Morgen Probearbeiten mit sozialer Phobie?

Ich habe mich bei der Deutschen Post beworben und habe morgen dort ein Schnuppertag. Ich bin wirklich froh darüber, endlich mal nach langer Zeit einen richtigen Job zu haben und Geld zu verdienen. Ich begleite morgen jemanden den ganzen Tag mit dem Postfahrrad, damit ich schonmal ein Gefühl für das fahren bekomme. Mein Problem ist, dass ich an sozialer Phobie leide. Mir fällt es immer sehr schwer zu sprechen und mich zu verständigen. Bin immer sehr ruhig und schüchtern und wenn ich mich mit jemanden unterhalte, fange ich oft an vor Aufregung zu stottern. Ich bin mega aufgeregt vor morgen und komme kaum zur Ruhe. Habe Herzrasen und Angst, dass etwas schief läuft oder mich dumm anstelle und dann doch nicht gut genug für den Job bin. Ich weis, dass dieser Job sehr hart und schwer sein kann, dem bin ich gewachsen. Habe vorher als Prospektzustellerin auf Minijobbasis gejobbt und habe auch schon ein wenig Erfahrung. Deswegen möchte ich unbedingt diesen Job bei der Deutschen Post haben, da ich dort nicht soviel mit Leuten zutun habe und alleine bin. Außer es gibt vllt mal Einschreiben oder kleine Päckchen, ich die persönlich überreichen muss, das bekomme ich natürlich noch hin. Nur diesere Gedanke, dass ich morgen den ganzen Tag mit einer fremden Person unterwegs mit und ich die ganze Zeit so ruhig bin. Ich weis sie muss mich ja auch irgendwie einarbeiten, habe aber trotzdem Panik. Geht es jemanden genauso wie mir und wie habt ihr euch bei eurem ersten Probearbeiten verhalten? Vielleicht ist hier auch jemand bei der Deutschen Post und kanm mir seine Erfahrung mitteilen. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Arbeit, Psychologie, Deutsche Post, Probearbeiten, Soziale Phobie, Soziales
Kommt das so vor?

Kommt es vor, dass wenn man neu in einem Unternehmen anfängt, die langjährigen Mitarbeiter immer sofort vorschnell urteilen müssen ohne einen richtig zu kennen?

Ist mir bei einem Probearbeiten mal passiert und zwar kam ich in den Pausenraum, wo alle logischerweise ihre Pause machen und niemand hat auf mein "Hallo, wie geht's?" reagiert und sie haben sich alle abgewendet. Gut, habe ich gedacht, das kann passieren, bis mich der Chef ein paar Tage später in sein Büro bat (Probearbeiten dauerte eine ganze Woche) und zu mir meinte: "Ja, also dir ist ja bestimmt schon aufgefallen, warum dir alle aus dem Weg gehen und dies hat tatsächlich seinen Grund, weil du ihnen anscheinend nicht in den Kram passt!" Ich dann wiederum geantwortet: "Ähm, die kennen mich doch noch nicht mal richtig und dann fangen die schon das urteilen über mich an? Mehr als ein Hallo, habe ich nicht gesagt!"

Ja und an dem sozialen ist das Probearbeiten an dem Freitag letztendlich auch zerbrochen, weil ich gegen die Gruppendynamik des Unternehmens einfach nicht ankam und der Chef natürlich wieder auf Seite seiner eigenen Leute war und mich dies doch sehr enttäuscht hat.

Begründung zum Schluss lautete dann, dass das fachliche von der Tätigkeit her kein Problem war, jedoch wegen dem sozialen Aspekt her nicht zu verantworten wäre, was mir einfach unverständlich war.

Könnt ihr das nachvollziehen? Wie hättet ihr reagiert?

Arbeit, Menschen, Betrieb, Kollegen, Personal, Probearbeiten, sozialverhalten
"Komm mal 4 Wochen Probearbeiten und dann sehen wir weiter" Ist so eine Forderung eines potentiellen Arbeitgebers nicht ein bisschen unverschämt?

Hatte meine Stelle gewechselt, weil ich bei meinem alten Arbeitgeber so ziemlich angefressen war und hatte mir als Übergangslösung erstmal etwas anderes gesucht. Das ist ja mit LKW-Führerschein auch nicht wirklich schwierig. Da ich auf die Fahrerei ehrlich gesagt nicht wirklich Lust habe, das weiß auch mein jetziger Arbeitgeber, habe ich mich weiter zu anderen Firmen beworben.

Fazit:

Firma 1: Vorstellungstermin vereinbart, pünktlich da gewesen, wurde nur vertröstet. Als nach ca. 1 Stunde der Chef immer noch nicht aufgetaucht ist, hab ich der Sekretärin gesagt, dass ich kein Interesse mehr an der Stelle habe. Genau so, wie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit von mir erwartet wird, erwarte ich das vom anderen Geschäftspartner auch. Bei so einem Verhalten, da ist ja auch ziemlich klar, wie dort das Betriebsklima und das Mitarbeiter und Vorgesetztenverhalten, sowie die Zahlungsmoral beim Lohn sein wird. Vielen Dank, kein Interesse.

Firma 2: Pünktlich zum Vorstellungsgespräch erschienen, Chef auch sofort da. Ein eigentlich nettes Gespräch, allerdings habe ich gemerkt, dass er sich ganz offensichtlich nicht wirklich meine Bewerbungsunterlagen durchgelesen hat. Es kamen viele Fragen, die meine Bewerbungsunterlagen bereits beantwortet haben. Finde ich irgendwo ein ziemliches Armutszeugnis. Stelle ausschreiben, Bewerber einladen und dann sich ganz offensichtlich nicht mal die Bewerbungsunterlagen durchlesen. Einfach nur peinlich. Danke, hab ich kein Interesse dran. Lässt darauf schließen, was der Chef so von seinen Mitarbeitern hält.

Firma 3: Auch pünktlich zum Vorstellungsgespräch erschienen, auch wieder sehr nettes Gespräch, diesmal ganz offensichtlich wirklich die Bewerbungsunterlagen durchgelesen und auch Fragen gestellt, die man nur stellen kann, wenn man sich die Unterlagen tatsächlich durchgelesen hat. Bis zu dem Punkt alles wunderbar. Dann kam aber der Hammer: "Kommen Sie doch erstmal 4 Wochen Probearbeiten". Ich habe ihn nur angeguckt und habe gesagt: Wie Sie meinen Bewerbungsunterlagen entnehmen können, habe ich über 13 Jahre Berufserfahrung. Und aktuell auch noch ein bestehendes Arbeitsverhältnis. Da finde ich so eine Forderung schon ziemlich unverschämt. Über 1-3 Tage können wir gerne sprechen, aber nicht über 4 Wochen ! Seine Aussage: Das machen wir hier immer so. Ich: Das ist schön, ich bin raus. Wie wäre es denn, wenn Sie in Vorleistung gehen und erstmal für 4 Wochen zur Probe Gehalt bezahlen? Und selbst wenn ich jetzt kein bestehendes Arbeitsverhältnis hätte, es tut mir Leid, aber bei so einer frechen Forderung muss ich Ihnen ganz offen und ehrlich sagen, da ist meine Couch zu Hause viel zu bequem, als dass ich mich auf sowas einlassen würde. Schönen Tag noch.

Ich weiß, bei der Aussage wird wahrscheinlich so einigen das "Messer" in der Hosentasche aufgehen, ist mir aber egal.

Ist jemand von euch auch schon mal mit derart asozialen Verhaltensweisen oder auch Forderungen von potentiellen Arbeitgebern konfrontiert worden? Wie habt ihr reagiert?

Arbeit, Bewerbung, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Probearbeiten, Vorstellungsgespräch, Ausbildung und Studium
Absage nach Probearbeit - bin dezent verzweifelt?

Hallo, ihr Lieben!

Folgendes ist passiert:

Eine Firma meldete sich auf meine Bewerbungsunterlagen, zwei Tage später hatte ich einen Zoom-Call mit der Chefin. Sie erklärte mir, dass sie mir gern eine Volontariatsstelle anbieten wollten, in der man „eingearbeitet“ werden würde, sodass man auch wirklich alles ordentlich lernen würde. Später würde man dann in eine Festanstellung übernommen und dementsprechend natürlich höher vergütet werden.

Ich wurde dann zum Probearbeiten eingeladen und ab da ging der Spaß los. Erst hieß es, sie wäre Ende Oktober eine Woche im Urlaub, wäre aber gern vor Ort, um mich auch mal zu sehen, und ob wir denn Probetag dann Anfang November vereinbaren könnten. Da ich sie natürlich auch gern vor Ort gehabt hätte, habe ich zugesagt. Anfang November kam dann nochmal eine Mail, in der gefragt wurde, ob wir das Ganze um zwei, drei Tage verschieben könnten, da gerade viele Leute krank seien und sie sich „richtig Zeit für mich nehmen wollten“ (am Ende saß ich eh stundenlang allein vorm PC?)

Gut, da habe ich dann auch gesagt, dass das kein Problem sei. Auf meine Frage, ob ich Donnerstag oder Freitag kommen solle, kam erst mal nichts, sodass ich da mehrmals anrufen musste, bis ich mal eine Antwort hatte. Und wieder kam die Aussage „Ich wäre gern vor Ort, wenn du kommst, also wäre Freitag am besten“.

Tja, wer war Freitag nicht da? Die Chefin. Und kein Mitarbeiter konnte mir sagen, warum. Da hab ich mich natürlich gefragt, warum man mich zweimal vertröstet und dann nicht auftaucht. Dann hätte ich doch gleich Ende Oktober kommen können?

Der Stellvertreter gab mir dann ein paar Zettel von ihr mit schriftlich formulierten Aufgaben, die ich den Tag über erledigen sollte.

Nach dem Probetag wurde mir gesagt, man würde sich „Montag, spätestens Dienstag bei mir melden“. Was natürlich nicht der Fall war.

Dienstagabend habe ich dann mal nachgefragt per Mail und hatte heute Morgen eine sehr oberflächliche Absage im Postfach.

Was mich daran ärgert:

  • Im Telefongespräch meinte sie zu mir, es ginge nicht darum, hinzukommen und alles perfekt zu machen, sondern Fehler zu machen und draus zu lernen - hier hieß es dann plötzlich, sie suchen jemanden, der „auf sehr gutem Niveau und schnell arbeite“. Sehr gut bedeutet doch, dass man es am besten gleich perfekt machen soll?
  • Sie wusste, dass ich noch keine Berufserfahrung habe („nur“ Masterabschluss…), meinte aber, das sei kein Problem. Am Ende wollten sie aber jemanden, der sich damit schon auskennt.
  • Die gute Frau hat es in sechs Mails nicht einmal geschafft, meinen Namen richtig zu schreiben, was ich sehr unhöflich finde… so viel Zeit muss doch sein?
  • Auf meine nette Nachfrage nach ausführlicherem Feedback reagierte sie patzig mit „Ich kann mir jetzt keine 5 Stunden Zeit nehmen“

Ich bin dezent fassungslos und verärgert über so ein Verhalten und wüsste gern, ob andere schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben… zumal ich wirklich motiviert war und drauf gehofft habe, nach zig tausend Absagen.

Bewerbung, Probearbeiten, Absage
Probearbeit, Keine Uhrzeit erhalten?

Ich hatte letzte Woche Donnerstag ein Bewerbungsgespräch für eine Teilzeitstelle. Währenddessen wurde ich immer wieder für verschiedenste Sachen gelobt und die Interviewerin schien overall ziemlich glücklich mit mir! Am Ende des Gespräches fragte sie mich ob ich nächste Woche Dienstag (also Morgen) Zeit hätte für etwas Probearbeit bei dem Unternehmen. Ich willigte ein worauf sie mir sagte, dass sie mir noch eine genaue Uhrzeit zukommen lässt!

Nun sind einige Tage vergangen und morgen wäre eigentlich die Probearbeit. Leider habe ich bisher keine Uhrzeit zu welcher ich erscheinen soll erhalten. Ich habe sie 2x per Mail angeschrieben (einmal am selben Tag wie das Interview um mich für das nette Bewerbungsgespräch zu bedanken und einmal heute morgen um nach einer Uhrzeit nachzufragen; am Wochenende wollte ich nicht schreiben). Jetzt habe ich irgendwie die Angst, dass ich im Endeffekt doch nicht genommen wurde bzw. sie einfach nur höflich sein wollten (ich habe noch relativ wenig Erfahrung im Bereich "Jobs").

Sollte ich morgen abwarten ob da noch etwas kommt, gar nicht hingehen bis sie sich melden/mich z.B. Mittwoch nochmal melden oder einfach hingehen und meine Situation erklären (für den Fall, dass sie mich einfach vergessen hat, z.B. vor Stress). Außer einen Chat über Indeed (also E-Mail) habe ich leider keine Kontaktmöglichkeiten!

Vielleicht haben hier ja einige schon ähnliche Erfahrungen gemacht und können mir weiterhelfen.

Schönen Abend noch!

Arbeit, Job, Probearbeiten, Vorstellungsgespräch
Was denkt ihr wie meine Chancen sind dass ich die Stelle bekommen?

Hallo ihr Lieben,

ich hatte einen Vorstellungsgespräch als Essensausgeberin in einer Gemeinschaftsschule in der ich auch war vor 10 Jahren.

Im Gespräch war alles gut und die haben mich gefragt ob ich in die Schule gehen kann um mir das anzuschauen. Natürlich hab ich direkt ja gesagt.

Ich war dann auch dort und die Küche, Aula alles war noch gleich wie ich es kannte, hab mich direkt wohlgefühlt..dann kam die Leiterin und eine Mitbewerberin war auch dabei. Da hat sie uns gefragt wie lange wir bleiben können, ich habe gesagt ich kann bis ende bleiben und helfen. Die andere hat gesagt sie will nur schaun nicht mitarbeiten und muss in halbe std gehen.

Ich habe geholfen mit gearbeitet mit den 2 kolleginnen und Leiterin habe ich mich richtig gut verstanden die fanden mich auch sympathisch und haben gesagt es ist wie wenn die mich schon ewig kennen. Und die sich freuen wenn ich da arbeite.

Ich habe auch die Ausbildung als Bäckereifachverkäuferin und habe als Servicekraft im cafe gearbeitet und Erfahrungen. Es hat mir gefallen, dass man da kein Druck hat, mit Kindern redet und alles.

Aber ich habe eine Beinprothese, und deshalb denk ich dass die vielleicht deswegen sich für jemand anders entscheiden obwohl ich direkt spontan 4 std bis zum ende geholfen hab, und die anderen nicht...ich habe auch ein schwerbehindertenausweis..

Arbeit, Schule, Bewerbung, Probearbeiten, Ausbildung und Studium

Meistgelesene Fragen zum Thema Probearbeiten