Warum fühle ich mich in der modernen Welt so fehl am Platz?

Hallo an jeden Leser!

Schon seid geraumer Zeit fühle ich mich in dieser modernen Welt völlig fremd. Ich habe tagtäglich das Gefühl, dass ich anderen etwas beweisen müsse, dass ich in einen Sog gezogen werde der mir suggeriert, dass ich nur etwas Wert sei, wenn ich in dieser Gesellschaft etwas erreicht habe.

Schon meine Lehrer meinten früher zu mir, dass ich nicht so viel nachdenken soll und warum ich mir eigentlich so viele Sorgen mache. Ganz einfach, weil ich eben nicht anders kann... Wer kann denn heutzutage noch richtig glücklich sein?

Mein Umfeld bestätigt mir immer wieder, dass mein Denken tatsächlich etwas "verschoben" sei und fragen sich auch immer wieder, warum ich nicht anders kann?

Ich habe ständig so ein "inneres Unbehagen" vor der Zukunft. Wenn ich in mich hineinhorche dann merke ich, dass ich diese Entwicklung, die jetzt gerade statt findet überhaupt nicht ertragen kann, egal wie ich es überspiele und mir einrede, dass alles gut sei und das dies nun mal der Wandel der Zeit sei.

Wir sind doch mittlerweile sowas von abgängig von der ganzen Technik, die uns als Fortschritt verkauft wurde, dass wir ohne schon gar nicht mehr Leben können! Dieser Optimierungs und grenzenlose Fortschrittswahn wird meines Erachtens unser Todesgrab sein.

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.

Sind wir nicht schon so weit?

Ich möchte ehrlich gesagt nicht in einer Welt leben, wo alles nur noch digital läuft, wo der Planet weiter ausgeraubt wird und Tiere ihrem Lebensraum beraubt werden, wo sich Macht und Kapital zentralisieren, wo Großkonzerne und Milliardäre über mein Leben bestimmen.

Ich habe ständige Bedenken abgehängt zu werden, ich habe das Gefühl ich sei gegen jegliche Entwicklung ohnmächtig und mir liefe die Zeit des Lebens davon.

Ich bin mit meiner Ansicht, was mein Umfeld anbelangt, schlicht alleine. Die meisten laufen doch blind den künstlich erzeugten Hypes hinterher, sind abhängig vom Internet und befinden sich doch auch unbewusst in diesem Sog.

Ich bewundere zu tiefst Menschen, die sich dessen entzogen haben, meistens sind das geistliche und vernunftbegabte Wesen.

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34 Antworten
Wann merken die Menschen endlich, dass dieser Leistungs und Konsumwahn nicht zielführend ist und uns Menschen äußerlich und seelisch zerreißt? Gott wo bist du?

Hallo Community,

Ich bin der Meinung, dass dieser ganze Leistungsdruck uns krank macht! Warum akzeptieren wir Menschen nicht einfach, dass dieses immer höher, weiter und schneller, was uns immer von der Wirtschaft und den Lobbyisten suggeriert wird nicht zielführend ist?

Wir Menschen wollen entdecken, forschen und neugierig sein! Wir wollen frei sein!

Leider machen wir uns immer mehr und mehr abhängig von den neuesten Konsumgütern und von digitalen Technologien.

Abhängigkeit und Kontrollverlust bedeutet Stress und das macht wiederum Nervenzellen kaputt! Kein Wunder, dass unsere Kinder und Jugendlichen immer weiter verdummen!

Einsamkeit macht krank und führt zum Tod! Es werden immer mehr Menschen einsam, viele Kinder und Jugendliche hocken vorm PC oder Fernseher, sind nicht mehr so oft draußen.

Wir Menschen sind soziale Wesen und wir brauchen die reale Welt und zu wachsen und keine virtuelle Realität!

Leute hinterfragt das ganze System doch einmal! Ihr habt nur 1 Leben...

Uns will man weiß machen, dass wir uns in einem Fortschritt befinden!

Nein Freunde, wir befinden uns in einem dramatischen Rückschritt! In einem Rückschritt an Empathie und an Intelligenz!

Ich meine das Problem ist ganz klar und hauptsächlich die Gesellschaftsform! Bist du nicht leistungsfähig, bekommst du nichts!

Ich selber hatte immer das Gefühl, dass ich der beste sein muss! Schon früher hat man mir eingeredet, dass man ohne Erfolg ein nichts sei! Ich wollte unbedingt Millionär werden, eine eigene Firma aufbauen, stehe immernoch unter Druck, rede mir selber ein ich sei ein Looser wenn ich bestimmte Ziele nicht erreiche und mache mich abhängig von den Meinungen und Taten anderer.

Es werden immer mehr psychisch krank, Burnout und Depression sind jetzt schon Volkskrankheiten auch schon bei Kindern und jugendlichen... :(

Hätte ich mir ein Leben aussuchen können, ich würde lieber abseits im Dschungel bei einem einheimischen Stamm aufwachsen wollen.

PS: Ich habe nichts gegen einen Fortschritt, aber wenn dieser zu Lasten des Menschenseins statt findet, dann läuft gehörig was schief!

Was meint ihr? Könnt ihr mich etwas verstehen?

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37 Antworten
Warum sind heutzutage so viele Kinder und Jugendliche zurückgeblieben?

Hallo Community!

Schon seid langem stelle ich mir die Frage, warum Kinder und vor allem Jugendliche heutzutage so zurückgeblieben sind.

Gewiss gibt es auch hier Ausnahmen, worüber ich im übrigen noch froh bin und auf die ich noch den letzten Funken Hoffnung setze, aber der Trend zeigt eindeutig, dass sich dieses Problem in den nächsten Jahren weiter verschärfen wird.

Ich als Kind habe mich im Sandkasten schmutzig gemacht, mit Stöckern und Bauklötzen gespielt, die Welt mit den Händen BE-griffen.

Aber was sehen wir heutzutage zum größten Teil?

Kinder, die vor Fernseher oder Tablet geparkt werden, die schon im Kindergarten gefühlt Chinesisch und Klavier spielen können müssen, die sich wie kleine Erwachsene verhalten und auch so erzogen werden und als Curlingkinder und als Kinder von sogenannten Helikoptereltern gehalten werden...

Jugendliche, deren Wortschatz zurückgeht und die sich nicht mehr einwandfrei artikulieren können, die süchtig nach Handy, Tablet und Internet sind und ihre Werte meist daraus ziehen, die dazu neigen Hypes hinterherzurennen, ohne diese zu hinterfragen, die immer unempathischer und gewaltbereiter werden, die die ältere Generation als Boomer diffamiert, die fauler und respektloser werden, die immer weniger Bücher aus Papier lesen, die meinen, dass Allgemeinwissen und Literatur nur lästiges Übel sei, die im allgemeinen einfach verrohen und verdummen.

Ich als mittlerweile Erwachsener und selbst jemand, der die Anfänge dieser Entwicklung am eigenen Leibe zu spüren bekam, spüre das es nicht mehr so weiter gehen kann.

Ich wünschte es gäbe so etwas wie die Wehrpflicht wieder und zwar nicht um zu lernen, wie man mit einer Waffe umgeht, sondern ein Ort, wo die junge Generation endlich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wird. So etwas wie einen verpflichtenden Zivildienst, im sozialen Bereich ein halbes Jahr und im Wehrdienst ein halbes Jahr und das am besten vor! der Oberstufe. Also so mit 16.

Es braucht auch endlich wieder fähige Politiker, die das mittragen.

Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die "Boomer" abdanken. In meinem Umfeld gelte ich aufgrund meines Gedankenguts als ein stehengebliebener Alteingesessener im Körper eines jungen Erwachsenes.

Es ist beschämend, was für eine Entwicklung unsere Gesellschaft nimmt und es ist traurig, wie viele das mittragen...

Wie denkt ihr darüber?

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59 Antworten
Warum fühlen sich viele dazu verpflichtet, das Klima zu schützen, um den nächsten Generationen ein lebenswertes Leben zu bieten? Was hab ich damit zu tun?

Ich meine es ist ja schön und gut, dass man die Umwelt schützen möchte.

Aber man spielt mit der Angst. Es kommen Fragen wie:

Was passiert mit der nächsten Generation? Wird diese ein lebenswertes Leben haben?

Ja manche Gutmenschen fühlen sich dem verpflichtet, aber damit hab ich doch nichts zu tun?

Ich lebe doch im hier und jetzt, habe 1 Leben und möchte dieses auch ausnutzen und genießen.

Man schränkt sich auf gut Deutsch für Sachen ein, die nichtmal bewiesen sind.  Sprüche wie:

"Unsere Kinder und Kindeskinder werden unter der prallen Hitze verdursten und röchelnd auf dem Boden liegen"

Machen eben diesen Menschen Angst. Mir ist das relativ egal, vielleicht denke ich da auch etwas egoistisch, aber in dem Sinne soll doch jeder leben wie er will.

Was meint ihr? Sollte man sich Gedanken über die Zukunft anderer machen? Oder ist sich jeder selbst der nächste?

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63 Antworten
Wie könnt ihr es ertragen, dass die Eliten das Zepter in der Hand haben und der Menschheit sagen, wo lang es geht? Wie kommt ihr mit dieser Ohnmacht klar?

Wie kommt ihr damit klar, dass es Personen oder Gruppen gibt, die über eine riesen Entscheidungsmacht verfügen.

Es wird nicht nach der Allgemeinheit gefragt, sondern meist wird künstlich ein Hype erschaffen, wo mit sich Geld verdienen lässt.

Der eigentliche Nutzen ist meist nicht gegeben. Denn wäre es so, dann würde man nur Dinge in die Welt setzen, die uns dienlich sind und uns nicht ausbeuten, geschweige denn schaden!

Wozu braucht man sprechende Kühlschränke, Staubroboter, autonome Autos, totale Überwachung, eine Mars/Mondkolonie?

Das ist doch alles völliger Müll...

Es wird einem zwar immer suggeriert, dass diese Dinge Überlebenswichtig seien (und viele fallen darauf noch rein), aber in Wahrheit benötigt man ganz andere, wenige Dinge zum Leben.

Man braucht Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf.

Aber jetzt mal wieder zur Frage und weg von der Abscheifung:

Wie kann es eigentlich sein, dass die einflussreichen Menschen auf dieser Erde teils mehr Entscheidungsmacht hat als die Politik, geschweige denn das Volk?

Wie kann es sein, dass darüber gesprochen wird, den Planeten für Profit weiter auszurauben AUF KOSTEN ANDERER MENSCHEN DIE NICHTS HABEN!!!!?

Muss man wirklich erst selber zu "denen da oben" gehören, um etwas zu beeinflussen und um Gegenzulenken von diesem unendlichen streben nach Macht, Größenwahn und Profit?

Was meint ihr?

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28 Antworten
Warum möchten Menschen viel Geld haben, tun aber im Endeffekt nichts dafür? Haben diese Menschen die Leistungsgesellschaft nicht verstanden und sind Verlierer?

Ich verstehe einfach nicht, wie man so denken kann?

In der Politik läuft die ganze Zeit das Thema mit dem Mindestlohn, der Armut etc.

Warum versteht man nicht, dass jeder seines Glückes Schmied ist und man selbst entscheidet, was man später verdient?

Es ist doch ganz klar, dass ein Ingenieur mehr verdient als ne Putzkraft, oder ein Arzt als ein Pfleger?

Warum sind Menschen neidisch auf andere, die es geschafft haben? Nur weil die Menschen versagt haben? Pech gehabt! Das ist meine Meinung!

Warum versteht man nicht, dass wir in einer Leistungssystem leben, in einem Kapitalismus, wo man alles erreichen kann?

Warum erfindet man ständig Ausreden, anstatt endlich was zu tun? Sich weiterzubilden, die Ellenbogen einzusetzen, auch am egoistisch zu sein, um sein Ziel zu erreichen?

Das Ziel so viel zu verdienen, dass man andere abhängen kann?

Warum versteht man nicht, dass jeder Mensch ein potenzieller Konkurrent ist?

Haben die Menschen ,die die Chance hatten ihr Wunschgehalt zu erreichen, aber es aus unterschiedlichsten faulen Gründen nicht erreicht haben, nicht einfach Pech gehabt?

Sollte man nicht eher die belohnen, die durch Fleiß und Tatendrang ihr Ziel erreicht haben?

Gewiss hat jeder ein anderes Lebensziel, manche wollen ne Familie gründen, andere wollen eine Firma gründen, andere wollen frei sein von jeglichem Leistungsdenken...

Wer sollte eure Meinung nach am meisten entlohnt werden? Und warum entfliehen immer mehr unserer Gesellschaft? Welche Sorte Mensch ist mehr Wert?

Wie geht ihr mit dem sozialen Leistungsdruck der Moderne um?

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19 Antworten
Warum beschweren sich so viele Deutsche über ein zu niedriges Gehalt, wenn doch jeder seines Glückes Schmied ist? Wieso können es diese Menschen nicht ertragen?

Ich kann es nicht verstehen, dass sich viele Leute über ihr niedriges Gehalt plagen.

Ich meine man wusste doch schon im voraus, dass man bei bestimmten Jobs und ohne Qualifikationen nichts reißen kann.

Meiner Meinung nach ist jeder seines Glückes Schmied und wenn man einen Mist studiert oder als Beruf nimmt, dann hat man eben Pech gehabt.

Ich meine diese Menschen hätten doch auch BWL studieren können, dann würde sich jetzt keiner mehr beschweren.

Sowas wie die Reichen und Erbschaftssteuer entspringt doch nur aus dem Neid derjenigen, die nichts erreicht haben.

Mein Vater meinte mal zu mir, wer später weniger als 5.000 Netto verdient, wird keine Chance mehr haben sich über Wasser zu halten und auf dem Abfall enden.

Diejenigen die wollen, die über Jahre lang lernen und leisten, die sollen entlohnt werden und nicht diejenigen, die früh Vater oder Mutter werden und sich ihr Leben lang mit nem pissligen Job über Wasser halten, was außerdem zur Konsequenz hat, dass deren Kinder nichts werden.

Was meint ihr?

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42 Antworten
Wann versteht der "moderne" Mensch endlich, dass dieser Fortschritts, Leistungs und Konsumwahn nicht zielführend ist, u. dass das uns als Menschen kaputt macht?

Hallo Community!

Ich möchte euch mal an meiner Gedankenwelt teilhaben lassen und ich versuche euch diese einmal klar darzustellen.

Nun wo soll ich anfangen?

Oftmals beneide ich spirituelle Menschen..

Manchmal frage ich mich, was das hier eigentlich alles soll. Wir entfernen uns immer mehr von unserem sozialen Zusammenleben, hocken meist vorm Bildschirm, vorm Smartphone und verlieren immer mehr an Empathie und Mitgefühl.

Ich spreche hier hauptsächlich den "modernen" Menschen an, der in einem Industriestaat lebt, so wie wir in Deutschland eben.

Ich mache mir wirklich sorgen, ich bin 20 und wenn ich sehe, wie weit wir uns distanzieren von Werten, die damals all selbstverständlich erschienen, dann wird mir Angst und Bange.

Wenn ich mal in die Bildungseinrichtungen schaue, dann zerreißt es mich innerlich. Es kochen Gefühle hoch, wie Wut und Unverständnis.

Augenscheinlich möchten die Schulen ja gefügige Menschen heranzüchten, die empathielos wie Roboter agieren.

Stattdessen lenkt man mit der Digitalisierung der Schulen ab, was der nächste Lern und Empathiekiller ist. Schöne neue Welt eben..

Zum anderen habe ich noch ganze andere Gedanken:

Ich meine heutzutage wo das ganze Fortschrittsdenken die Gesellschaft durchdrungen hat, Status denken und Konsum am wichtigsten geworden sind und man sozusagen keine andere Wahl hat als mitzumachen, haben da "Aussteiger" überhaupt noch einen Wert?

Kinder die man nach Wunsch und Intelligenz designen kann, den natürlichen Vorgang zu stürzen und sich wie der König der Welt breit zu machen, mit Gier und Konsumdenken, ist das nicht der Todesstoß für Menschen, die da nicht mitmachen wollen?

Was sollte man heutzutage tun? Worauf sollte man wert legen, ist ein Profiteur gleich mehr Wert als ein Verlierer des Systems?

Bin ich als Individuum, das nicht optimiert ist mit irgendwelchen technologischen und leistungssteigernden Dingen, überhaupt was wert gegenüber jemanden, der sowas hat?

Warum wollen so viele die Technokratie, also den Transhumanismus, RFID Chip, Bargeldabschaffung, Perfekt optimierte Gene, usw...

Warum kann der moderne Mensch nicht einmal Demut empfinden...

Ich habe das Gefühl, dass wir wie Blinde in etwas hineingehen, wo von wir nicht einmal wissen, welche Auswirkung und Folgen es für den Menschen haben könnte.

Hauptsache es wird gemacht und es ist "smart" oder "hip".

Apropos Hip und Hype. Zu dem stelle ich fest, dass wir uns zu einer Hype Gesellschaft entwickelt haben. Durch die wachsende Informationsflut und die Techniken der Konzerne, werden Unwissende manipuliert und zahlen anschließend für Dinge, die ihnen eigentlich nicht nutzen, gar Schaden..

Ich frage mich, warum sich viele solche Fragen nicht stellen, vor allem Gläubige?Warum können diese Sorgenlos leben und warum mache ich mir diese Gedanken?

Nennt mich verrückt, aber ich stelle mir eben täglich solche philosophischen Fragen und neige im allgemeinen auch zum Querdenken.

Leben wir in einer Endzeit? Wir es endlich Zeit umzudenken?

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32 Antworten
Ich habe ständig Bedenken und Sorgen zur Lage in der Welt? Wie damit umgehen nicht abgehängt zu werden?

Und zwar mache ich mir richtig Sorgen und ich denke, dass das an der Informationsflut liegt.

Ich bin im allgemeinen ein Mensch, der sehr viel nachdenkt und Dinge hinterfragt.

Nur macht mir dieser regelmäßige Konsum von Informationen zu neuen Technologien, KI, Genmanipulationen, Politik etc. zu schaffen und ich habe ständig das Gefühl, dass ich abgehängt werde von allem.

Um mich abzulenken schaue ich mir dann immer meine Nachbarn an und frage mich, warum die diese Sorgen nicht haben.

Schon seit meinem ~12 Lebensjahr kamen diese Sorgen und Bedenken, dass ich nicht der Verlierer des Systems sein darf und die anderen alle meine direkten Konkurrenten seien.

Jetzt meinen viele, dass ich mir einfach keine Sorgen mehr machen soll. Auch meine Lehrer früher meinten das.

Aber das ist kaum machbar. Ich bin eine Person, die immer auf trap ist und mir immer wieder neue Dinge anhamstere, es geht nicht einfach. Der Nachteil wäre dann eben, dass mein Hirn diese ganzen Informationen erstmal verarbeiten muss..

Ich beschäftige mich tagtäglich! mehrere Stunden (in Ruhepausen) mit diesen ganzen philosophischen Fragen.

Manchmal hab ich auch keine Lust mehr zu leben und hab depressive Phasen, sehe mich als einen Minderwert der Gesellschaft an.

Mach ich mir zu viel Stress? Wie kann ich damit umgehen? Wie geht ihr mit dem Druck nach immer höher, schneller und weiter um?

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15 Antworten
Warum haben viele Menschen Angst vor der sogenannten künstlichen Intelligenz (KI)?

Moin!

Schon lange stelle ich mir die Frage, warum Menschen Angst vor der sogenannten künstlichen Intelligenz haben, also vor automatisierter Informationsverarbeitung.

Ich meine was wäre so schlimm daran, wenn beispielsweise in der Pflege Roboter zum Einsatz kommen, oder im Krieg Waffen automatisiert schießen, oder ein Roboter operiert und so weiter.

Beispielsweise könnte man diese Technik auch zur Früherkennung bei behinderten Embryonen einsetzen, die dem Arzt dann ein Feedback gibt, was für Risikofaktoren das Kind haben wird und ob man es abtreiben sollte oder nicht.

Man könnte eine gesündere Gesellschaft schaffen rein ohne Behinderungen wie das Down Syndrom, dabei würde man ummengen an Pflegeplätzen, kosten und Zeit sparen! Die KI soll natürlich nicht alleine entscheiden, sondern dem Arzt eine Hilfe geben!

Versteht mich nicht falsch ich hab nichts gegen behinderte, aber es wäre mir lieber man würde diese von Anfang an ausmerzen, um leid zu sparen und vor allem Geld.

Bargeld braucht man dann auch nicht mehr, sondern das Geld sind "Daten", die in riesigen Clouds gespeichert sind.

Autonomes Fahren und Fliegen (beim fliegen gibt es immernoch einen Pilot), das würde die Unfalltoten drastisch senken.

Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht für die Abschaffung der eigenen Individualität und Intelligenz.

Es werden auch massiv viele arbeitslos werden, da geht es drum sich weiter zu qualifizieren, um nicht angehängt zu werden.

Und falls jetzt hier wieder welche kommen mit: „Du bist unmoralisch" Nein! Es geht um den Fortschritt und um Geld, wir brauchen ein System, wo nur derjenige was bekommt der was leistet!

Überwachung schafft dabei Rechtssicherheit, man ist viel freier.

Wieso scheuen sich so viele vor dieser Revolution der Moderne?

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49 Antworten
Ist man als Mensch nichts wert und ein Schmarotzer, wenn man in der heutigen modernen Gesellschaft keine Leistung erbringen kann oder möchte?

Also Leistung = Nahrung und Ressourcen beschaffen bedeutet auf dieser Erde bei allen Spezies gleich Wertschätzung für einen Menschen, sonst ist der Mensch nichts wert?

Ist Leistung, Ellbogen oder Kooperation wichtig? Heute wird nur von Wettbewerb gesprochen und man wie ein hohes Tier sich das holen soll und anderen den Job wegnehmen. „Hierarchien und Gier-Gedanken“, weil wir damit aufgewachsen sind.

In der Schule und auch die Eltern, die von der Prägung gefesselt sind. Man hört nur noch Geld und Leistung. Sich bei Großen einschleimen und die Neuen in den Schatten stellen und demütigen oder mobben, wenn man Macht in der Sprache und Auftreten hat.
Genetisch bedingt zum größten Teil.

Was wird heute in der modernen Gesellschaft genau praktiziert? Ich glaube alle drei Komponente.

Jeder muss also Leistung für die Gruppe erbringen. Nichts tun und keinem schaden? Oder Ressourcen plündern aber damit Millionen Menschen versorgen, was ist wertvoller? Politiker versus Faule Säcke? Gibt es grundlegend faule Menschen?

Früher als Neandertaler musste man (alle) für die Gruppe Nahrung beschaffen, ob alt, krank oder gesund und jung. Sonst war mein für die Gruppe nur eine Last und keinen Pfennig wert und wurde ohne Empathie links liegen lassen. Die alten erst recht, wenn sie keine Ressourcen (Rücklagen) hatten.

Es liegt noch tief in unseren Genen oder jeder Mensch wurde mit der Eigenschaft geboren und damit als Trieb gerüstet?

Zu viele Fragen auf einmal, sucht euch einfach welche aus :-) Dankee

Ja 53%
Nein 47%
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13 Antworten
Wann wird es endlich KI geben, die schlauer sind als der Mensch und uns die Arbeit abnehmen? Wann wird denn endlich alles digitalisiert und automatisiert?

Schon lange stelle ich mir die Frage, warum man nicht endlich wie in Detroit Become Human an Androiden intensiv forscht.

Künstliche Intelligenz, autonomes Fahrem, Mikrochips zur Intelligenzsteigerung und wissen das wäre doch voll die Zukunft.

Immer höher , weiter und schneller.

Natürlich werden jetzt wieder viele um die Ecke kommen und sich diesem revolutionären Fortschritt in den Weg stellen. Dann kommen so Sachen wie Moral und Ethik, dass wir nicht Gott spielen sollen und nichts erfinden sollen, was besser ist als der Mensch.

Wenn wir die künstliche Intelligenz mit vielen Daten versorgen, dann kann diese viel besser entscheiden als ein Mensch, da bin ich der festen Überzeugung von. Ein Roboter soll Kinder unterrichten, Kinder erziehen und alte Leute pflegen.

Und bitte hört auf mit: Dann wäre die Welt noch kälter und grausamer"...

Wir müssen auch mal den nächsten Schritt in Sachen Evolution wagen, uns verändern und uns von der Natur lösen!!!

Wir brauchen keinen Gott, wir sind der Gott wir sind uns selbst der Nächste und wir haben's doch selbst in der Hand!

Was meint ihr?

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36 Antworten
Wann ist man, gemäß der Definition, ein Bettler?

Sind Langzeitarbeitslose Bettler, die vom Staat leben müssen?

Geht Deutschland, wegen solchen Leuten in den Abgrund oder gibt es auch noch andere Systeme, neben dem Hartz-Konzept? Wenn ja, welche wären es, die bedrohlicher fürs Land sind?

Wenn Menschen im Überfluss vom „Leben-leben“, und es im Grundkern niemandem so etwas zusteht, wenn eine Person in einem 1700qm lebt, obwohl 15 Quadratmeter einen Menschen praktisch vollkommen reichen würde.

Menschen, die durch seriösen Betrug Millionen gemacht haben (Steuerhinterziehung etc.) und zeitgleich mit dem ergaunerten Geld, dem Staat jede Menge Steuern zahlt.

Das Geld, welches vom Land herstammt und teilweise auch global in die Tasche geht. Es ist doch die Natur der Menschen, wieso halten wir immer wieder mal, die Menschen für etwas Heiliges und sind schockiert. Wir kennen doch den Charakter, der meisten Menschen, schon im 21.Jahrhundert, wenn sie die Möglichkeit haben, gehen sie plötzlich über Leichen und kennen keine Gesetze mehr, die im Vorhinein sich für gesetzestreue Bürger plädiert haben.

Sind solche „seriöse“ Menschen in der Gesellschaft quasi auch nicht gleichzusetzen oder schlimmer als ein Arbeitsloser?
Beide Sorten sind doch Bettler? Nur, weil der eine teuere Anzüge auf Kosten der Umwelt trägt, kommt der aus der Sache doch nicht raus?

Ist es für ein eigenständiges Land lukrativer, wenn der Bürger des Landes, das Geld vom Ausland ins Land verfrachtet, (ob jetzt durch „ehrliche“ Arbeit oder durch illegale Arbeit) oder macht es ökonomisch nichts aus?

Nein sind keine Bettler 73%
Ja Bettler 14%
Wenn, dann sind alle Menschen praktisch Bettler 14%
Leben, Mathematik, Deutschland, Politik, Biologie, Psychologie, Evolution, Hartz IV, Menschheit, Physik, Leistungsgesellschaft, Bettler, homo sapiens, Leistungsdruck, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
9 Antworten
Schule macht mir aufeinmal Angst?

Ich bin so ungefähr von der 7. bis zur 10. Klasse gar nicht mehr zur Schule gegangen. Ich war also so selten da, dass die 3 Zeugnisse einfach nicht bewertbar sind.

Dann ging ich auf ein Berufskolleg um meinen Abschluss nach Klasse 9, meinen Hauptschulabschluss und den Realschulabschluss zu machen. Aktuell bin ich beim Realschulabschluss und es läuft eigentlich besser als ich mir das jemals vorgestellt hätte. Meine Lehrer, meine Betreuer meine Chefs und meine Verwandten sprechen von Abitur, ob ich das will oder nicht spielt keine Rolle.

Momentan zwinge ich mich einfach zur Schule, in meinem inneren habe ich einfach keine Lust mehr.

Aktuell stehe ich überall 1-2, außer in Sport. Voraussichtlich würde es zum weitermachen also reichen.

Iwas mich am meisten aufregt ist dieses standard Gerede von wegen "verschwende dein Potential nicht" "du wirst es bereuen wenn du dein Abi nicht machst" oder "zeig doch alles dass du es kannst"

Ich fühl mich einfach in die Ecke getrieben. Schule lag und wird mit nie liegen.

Mittlerweile gehe ich wieder ungern in die Schule. Ich kriege Panik sobald mein Wecker klingelt, ich habe gefühlt 180 Puls sobald ich die Schule auch nur betrete. Warum sollte ich mir das 3 weitere Jahre antun? Mal abgesehen das ich bis ich mit dem Abi fertig wäre 22 Jahre alt wäre.

Ich denke schon das Abitur heute wichtig ist, allerdings doch nicht auf Kosten meiner Gesundheit.

Noch knapp 3 Monate bis ich mich endgültig entschieden haben muss. Wie würdet ihr entscheiden? Nach Gefühl oder nach Kopf? Soll ich es vielleicht auf einer anderen Schule probieren?

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5 Antworten
Sind gläubige Menschen vernünftiger als Ungläubige?

Hallo Community!

Letzte Woche war ich mit einem Kollegen in einer Kirche, wo er immer hingeht (er ist gläubig).

Ich habe mich ihm anvertraut und ihm gesagt, was mich besorgt, was mir bedenken gibt und das ist schon sehr viel!

Er meinte ich solle mit ihm mal in die Kirche gehen und mit seinem Pfaffer/Pastor? reden.

Als wir ankamen war dieser Mann sehr offen und hat mir zugehört. Er meinte, dass meine Bedenken berechtigt wären und hat Verständnis gezeigt.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass mich Gläubige Menschen, warum auch immer besser verstehen als ungläubige.

Bei meinen Eltern kann ich beispielsweise nie so etwas loswerden, was mich bedrückt, weil ich dann immer gesagt bekomme: "Stell dich mal nicht so an", oder das wäre der Lauf der Zeit...

Mich bedrückt sehr viel, ich bin allerdings nicht gläubig und habe es auch eigentlich nicht vor.

Jetzt die Frage: gibt es auch vernünftige Atheisten?

Ich bin zwar auch einer, aber ich hab das Gefühl ich sei der einzige, der mit diesem Leben hier auf der Welt und in dieser Gesellschaft nicht mehr klar kommt.

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25 Antworten
Genmanipulationen an ungeborenen Leben? Hat das Leben für mich Normalo mit meinen Ecken und Kanten dann überhaupt noch einen Sinn?

Entweder ich mach dabei mit, menschenverachtene Versuche zur Optimierung und Verbesserung des Menschens an die Gesellschaft und an das System zu verbessern, oder ich halte mich zurück und muss mit den Konsequenzen Leben, dass ich oder mein Kind beispielweise dann ein Außenseiter seiner Individualität und der modernen Gesellschaft wäre und ausgestoßen würde.

Theoretisch kann man sich gleich direkt die Kugel geben, wenn man darüber nachdenkt. Sollen wir Gott spielen und der Natur ins Handwerk pfuschen?

Ich spüre eine innere Furcht und ich denke mir, das gerade diese Furcht kontraproduktiv ist und einem dazu verleiht eher die Nachteile auszuschöpfen.

Ist das die moderne Eugenik?

Hab ich als Mensch überhaupt noch einen Wert in dieser modernen Gesellschaft, wenn ich mich nicht bzw mein Kind optimieren lassen will?

Zusammengefasst:

Sind Menschen, die ihre Ecken und Kanten akzeptieren und nicht nach medizinischer Singularität streben die Verlierer?

PS: Es geht nicht um angeborene Krankheiten die verhindert werden könnten damit!

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13 Antworten
Ich habe Zukunftsängste und die "Angst" von anderen abgehängt zu werden?

Hallo Community,

schon seit langem plagt mich das Gefühl, dass ich mich von anderen abgehängt fühle.

Ich habe auch selber sehr hohe Ansprüche an mich selber, dazu zählt mindestens ein Studium und eine Führungsposition.

Ich hab etwas Minderwertigkeitskomplexe, das gebe ich offen zu. Brauche aber keinen Psychologen.

Andererseits verleiht mich dieses Gefühl, dass ich abgehängt werden könnte zu sehr guten Leistungen. Ich lerne dann sehr viel und hamstere mir immer neue Dinge an, die andere eben nicht können!

Es mag kindisch klingen, aber mein Leben hat sonst keinen Sinn, wenn ich nichts "hohes" werde.

Ich lasse auch meinen ganzen Freundeskreis und Familie schleifen, lerne nur noch für mich. Bin misstrauisch gegenüber anderen geworden. Trete jetzt auch in Konkurrenz mit Familienmitgliedern und Freunden und das kommt nicht gut an.

Es gibt eben nur ein Ganz oder Garnicht.

Entweder ich hänge mich ganz in die Sache rein (also ins Studium, in den Beruf) etc. oder lasse es ganz sein, aber das wäre wie gesagt keine Option!

Was meint ihr? Mache ich mir zu große Sorgen?

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Muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren?

Mir kommt es so vor, als dürfte man sich heutzutage weder Fehler noch Schwächen leisten. Was in einer Leistungsgesellschaft ganz klar zu sein scheint, wird aber auch im sozialen Miteinander vorausgesetzt. Wenn es um Leistung geht, wird ein nahezu perfektes Funktionieren vorausgesetzt. Nur minimale Fehler, die dann auch noch eine Seltenheit darstellen sollten, sind gestattet. Wenn es um das Soziale geht, ist es ähnlich. Zum einen sollte man individuell, aber dann wiederum auch konform sein. Auf der einen Seite sollte man immer seine eigene Meinung vertreten, auf der anderen Seite darf man aber auch nicht allzu weit von allgemeinen Standpunkten abweichen. Zudem ist es angebracht, sich mit seinem individuelle Standpunkt der Gemeinschaft anzupassen, um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Das symbolisiert Zusammenhalt. Jedes andere Verhalten muss Vorurteilen und Verurteilungen stand halten. Und das schlägt meist ziemlich auf die Psyche, wenn man nicht hart gesotten ist. Aber auch Uneinigkeit bei sich selbst, wonach man sich nun richten soll, kann zu Gewissenbissen führen. Schnellstmöglich sollte man dann einen Weg für sich, der auch vereinbar mit dem Gemeinwesen ist, gefunden werden. Für angeschlagene Psychen, die sich nicht mehr zurecht finden, gibt es jetzt schon Hilfe, damit sie schneller wieder in Leben finden. Und trotz der wohl steigenden Akzeptanz bei der Allgemeinheit, gilt diese nur zu einem gewissen Grad. Wenn es sonst heißt, Ehrlichkeit sei etwas Gutes, kann diese auch Nachteile mit sich bringen. Das Verständnis hält sich in Grenzen je nach Krankheitsbild. Manche Krankheit scheint eine Gefahr, eine andere mehr ein sich Drücken vor den Anforderungen des Lebens. Aber auch die Menschen, die stabiler sind, müssen immer eine Fassade aufrecht erhalten. Am besten nie traurig oder übel gelaunt sein vor anderen. Immer in der Rolle bleiben. Ein Lächeln ist wichtig, genauso wie Höflichkeit. Aber einfach mal "Hallo" zu sagen, ohne das dabei ein Lächeln über die Lippen geht grenzt an Arroganz oder gar schon an miese Laune, die ansteckend ist oder einfach nur Trauer, die keiner sehen möchte. Das Leben ist doch schon miesepetrich genug. Man sollte es mit positiven Gedanken füllen und das geht schlecht, wenn man mit einer Heulboje oder einer Miesmuschel zu tun hat, die einen mit seiner Laune auch noch ansteckt. Dies zeigt, dass es auch eine andere Seite im Leben gibt.

So manches Mal habe ich hier Beiträge gelesen, in denen stand, dass der Antwortgeber nur dann mit seinen Mitmenschen hervorragend agieren und sie schätzen kann, wenn sie tadellos "funktionieren". Alles andere sei inakzeptabel. Auch im Reallife beobachte, höre und sehe ich täglich ähnliches. Aber muss man als Mensch tatsächlich immer funktionieren? Ist es nicht möglich auch mal aus seiner Rolle zu schlüpfen und sich selbst zu spielen? Besteht eine Chance so angenommen zu werden? Oder ist es doch klüger, ständig ein Bild zu vermitteln, was so nicht stimmt, und woran man zerbrechen könnte?

Schauspiel, Psychologie, Gesellschaft, perfektion, Psyche, Leistungsgesellschaft, Anpassung
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