Ich fühle mich nicht wohl auf der Arbeit, wegen meiner Sozialphobie. Was kann ich tun?

Hallo,

ich habe das Gefühl, dass meine Arbeit nicht das Richtige für mich ist. Ich fühle mich nicht wohl. Ich denke, das liegt an meiner Sozialphobie. Ich muss auf der Arbeit oft mit Leuten reden. Meistens schaffe ich es nicht und suche Ausreden um es nicht zu müssen. Dadurch kommt es öfter dazu, dass ich Aufgaben erst spät erledige usw. Das belastet mich dann zusätzlich. Ich habe nicht so viel zu tun und habe auch das Gefühl, dass ich unnütz bin.

Ich bin in einer ständigen Anspannung und habe den ganzen Tag Angst angesprochen zu werden. Sehr Oft habe ich das Gefühl, dass ich das nicht mehr kann und alles zu viel für mich ist. Manchmal bekomme ich richtig Panik oder ich bin traurig und könnte heulen. Weniger arbeiten wäre aber nicht sinnvoll.. den Job zu wechseln käme auch nicht in Frage, da es ein sehr sicherer und guter Job ist und ich dumm wäre was anderes zu machen. Das könnte ich auch gar nicht. Das Problem mit der Sozialphobie wäre damit auch nicht gelöst.

Das Problem ist, dass ich so nicht glücklich werde. Ich quäle mich jeden Tag auf die Arbeit und warte morgens auf den Feierabend und montags schon aufs Wochenende. Ich will nur nach Hause und ins Bett, mich verstecken... Eigentlich darf ich mich nicht beschweren, aber ich bin nicht glücklich...

Was kann ich tun?

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Wie kann ich die panische Angst besiegen?

So erstmal zu meiner Geschichte:
Also mein Problem ist, dass ich einfach nicht mit anderen Menschen in Kontakt treten kann, weil ich panische Angst davor habe zurückgewiesen zu werden oder von anderen Menschen negativ bewertet zu werden.
Hinzu kommt, dass ich auch nur sehr schwer bis gar keine Gefühle zeigen kann, auch nicht bei meinem Freund oder guten Freundinnen.
Und nachdem ich das schon immer habe fange ich langsam an mich selber dafür zu hassen und Zweifel die ganze Zeit an mir.
Das Problem ist auch, dass ich weiß wie ich es anders machen würde, aber egal wie sehr ich will es geht einfach nicht.
Außerdem bin ich auch nie zufrieden und finde mich selber total hässlich.
Und wenn ich ganz selten dann doch mal was gesagt habe dann will ich am liebsten im Boden versinken und schäme mich zutiefst dafür.
Außerdem kann ich auch nicht nein sagen und mach fast alles was man so von mir will, weswegen ich noch dazu auch oft ausgenutzt werde.
Und ich verstelle mich bei den Leuten auch total und verhalte mich immer so wie ich glaube, dass sie mich haben wollen und das macht mich ziemlich depressiv.
Vor 2 Jahren habe ich dann angefangen gelegentlich Drogen zu nehmen, weil ich manchmal dann einfach mal eine kurze Pause von der Realität gebraucht habe.
Doch so blöd es sich anhört es war teilweise gar nicht so schlecht, denn davon konnte ich mir manche Dinge anschauen die ich dann anders mache.
Früher war das alles noch viel schlimmer, doch nachdem ich niemals aufgebe habe ich immer hart an mir gearbeitet und mit ganz viel Überwindung habe ich auch schon so einiges erreicht, aber ich habe das Gefühl, dass ich jetzt an einem Punkt angekommen bin, wo der Wille und die Überwindung allein nicht mehr ausreichen, weil die Angst und die Blockade zu stark sind und das macht mich fertig.
Ich war auch schon bei einigen Psychologen, doch das bringt nie wirklich was, weil es dann einfach an der Umsetzung scheitert und da kann mir der Psychologe dann auch nicht helfen.
Und mir geht es zurzeit richtig schlimm, weil ich das alles einfach loshaben will und es nicht geht und ich das einfach nicht mehr aushalte, Vorallem weil ich eigentlich auch eine kontaktfreudige Person bin.
Nichtsdestotrotz bin ich eine sehr unternehmungslustige Person, gehe gerne feiern und all so Dinge.
Ich will endlich so handeln können wie ich denke, bzw. meine Gedanken auch mitteilen können.
Habt ihr Ideen was ich machen kann?

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therapeutische Wohngruppe mit fast 20, hat damit jemand Erfahrungen gemacht?

Also ich werde in wenigen Monaten 20 Ich bin psychisch ziemlich labil. Ich habe von 2015 bis mitte 2016 alleine gewohnt. Ich bin dann in die Psychiatrie gekommen, weil ich starke Suizidgedanken hatte. Das ganze hat auch ein wenig geholfen und ich bin erstmal wieder zurück zu meiner Mutter gezogen. Das ist allerdings auch nur sehr suboptimal. Die Lage hat sich so zugespitzt, dass ich hier weider extreme Suizidgedanken bekam. Ich habe sogar vor nicht allzulanger Zeit eine Überdosis Tabletten geschluckt. Neben all dem habe ich auch viele soziale Ängste. Also ich kann zum Beispiel überhaupt nicht telefonieren und bekomme oft im Zug leichte Panikanfälle. Zusätzlich entwickel ich eine leichte Essstörung vielleicht habe ich sogar auch schon eine. Es wurde nur noch keine Diagnose diesbezüglich gestellt.

Ich überlege jetzt, wie es mit mir weiter gehen kann. Ich möchte gerne von meiner Mutter weg, allerdings habe ich auch große Angst vor dem Alleine sein, weil ich ja durch die Erfahrung des vergangenen Jahres gemerkt habe, dass mir das alleine Wohnen nicht sonderlich gut tut.

Ich würde dann vermutlich gar nichts mehr essen und würde total herunter kommen. Also ich habe mich teilweise tagelang nicht zur Uni bemüht, habe nichts gemacht außer auf der Couch gelegen.
Mir fehlte der Antrieb und einfach alles, um vernünftig zu leben. Ich will diesen Punkt ungerne wieder erreichen.

Daher die Frage mit der therapeutischen Wohngruppe. Ich weiß, dass es solche Einrichtungen auf für Erwachsene gibt.

Allerdings weiß ich nicht, ob mein Krankheitsbild dafür ausreichend ist. Ich habe eben nur Depressionen. Kein Borderline oder sonstiges. Ich werde zu Hause auch nicht misshandelt oder ähnliches. Reicht eine Depression alleine aus?

Wer ist der Kostenträger für soetwas? Also momentan mache ich ein FSJ und habe ein sehr geringes Einkommen. Ab dem Sommer werde ich vermutlich eine schulische Ausbildung machen und habe dem entsprechend gar kein Einkommen.

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Angst in die Schule zu gehen durch Soziale Phobie. Was soll/kann ich tun?

Hey Leute, Ich habe eine sogenannte 'Soziale Phobie' die leider auf Grund von Mobbing richtig entstanden ist (Wobei Verrat von Freunden und Famuliere Probleme durch aus auch ne rolle spielen). Das Mobbing hat zwar sein Ende gefunden und ich bin auch auf einer anderen Schule, allerdings leider ich immer mehr darunter... Ich habe totale Angst mich anderen anzuvertrauen (durch Mobbing und Verrat von Freunden) und ich habe auch nicht wirklich 'Freunde' die ich was Fragen könnte. Zu dem sind dies nicht mal richtige Freunde da sie sich auch einen Dreck um mich scheren, das hab ich schon gemerkt. Auch ist es so das in der Schule i,wie niemand richtig was mit mir zu tun haben wollen, da sie mich komplett anders kennen gelernt haben als ich eigentlich bin. Ich habe generell angst vor Menschen die ich begegne, selbst wenn ich ihnen nur über den weglaufe. Ich denke dann immer drüber nach warum die mich anschauen usw. und das obwohl ich weiß das dies Schwachsinn ist. Ich habe auch schon rum geguckt was es zu diesem Thema alles gibt. Da stand man soll mit den Eltern reden und zu einem Psychologen gehen. Ehrlich gesagt möchte ich es eig. nicht meiner Mutter sagen da sie schon genug durch gemacht hat. Und auch wenn es hart klingt aber auch wenn ich mit meiner Mum theoretisch gut klar komme KANN und WILL ich mich ihr nicht anvertrauen da ich schon weiß was da raus kommt. Zu dem würde sie alles versuchen damit ich nicht zum Psychologen gehe da das ja Geld kostet, was wir nicht haben. Von meinem Vater will ich gar nicht erst Anfang zu reden. Sobald es um Geld ist, ist er meistens weg... Ich bin eig. mit einem guten und Optimistischen Vorsatz zur neuen Schule gegangen aber das ist nach 5 Wochen weg und nun hab ich denn Salat das es mir schon wieder zu viel wird. Hat vielleicht i.jemand einen Rat, Tipp oder sonstiges? Alles würde helfen. Zur Zeit kann es denke ich nicht schlimmer werden...

Schule, Phobie, soziale-angst
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Freund beschuldigt mich für seine soziale Phobie?

Vor etwa einem Monat hatten mein Freund und ich einen etwas großen Streit, der teilweise eskaliert ist (Wir hatten über Whatsapp geschrieben, da ich im Urlaub war). Wie gesagt, ist dieser eskaliert und es wurden Dinge gesagt, die man eigentlich nicht meint. Jedoch, daran kann ich mich sehr gut erinnern, hat er mich am Telefon 'angeschrien' bzw. er ist eben lauter geworden und hat mich für seine soziale Angst verantwortlich gemacht. Noch bevor ich etwas sagte, habe ich im Internet gestöbert und mal geschaut was genau eine soziale Angst ist und wie es dazu kommt. Da habe ich herausgefunden, dass es nicht wirklich immer einen Grund bzw. Auslöser gibt und es einfach plötzlich kommt, sag ich mal (Korrigiert mich, falls ich falsch liege). Nachdem ich mich darüber schlau gemacht habe, habe ich ihm widersprochen und gesagt, dass das totaler Mist sei. Er daraufhin sagte, ich würde falschliegen, da es sein Psychologe besser wissen müsste (Sein Psychologe hat es ihm sozusagen eingeredet, dass ich seine Angst verursacht habe). Dazu muss ich sagen, dass es stimmt, dass unsere Beziehung nicht einfach ist/war, natürlich gibt es Streitereien hier und dort, jedoch, falls ich mich nicht irre, ist das gewöhnlich in einer Beziehung. Dennoch glaube ich auch, dass unsere Beziehung mehr positive als negative Dinge gebracht haben. Er ist raus aus seiner 'Depri-Phase'; er trinkt und raucht nicht mehr; er hat sich aufgerappelt und sein Abschluss geschafft; ich habe ihm geholfen sich mit seinen Eltern zu versöhnen (Es war ein jahrelanger Streit). Da verstehe ich nicht, wie es dazu komment konnte, dass ich seine soziale Angst verursacht habe? Ist das überhaupt möglich oder sucht er nur nach einem Sündenbock für seine Probleme? Aber warum redet ihm sein Psychologe so etwas ein? Ich hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen, weil ich sehr verwirrt und hilflos bin. Danke im Voraus!:)

Freunde, Beziehung, Psyche, Beschuldigung, soziale-angst, Sündenbock
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Ich kann nicht mit anderen Menschen umgehen,

Hallo Community,

ich bin langsam echt verzwweifelt, ich merke, dass mir der Umgang mit anderen Menschen von Zeit zu Zeit schwerer fällt, mittlerweile habe ich sogar schon Probleme normal mit meinen Freunden umzugehen. Ich denke immer, dass andere sauer auf mich wären oder mich komisch/hässlich/dumm finden. Ich kann garnicht locker mit anderen umgehen, weil ich in meinem Kopf die ganze Zeit denke, dass ich zu komisch bin und deshalb nichts sagen oder mich einbringen darf. Rein vom Verstand her, weiß ich, dass ich soetwas nicht denken darf, aber es sitzt so tief in mir drin. Vor anderen bin ich dann eine Mischung aus schüchtern und albern, aber innerlich habe ich so extreme Selbstzweifel. jedes Mal, wenn mich jemand anguckt, denke ich, dass der jenige dann sehen könnte, dass ich komisch aussehe. Nach Klassentreffen, Vereinsfeiern bekomme ich jedes mal fast schon Zusammenbrüche, sobald ich die Tür verlasse fließen die Tränen und ich kann garnicht mehr klar denken, nur noch heulen, die "Maske" fällt dann sozusagen ab. Auch bei Freunden fühle ich mich sehr schnell angegriffen oder herabhesetzt. Ich bin im Übrigen 17 und das wird immer schlimmer, ich würde so gerne einfach mit anderen lachen, Spaß haben, mich unterhalten, aber ich kann einfach nicht, nach irgendwelchen Geburtstagen oder anderenTreffen geht es mir so schlecht, aber niemand weiß das, alle denken nur, ich sei schüchtern oder sogar arrogant, weil ich etwas komisch gucke.. Erstmal danke an alle, die den Text bis hierhin gelesen haben :) Was kann ich nur dagegen tun?

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Zuhörer gesucht!

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, ich fühle mich so leer, alles läuft schief! Ich hab einfach das Gefühl das niemand was mit mir zutun haben will.. 1. Meine Familie: mein Vater ist vor kurzem verstorben nach langen Krebs leiden, meine Mutter ist manchmal die tollste Mutter und in anderen Momenten ininteressiert sie sich nicht für mich, sie hat kein Problem damit micg auf die Straße zu setzen oder mich einfach nur zu beleidigen und mich fertig zu machen. 2. Die Schule: Wurde immer schon ausgeschlossen, ich wurde so fertig gemacht, dass ich morgens in die Bahn eingestiegen bin und einfach hin und her gefahren bin um nicht an diesen Ort zu müssen. Im Kindergarten habe ich kein Wort gesprochen, da sogar da für mich als kleines Kind viele Dinge vorgefallen sind. Das hat sich in meiner kompletten schulisch Laufbahn weitergezogen. Als Erklärung bekam ich wir haben uns nur ein Opfer gesucht. Ja schön so auf jemanden rum zu treten... 3. Meine Beziehung: Ich mache einfach alles falsch, ich werde oft ohne jeglichen Grund so wütend und dann tut es mir einfach leid..

Ich hasse mich einfach für das alles ich frage mich ob mich überhaupt jemand braucht, niemand glaubt mir etwas, ich bin einfach so alleine. Wenn ich jemanden von meinem Problem erzähle wird es nicht aus meiner Sicht gesehen, sondern aus der eigenen Perspektive. Ich bin doch die, die diesen Schmerz fühlt.. nicht mal umbringen könnte ich mich ich denke mir oft tue es doch einfach.. aber nicht mal das traue ich mich.. wozu bin ich dann überhaupt zu gebrauchen

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Soziale Angst - Telefonieren

Ich leide an verschiedenen Ängsten in sozialen Situationen, vor allem, wenn ich mit Menschen kommuniziere, die etwas von mir erwarten. Ich habe viel Angst davor, mich peinlich zu machen, oder dass andere etwas schlechtes von mir denken. Aus diesem Grund vermeide ich viele Dinge.

Besonders stark ist diese Angst bei Telefonaten. Ich bin mittlerweile 18 und lasse immernoch viele meiner Termine und Anrufe von meiner Mutter machen. Nun muss ich, um eine Psychotherapie zu bekommen, die mir helfen kann, einige Anrufe tätigen. Ich habe aber große Angst davor, wenn ich versuche, zu telefonieren, zittere ich und würde am liebsten alles tun, um der Situation zu entgehen. Meistens gebe ich dann nach einer Weile Telefon-Anstarren einfach auf und vermeide es. Aber diese Therapie ist wichtig für mich,d eshalb will ich es hinbekommen.

Deshalb jetzt meine Frage: Habt ihr Tipps für mich, wie ich diese Angst bekämpfen kann? Ideen, wie ich mich besser überwinden kann? Hilfreiche Skills? Soll ich mir zurechtlegen, was ich sagen will, oder ist es hilfreicher, es spontan zu machen? Habt ihrd amit Erfahrungen, die ihr mit mir teilen könnt?

Bitte nicht: "Überwind dich einfach" ich weiß, dass ich das tun sollte, aber das ist nicht so einfach und ich brauch dafür einfach noch mehr Tipps. Ich wills ja tun. Auch nicht "geh zur Therapie", denn ich hab seit 4 Jahren verschiedene Therapien gemacht und muss diese Anrufe tätigen, um wieder einen Platz zu bekommen.

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