Ich würde Dir empfehlen, nach einer konkreten Anleitung zu meditieren, oder noch besser, Dir eine Meditationslehrerin oder eine Meditationsgruppe zu suchen. Es gibt auch Meditationskurse, die in verschiedene Meditationsmethoden einführen.

Meditation bedeutet nicht, einfach nur dazusitzen - und schon garnicht, krampfhaft zu versuchen, an nichts zu denken. Meistens fängt man mit konkreten Übungen an: Man zählt die Atemzüge, rezitiert ein Mantra oder visualisiert irgendetwas, oder oder...

Es gibt endlos viele verschiedene Methoden, zu meditieren. Ich selbst habe Meditation im Zen-Stil gelernt. Wenn das etwas für Dich sein könnte, kannst Du hier gucken, wo es in Deiner Nähe Gruppen gibt:

https://www.zen-guide.de/zen/zentren/

Du kannst Dich auch mal bei Kirchengemeinden, buddhistischen Zentren oder Sportvereinen bei Dir in der Nähe informieren. Eigentlich sollte man heutzutage im deutschsprachigen Raum keine allzu weiten Wege mehr zurücklegen müssen, um eine Meditationstechnik zu erlernen...

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Schizophrenie beruht so weit ich weiß zu 80% auf Vererbung. Der Rest sind Sozialisationsfaktoren. Ich gehe davon aus, dass Gewalterfahrungen in der Kindheit sich hier negativ auswirken.

Ich kenne jedenfalls einige Menschen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis (mich selbst eingeschlossen), die eine schwierige Kindheit (teils mit Gewalterfahrung) hatten.

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Ich habe hier eine Postkarte mit einem sehr ähnlichen Motiv (s.u.). Auf der Rückseite steht als Nachweis: "Teresa Chiao: Pfirsichblüte, Aquarell"

Erinnert mich an diese japanische Kirschblütenverrücktheit, und was Uneternal schreibt, dass es solche Bilder wie Sand am Meer gebe, scheint mir sehr plausibel.

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Andere Antwort

Fabelwesen werden ja üblicherweise nicht angebetet, oder? Mir ist jedenfalls kein Beispiel bekannt.

Ich denke, bei den Gottheiten spielt das kollektive Unbewusste eine große Rolle - was dann wiederum eine Gemeinsamkeit mit den Fabeln wäre. Nur setzen die Menschen eben teilweise ihre ganze Lebenshoffnung in die Religion, finden ihren Lebenssinn darin und erklären sich die ganze Welt damit, was kaum jemand bei einer bloßen Fabel tun würde.

Kurz gesagt: Es hat gute Gründe, dass Religionen deutlich mächtigere Erzählungen sind als Fabeln.

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Ja

Ich denke, Liebe hat auf jeden Fall das Potenzial, dem Leben sehr viel Sinn zu geben.

Eigentlich fast unabhängig davon, was man genau unter Liebe versteht. Da gibt es z.B. einmal die Agape, die kosmische Liebe für alles, was ist. Dann die Caritas, die Nächstenliebe. Und schließlich Eros, die geschlechtliche Liebe. Sinn stiften können denke ich alle drei.

Und man könnte noch mehr aufzählen: So was wie Freundschaft, Solidarität, Mitgefühl - die lassen sich m.E. auch alle als Ausdruck von Liebe verstehen...

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Nein

Ich denke, dass allen Gottheiten eine gewisse Realität zukommt - schon alleine dadurch, dass an sie geglaubt wird. Mit einem strikten Monotheismus ist das kompatibel, wenn man alle Gottheiten als Manifestationen des einen großen Wunders ansieht.

Und dass die Aussagen über Letzteres widersprüchlich werden, liegt in der Natur der Sache: Etwas, das alle Vernunft und alle Begriffe weit übersteigt, lässt sich nun mal nicht in einer einfachen menschlich-sprachlichen Logik fassen.

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Idealismus

Trifft wohl am ehesten zu. Ich bin allerdings auch sehr vom Existenzialismus, vom Stoizismus und von verschiedenen Religionen (v.A. Hexentum und Buddhismus, aber auch der christlichen und islamischen Mystik) beeinflusst.

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Existentialismus (Erschaffen eines eigenen Sinns)

Vom Existenzialismus: Die Freiheit, meinen eigenen Weg zu wählen und meine eigenen Prioritäten zu setzen. Frei nach Kierkegaard für mich auch der Sprung in den Hexenglauben...

Vom Hedonismus: Das Glück, bzw. die Leidfreiheit der fühlenden Wesen als höchsten Wert. In dem Punkt bin ich sehr vom Mahayana-Buddhismus beeinflusst.

Vom Stoizismus: Das Abwägen von Situationen, gegebenenfalls Engagement für Dinge und Werte, die ich als richtig erachte - allerdings ohne dabei ständig gegen Mauern anzurennen.

Vom Absurdismus: Den (ggf. auch Galgen-) Humor. Man sollte auch das Leben nicht allzu ernst nehmen.

Mein eigenes Wort für meine Philosophie lautet Hexistenzialismus...

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Irgendwie kann ich nicht ganz glauben, dass ein einziger LSD-Trip so etwas weitreichendes verursacht. Psychedelika können die psychische Befindlichkeit bzw. den Krankheitsverlauf verschlechtern, und sogar bei entsprechender Veranlagung (relativ kurze) Psychosen auslösen.

Aber wenn Du diese Veranlagung nicht hast, löst ein LSD-Trip alleine keine so schwere psychische Krankheit aus. Jedenfalls nicht ein einzelner.

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Ich würde Dir dringend empfehlen, den Therapeut*innen gegenüber die Karten auf den Tisch zu legen.

Letztlich musst Du selbst wissen, was Du tust. Aber dass Du hier diese Frage stellst, zeigt, dass Du Dir vielleicht noch helfen lassen willst.

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