49

Stimm, ich werde es mal versuchen und hoffen, dass er es nicht merkt. Die Klassenarbeit haben wir noch gar nicht geschrieben, das will ich ja verhindern, dass wir die schreiben.

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@Knochendochen13

Selbst dann, wenn du nicht dafür sorgen kannst, dass er gefeuert wird, ist es wichtig der zuständigen Behörde (Z.B. dem Ministerium) Bescheid zu geben. Der wird das ja jedes Jahr machen. Und vielleicht wird nächstes Jahr wieder ein Schüler so wie du einen ähnlichen Gedanken haben. Oder es hat jemand schon vor einem Jahr gemacht. Irgendwann kann er auch nicht mehr leugnen, was Schüler aus unterschiedlichen Klassen unabhängig voneinander behaupten.

Du könntest sogar so weit gehen, die Aufnahme starten und ihn dann direkt zu Fragen: "Herr X, denken sie, dass der Mensch die Hauptursache für den gegenwärtigen Klimawandel ist?"

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@Knochendochen13

@ Aequitas49

Die "wissenschaftlichen Erkenntnisse" sind den meisten FFF - Teilnehmern def. nicht wichtig.

Regelmäßig nach den Demos:

  • gigantische Müllberge
  • Partystimmung

Nach deiner Theorie ließe sich das als "schwänzen" einstufen.

Beweise,in welcher Form auch immer, sind sicherlich nützlich (Tonaufnahmen, Videos, entsprechende Hand-Outs, eine entsprechende Klassenarbeit, Zeugen usw.)

Das ist ohne ausdrückliche Erlaubnis durch den Betroffenen strafbar und als Beweismittel nicht zulässig.

Große Worte - aber nur heiße Luft.

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@Aequitas49

Man könnte meinen du hast öfter Stress mit deinen Lehrern. Es wird niemand suspendiert und es gibt auch keinen Stress für den Lehrer.

Was bezweckt der Lehrer wohl mit seinen Standpunkt - schon mal daran gedacht?

Du würdest dich mit einer persönlichen Kriegserklärung zum Löffel machen.

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@LouPing

Tut mir leid dich zu entäuschen. Ich sitze derzeit an meiner Promotion. Übrigens in Rechtswissenschaften.

Das ist ohne ausdrückliche Erlaubnis durch den Betroffenen strafbar und als Beweismittel nicht zulässig.

Wir sind nicht in einer amerikanischen Polizeiserie sondern in Deutschland. Natürlich ist das zulässig, da es ein adäquates und verhältnismäßig mildes Mittel darstellt. Tonaufnahmen zur Aufdenkung von rechtswidrigem Verhalten sind ohne weiteres zulässig. Anders sieht es höchstens bei zivilrechtlichen Verfahren aus. Das liegt hier aber nicht vor. Selbst wenn man das aber ablehnen würde, gilt das Recht am gesprochenen Wort nicht mehr vorbehaltlos, soweit es außerhalb eines vertraulichen Rahmens geäußert wurde, was auf eine Schulklasse zweifelsfrei zutrifft. Dazu kommt das öffentliche Interesse daran, was in einer Schulklasse unterrichtet wird. Das bayrische OLG formuliert es so:

Gesprächsteile, die nicht dem Kernbereich privater Sphäre angehören, können verwertet werden, wenn die Interessen der Allgemeinheit im Verhältnis zu den grundrechtlich geschützten Belangen der Gesprächspartner so überwiegen, dass eine Verwertung der Tonbandaufnahmen als zulässig anzusehen ist.

Darüber hinaus trifft das Beweisverwertungsverbot die Ermittlungsbehörden in einem Strafverfahren und nicht normale Bürger. Aber selbst hierfür gäbe es entsprechende Rechtfertigungsgründe, die gerade nicht zu einem Beweisverwertungsverbot führen und auch regelmäßig angewendet werden, z.B. § 100a StPO.

Was den Lehrer angeht ist eine Suspendierung zunächst tatsächlich unwahrscheinlich. Wohl aber ein beamtenrechtliches Disziplinarverfahren. Der Lehrer hat gegenüber seinen Vorgesetzten sowohl eine Treue- als auch eine Gehorsamspflicht, die sich zum Beispiel im Lehrplan niederschlägt. Da davon auszugehen ist, dass Deutschlandweit der wissenschaftliche Konsens bzgl. des Klimawandels Teil des Lehrplans ist, ist die Nichtachtung des selben gleichzeit eine Pflichtverletzung.

Nichts ist anstrengender, als rechtliche Laien, die sich mit überheblicher Arroganz aus dem Fenster lehnen weil sie meinen, Ahnung von irgendwelchen Gesetzen zu haben. Ich nehme nicht an, dass das bei klimawissenschaftlichen Themen anders ist, weswegen ich mich frage, ob hier das gleiche Problem vorliegt und du dich für einen Experten in Bereichen hältst, von denen du keine Ahnung hast.

Große Worte - aber nur heiße Luft. Gott kotzt mich so eine Arroganz an.

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@Aequitas49

Dann sollte du wissen das ohne eine Stellungnahme der Gegenseite eine Beurteilung des Sachverhaltes definitiv NICHT möglich ist.

Behaupten kann der FS hier viel. Ohne die Gegenseite gehört zu haben brauchst du mir nicht mit Vorschriften, Gesetzen und Regeln kommen. Du möchtest Anwalt werden? - dann sind das keine guten Voraussetzungen.
Die Komplexität eines Verfahrens erfordert eine VOLLSTÄNDIGE Analyse des Sachverhaltes - also Anhörung von "Opfer" und "Täter"

Im aktuellen Fall liegt es nahe, das der FS die eigentliche Aufstellung nicht verstanden zu haben. Hier wäre der erste sinnvolle Schritt ein Gespräch zwischen Lehrer / Schüler / Schulleitung.

Ich bleibe bei heißer Luft, du stachelst ihn lediglich dazu auf gegen den Lehrer zu hetzen. Würden meine beiden Anwälte so arbeiten - ich würde die feuern.

Mit "Rechtswissenschaft" hat das nichts zu tun.

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag. :-D

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Du kannst den Artikel trotzdem zusammenfassen und entsprechend deinen Überzeugungen kommentieren. Also seinen Informationen mit deinen entgegentreten - das nennt man Argumentieren. Wenn dir das nicht möglich ist, sprich du keine Argumente hast, solltest du eher deinen Standpunkt überdenken. Was hat ein Anzweifeln des menschengemachten Klimawandels mit Verschwörungstheorien zu tun? Es schadet nicht, auch die Gegenseite zu hören. Wahrscheinlich will er euch kritisches Selbst-Denken beibringen, aber das ist für Schüler natürlich mühsamer als nur Informationen nachbrabbeln zu müssen. Respekt vor dem Lehrer, auch wenn er letztlich unrecht haben sollte, kann ich nur sagen.

Was hat ein Anzweifeln des menschengemachten Klimawandels mit Verschwörungstheorien zu tun

Warum erzählen die ganzen Wissenschaftler deiner Meinung nach nicht die eigentliche Wahrheit?

Wenn jetzt keine Verschwörungstheorie kommt, bin ich überrascht.

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@Aequitas49

Es ist nicht richtig, dass "die ganzen Wissenschaftler" einer Meinung sind. Die überwiegende Mehrheit, ja. Ich bezweifle auch nicht, dass die meisten die Wahrheit verbreiten, wie sie sie sehen. Wissenschaft lebt aber nicht von Dogmen, sondern vom Anzweifeln des momentanen Stands und der Weiterentwicklung bzw Neubewertung, wenn die Fakten das rechtfertigen. Viele verwechseln heute Wissenschaft mit einer Religion, die gegen Widerspruch allein deswegen immun ist, weil sie keinen zulässt. Wenn sich gegen die Mehrheitsmeinung nicht seinerzeit eine Minderheit aufgelehnt hätte, wären wir heute ua. noch beim geozentrischen Weltbild und ein Galileo Galilei würde dank Leuten wie dir "den normalen Amtsweg für verwaltungsrechtliche Pflichtverletzungen" durchlaufen und verurteilt werden.

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@garrett3000

Jeden Naturwissenscahftliche Institut, jede Universität, jede Nationale Wissenschaftsvereinigung bis hin zum IPCC, Nasa und co sind sich sicher, dass der Anstieg des CO2 in der Atmosphäre der Grund für die derzeitige Erwärmung ist. Kein Klimawissenschaftler zweifelt daran. Das liegt auch daran, dass der Zusammenhang zwischen CO2 und Treibhauseffekt eine absolute Trivialität ist.

Was du hier ablieferst ist ein Non sequitur Argument und ein Fehlschluss. Abgesehen davon galten zu Galileos Zeiten keine wissenschaftlichen Standards in irgendeiner Weise. Dafür, dass man die Erde ins Zentrum des Universums gerückt hat gab es keine empirischen Voraussetzungen sondern nur die Aussage des Klerus. Empirie ist aber genau das, was heute vorliegt. Wir können messen, was ein CO2 Anstieg mit der Temperaturentwicklung in einem geschlossenen System anrichtet, welches man in die Sonne stellt. Spoiler: Sie steigt stärker als ohne CO2.

Wissenschaft lebt aber nicht von Dogmen, sondern vom Anzweifeln des momentanen Stands und der Weiterentwicklung bzw Neubewertung

Ja das stimmt. Falsifizieren heißt das. Und es ist der Grund, warum heute bis zu 100% der wissenschaftlichen Fachveröffentlichungen im Bereich Klimatologie dem Klimawandel zustimmen. Denn: Je mehr Falsifikationsversuchen eine Theorie (In diesem Fall, dass ein steigender CO2 Gehalt zu einem Treibhauseffekt führt und dass der Mensch der Hauptverursacher des gegenwärtigen Klimawandels ist) standgehalten hat, desto glaubwürdiger wird sie. Und weil es schon unzählige gescheiterte Falsifikationsversuche gab, gilt die These eben als sehr sehr gut.

Der überwältigende Konsens unter den tatsächlichen Experten wurde ein weiteres mal bestätigt durch eine unabhängige Studie, in der jene Klimawissenschaftler gezählt wurden, die Deklarationen für oder gegen den Konsens zur Erderwärmung unterzeichnet haben (Anderegg 2010): Demnach unterstützen 97 bis 98 Prozent der Klimaexperten die Konsensposition. Mehr noch, die Studie untersuchte außerdem die Anzahl von Veröffentlichungen der einzelnen Forscher, um so deren Fachexpertise abschätzen zu können. Ergebnis: Jene Wissenschaftler, die den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel bezweifeln, haben im Durchschnitt nur rund halb so viele Veröffentlichungen vorzuweisen wie Wissenschaftler, die den Konsens stützen. Auch Verheggen et al. 2014 ergab, dass mit höherer Expertise der Grad der Zustimmung zum Forscherkonsens zum Klimawandel zunimmt.

EIKE ist in jedem Fall aber als Quelle im Unterricht abzulehnen. Die werden u.a. von ExxonMobile finanziert.

Aber da man dir insofern zustimmen kann, als dass es eine 100 prozentige Sicherheit nie geben kann (Was man auch über die Frage, ob die Sonne morgen wieder aufgeht sagen kann), eine Überlegung: Was wenn die Wissenschaft sich nicht irrt, wir aber aufgrund von "Man kann es ja nicht 100% wissen" nichts getan haben, werden wir weitreichende Katastrophen erleben. Würdest du dein oder das Leben deiner Kinder darauf verwetten, dass sie sich die Wissenschaft heute wie die Kirche zu Galileos Zeiten geirrt hat?

Nein, wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Experten mehr von der Sache verstehen als du und ich. Genau darum hören wir auf sie und erliegen nicht unserem Größenwahn, besser Bescheid zu wissen als Leute, die sich ein Leben lang mit diesem Thema beschäftigt haben.

Beim IPCC werden jedes Jahr die Forschungsergebnisse aus der ganzen Welt zusammengetragen. Und auch hier kommt man zu einem absolut eindeutigen Ergebnis: Der Mensch ist schuld.

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@Aequitas49

Ich maße mir keineswegs an, besser Bescheid zu wissen. Ernsthafte, ergebnisoffene Wissenschaftler außen vor, aber dass sogenannte Experten, nur weil sie ein Leben lang in einer, wenn auch faktenbasierten Echokammer herumforschen, ist für mich kein Grund, das eigenständige Denken auszuschalten. Auch eine möglichst hohe Anzahl von Publikationen ist kein Garant für die richtigen Schlussfolgerungen, da zählt vielmehr Sorgfältigkeit, ganzheitliches Forschen und wie gesagt nicht zuletzt Ergebnisoffenheit.

Ich persönlich habe mir ua erdgeschichtliche CO2- und Temperaturkurven angesehen und dabei wie viele Wissenschaftler auch erkannt, dass ein CO2-Anstieg oft genug einem Temperaturanstieg nicht vorausging, sondern nachfolgte. Auch befinden wir uns, auch das ist wissenschaftlicher Konsens, noch immer in einer erdgeschichtlichen Eiszeit. Ein paar Grad mehr allein werden uns daher nicht umbringen. Das ist für mich erstmal Grund genug für berechtigte Zweifel.

Es ist unmöglich, in diesem Rahmen auf einen Nenner zu kommen. Es sollte genügen, dass wir beide einsehen, dass der Mensch seinen Lebenswandel ändern muss, sonst ist es letzten Endes egal, ob ein Klimawandel oder ein Öko-Kollaps aus anderen Gründen die Ursache für den "Weltuntergang" ist. Was ich noch kritischer sehe ist nämlich die Tatsache, dass eine ewige Klimadebatte den viel wichtigeren ganzheitlichen Umweltschutz total in den Hintergrund drängt und das passiert gerade.

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@garrett3000

Du unterliegst einem Dunning-Kruger Effekt.

Diese Zweifel die du hier äußerst. Glaubst du, beim IPCC ist man noch nicht darauf gekommen? Glaubst du, du stellst schlauere Fragen als die Physiker der NASA? Was sit mit den Wissenschaftlern vom Max Planck Institut in Deutschland? Was ist mit all den nationalen Wissenschaftsvereinigungen? Niemand von denen ist auf die selben Fragen wie irgendwelche Youtuber gekommen?

Ich weiß garnicht, wie man das als erwachsener Mensch noch denken kann.

Ich persönlich habe mir ua erdgeschichtliche CO2- und Temperaturkurven angesehen

und hältst dich darum für einen Experten. Weiß du, genau das ist das Problem... Wenn dir jetzt ein um Äonen besser ausgebildeter Experte wie Professor Rahmstorf erklären würde, warum all das nicht gegen den menschengemachten Klimawandel spricht, würdest du ihm das dann abnehmen? Ich bezweifle es irgendwie.

Ein paar Grad mehr allein werden uns daher nicht umbringen

Sicher nicht uns alle. Aber einen substanziellen Teil. Zum Beispiel all die Leute, die keine Trinkwasser mehr haben, weil die Böden austrocknen. Oder all die Leute in Deutschland, die an Malaria oder Denguefieber sterben, weil die Moskitos nach Norden wandern. Hunderte Millionen Menschen werden ihre Unterkunft verlieren, weil der Meeresspiegel ansteigt. Ach ja und was machen wir mit den Abermillionen Menschen die vor Hunger und Durst nach Norden fliehen? Sollen wir die alle erschießen? Von den wirtscahftlichen Folgen habe ich noch gar nicht gesprochen. Ebensowenig von den Zunehmenden Wetterextremen, die natürlich Menschen töten werden, genauso wie die Hitzewellen, die vor allem für Alte und Kranke ein Problem sind. Sterbende Korallenriffe, Aussterbende Tierarten, Verschwindende Wälder, Versteppung ganzer Landstriche, Verlust der Biodiversität. Ach und was passiert eigentlich, wenn Konflikte über die bewohnbaren Ecken der Erde losbrechen?

Viele werden sterben. Viele werden leiden. Die Menschheit wird nicht aussterben aber das kann nicht das Kriterium sein.

Falls du unter 40 jahre alt bist, wirst du die heftigen Auswirkungen erleben. Und falls du älter bist: Denk an deine Kinder, Neffen oder Bekannte. Ich gehe gerade auch nichtmehr auf die Straße. Aber nicht weil ich Angst vor Corona habe, sondern aus Solidarität mit dem älteren Teil der Gesellschaft. Danach sind die Boomer dran, etwas für meine Generation zu tun.

Wir müssen jetzt handeln und den CO2 Ausstoß reduzieren. Keine fossilen Brennstoffe mehr. Stattdessen Sonnen-, Wind- und Wasserenergie. Das wird jetzt einmalig viel Geld kosten. Aber man muss kein Finanzgenie sein um zu wissen, dass Prävention immer billiger und besser ist als Reaktion.

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@Aequitas49

Ja mit dem Dunning-Kruger-Effekt, mit dem sich sicher einige Experte jahrelang beschäftigt haben und da alles reinschreiben können, und deinen folgenden Ausführungen sind wir wieder ganz am Anfang: "Glaube, maße dir nicht an, selbst zu denken und verbiete das auch allen anderen im Namen der Wissenschaft". Na, bitte, aber wende dich vielleicht auch mal an die Verantwortlichen, die fossile Brennstoffe schon ewig zurückdrehen und nachhaltige Energiewirtschaften etablieren hätten können, dies auch immer predigen, aber wundersamerweise nie machen. Da wär ich voll dahinter.

Und nein, ich glaube nicht dass diese Fragen nicht gestellt werden. Ich sehe aber, dass viele Wissenschaftler sich hüten werden, sie offen zu stellen oder gar an den Antworten zu forschen, weil sie dann ihren Expertenjob los sind. Ergebnisoffenes Forschen ist nicht mehr erwünscht, als Wissenschaftler sollte man heute am besten alle offenen Fragen ignorieren und auf dem ausgetretenen Pfad "Klimakatastrophe" weitertrotten.

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@garrett3000
Was hat ein Anzweifeln des menschengemachten Klimawandels mit Verschwörungstheorien zu tun?
Ich sehe aber, dass viele Wissenschaftler sich hüten werden, sie offen zu stellen oder gar an den Antworten zu forschen, weil sie dann ihren Expertenjob los sind. Ergebnisoffenes Forschen ist nicht mehr erwünscht, als Wissenschaftler sollte man heute am besten alle offenen Fragen ignorieren und auf dem ausgetretenen Pfad "Klimakatastrophe" weitertrotten.

Ein bisschen kitzeln hat gereicht und wir landen eben doch wieder bei einer weltweiten Verschwörung, welche die Wahrheit unterdrückt.

Der Dunning-Kruger-Effekt bedeutet, dass Leute, die praktisch keine Kenntnisse über ein Thema haben, ihre eigene Kompetenz maßlos überschätzen. Ein bisschen googeln und schon ist man Experte.

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@Aequitas49

Na gut, lies eben nur das, was du willst und nenn es Verschwörungstheorie. Ist eigentlich nur ein einfacher uralter Mechanismus der da heißt "wes Brot ich ess, dess' Lied ich sing", da braucht es überhaupt keine Verschwörung. Wenn ein Ideenaustausch nur dazu dienen soll, das Gegenüber als Idioten darzustellen, bin ich raus. Da ist Diskutieren sinnlos und zeigt eben ein "Wissenschafts"verständnis, das eher einer Kirche mit dazugehöriger Inquisition gleicht.

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@garrett3000
wes Brot ich ess, dess' Lied ich sing

Ich übersetze das mal: Du behauptest, die Wissenschaftler würden nicht nach wissenschaftlichen Tatsachen suchen, sondern das erforschen, was der Träger - häufig die Regierung - möchte. Und zwar weltweit.

Die ganzen Plausibilitätsprobleme deiner These mal beiseite geschoben: Warum sollten die ganzen Regierungen ein Interesse daran haben, dass die wissenschaftlichen Studien zur Erkenntnis kommen, dass der Antieg des CO2 in der Atmosphäre zu einem Treibhauseffekt führt?

Wenn ein Ideenaustausch nur dazu dienen soll, das Gegenüber als Idioten darzustellen, bin ich raus.

Ich möchte dich nicht als Idioten darstellen. Aber meiner Ansicht nach, befindet sich die Wahrheit nicht in der Mitte zwischen Wissenschaft und Nichtwissenschaft. Wie man wahre Aussagen über die Wirklichkeit treffen kann, ist seit Jahrhunderten Gegenstand ausführlicher Diskussionen. Der heutigen Wissenschaft liegt das Prinzip des kritischen Rationalismus zugrunde. Im Gegensatz zu alltäglichem Meinungsaustausch und vor allem auch religiösen bzw. metaphysischen Aussagen werden hier sehr sehr strenge Regeln angelegt, was als wahr gelten kann. Neben dem Prinzip, dass wissenschaftliche Erklärungen in sich logisch sein müssen, müssen sie an der Erfahrung scheitern können. Das ist ein großer Unterschied zu den Aussagen bezüglich des heliozentrischen Weltbilds. Als das an der Erfahrung gescheitert ist, blieb es weiter bestehen. Fasifikationismus ist heute der Motor jeder Wissenschaft. Nur: Eine Theorie wie die des antropogenen Klimawandels wurde so oft auf die Probe gestellt, so oft empirisch überprüft, dass eine Fasifikation schon ziemlich gut sein müsste, um sie zu erschüttern.

Ein Beispiel wäre die Statik des Raums, von der auch Einstein ebenso wie die Mehrheitsmeinung der Astronomie lange ausgegangen ist. Sie wollten einfach nicht akzeptieren, dass sich das Universum beschleunigt. Aber als man ihnen die Empirie vorgelegt hat, hatten sie nur zwei Möglichkeiten: Die Messergebnisse anzweifeln oder die Grenzen das galileischen Bild des Universums anzuerkennen. Die meisten haben sich für letzteres entschieden. Auch Einstein.

Sich zu irren ist Alltag in der Wissenschaft. Es ist sogar Voraussetzung dafür: "Wir irren uns empor." So hat der deutsche Physiker Gerhard Vollmer den Erkenntnisgewinn beschrieben. Ein Irrtum muss aber durch Empirie nachgewiesen werden. Also durch Messergebnisse, welche der Ursprungstheorie widersprechen oder durch Aufstellen einer besseren bzw. genaueren Theorie. Genau das passiert aber nicht. Ein Beispiel wäre die Aktivität der Sonne. Hier wurde Empirie herangezogen um die Erwärmung anders als durch CO2 zu erklären. Es zeigt sich aber, dass die Erwärmung unabhängig von der Sonnenaktivität weitergeht. Ebenso ist die Erwärmung an den Polen stärker als am Äquator, Nachts stärker als Tagsüber und im Winder stärker als im Sommer. Mit einem Sonnenmodell nicht erklärbar - wohl aber mit dem CO2 Modell. Die Theorie der Erwärmung durch Sonnenaktivitätsanstieg ist damit falsifiziert weil sie an der Erfahrung gescheitert ist.

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Ich werde sicher keine Verschwörungstheorie zusammenfassen. Er will uns gar nichts beiringen, er ist wirklich davon überzeugt.

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@Knochendochen13

Und weiter? Kann man jemandem nur was beibringen, wenn man nicht von seinen Standpunkt überzeugt ist? Das wäre erst recht entlarvend für das momentane Schulsystem.

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@garrett3000

Wenn er uns kritisches Denken beibringen wollen würde, wäre er nicht von diesem Standpunkt überzeugt, sondern würde nur so tun, als ob. Das ist aber nicht der Fall. Sein Ziel ist es, uns diese Verschwörungsideologie einzupflanzen.

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Zunächst mal: Es ist unheimlich traurig, dass eine Person mit Bildungsauftrag für unseren Nachwuchs, vorsätzlich Wissenschaftsleugnung betreibt und verbreitet. Du scheinst aber glücklicherweise bereits sehr gebildet zu sein und das Spielchen der Klimaleugner zu durchschauen.

Melden solltest du das auf jeden Fall bei höherer Instanz, selbst wenn es bis zum Oberschulrat geht. Ein Verschwörungstheoretiker hat an einer Schule genauso wenig verloren, wie ein sadistischer Arzt in einem Krankenhaus. Diese Person muss weg und zwar schnell.

Selbst wenn dein Lehrer dann nicht suspendiert oder rausgeworfen wird, so sind deine Noten dann zumindest trotzdem sicher vor ihm. Eine ungerechtfertigte Notenvergabe ist stets anfechtbar und wird mit hoher Wahrscheinlichkeit korrigiert. Vor allem bei vorausgehenden Beschwerden über den Lehrer.

Dass EIKE ein fremdfinanzierter Lobbyisten-Verein ist, ist weithin bekannt. Fast alle Behauptungen in deren Artikeln, können zu keinem Zeitpunkt belegt werden. Und die wenigen Belege die tatsächlich angeführt werden, sind - bezogen auf die Kernthematik - völlig irrelevant (z.B. dass CO2 wichtig für Pflanzen ist). Du könntest eine Zusammenfassung in Form einer A/B-Diskussion schreiben; Also Behauptung A wird durch Argument B widerlegt.

Gerne kannst du deinem Lehrer auch die unten angeführten Quellen und Belege vor den Latz knallen und ihn dann um handfeste Belege seinerseits bitten - Verschwörungstheoretiker sind schließlich alle gleich. Sieh dir doch nur mal die Kliamleugner hier auf GuteFrage an. Was glaubst du passiert, wenn man sie um Belege bittet? Genau; es kommen haufenweise Ausreden und Ablenkungen, aber eben weiterhin keine Belege, weil sie über keine verfügen...

https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/ipccsynthese.pdf

https://www.ipcc.ch/data/

https://www.ipcc.ch/sr15/download/

https://www.un.org/en/climatechange/reports.shtml

https://www.un.org/sustainabledevelopment/climate-change/

https://climate.nasa.gov/causes/

https://climate.nasa.gov/climate_resources/26/graphic-the-ipccs-four-key-findings/

https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Weltgroesste_Schaltstelle_fuer_Klimaueberwachung

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-gar-keine-erderwaermung

https://skepticalscience.com/arg_Beweise-fuer-globale-Erwaermung.htm

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Es ist unheimlich traurig, dass eine Person mit Bildungsauftrag für unseren Nachwuchs, vorsätzlich Wissenschaftsleugnung betreibt und verbreitet.

Woher weißt du denn, dass er die Wissenschaft verleugnet? Es gibt schließlich nicht die eine einzig richtige Wissenschaft.

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Vorsicht, das Problem hier ist ja oft das die Leute nicht direkt Leugnen sondern es für nicht eindeutig genug halten aufgrund von Fehlenden Daten, eben jenen Daten die die Wissenschaft garnicht erbringen kann. Das Problem haben diese Leute dann selbst natürlich auch. Den wenn du so kritisch daran gehst ist es unmöglich etwas zu beweisen und damit auch gleichzeitig unmöglich das gegenteil zu beweisen weil ein Beweis am ende garnichtmehr erbracht werden kann. Insofern insich schlüssig.

Trifft natürlich nicht auf alle zu und ist nicht zu verwechseln mit etwa puren verschwörungstheorien, welche ja beweise brauchen um zu funktionieren und dementsprechend mit gegenbeweisen auch wieder wiederlegt werden können.

Ersteres ist ein rangehen an Wissenschaftliches arbeiten das so - leider - muss ich sagen relativ outdated ist - machen nichtmehr viele - finde ich persönlich schade, weil die denkweiße i.d.r. zu Fortschritt führt. Hab ich in dem Zusammenhang aber schon gesehen. Auf dieser Idee "die beweislast ist stark, aber es könnte trotzdem falsch sein" basiert z.b. Einsteins Relativitätstheorie. Der Fehler liegt m.M.n. mitunter auch daran das man das ganze als unumstößlichen Fakten darstellt, was es nicht ist, es ist schlichtweg hoch-wahrscheinlich. Davon ab: Aus Falschem kann auch Wahrheit folgen.

Nicht zu verwechseln aber mit Verschwörungstheoretikern wie du sie beschreibst, was sich durchaus wachsender Beliebtheit erfreut. Wobei ich kein Fan von diesem Kampfbegriff bin.

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Ich würde mich offiziell uber den Lehrer beschweren und einen Klassenwechsel in Betracht ziehen.

Du selbst musst wissen, was dir zuzumuten ist. Würde das bei meinen Kindern passieren, wärer ich am selben Tag noch in der Schule und würde dafür sorgen, dass diese Lehrperson keien ruhige Minute mehr hat.

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