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Wen versteht ihr eher in der Diskussion

Mein Freund und ich haben seit diesem Jahr beschlossen nicht im Juli/August zu verreisen, da es erstens sehr teuer und zweitens überall voll ist. Da wir keine Kinder haben, sind wir auch recht flexibel. Wie waren im Mai zusammen verreist, es war schön leer und nicht so teuer wie zur Hauptsaison.

Wir haben dann noch geplant im September für 4/5 Tage zu verreisen.

Mein Freund hat einen neuen Job im Juni angefangen und ich starte einen neuen Job im September. Daher passt September jetzt einfach nicht mehr.

Ich werde aber meinen Jahresurlaub im August aufbrauchen, sodass ich 3,5 Wochen frei haben werde. Mein Freund hat auch Geburtstag im August. Ich habe ihn gefragt, ob er nicht doch Lust hätte an seinem Geburtstag zu verreisen. Er hat gesagt er schaut mal. Er hat nicht geschaut und mich gestern wissen lassen, dass er doch ungern verreisen würde an seinem Geburtstag.

Ich sagte, ich fände es schade, wenn wir den Sommer nichts mehr zusammen unternehmen. Es müsse ja nicht an seinem Geburtstag sein. Er hat Oktober vorgeschlagen für ein verlängertes Wochenende. Ich sagte, Oktober sei ja kein Sommerurlaub mehr. Er meinte, ich sei doch schon 3x verreist gewesen (ohne ihn auch) in den letzten zwei Monaten. Er wolle auch für den Umzug sparen und es kann nicht immer nach mir gehen und wir hätten gesagt, dass wir August nicht mehr verreisen wollen und jetzt will ich es doch plötzlich. Er hätte auch das Gefühl, dass es mir nicht darum geht mit ihm Zeit zu verbringen, sondern dass ich eine Reisebegleitung suche.

Ich finde es einfach Schade, da ich gerne mit ihm verreisen würde und es eben nicht das gleiche ist wie ein verlängertes Wochenende im Oktober. Liege ich daneben?

Wen könnt ihr eher verstehen?

Ich verstehe deinen Freund 68%
anderes 26%
Ich verstehe dich 5%
Liebe, Männer, Liebeskummer, reden, Gefühle, Beziehung, Sex, Trennung, Kommunikation, Psychologie, Beziehungsprobleme, Eifersucht, erwartungen, Ex, Fremdgehen, Freundin, Liebesleben, Mann und Frau, Partnerschaft, Streit, Crush

Findet ihr es komisch wenn jemand immer vom schlimmsten ausgeht um nicht enttäuscht zu werden oder sowas?

Durch meine negative Vergangenheit ist das quasi fest eingebrannt. Ich rede darüber nicht also geh ich damit niemandem auf die Nerven.

Aber hatte eben ne unterhaltung mit meiner Frau darüber wie ich immer so ruhig sein kann bei ernsten Lagen oder Problemen.

Und die antwort ist eben, dass ich quasi permanent mit dem schlimmsten rechne.

Als sie mich das fragte ging es darum, dass mein hund gestorben war, ist nun schon jahre her.

Und ich wusste eben schon vorher das er schwächelte auch vom Tierarzt etc. vorallem war er eben schon älter, und wie gesagt bin ich dann quasi schonlange bereit für den ernstfall.

Es kam dann wie erwartet leider und ich konnte eben relativ gut damit umgehen.

Wie gesagt ist das bei einfach allem so. Es gibt glaube ich kaum ein Szenario womit ich nicht rechne, wenn es nicht völlig absurd ist^^

Meine Frau meinte sie würde völlig verrückt werden mit solchen Gedanken. Aber wie gesagt mich bewahrte es vor vielem. Was ich damals alles verloren habe schon als kind.... Das ist halt einfach wie meine Psyche agiert als Selbstschutz.

Ist das wirklich so merkwürdig?

Ich kam und komme damit ja super durchs leben.

Meine Frau ist gedanklich quasi das genaue gegenteil, sie hoff und denkt eigentlich bei allem immer positiv und ist dann entsprechend hart getroffen wenn etwas anders kommt.

Was meint ihr dazu? Wie ist es bei euch?

Bin gespannt.

Liebe, Beziehung, Vorbereitung, Gedanken, Psyche, Umgang, Optimist, pessimist

Was ist deine größte Weisheit?

Also meine größte Weisheit mit 22 Jahren ist:

Menschen nicht vorschnell zu verurteilen. Als ich Jugendlich war, dachte ich : Drogendealer = böser Mensch.

Heute sehe ich das differenzierter. Drogen dealen ist nicht cool und nicht schön. Aber viele haben das sich nicht wirklich ausgesucht. Die meisten sind arm, Flüchtlinge und haben echt schlimmes erlebt.

Jemand aus normalen Verhältnissen würde sagen: Schreibe gute Noten in der Schule und dann läuft alles. In ihrer Welt ist es auch so simpel, ist ja logisch.

Aber ein Flüchtling, der keine Arbeitserlaubnis hat, vielleicht Kinder hat und in einem Flüchtlingsheim lebt, wo es oft echt reudig ist und das Geld auch knapp ist, werden halt Menschen kriminell. Das hat was mit Instinkt oft zu tun, weniger mit Moral. Bei mir ist es auch so, vielleicht sogar etwas zu empathisch: Ich verurteile keine Amokläufer. Amokläufer sind meistens junge Menschen, die einfach wirklich fertig mit der Welt sind. Menschen, die kaputt gemobbt wurden, Menschen die denken, dass die ganze Welt gegen Sie ist und das ist deren Hilfeschrei. Sie wollen in Wahrheit Gerechtigkeit, aber an dieses Wort glauben sie nicht mehr. Es ist purer Hass, Verzweiflung und Wut und der Wunsch nach Vergeltung.

Ich verurteile eine Person eher (und das ist auch egal, was passiert ist in seinem Leben): Vergewaltiger, "Ehrenmörder", Diktatoren und George Bush.

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Partner nach dem Tod?

Ich bin überzeugter Atheist, glaube also weder an Gott oder Himmel/Hölle nach dem Tod, meine Freundin glaubt jedoch an dies und wir haben uns darüber unterhalten ob, falls einer von uns beiden Verunglückt, der andere sich einen neuen Partner suchen dürfte und könnte.
Sie sagte, sie glaubt sie kommt nach dem Tod in den Himmel und wird dort wunschlos glücklich sein und ich sollte das auch sein, selbst mit einer anderen Person.
Ich persönlich bin mir ziemlich sicher es kommt nichts mehr nach dem Tod, habe jedoch eine menschliche Hoffnung dass das Leben auf Erden nur der Vorspann zu was größerem ist und weiß auch das ich nach dem Tod nichts mehr zu sagen habe und deswegen gar nicht verhindern könnte das sie irgendwann einen neuen Mann findet und mit diesem (hoffentlich) auch glücklich wird.
Aber was wenn man, zum Beispiel, als Geist o. ä. weiterhin auf der Erde verweilt und dort über die Leute wacht die man zu Lebzeiten geliebt hat. Ich weiß dies ist höchst unwahrscheinlich aber was wenn man seiner Freundin dann einfach zusehen muss wie sie jemand anderen findet usw, ich weiß das ist sehr egoistisch und ich wünsche mir vor wir auch nach meinem Tod das sie glücklich ist und bleibt egal wie.
Aber nur in Theorie, wie würde man als potenzieller Geist damit umgehen, was ist eure Meinung dazu, was passiert nach dem Tod, was soll der Partner eurer Meinung nach tun und was würdet ihr, in diesem Gedankenspiel, als Geist tun?

Liebe, Tod, Beziehung, Atheismus, Gott, Jenseits, Leben nach dem Tod

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