Angst in die Schule zu gehen durch Soziale Phobie. Was soll/kann ich tun?

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7 Antworten

Wenn Du eine soziale Phobie hast, dann solltest Du unbedingt zu einem Psychologen gehen, da Du Dein Problem selbst vermutlich nicht in den Griff bekommst. Der Psychologe muss auch nicht von Euch bezahlt werden, dass übernimmt in der Regel die Krankenkasse. Du musst vorab zu einem Arzt, z. B. der Kinder- oder Hausarzt, dem vertraust Du Deine Probleme an und er entscheidet dann, ob er Dich an einen Psychologen weiter überweist. Wovon ich stark ausgehe. Wenn Du etwas an Deiner Situation ändern möchtest, dann musst Du Dich bewegen. Soziale Ängste aufgrund von Mobbing zu haben ist durchaus nicht einfach so abzutun. Unter Umständen wird das immer schlimmer. Dass Dir die Menschen mit Distanz bewegen - liegt allein daran, wie sie Dich wahrnehmen. Du wirst eine Haltung ihnen gegenüber haben, die ihnen signalisiert: Lasst mich einfach in Ruhe - ich tue Euch nichts, also tut mir auch nichts. Wärest Du offen und würdest in Dir selber ruhen, dann hättest Du auch keine Angst davor, mit anderen in Kontakt zu kommen. Aber Deine gemachten Erfahrungen halten Dich davon ab. Du musst lernen, dass es nicht jeder auf Dich abgesehen hat, musst selbst erkennen, wie Du auf andere wirkst, um etwas an Deinem Verhalten zu ändern. Dabei kann Dir ein Psychologe helfen. Sprich mit Deiner Mutter darüber, über Deine Probleme, die Du hast und was Du dagegen machen möchtest.

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Ich habe ebenfalls eine (leichtere) soziale Phobie. Die Schulzeit ist schwer und anstrengend, aber durch Vermeidung wird eine Angst noch schlimmer. Das heißt, dass du unbedingt weiter zur Schule gehen musst, auch wenn es schwer ist.

Wenn du eine Therapieform wählst, die von der Krankenkasse bezahlt wird, dann musst du nichts zahlen.

Mache eine Psychotherapie. Das lege ich dir echt ans Herz. Habe das auch gemacht und es hat mir sehr viel weitergeholfen. Ich kann nun viel besser reagieren und mein Selbstwertgefühl ist ebenfalls gesteigert!

Vertraue dich auch deiner Mutter an. Auch wenn du es ihr nicht zumuten willst, sie wird unendlich dankbar sein, dass sie über deinen wirklichen Gefühlszustand Bescheid wissen darf. Es ist für sie vermutlich viel schlimmer, zu glauben, dass es dir gut geht, obwohl das nicht so ist.

Naja, da muss ich dich enttäuschen. Es kann sehr wohl schlimmer kommen. Deshalb ist eine Therapie auch so wichtig.

Natürlich kannst du auch selbst aktiv werden, aber das ist alleine viel schwieriger. Du kannst auf dem Heim- und Rückweg aufmunternde Musik hören, Atemübungen machen, Autogenes Training. Überlege dir einen aufmunternden Spruch und schreibe das auf einen Zettel. Wenn die Angst zu stark wird, dann lese den Spruch durch oder sage ihn dir auf (= Mantra).

Belohne dich, wenn du etwas gut geschafft hast. Das kann eine anstrengende Gruppenarbeit, ein Referat oder anderes sein.

LG :)

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...kopftätschel...

Ich kann verstehen, dass du Angst hast.

Aber tu dir selbst einen Gefallen und hör auf, dir die ganze Welt so zurechtzubasteln, dass dein "hilfloses-Öpfer-Schema" passt!

Wenn du in Deutschland krankenversichert bist, zahlt die Kasse den Psychologen!

Und dass die anderen keine "richtigen" Freunde sind, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass DU überhaupt keine Freundschaften zulässt.

Du willst Tipps?

Google dir eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sozialphobie.

Sprich mit deinem Vertrauenslehrer.

Setz dir selber kleine Ziele - und arbeite daran!

Schreib ein Tagebuch - und versuche, dich so besser zu verstehen und zu erkennen, wo DEINE "Fehler" im Umgang mit anderen liegen.

Wenn du gerne zum Psychologen willst, sag es deinen Eltern. Sprich auch mit deinem Hausarzt darüber. Nachdem du weißt, dass Geld dabei keine Rolle spielt, sollte es ja eigentlich keine Probleme geben...

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Du kannst eigentlich nur selbst etwas daran ändern und einfach auf leute zugehen. Schließe mit damals ab. Ein psychologe wird soweit ich weiß von der krankenkasse übernommen sofern du einen überweisungsschein vom hausarzt hast. Du solltest dich deiner mutter anvertrauen. Mütter machen generell alle viel mit ihren kindern durch, das gehört dazu wenn man sich für ein kind entscheidet. Der stresspegel von müttern liegt sehr hoch, wir sind es gewohnt. Das wird schon. 

Du bekommst eigentlich immer alles was du ausstrahlst zurück. Bist du offen und freundlich und gehst auf leute zu, erzählst etwas interessantes, sind die anderen ebenfalls so zu dir. Bist du verschlossen und zurückhaltend und hälst dich fern von leuten, sind die leute auch so zu dir. Logischerweise kommen sie nicht auf dich zu, wenn du ausstrahlst, dass du alleine sein willst. Das kannst stückchenweise ändern, sag etwas lustiges im unterricht, aber nichts dummes. Lade leute zum mcdonalds ein und überzeuge sie von dir. 

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Du hast doch eine soziale Phobie, irgendwie habe ich grad das Gefühl, daß Du die Diagnose selber gestellt hast. Und dann hast Du noch Angst vor Psychologen. Davor mußt Du keine Angst haben. Eine Therapie bringt einem sehr viel. Ich war in Therapie und kann es wirklich nur empfehlen. Mein Leben ist seitdem viel einfacher.

Überwinde Deine Angst vor Psychologen. Alles Gute.

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Erstmal viel Glück mit deiner Phobie. :) Ich selber gehe auch zur einer Psychologin und finde es eigentlich ganz okay. Und bei mir wird es von der Krankenkasse bezahlt, vielleicht solltest du zum arzt und ihm das wichtigste erzåhlen, dann kann er dich dorr Hinweisen (sagt man dass so?). Und dann wird es auch Bezahlt, aber du kannsf dich wenn du willst ja mal im Internet schlau machen, und ich glaube du musst es deinen Eltwen auch nichg erzäglen selbst wenn du dort hingehen solltest, aber das weiß ich nicht so genau. Lg FluffySide :)

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Die Krankenkassen uebernehmen Verhaltenstherapien, Tiefenpsychologische Psychotherapien etc. auf jeden Fall.Hol dir mal einen Termin bei einem guten Neurologen/Psychiater , schildere dein Problem,- der kann dir auch Listen verschiedener Psychologen geben.

Diese Termine benoetigen dann allerdings oft lange Wartezeiten.

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