Ist man heutzutage mit wenig Geld noch etwas Wert? Wie könnt ihr es ertragen, dass es Menschen gibt die mehr Geld verdienen als ihr und somit ranghöher sind?

50 Antworten

Ich persönlich bin kein Karrieremensch und lege keinen besonderen Wert auf beruflichen Aufstieg oder dergleichen. Ich mache mir auch nichts aus gesellschaftlichem Status oder Anerkennung.

Daher sind mir auch Modetrends, Lifestyle-Angebote und Statussymbole egal. Ich habe einfach andere Prioritäten, als luxuriöse Privilegien zu erlangen. Daher benötige ich auch keinen Beruf mit besonders hohem Ansehen oder Gehalt.

Ich sehe mich selbst als sehr privilegiert an - ich lebe in einem friedlichen, demokratischen Land mit gutem Sozialsystem, habe elektrischen Strom, kann nahezu nach Belieben verschiedene Lebensmittel kaufen und habe Zugang zum Internet.

Daher verzichte ich auch ganz bewusst auf Dinge, die ich nicht unbedingt benötige - beispielsweise besitze ich keine Mobilgeräte wie Smartphones, Mobiltelefone, Tablets, Laptops usw. - ich habe schlichtweg keine Verwendung dafür.

Während der Corona-Krise habe ich so manche "First-World-Problems" erleben dürfen - Menschen die in emotionale Krisen gerieten, weil sie nicht ihre gewohnte Schokoladensorte eines bestimmten Herstellers kaufen konnten.

Wir reden hier nicht von Allergikern, die auf bestimmte Produkte angewiesen sind, sondern von ganz normalen, wohlstandsverwöhnten Mittelstandsbürgern, deren größtes Problem darin bestand, nicht an ihr gewohntes Markenprodukt zu kommen.

So etwas ist mir persönlich unverständlich.

Ich sehe daher auch keinen Nutzen darin, einer zeitaufwändigen, aufreibenden Arbeit nachzugehen, die mir persönlich nicht zusagt, aber gutes Einkommen verspricht, so dass man sich z.B. diese Schokolade, oder einen teuren Urlaub leisten kann.

Denn diesen teuren Urlaub braucht man dann auch, um sich vom verhassten Job zu erholen - nur um dann am Ende womöglich doch Bluthochdruck, Burnout und psychische Erkrankungen aufgrund der Überlastung zu entwickeln.

Ich sehe daher keinen Grund, diese Menschen zu beneiden.

Mir ist es lieber einer Arbeit nachzugehen, die meinen emotionalen Bedürfnissen entspricht, anstatt einer gut bezahlten Tätigkeit, die mich innerlich auffrisst.

Menschen streben nach Zufriedenheit. Dann werden sie manchmal auch glücklich.

Wenn es die Erfüllung für einen Menschen ist, etwas Bestimmtes zu studieren, dann ist es für Viele (nicht für alle) mehr wert, paktisch ihr Leben lang ihrem Hobby als Beruf nachzugehen, als ihr leben lang einem ungelieben Beruf auszuüben, wo sie vielleicht mehr Geld verdienen würden.

Ich weiß von einer Frau, die aus ganzem Herzen "Buchwissenschaften" studierte. Es hat sehr lange gedauert, sie ist nun hoch qualifiziert. Ihr Job ist aber nur mittelmäßig bezahlt. Aber sie macht das, was sie liebt.

Ich weiß aber auch von Leuten, dass sie BWL studiert haben, weil es als ein relativ einfaches Studium gilt. Sie hatten überhaupt kein Interesse an diesem Studium, wollten aber den Studienabschluß haben, um einen besser bezahlten Job zu bekommen, an dem sie auch keine Freude haben. Sie arbeiten nun in dem Job, sind immer froh, wenn sie nach Hause kommen und freuen sich über ihre Häuser.

Jedem das Seine.

Wenn Du wirklich reich werden willst, solltest Du langfristig ein eigenes Unternehmen anstreben. Dafür solltest Du die entsprechenden Qualifikationen (Studium) erwerben, in guten Unternehmen Berufserfahrung sammeln, Dich nebenbei ständig weiter bilden und dann irgendwann dein Unternehmen gründen. Du wirst viel, viel arbeiten müssen, bist für Dich, deine Familie und deine Arbeitnehmer verantwortlich. Die anderen sind abhängig von Dir. Freizeit gibt es dann nicht mehr, aber viel Geld. Würde Dich so ein Leben zufrieden stellen? Wärst Du glücklich?

Alternative: Sei ein reicher Erbe oder heirate reich. Ersteres kann man sich nicht aussuchen, bei letzterem verkauft man seine Seele, wenn man nicht liebt.

Geld an sich, ist nicht das, wonach man streben sollte. Zufriedenheit ist mehr wert.

Finde deine Frage leider ziemlich arrogant... Habe leider zu schnell auf den DH Button gedrückt

Leb mal in einer Gesellschaft ohne Putzkräfte, ohne Erzieher, ohne Pfleger, ohne Kassierer, ohne LKW-Fahrer, Lockführer, Bauarbeiter oder Taxifahrer und Busfahrer oder Bäcker und Köche.

Du würdest nicht einen Tag überleben.

Das sind die Berufe, die die Gesellschaft halten, nicht nur Arzt, Anwalt oder Ingenieur.

Außerdem nur weil du unbedingt 10k im Monat bruachst, heißt es nicht, dass es für andere auch so sein muss. Jeder Mensch hat andere Bedürfnisse. Wenn du so ein Konsum-Junkie bist, na bitte ...

Und noch eine Frage: Bist du zufällig Schwabe? ;)

Woher ich das weiß:Hobby – Beschäftige mich seit Jahren mit den Themen

Du hast einen Knall und keine Ahnung, was Leute verdienen. 3000 Euro netto ist ein saugutes Akademikergehalt. Die allermeisten Berufstätigen verdienen erheblich weniger.

Und seit wann sind Krankenpfleger und Erzieher, die erheblich weniger Geld als 3000 Euro netto haben, niedrige Berufe? Sie erfordern heutzutage Abitur und eine gute Ausbildung.

Kopfschüttel.

So was macht mich wütend, wenn ich das lese. Und jemand, der Bankwesen studiert hat, fängt mit deutlich weniger als 3000 netto an.

Also, jetzt versteh ich, warum du das Trumpeltier so anbetest. Aber denke daran, der Mann hat seine Milliarden nicht durch seine Fähigkeiten verdient. Sondern er hatte durch Papi einen gewaltigen Vorsprung vor seinen Alterskameraden - und Papi hat ihm mindestens zweimal aus der PLeite geholfen. Ohne Papi würde Trumpeltier auch heute noch weniger als 3000 Dollar im Monat haben. Und der Welt wäre vieles erspart geblieben.

Ich, Vollakademikerin, gut bezahlt in meinem Job, habe keine 3000Euro netto im Monat. Und gehöre dennoch zu den Besserverdienenden.

In welcher Welt lebst du. Mach mal weniger Bodybuilding, das schadet dem Gehirn.

 3000 Euro netto ist ein saugutes Akademikergehalt.

Nein eher ein durchschnittliches Gehalt eines Akademikers.

Und seit wann sind Krankenpfleger und Erzieher, die erheblich weniger Geld als 3000 Euro netto haben, niedrige Berufe?

Zwar sind diese Berufe notwendig, aber niedrig sind sie trotzdem, denn diese haben keinerlei Einfluss auf Dinge die jeden etwas angehen.

Ich, Vollakademikerin, gut bezahlt in meinem Job, habe keine 3000Euro netto im Monat. Und gehöre dennoch zu den Besserverdienenden.

Ist es nicht eher traurig, dass man mit weniger als 3000 Netto als Besserverdiener zählt? Außerdem muss es doch einen Grund haben, warum du trotz akademischen Abschluss weniger als 3000 Euro verdienst.

Mach mal weniger Bodybuilding, das schadet dem Gehirn.

Studien sagen etwas ganz anderes.

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@Bodybuilder99

Mach mal weniger Bodybuilding, das schadet dem Gehirn.

Studien sagen etwas ganz anderes.

dann zeig doch mal die Studien.

anscheinend hast du als Abiturent (ich bezweifle immer noch, dass du auf ein Gymnasium gehst! immer noch nicht kapiert, dass Löhne und Gehälter nicht Netto angegeben werden.

"Zwar sind diese Berufe notwendig, aber niedrig sind sie trotzdem, denn diese haben keinerlei Einfluss auf Dinge die jeden etwas angehen."

also entscheidest du oder andere "Akademiker", welche Berufe "hoch" sind, da sie Einfluß auf Dinge haben, die jeden etwas angehen? zähl doch mal die Berufe auf! und NEIN, Politiker und Investmentbänker zählen nicht zu den hohen Berufen

mit deiner Einstellung disqualifizierst du dich hier selber!

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zum glück müssen die leute nicht mit dem schild auf der stirn was sie verdienen rumlaufen.frage was hast für ausbildung und was verdienst im monat wenn du schon von niedrigen berufen redest.ich war facharbeiter,hab mit 24 jahren mir ein haus gebaut,fahr 2 x im jahr nach bella italia trotz rente,ein neues auto und mir gefällt mein leben auch ohne 10 000 im monat.

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