Hypothesen zum Klimawandel?

3 Antworten

Nun, eine Hypothese ist lediglich eine scheinbar plausible Annahme, die aber zu keinem Zeitpunkt durch Belege gestützt wird.

Eine klassische Hypothese wäre also zum Beispiel, dass laut Klimaskeptikern das Treibhausgas CO2, gar nicht die Fähigkeit hätte die Atmosphäre zu erwärmen. Diese Hypothese ist selbstverständlich längst widerlegt.

Eine weitere Hypothese wäre, dass die derzeitige Klimaveränderung durch die Sonne ausgelöst würde. Auch das konnte man sowohl astronomisch, als auch klimatologisch sehr schnell widerlegen.

Auch existiert die Hypothese, dass der Mensch nicht genügend CO2 produziere, als dass man damit das Klima verändern könnte. Dreimal darfst du raten wie es um diese Hypothese steht; Genau - auch widerlegt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung
Nun, eine Hypothese ist lediglich eine scheinbar plausible Annahme, die aber zu keinem Zeitpunkt durch Belege gestützt wird.

Das ist schon gleich der erste Fehler deiner Antwort. Jede Theorie fängt als Hypothese an. Kann man die Hypothese durch mehrere Experimente belegen, steigt die Hypothese in den Rang einer Theorie auf. Aber auch eine Theorie kann jederzeit falsifiziert werden.

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@Justizaufsicht

Du musst lernen besser zu lesen - Von einer "Theorie" war auch (bewusst) niemals die Rede. Es geht hier ausschließlich um die Grundannahme einer Hypothese und um nicht anderes.

Nachdem du über keinerlei akademisch-wissenschaftliche Ausbildung verfügst, ist dein (rein auf Konfrontation abzielender) Kommentar nichts wert.

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Die bekannteste Hypothese zur globalen Erwärmung ist, dass diese hauptsächlich durch das anthropogene CO2 verursacht wird, sowie durch weitere Treibhausgase und durch Folgeprozesse, wie z.B. das Abtauen der Gletscher und Auftauen von Permafrostböden und damit verbunden Freisetzung von Methan.

Weitere Hypothesen sind Schwankungen der Sonnenstrahlung, chaotische Meeresströme (vor allem in der Tiefsee), der Flugverkehr auf Höhe der Tropopause, das schrumpfende Magnetfeld der Erde, steigende hochenergetische Strahlung von einem Schwarzen Loch.

In diesem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, dass sich der Mainstream der Klimaforscher keinesfalls einig ist, wie oft fälschlich behauptet wird. Hierzu z.B.

https://www.eike-klima-energie.eu/2020/03/22/46-aufschlussreiche-statements-von-ipcc-experten/

Die bekannteste Hypothese zur globalen Erwärmung ist, dass diese hauptsächlich durch das anthropogene CO2 verursacht wird, sowie durch weitere Treibhausgase und durch Folgeprozesse, wie z.B. das Abtauen der Gletscher und Auftauen von Permafrostböden und damit verbunden Freisetzung von Methan.

Du diffamierst vielfach gesichertes, naturwissenschaftliches Wissen als "Hypothese". Als direkter Vertreter der Naturwissenschaft, fordere ich dich hiermit auf, dies zu unterlassen!

Du verfügst über keine Belege, die deine leere Behauptung einer scheinbaren "Hypothese" stützen würden. Anthropogenes CO2 ist erwiesenermaßen Auslöser, einer derzeit gravierenden globalen Erwärmung:

https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/klimaschutz/ipccsynthese.pdf

https://www.ipcc.ch/data/

https://www.ipcc.ch/sr15/download/

https://www.un.org/en/climatechange/reports.shtml

https://www.un.org/sustainabledevelopment/climate-change/

https://climate.nasa.gov/causes/

https://climate.nasa.gov/climate_resources/26/graphic-the-ipccs-four-key-findings/

https://www.esa.int/Space_in_Member_States/Austria/Weltgroesste_Schaltstelle_fuer_Klimaueberwachung

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-gar-keine-erderwaermung

https://skepticalscience.com/arg_Beweise-fuer-globale-Erwaermung.htm

In diesem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, dass sich der Mainstream der Klimaforscher keinesfalls einig ist, wie oft fälschlich behauptet wird. Hierzu z.B.

Der bestehende wissenschaftliche Konsens von weit über 90% ist eine belegte Tatsache. Genauer gesagt, beträgt der Konsens unter anerkannten, wissenschaftlich ausgebildeten Fachexperten 100%.

Bester Beleg hierfür sind übrigens Metastudien. Sofern du als wissenschaftlicher Laie überhaupt weißt, was eine Metastudie ist, dann wird dir spätestens jetzt klar werden, warum neben den vielen klimatologischen Erkenntnissen auch der wissenschaftliche Konsens unbestreitbar ist. Lies dir bitte diese leicht verständliche Erklärung für Laien durch:

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-es-gibt-noch-keinen-wissenschaftlichen-konsens-zum-klimawandel

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Aus meiner Reihe „Wiederspruch zum sog. 97% Konsens Nonsens“

In zahlreichen Fragestellungen und den daraus resultierenden Antworten -In causa menschengemachter Klimawandel, wird oft auf die Gefahr des zu auftauenden Permafrostboden und dem daraus endstehenden „the point of no return“ aufmerksam gemacht. Ich bin der Meinung, die Frage ist nicht verwegen, d.h. sie hat ihre legitime Berechtigung. Dieser Frage ist auch Hinrich Schäfer, der Atmosphärenforscher am Nationalen Institut für Wasser und Atmosphäre Research (NIWA) in Neuseeland nachgegangen. Er kommt zum Ergebnis, “Wissenschaftler können Messungen verschiedener Isotope von Methan verwenden, um einige der Quellen mit einem Fingerabdruck zu versehen. Aber auch dieser Ansatz funktioniert nicht immer, da die Isotopensignaturen einiger Quellen sehr ähnlich sein können.

Zum Beispiel nennt er geologisches Methan, “d.h. Methan, dass aus uralten Kohlenwasserstoffvorkommen emittiert wird, weist eine sehr ähnliche Isotopensignatur auf, wie die, die beim Bohren von Gasbrunnen und durch Verbrennung vom Menschen freigesetzt wird. Es hat sich daher als sehr schwierig erwiesen, die natürlichen und anthropogenen Quellen voneinander zu trennen und abzuschätzen, wie viel davon tatsächlich vom Menschen emittiert werden“.

Daraus Folge, eine Interessante Studie, die ich aus einigen Quellen zusammengetragen habe. Quellen werden hier als Link [blau] dargestellt.

Permafrost im Boden und Methanhydrate tief im Ozean sind bekanntlich große Reservoire mit alten Kohlenstoffbeständen. Bei steigenden Boden- und Meerestemperaturen können diese Reservoire auftauen oder aufbrechen und somit enorme Mengen des Spurengases Methan freisetzen. Die Frage, die sich Wissenschaftler stellten war, gelangt dieses Methan tatsächlich in die Atmosphäre?

Forscher an der Universität von Rochester - darunter Michael Dyonisius, ein Doktorand im Labor von Vasilii Petrenko, Professor für Erd- und Umweltwissenschaften - und seine Mitarbeiter untersuchten Methanemissionen aus jener Zeit der Erdgeschichte, die teilweise der heutigen Erwärmung endsprächen. Ihre in Science veröffentlichten Forschungsergebnisse zeigen auf, dass selbst wenn Methan als Reaktion auf die Erwärmung aus diesen großen natürlichen Speichern freigesetzt wird, davon nur sehr wenig und tatsächlich in die Atmosphäre gelangen.

Zur Klärung

Wenn Pflanzen sterben, zersetzen sie sich im Boden in organische Stoffe, die auf Kohlenstoff basieren. Hier sprechen wir von einer sog. biotischen Oxidation, dabei werden hochmolekulare Kohlenstoff, Sauerstoff - und wasserstoffhaltige organische Verbindungen unter Freisetzung von Energie zu CO2, H2O und weiteren anorganischen Verbindungen wie z.B. NH4+,PO42-, NO2-, NO3- umgewandelt. Unter extrem kalten Bedingungen gefriert der Kohlenstoff in der organischen Substanz und wird somit eingeschlossen, anstatt in die Atmosphäre zu gelangen. Dies bildet den sog. Permafrostboden, der auch im Sommer seit mehr als einem Jahr ununterbrochen gefroren ist. Permafrost kommt hauptsächlich in Ländern wie Sibirien, Alaska und Nordkanada vor.

Neben dem organischem Kohlenstoff gibt es im Permafrost auch reichlich gefrorenes Wasser. Wenn der Permafrost bei steigenden Temperaturen auftaut, schmilzt das Eis und der darunter liegende Boden auf, wird nass, was zu sauerstoffarmen Bedingungen beiträgt – dies bildet eine perfekte Umgebung für Mikroben im Boden, um den Kohlenstoff zu verbrauchen und wiederum daraus Methan zu produzieren.

Methanhydrate hingegen kommen hauptsächlich in Ozeansedimenten entlang der Kontinentalränder vor. Methanklathrat – das von lat. clatratus = Käfig –, auch Methaneis, brennbares Eis oder Gaskondensat genannt, herstammt, besteht aus Methan, das in erstarrtem Wasser eingelagert ist, wobei die Wassermoleküle das Methan vollständig umschließen. Methanhydrat wird daher als Einlagerungsverbindung (Clathrat) bezeichnet. Russische Wissenschaftler stellten die Hypothese auf, dass Methanhydrat in vielen Gebieten der Erde natürlich vorkommt. Erstmals wurde reines Methanhydrat 1971 im Schwarzen Meer entdeckt. Die erste Bohrung zur Untersuchung von Gashydraten fand 1997 auf dem Blake Plateau statt. Diese Hypothese hat sich als richtig erwiesen, was wiederum neue Fragen, hinsichtlich der Entstehung fossilen Energieträger, wie Öl, Schiefer usw. biotische und abiotische Natur aufwirft.

Methanhydrate können sich nur unter hohem Druck und niedrigen Temperaturen bilden, daher kommen sie hauptsächlich in den tief der Ozean vor. Wenn die Meerestemperaturen steigen, steigt auch [Zeit = X] die Temperatur der Ozeansedimente, in denen sich die Methanhydrate befinden.  Das Resultat dessen ist, dass die Hydrate sich destabilisieren und auseinanderfallen und im Zuge dessen, Methangas freigesetzt wird.

Um festzustellen, wie viel Methan aus den alten Kohlenstoffablagerungen unter Erwärmungsbedingungen in die Atmosphäre freigesetzt werden könnte, wandten sich Dyonisius und seine Kollegen zeitgeschichtlichen Mustern aus der Vergangenheit unseres Planeten zu. Sie bohrten und sammelten Eisbohrkerne vom Taylor Glacier in der Antarktis. Die Eiskernproben sind Zeitkapseln: Sie enthalten winzige Luftblasen, in denen kleine Mengen alter Luft eingeschlossen sind. Die Forscher verwenden eine Schmelzkammer, um die alte Luft aus den Blasen zu extrahieren und anschließend ihre chemische Zusammensetzung zu untersuchen.

Dyonisius 'Forschung konzentrierte sich auf die Messung der Luftzusammensetzung aus der Zeit der letzten Enteisung der Erde vor 8.000 bis 15.000 Jahren.

"Die Zeitspanne ist teilweise analog zu heute, als die Erde von einem kalten in einen wärmeren Zustand überging", sagt Dyonisius. „Aber während der letzten Enteisung war die Veränderung natürlich. Jetzt wird der Wandel durch menschliche Aktivitäten vorangetrieben, und wir wechseln von einem warmen Zustand in einen noch wärmeren Zustand.

Bei der Analyse des Kohlenstoff-14-Isotops von Methan in den Proben, stellten die Forscher fest, dass die Methanemissionen aus den alten Kohlenstoffspeicher gering waren. Dyonisius kommt daher zu dem Schluss, dass "die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese alten Kohlenstoffspeicher destabilisieren und heutzutage ein großes positives Erwärmungsfeedback erzeugen, ebenfalls gering ist".

Dyonisius und seine Mitarbeiter kamen auch zu dem Schluss, dass das freigesetzte Methan nicht in großen Mengen in die Atmosphäre gelangt. Die Forscher glauben, dass dies auf mehrere natürliche „Puffer“ zurückzuführen ist.

Im Fall von Methanhydraten wird das Methan, wenn es den in der Tiefsee freigesetzt wird, größtenteils von Ozeanmikroben gelöst und oxidiert, bevor es jemals die Oberfläche des Ozeanes erreicht. Das gleiche geschieht, wenn sich das Methan im Permafrost tief genug im Boden bildet, so kann es von Bakterien oxidiert werden oder der Kohlenstoff im Permafrost wird niemals zu Methan und kann stattdessen als Kohlendioxid freigesetzt werden.

"Es scheint so, dass alle natürlichen Puffer sicherstellen, dass nicht zu viel Methan freigesetzt wird", so Petrenko.

Die Daten zeigen, dass der Gehalt an Methan mit Kohlenstoff-14-Mangel in den 1870er Jahren viel niedriger war. Das bedeutet, dass moderne geologische Methanquellen viel kleiner sind als bisher angenommen, und dass der große anstieg der letzten Jahrzehnte vom Menschen her kam, so der Bericht vom 19.02.2020 aus der Nature. Die Autoren schätzen die jährlichen geologischen Methanemissionen auf etwa 1,6 Millionen Tonnen und liegen damit sehr weit unter den jüngsten Schätzungen von 30 bis 60 Millionen Tonnen pro Jahr. (Methan, das aus allen Quellen freigesetzt wird, beläuft sich auf ungefähr 570 Millionen Tonnen pro Jahr.)

Die neuen Erkenntnisse stoßen auf einen Widerstand. Giuseppe Etiope, ein Geochemiker, dessen Berechnungen in dem neuen Artikel in Frage gestellt werden, fragt, wie die geologischen Emissionen so niedrig sein könnten. Eine kürzlich durchgeführte Studie legt beispielsweise nahe, dass allein aus einem Teil des Arktischen Ozeans jährlich 3 Millionen Tonnen Methan aufsteigen. "Dies ist ein wissenschaftliches Rätsel", sagt Etiope vom italienischen Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie, und sagte: "Wenn sie Recht haben, dann liegen wir alle falsch."

Prof. Katey Walter Anthony, eine Wasserökologin an der University of Alaska in Fairbanks, die die Methanemissionen aus Seen untersucht, die durch das Schmelzen von Permafrost entstanden sind, hat viele Fragen zur Grönland-Studie, hat aber auch keine Mängel in der Methode des U of R-Teams festgestellt.

Sie sagte, “Ich denke, dass wir jetzt alle zusammenkommen müssen, um uns die Frage zu stellen: 'Wo könnten wir alle falsch liegen'

Das Ergebnis dieser Studie stellt auch im weiteren Sinne die Modellierung des Klimas und somit, des weit verbreiteten 97% Konsens in Frage, die ja die Methan Ausgasung aus Permafrost, mit als Ursache und Wirkung, im Wechselseitigem ansieht. Die Frage hinsichtlich der hypothetischen Anthropogenen Erwärmung ist damit noch lange nicht beantwortet. Ich stelle nur fest, es gibt keinen Konsens.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ökologie, Agrar und Geowiss. a.d. staatlichen Uni. Moskau

Schwachsinn wird durch große Menge nicht besser ... These, legt nahe, Behauptung, keine Validierung, unzulässige Ableitung ...

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