Bekomme ich eine 3. Chance auf eine Ausbildung?

Ich hatte im Jahr 2022 eine Ausbildung im IT Bereich angefangen, jedoch war der Betrieb miserabel und ich musste Kilometerweit mit meinem Auto fahren, was noch hinzukam, dass ich unbezahlte überstunden machen musste. In der Zeit habe ich dann einen anderen Betrieb gefunden die mich auch genommen hätten. Leider hatte ich aufgrund einer Herzkrankheit keine Chance auf den übergang in den neuen Betrieb gehabt, weil die Heilung sehr lange dauerte. Also war ich ca. ein Jahr Krank. Im Darauffolgendem Jahr habe ich einen Neuen Betrieb gefunden mit der selben Ausbildungsrichtung. Der Anfang war sehr gut jedoch gab es immer wieder Tests intern in den Schulungen, die entscheiden, ob man die Probezeit schaffen würde. Das wurde mir und meinen kollegen im Vorstellungsgespräch nicht mitgeteilt.

Wegen meine Schlechten Leistungen musste ich selber Kündigen und auch wegen meiner Krankheit die mir etwas im nachinein psychisch Probleme bereitet hat.

Jetzt habe ich im Lebenslauf 2 Abbgebrochene Ausbildungen ich möchte gerne eventuell die 3. im selben Bereich machen oder im Kaufmännischen. Aber ich weis dass es nicht im Lebenslauf gut ankommt. Gibt es irgendwie umwege diese 2 Abgebrochene Ausbildungen im Lebenslauf zu umgehen, damit die Chancen besser werden?

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Wieso bekomme ich andauernd absagen?

Ich bewerbe mich seit November für eine Ausbildung als Kauffrau für Marketingkommunikation und habe im Dezember angefangen mich auch als Kauffrau im E-Commerce zu bewerben. Bruders verlief erfolglos. Ich habe meine Bewerbungen hundert mal bearbeitet und überarbeiten lassen. Letzte Woche habe ich mich als Bürokauffrau beworben und ebenfalls nur absagen bekommen. Mein Abi hilft da auch nicht sonderlich weiter, weil ich einen Schnitt von 3.4 hatte und in Deutsch und Mathe eine 5 hatte.

ich weiß einfach nicht, was man noch von mir will, weil ich Berufserfahrung schon habe und eigentlich genau erwähne was ich zu bieten habe und was mich am Unternehmen reizt. Wir haben auch schon fast Februar und ich habe immer noch nichts :/

Hier ist eine Beispielbewerbung

Sehr geehrte Frau xxxx, 

der Beruf der Kauffrau für Büromanagement begeistert mich durch strategisches Denken, Analysefähigkeiten und Organisationsgeschick. Zudem gefällt mir die Idee in der Lage zu sein, mit Geschäftspartnern zu kommunizieren sowie die Aussicht und Effizienz im Unternehmen zu optimieren. Da es Hochzeit auf den ersten Blick aber nur im Fernsehen gibt, kommen hier einige Gründe, warum XY und ich zueinander passen:

Eins der Ziele in meinem Leben ist es, mich permanent persönlich weiterzuentwickeln. Aufgrund der fortschrittlichen Mitarbeiterführung und mein Interesse an betriebswirtschaftlicher Lehre, bin ich sicher den optimalen Ausbildungsberuf gefunden zu haben

Durch meine Tätigkeit im Einzelhandel bin ich bereits stressige Situationen gewohnt, organisiert und kann mühelos auf Menschen zugehen -  

Bisher habe ich weder den Überblick noch meinen Humor verloren. Sowohl eine gute Organisationion und der sichere Umgang mit MS Office, als auch ein hohes Maß an Genauigkeit und Selbstständigkeit sind für mich dabei die absoluten Grundlagen. Ich habe Spaß am autodidaktischen Erlernen, bin jedoch gleichwohl ein Teamplayer mit Überzeugung. 

Bei XY sehe ich meine Zukunft, da ich mich im Leben kontinuierlich weiterentwickeln möchte und meine Interessen für Online-Marketing und betriebswirtschaftliche Lehre in Ihrem Unternehmen vertiefen kann. 

Ich bin problemlos bereit, nach XY zu ziehen, und freue mich darauf, mit meiner Zielstrebigkeit einen Beitrag zu Ihrem Team zu leisten. Ich hoffe, meine Bewerbung weckt Ihr Interesse, und stehe Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

 

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Immobilienkaufmann Ausbildung schwierig?

Hallo.

Ich fange ende des Jahres eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann an. Ich habe allerdings nur einen Hauptschulabschluss, da ich nicht gerade der schlauste aus der Klasse war. Des Weiteren kann ich wenig bis gar nicht Englisch. Was so an sich kein Problem sein sollte, da es ja Plattformen wie Babbel gibt. In Sprache habe ich wenig Probleme. Nur im Bereich zahlen. Sprich, Mathe. Wo ich schon immer Probleme hatte.

Daher meine Frage, ist die Ausbildung zum Immobilienkaufmann schwer? Ein Abiturient findet es eventuell einfach, daher richtet sich meine Frage an Absolventen, die ebenfalls mit einem niedrigen Abschluss die Ausbildung angefangen haben.

Natürlich sollte ich Eigeninitiative erbringen und lernen, wird natürlich fleißig gemacht aber wie schon erwähnt, ich bin nicht gerade Einstein und habe nicht den höchsten IQ wenn ich ehrlich bin. Daher habe ich Angst in der Klasse unterzugehen, weil ein Abiturient oder Realschüler die Aufgaben mit links packen oder Aufgaben sofort verstehen können.

Ich hingegen habe wie oben schon erwähnt die Hauptschule besucht und benötige etwas mehr Zeit um etwas zu verstehen, als ein Abiturient oder Realschüler. Des Weiteren hatte ich auf der Hauptschule Grundschulstoff, nur um zu verdeutlichen, dass ich den meisten Schulstoff den ein Abiturient oder Realschüler hatte, nie gelernt habe.

Oder hat man in der Ausbildung gar nicht mehr Mathe, Deutsch, Physik etc. wie man es in der Regelschule hatte? Also jeglichen Schulstoff den man in der Regelschule erlernt hat. Klar weiß ich, dass man Ausbildungsspezifische Aufgaben bekommen wird. Das ist ja meine Frage, bleibt es bei den Aufgaben, die man wirklich später für den Beruf braucht oder hat man ganz normal Mathe, Deutsch etc. wie in der Schule damals? Ich hoffe man kann mich verstehen.

Ich würde mich über eine Antwort freuen.

Da es eine Kaufmännische Ausbildung ist, denke ich, dass auch ein Einzelhandelskaufmann, Automobilkaufmann oder Bankkaufmann seine Erfahrung mir mitteilen kann. Sollte ja theoretisch nicht allzu verschieden sein, da es sich ja um den Kaufmann handelt, nur das einzelne Dinge natürlich andere Schwerpunkte haben.

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Ausbildungsberuf wechseln oder nicht?

Hallo,

ich habe mein allgemeines Abitur gemacht und danach im September eine Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker bei einem großen Automobilkonzern begonnen, welche mir an sich auch Spaß macht und meine Noten lassen sich ebenso sehen (1,1 in der BS, 1,4 im Betrieb), ebenso habe ich freundliche Kollegen und gute Ausbilder. Das Problem ist nur, dass mir die Möglichkeiten nach der Ausbildung etwas anders Dargestellt wurden, als es in der Praxis der Fall ist. Versprochen wurden Plätze in der Entwicklung oder ähnlichen begehrten Abteilungen, durch verschiedene Gespräche mit Kollegen, Ausbildern, Lehrer, usw. hat sich jedoch immer mehr herauskristallisiert, dass die Zukunft für 95% der Azubis (Vorallem ohne Vitamin B), so aussieht, dass sie in der Produktion als Fließbandarbeiter oder allerhöchstens Nacharbeiter landen, wenigstens für einige Jahre. Mit etwas Glück kann ich auch in einer tollen Abteilung einen Traumjob ergattern, die Chance ist leider doch relativ gering. Allerdings kann ich mir nichts bescheideneres vorstellen, als nach meiner Ausbildung in einer Fabrikhalle im Stress mit Schichtarbeit, starker körperlicher Belastung, ewig langen Laufwegen und sehr monotoner Arbeit zu landen, selbst wenn sich das Gehalt am Ende des Tages sehen lässt. So genug zur Vorgeschichte.

Deshalb hatte ich bereits mit dem Leiter der Ausbildungsstelle gesprochen, um abzuklären, ob ein Wechsel in einen anderen Ausbildungsberuf (Industriekaufmann oder Kaufmann für Digitalisierungsmanagement) möglich wäre. Daraufhin meinte dieser, dass es geht, jedoch würde er mich aufgrund meiner Leistungen lieber in einem Fahrzeugberuf haben. Am Ende ist es jedoch meine Entscheidung, also stehen mir diesbezüglich eigentlich alle Türen offen.

Nun stehe ich vor der Entscheidung, ob ich im jetzigen Beruf bleibe, dafür in Kauf nehme, dass ich evtl. nach der Ausbildung keine gute Perspektive bekomme, sodass ich das Unternehmen verlassen würde. Die Arbeit in einer Werkstatt ausserhalb finde ich jedoch auch nicht sehr prickelnd, sowohl Umfeld- als auch Geldtechnisch. Viel mehr Möglichkeiten scheint es außerhalb ja leider nicht zu geben, insofern man keine Umschulung machen will.

Oder ich gehe in die Kaufmännische Richtung, behalte die KFZ Thematik als Hobby bei und muss dafür evtl. in Kauf nehmen, zum nächsten Ausbildungsstart nochmal alles von vorne mit zu machen (evtl. kann ich jedoch auch sofort einen offenen Platz bekommen und alles bisher gelernte nachholen), dafür aber bessere, Körper- und geist schonendere Arbeitsaussichten zu haben. In der Zwischenzeit wäre es wohl kein Problem, dass ich als KFZ-Mechatroniker weiter mache, was mich nicht weiter stören würde, da ich eine sehr gute Vergütung bekommen und ich die Erfahrung, sowie Lerninhalte auf keinen Fall schaden. Auch die Vorteile eines Bürojobs in meiner Firma sind nicht von der Hand zu weisen. Gleitzeit und Homeoffice schon während der Ausbildung, Freitags schon um 12 Feierabend uvm. Wirtschaftliche Themen interessieren mich ebenfalls, das sollte also kein Problem sein, da ich auch hier etwas Vorwissen und den geforderten Schulabschluss mitbringe.

Vielen Dank an jeden, der sich meinen Roman und mein Dilemma bis hier hin angetan hat und mir einen Rat und eventuelle Erfahrung zu dieser Thematik geben kann :)

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