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Soll ich vom Boxen zu Grappling/BJJ wechseln?

Hallo,

ich (15) mache seit ca. 1,5 Jahren Boxen und war eigentlich kurz davor, mit Wettkämpfen zu starten – das war mein Ziel. Leider erlauben mir meine Eltern keine Kämpfe im Boxen, weil sie es für zu gefährlich halten. Ich habe schon über ein Jahr lang versucht, sie zu überzeugen, aber sie bleiben dabei.

Jetzt erlauben sie mir aber, zu MMA Spirit (Frankfurt) zu gehen. Dort könnte ich Grappling, BJJ, Ringen und 1x pro Woche Boxen machen – aber Wettkämpfe wären nur im Grappling erlaubt, nicht im Boxen. MMA darf ich auch nicht machen, erst ab 18.

Ich bin jetzt total unentschlossen. Boxen liebe ich, und mein aktueller Verein ist mir richtig ans Herz gewachsen – es fühlt sich dort fast wie Familie an, auch wenn ich dort nicht viele Freunde habe.

Gleichzeitig interessiert mich Grappling auch, und ich würde dort wenigstens an Wettkämpfen teilnehmen dürfen. Ich weiß aber nicht, ob ich in Zukunft eher beim Boxen bleiben will oder vielleicht doch irgendwann MMA machen will. Bei MMA spirit würde ich nicht komplett mit dem Boxen aufhören, aber ich würde nur 1x die Woche bei denen ins boxtraining und ich würde mich dann bei meinem aktuellen Verein abmelden .

Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Beim Boxen bleiben ohne Kämpfe, oder zu MMA Spirit wechseln und im Grappling starten? Und kann man bei MMA Spirit BJJ Wettkämpfe machen? In welchen Kampfsportarten kann bei denen Wettkämpfe manchen?

Danke für jede ehrliche Meinung!

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Umgang mit Grenzüberschreitung im Sport.?

Hallo zusammen

Ich bin weiblich, 19 Jahre alt und mache nun seit 11 Jahren Judo. Als ich zwölf Jahre alt war habe ich das Training von den «Kleinen» zu den «Grossen» gewechselt. In diesem Training trainierte ein Junge welcher sieben Jahre älter war. Er begann mit mir über alle möglichen Dinge zu sprechen. Ich fühlte mich gesehen und fand es cool die Anerkennung von einem «grossen» zu bekommen. Die Gesprächsthemen änderten schnell, er erzählte mir von seinen Familienproblemen, davon dass er mit mir besser sprechen kann als mit seiner Familie. Er konnte in mir ein Gefühl hervorrufen dass ich mich jedes Mal für ein Gespräch überreden liess.

Während dem Training beobachtete er mich, suchte den Körperkontakt. Beim Zuhören von Erklärungen stand er nähern an mit als meine Freundlinnen. Er grüsste mich oft an, dass wir zusammen trainierten. Ich hatte ein unwohles Gefühl, von Kontrollverlust, von Flucht. Die Berührungen von ihm waren im Gegensatz zu den andren anders, sie waren fest, lange und unangenehm. Bei einer Trainingseinheit habe ich sowohl auch er die Übung nicht verstanden. Ich wollte die zwei neben uns (meine jetzigen Trainer) fragen. Der Junge sagte mir, dass wir nicht noch eine grössere Belastung sein sollen, sie tun sonst schon viel für uns und wollen auch einmal in Ruhe trainieren. Er machte einfach etwas. Ich war lange naiv aber in diesem Moment habe ich bemerkt, dass es für mich nicht stimmt. In der Mädchengarderobe kam dieses Thema einmal auf, alle hatten ein komisches Gefühl in seiner Gegenwart. Niemand sagte es jemanden, auch ich wollte keine Belastung sein.

Ich versuchte ihn im Training zu meiden, klammerte mich an meinen Trainer. Bei ihm hatte ich ein sicheres Gefühl.

Auch an der Chilbi traf ich ihn, er wollte mit einem Bisse von seinem Apfelkuchen geben, ich lehnte ab. Als ein enger Kollege von mir kam und ich einen Biss nahm sagte er entsetzt: «Von ihm lässt du sich füttern aber von mit nicht!» Nach einiger Zeit verliess der Junge den Verein. Ich dachte somit sei mein «Problem» gelöst, ich könnte es vergessen und weitermachen.

Doch immer mal wieder überkommt mir dieses unwohle Gefühl dass sich alles zusammenzieht, vor allem beim Trainieren mit fremden Personen. Ich verstehe nicht warum, da nie etwas richtiges passiert ist. Ich will auch kein Drama machen oder Aufmerksamkeit aber habt ihr einen Rat?

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Kampfsport funktioniert nicht?

Ich habe ein Problem und hoffe auf eine ehrliche Einschätzung. Ich mache seit etwa September Judo und seit Ende Februar auch Boxen. Meine Frage bezieht sich aber nur auf den Grappling-Bereich.

Also: Ich trainiere seit September Judo. Am Sonntag war ich zum ersten Mal beim BJJ-Rollen (No-Gi). Ich habe dabei allerdings nichts Neues gelernt – dazu gleich mehr. Ich habe versucht, im No-Gi mit den anderen zu ringen, aber ich habe kaum Takedowns hinbekommen. Wenn überhaupt, sind wir beide halb gefallen. Am Ende wurde ich immer wieder submitted – das war noch zu erwarten.

Was mir aber auffällt: Im Judo steht man meist mit dem rechten Bein vorne. Durch das Boxen habe ich mir aber angewöhnt, das linke Bein nach vorne zu stellen – was beim Ringen wahrscheinlich ein Nachteil ist.

Heute hat mich ein Freund herausgefordert. Wir haben „gecatcht“ – also gerungen. Beim ersten Durchgang habe ich keinen Takedown geschafft, aber ich konnte ihn irgendwie in einen stehenden Choke (den ich mal beim BJJ gesehen habe) bringen, bei dem man den Kopf des Gegners zur Brust zieht. Ich kannte den, weil ich selbst mal so gewürgt wurde – das war noch vor meiner Judo-Zeit.

In der zweiten Runde habe ich dann gegen seinen Cousin gerungen. Diesmal habe ich es richtig vermasselt. Er hat irgendwir meine Beine gegriffen, mich zu Boden gebracht und ist in der Mount gelandet. Ich konnte erstmal nichts machen. Nach etwa ner gefühlten Minute war er auf einmal in einer Position wie die Schildkröte – ich weiß nicht mal mehr, wie das passiert ist. Ich habe schnell seinen Rücken genommen, einen Rear Naked Choke angesetzt und gewonnen.

Und jetzt kommt meine eigentliche Frage: Warum funktionieren bei mir nur BJJ-Techniken, obwohl ich nie BJJ trainiert habe? Und warum klappt mein Judo im No-Gi gar nicht? Ich komme kaum(garnicht) zur Hüfte, um saubere Würfe zu machen. Natürlich weiß ich, dass es nicht an der Kampfkunst selbst liegt – aber woran liegt es? Mache ich grundlegende Fehler?

Was ich auch nicht verstehe: Der Double-Leg Takedown wird ja oft als einfach und effektiv dargestellt. Aber ich habe den in meinem Fall nie gespürt – selbst beim BJJ hat ihn mal jemand gegen mich probiert(also fast alle), aber es hat nichts gebracht. Und auch auf der Straße oder in der Schule (von Leuten ohne Kampfsporterfahrung) habe ich gesehen, wie dieser Takedown einfach nicht funktioniert hat.

Also meine Frage an euch, besonders an erfahrene Kampfsportler:

Ist Grappling auf der Straße wirklich effektiv – trotz Risiken wie Gewichtsunterschied oder missglückten Takedowns? Bringt Judo etwas im No-Gi? Oder liegt es einfach an mir?

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