Was ist intensiver/ anstrengender eine Ausbildung oder ein Studium?

8 Antworten

Kommt auch auf die Richtung drauf an.Ich vermute ein Studium für zb Jura oder Medizin ist schon sehr fordernd, aber eine Ausbildung zb zur Altenpflegerin ist genauso nicht zu unterschätzen.

Da kommt es auch oft ganz auf dich selbst an und auch ob dir das gefällt was du machst. Es gibt ja auch unterschiedliche Betriebe, bei dem einen ist es total stressig und es wird viel von dir abverlangt, bei einem anderen ist alles ganz locker. Genauso ist es im Studium mit stressig und locker.

..bei manchen Ausbildungen verdient man aber erstaunlich viel Geld, wo man im Studium geradeso über die Runden kommt.

->Es lässt sich nicht wirklich verallgemeinern.

Da ich sowohl eine Ausbildung, als auch ein Studium absolviert habe, kann ich das vermutlich ganz gut einschätzen.

Die Ausbildung ist natürlich mehr oder weniger auf eine 40h/Woche beschränkt, d.h. Du gehst Tagsüber in den Betrieb und hast dann am Ende des Monats deine Vergütung auf dem Konto.

Als Student verbringst Du erst einmal den halben Tag in der Uni und bekommst hierfür kein Geld. Wenn Du nebenbei Geld brauchst, dann musst Du Dir einen Nebenjob suchen.

Bei mir war es dann teilweise so, dass ich von 9-15 Uhr in der Uni war und dann von 16-20 Uhr bei meinem Nebenjob.

Im Gegensatz zum 8-Stunden-Tag bei der Ausbildung war ich hier 11 Stunden auf Achse. Grundsätzlich kann man dann auch davon ausgehen, dass ein Studium anspruchsvoller ist, als eine Ausbildung, dass heißt, Du musst hier unter der Woche auch lernen, Hausarbeiten schreiben oder Referate vorbereiten.

Unabhängig davon heißt das auch nicht "Semesterferien", sondern vorlesungsfreie Zeit. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Du in dieser Zeit noch die eine oder andere Prüfung hast, oder Hausarbeiten schreibst

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Tätigkeit als Ausbilder

Ja, finde ich sehr gut die Antwort! Ich glaube zu dem: so direkt vergleichbar ist die Art der Belastung nicht, weil sie eine Andere ist. Ich glaube aber, dass die Ausbildung viel starrer/ strukturierter/ schulischer vorkommt, da das Studium mit seinen selbst aufzuteilenden Einheiten lockerer aussieht.

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Studieren ist knallhart. Ein Drittel der Bachelorstudenten bricht ab! Viele Studenten müsssen nebenbei arbeiten um sich über Wasser zu halten. Und wenn man es doch nicht packt, war halt alles umsonst und steht vor dem nichts. Das beste Beispiel dafür sind die Jurastudenten, die kurz vor Ende am sogenannten Staatsexamen scheitern.

Die Menschen haben ein völlig falschens Bild vom Studentenleben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

es kommt auf die Berufe, die Studiengänge und deine persönliche Empfindung und Belastbarkeit an. Ich habe damals mit einer handwerklichen Ausbildung angefangen und das technische Studium danach war für mich ziemlicher Luxus und ich habe es geschätzt.

Ich habe dann lieber vor Semesterende gebüffelt als mich zu teilweise unregelmäßigen langen Zeiten z.B. von 6 bis 19 Uhr von Leuten rumkommandieren zu lassen, die selber mit ihrem Job unzufrieden waren und das ausstrahlten. Das war mein Eindruck ;)

Kommt immer auf die Ausbildung und das Studium an.

Es gibt Studienfächer (Grundschullehramt) da ist das wirklich so, da genießt du 3 Jahre dein Leben.
Es gibt Studienfächer (Jura/Mathe/Physik) da wärst du mit ner 40h Woche auf der Arbeit froh.

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