Künstliche Intelligenz, Quantencomputer und Roboter, werfen die neuen Technologien die Menschenwürde über Bord? Was sagen Moralethiker und Gläubige zum Wandel?

Hallo GF Community,

schon lange stelle ich mir die Frage, ob die neuen Technologien nicht die  natürliche bioneuronalen Intelligenz wertlos macht.

Versteht mich nicht falsch, ich bin ein echter Science Fiction Fan und Technik Freak.

Ich kann mir nur nicht vorstellen, dass man heutzutage sowas macht. Ich meine es gibt immernoch Armut und einen klassifistischen Unterschied zwischen Modern und Altmodisch. Die Infrastruktur bzw die Wirtschaft ist nicht überall auf dem neuesten Stand...

Es gibt immernoch Moralisten, die jeden Fortschritt, der die Menschheit verändert, verhindern wollen und dummköpfe, die nichts mehr mitbekommen wollen und ignorant sind, sich damit auseinanderzusetzen.

Zurück zum Thema, natürlich simuliert man anhand von technischen Algorithmen Dinge nach und nennt diese dann künstliche Intelligenz. Aber was ist, wenn der Mensch einen gleichwertigen nein gar eine intelligentere  Spezies erschafft. Ist das zu viel des Guten? Greift das die eigene Menschenwürde an?

Hat es überhaupt einen Sinn, humanoide Roboter zu erschaffen? Welches Leben hat dann mehr wert, dass des Menschen oder des Roboters?

Was ist mit behinderten Menschen die abgetrieben werden, die nicht perfekt sind? Sind diese dann weniger Wert?

Wird sich dann irgendjemand um die Menschen in Afrika kümmern, wenn man hier in Saus und Braus lebt?

Ist das nicht komisch, dass der Mensch seine Macht freiwillig abgibt?

Zusammengefasst ist die Individualität des Menschen durch die Abhängigkeit einer Technologie in Gefahr? Hat die hochgepriesene Menschenwürde zukünftig überhaupt noch einen Stellenwert?

Oder ist alles nur Panikmache der großen Konzernen, des Silicon Valleys um Angst zu schüren bzw um dieses besser zu vermarkten?

Leben, Humanismus, Kinder, Familie, Kirche, Menschen, Abtreibung, Chemie, Politik, Spiritualität, Gehirn, Gesetz, Wissenschaft, Psychologie, Atheismus, Bewusstsein, Cyber, Demokratie., digital, Glaube, Gott, Informatik, Künstliche Intelligenz, Liebe und Beziehung, Menschenwürde, Neuronale Netze, Physik, Science Fiction, Technologie, Theologie, I Robot, industrie 4.0, Moral und Ethik, Deep Learning, Philosophie und Gesellschaft
15 Antworten
Experiemente an Embryonen legalisieren? Was ist daran so schlimm an Zellhaufen zu forschen? Warum stehen Moralisten diesem Fortschritt so sehr im Weg?

Hallo GF Community,

mich beschäftigt das Thema Stammzellen und Medizin, Genetik und Verbesserung sehr.

Nur wie soll man Behinderungen usw bekämpfen, wenn man nicht mal an das ungeborene "ran" darf?

Letzendlich kommen natürlich bzw wahrscheinlich Embryonen dabei um, auch wenn das jetzt für manche schlimm klingt, ist es eine Notwendigkeit der Forschung ein Experiment an einem menschlichen Embryo durchführen zu dürfen.

Meiner Meinung nach hat das sehr viele Vorteile.

z.B spart man bei der Pflege mehr ein, tut den Kindern kein Leid an und hat kein Stress mit Ihnen.

Ja das Zeitalter der Behinderungen und Krankheiten muss ein Ende haben. Und das geht nur durch Forschung und Entwicklung.

Wenn wir schon die Möglichkeit haben, warum machen bzw versuchen wir es nicht einfach? Warum stehen uns Moralisten und religiöse fanatiker so sehr im Weg? Das Gesetz lässt kaum was zu.

PS: Ich bin kein Menschenfeind, sondern möchte aktiv verändern und diese Aufgabe keiner göttlichen macht oder der Natur überlassen.

Der Mensch HAT die Macht, AKTIV zu VERÄNDERN.

Leben, Religion, Kinder, Schule, Pflege, Familie, Kirche, Menschen, Deutschland, Labor, Gesetz, Psychologie, Behinderung, Biotechnologie, fortschritt, Genetik, Gesundheit und Medizin, Gott, Human, Naturwissenschaft, PID, schwanger, Embryo, PND, Forschung und Entwicklung, Moral und Ethik, Philosophie und Gesellschaft
19 Antworten
Misshandlungen durch Gewalt in meiner Kindheit lassen mich nicht mehr los?

Hallo GF Community,

bin männlich U20

als ich klein war, wurde ich täglich mit Gewalt meines Vaters konfrontiert. Er versohlte mir den Hintern, mit dem Gürtel, schlug mich mit seiner Faust und drohte mir mit Sprüchen wie: Ich schlage dir alle Zähne aus. Ich hab immer versucht alles zu verdrängen und auch jetzt wenn ich daran denke, kommt der Zorn in mir hoch ich gebe mir jetzt noch die Schuld dafür. Ich hatte nie vertrauen in meinem Vater, weil er immer rumschreit und wie gesagt mich ( heute noch ab und zu ) schlägt. Ich war auch schon beim Psychologen, habe mich aber nicht zugetraut mich zu öffnen und über meine Vergangenheit zu reden, weil meine Eltern sogar dabei waren! Ich kann mich noch erinnern, dass Meine Mutter mich festgehalten hat und mein Vater auf mich einschlug. Ich zitterte und sperrte mich ein.

Es gab Tage, wo alles gut war, wir haben viel unternommen in der Freizeit, aber die meiste Zeit würde rumgebrüllt aus Überforderung gehe ich von aus und Gewalt angewendet.

Ich wohne noch zuhause und schätze meinen Vater immernoch als gewaltbereit ein. Ich trau mich nie was zu sagen zuhause, weil wenn ich mal meine Meinung sage, bricht sofort widerstand aus.
Ich könnte mich wehren, aber dann müsste ich ihn lebensgefährlich verletzen, bevor ich draufgehen würde.

Ich bin in einer Situation, in der ich auf meinen Vater angewiesen bin. Habe fast eine Ausbildungsstelle in der Tasche in seiner Firma.
Ich werde definitiv ausziehen, aber hab das Gefühl mich rächen zu müssen. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Es hätte alles besser laufen können, hätte kann man nicht mehr ändern, ich muss stark sein und die Vergangenheit hinter mir lassen. Das war bis jetzt mein Lebensmotto habe auch noch andere Ziele, bin allgemein ein wissbegieriger Mensch.

Ja, ich habe seelische bzw psychische Schäden genommen. Aber wer hat das nicht? Kinder in Afrika die missbraucht werden und Garkeine Perspektive haben? Ich versuche stark zu bleiben. Was meint ihr? Muss ich damit einfach selber abschließen?

Würde mich auch freuen, wenn andere ähnliche Geschichten geteilt werden.

LG

Liebe, Leben, Europa, Beruf, Youtube, Kinder, Familie, Zukunft, Technik, Angst, Selbstverteidigung, Missbrauch, Deutschland, Politik, Beziehung, Selbstbewusstsein, Recht, Persönlichkeit, Vater, Gewalt, Psychologie, Entwicklung, Gesellschaft, Glaube, Gott, Identität, Jugend, Körperverletzung, misshandlung, Neuanfang, Optimismus, Philosophie, Schäden, Strafe, Vertrauen
15 Antworten
Warum legt man heutzutage noch auf christliche Moralwerte so viel wert? Wann versteht endlich der Staat, dass das Neuzeitalter nichts mit dem Unsinn am Hut hat?

Hallo GF Community,

schon seit langem stelle ich mir die Frage, warum der Staat immernoch so "christlich" denkt, beziehungsweise zusammenhänglich dessen Moralwerte immernoch so ernst nimmt. Ich meine, was haben wir noch mit diesem Unsinn zu tun?

Brauchen wir nicht eine Revolution der Moral, um in der Moderne bestehen zu können? Ich hab das Gefühl, dass die Politik eingeschlafen ist. Sie hängen immernoch zu stark an der Altkultur und an er Kirche. Das dessen Werte ein Nonsens ist, ist unumstritten!

Meiner Meinung nach müssen wir uns von der Kirche komplett lösen, auf andere Moralapostel der Altzeiten scheßen und endlich in der Moderne, dem Fortschritt ankommen mit allen Herausforderungen.

Wir brauchen endlich Moralwerte ohne Bezug auf einen Gott oder einer Religion.

Wenn die Gesellschaft immernoch so weiterlebt, in Vorsicht und Angst etwas falsch zu machen, insbesondere mit den aktuellen Moralwerten, die z.B biologischen Fortschritt kaum zulassen, sehe ich kaum Hoffnung, dass wir weiter kommen werden.

Fazit: Wir benötigen eine vollständige Neutralisierung des Staates, der Demokratie und der Parteien. Das C in der CDU und CSU wird gestrichen werden müssen.

Was meint ihr?

Leben, Religion, Kirche, Geschichte, Menschen, Deutschland, Politik, Kultur, Christentum, Atheismus, CDU, Christen, Debatte, fortschritt, Glaube, Gott, kapitalismus, Moderne, Revolution, Staat, Wert, Moral und Ethik, Philosophie und Gesellschaft
31 Antworten
Ist es nicht heutzutage eine Pflichtaufgabe, Karriere zu machen und nach sehr viel Geld zu streben? Werden Non Akademiker die Verlierer des Systems sein?

Ich verstehe es einfach nicht. Ich kenne viele, die reißen sich auf gut deutsch den Hintern auf, Tag für Tag um immer höher zu kommen (im Beruf) und ich finde, dass so eine Gesellschaft eine gute Zukunft hat. Ich meine, jeder will reich werden und letzendlich ist es ein Konkurrenzkampf zwischen Menschen.

Dennoch sieht man Menschen, die reich werden wollen, aber nichts dafür tun. Ich frage mich, warum nicht?

Dann gibt es Menschen, denen anscheinend die Familie, Beziehung und Glück wichtiger ist.

Es gibt da aber ein Problem. Und zwar wird alles immer teurer und wenn man "nur" einfacher Angestellter ist, wird man doch im Endeffekt zu den verlieren gehören, oder nicht?

Bleibt später überhaupt noch Zeit für ne Familie?

Bin ich zu intolerant in meinem Gedanken?

Ich weiß nicht genau, wie ich's darstellen soll, ich meine aber, dass das System einen förmlich zwingt Karriere zu machen, sonst gehört man zu den verlieren des systems.

Ist ein Mensch, der nicht nach beruflicher Karriere, Macht, Erfolg und Geld strebt, sondern der in Demut und ohne dem Kram leben möchte ein Verlierer? Ist dieser Mensch etwas Wert?

Liebe, Leben, Beruf, Religion, Wissen, Studium, Familie, Zukunft, Glück, Geld, Wirtschaft, Menschen, System, Bildung, Deutschland, Beziehung, Spiritualität, Karriere, Psychologie, Erfolg, Bibel, Demut, Egoismus, Ethik, Gott, macht, Moral, Reichtum, suende, Toleranz, Verführung, akademiker, Philosophie und Gesellschaft
20 Antworten
Werbungsverbot gegen Abtreibungen? Warum denkt das konservative Deutschland immernoch so mittelalterlich Moralisch und steht diesem Fortschritt einfach im Weg?

Langsam frage ich mich, warum Deutschland immernoch so konservativ ist, was den Fortschritt angeht. Liegt es an der Bundesregierung oder an den christlichen Werten, die immernoch vor 2.000 Jahre stehengeblieben sind? Ich rede hier lange nicht von allen deutschen, denn es gibt viele Bürger, die aufgewacht sind und einen Fortschritt wollen, mit EIGENEN Werten und nicht die aus einem Märchenbuch.

Als ich schon wieder gehört habe, dass Religionen, (mit bedacht wurde hier extra auf das Christen- Judentum und dem Islam hingewiesen) zu den Menschenrechten gehören würden und die "vermittelten Werte" zu uns gehören sollen, da hab ich mich ziemlich drüber aufgeregt. Immer diese konservativen, die versuchen einen auf Heile Welt zu machen, die Moralapostel spielen und uns unsere Zukunft versauen.

Wir benötigen endlich einen Spurwechsel in dieser Haltung, damit wir nicht auf den gleichen Stand  stehen bleiben.

Das gilt für eine Befürwortung der Abtreibung, wie der PID/PND sowie der Ent-Konservatisierung des Staates ( Religionen werden privatisiert). Kirchen werden eingetragende Vereine, der Staat greift härter durch beim Fundamentalismus am besten wird dieser abgeschafft und das gilt bei jeder Religion.

Das Werbeverbot für Abtreibungen sollte aufgehoben werden, denn somit wird endlich zur Freiheit aufgerufen, keine Unterdrückung, jeder darf selber entscheiden, ob er ein Kind will oder nicht und zwar kostenlos, Krankenversicherungsmäßig wie ein ganz normaler Arzt Besuch kostenlos!

Zusammengefasst benötigen wir eine NEUTRALISIERUNG des Staates.

Schwangerschaft, Abtreibung, Politik, Recht
22 Antworten
Was ist so schlimm Gentechnik an Embryonen auszuführen? Wann werden PID, Abtreibung und Genome Editing endlich Normalität? Wer steht uns da noch im Weg?

Wer nicht weiß, was Präimplantationsdiagnostik bedeutet:

Die Präimplantationsdiagnostik (PID) oder präimplantative genetische Diagnostik umfasst Untersuchungen am Embryo vor der Übertragung in die Gebärmutter. Mit diesen Untersuchungen wird gezielt nach genetischen Auffälligkeiten oder einer Chromosomenstörung gesucht. Eine PID kommt in Deutschland nur dann infrage, wenn ein hohes Risiko für eine schwerwiegende Erbkrankheit oder für eine schwere Schädigung des Embryos besteht, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Fehl- oder Totgeburt führen würde.

Wir verlieren langsam aber sicher den Anschluss in vielen Bereichen der Forschung. Ich frage mich, warum man nicht das Embryonenschutzgesetz auflockert und die aktive Forschung an Erbkrankheiten und das aktive Verändern des Genoms einfach zulässt. Ich habe aber auch das Gefühl, dass vorallem die Kirche uns da im Wege steht. Die Zeiten der älterlichen Moral sind vorbei. Wir sollten uns eine moderne Moral und Ethik aneignen und nicht auf eine Organisation hören, die das Wort Moral aus einem alten Märchenbuch nimmt.

Wir brauchen diesen Startschuss um endlich komplexe Diagnosen schon vor der Geburt stellen zu können und um schon vor der Geburt diese Dinge beseitigen zu können.

künstliche Intelligenz und Gentechnik zusammen wären eine Revolution der Menschheit. Wir müssen unsere Denkweise verändern und aktiv werden.

Zur einer modernen Gesellschaft gehören moderne Forschung und Entwicklung. Eine bessere Lebensqualität und daraus resultierend eine gute Wirtschaft.

Wann ist es endlich soweit, wann bekommen wir freie Bahn für ein Gebiet, dass uns zu Evolutionslenkern macht?

Leben, Medizin, Religion, Humanismus, Kinder, Schule, Zukunft, Menschen, Schwangerschaft, Abtreibung, Deutschland, Spiritualität, Gesetz, Sexualität, Biologie, Bibel, Forschung, Genetik, Glaube, Gott, Künstliche Befruchtung, Künstliche Intelligenz, Nächstenliebe, Natur und Umwelt, Science Fiction, Technologie, Vernunft, Embryonenforschung, Ethik und Moral, Lifestyle, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
11 Antworten
Ist man ein Mörder, wenn man einen Zellhaufen abtreibt beziehungsweise zerstört? Warum stehen Gläubige und Moralisten diesem revolutionären Fortschritt im Weg?

Hallo,

ich befasse mich in letzter Zeit vermehrt mit dem Thema Abtreibung und biologischem Fortschritt. Ich muss sagen, ich bin kein Abtreibungsgegner, sondern finde sowas überhaupt nicht schlimm.

Leider wird man immer angefeindet, von wegen das sei Mord und man solle nicht Gott spielen.

Erst vor ein paar Tagen war ich in einem Labor, wo man nach Erbkrankheiten etc. forscht. Mich interessiert das Thema sehr und letzendlich müssen wir "Gott spielen" damit wir einen Fortschritt erzielen. Der Professor, der dort arbeitet im Bereich Humangenetik und Bioinformatik, erklärte mir und den interessierten, dass ein Zellhaufen NICHT "lebt". Er meinte auch, dass das zu verbissene "humane denken" immernoch zu stark verbreitet ist, vorallem in unserer Gesellschaft , wo die Kirche immernoch einen großen Stellenwert hat (leider), deshalb sind die Forschungsgesetze viel zu streng und zu eng geäußert.

Ich muss sagen, dass die Gesetze gelockert werden müssen, man darf z.B kein Embryo verändern, man darf an keinen Techniken forschen. Es ist unfair, die Regierung denkt einfach zu christliche, anstatt endlich mal voran zu kommen.

Es gibt innovative Ideen zu Technologien zur künstlichen Gebärung via. Künstlicher Intelligenz. Oder zur Abtreibung und Veränderung eines Genoms via. maschineller Algorithmen und Automatisierung. Ist jetzt die Maschine der Mörder? Nein das darf nicht sein, wir Entwickler werden aktiv gestört an der Forschung.

Natürlich verurteile ich keinen Abtreibungsgegner, jeder hat seine Meinung. Aber einen Aktiven und Passiven Abtreiber als Mörder zu bezeichnen ist doch wohl die Krönung. Nein Abtreibung ist kein Mord.

Leben, Religion, Humanismus, Kinder, Familie, Menschen, Schwangerschaft, Abtreibung, Deutschland, Politik, Gesetz, Biologie, Psychologie, Atheist, Behinderung, Bibel, Biotechnologie, Entwicklung, Ethik, Forschung, fortschritt, Gesellschaft, Gewissen, Glaube, Heilige Schrift, Kritik, Künstliche Intelligenz, Moral, Philosophie, recht auf leben, Lebensrecht, Philosophie und Gesellschaft
49 Antworten