Hallo, kann mir bitte jemand die deutsche Sätze ins Französische übersetzen? Danke?

„O toi que j'eusse aimée, ô toi qui le savais!“ àAuffällig ist, dass der Abschluss traditionell endet – mit Liebesphrase und Beschwörung des Ewigen, er ist darum nicht modern im Sinne der zuvor akzentuierten Plötzlichkeit und Flüchtigkeit. Da aber keine Hoffnung darauf artikuliert wird, dass eine erneute Begegnung oder gar Liebe geschehen wird, bleibt Modernität gewahrt.

"Celui-là qui épouse facilement la foule connaît des jouissances fiévreuses, dont seront éternellement privés l'égoïste, fermé comme un coffre, et le paresseux, interné comme un mollusque." (lignes 18-21).àhier beschreibt er mit Vergleichen Menschen, die sich nicht der Menge hingeben, um sich immer wieder in andere Charaktere und Typen verwandeln, sondern immer dieselben bleiben wollen: „fermé comme un coffre, et le paresseux, interné comme un mollusque" sind. àDiese Vergleiche arbeiten mit strikt negativen Konnotationen; damit will er sagen, dass die Menschen langweilige und ordentliche Bürger sind; diese Kritik am vernünftigen und ordentlichen, sich selbst bewahrenden Bürger ist typisch für die Moderne-Auffassung Baudelaires, die ja auf das Flüchtige, Abenteuerliche, Verworfene setzt. Beim Bad in der Menge ist für den Dichter besonders interessant, dass er seine eigene Identität aufgeben und andere Rollen und Gefühlszustände annehmen kann.

 „Ce que les hommes nomment amour est bien petit, bien restreint et bien faible, comparé à cette ineffable orgie, à cette sainte prostitution de l'âme qui se donne tout entière, poésie et charité, à l'imprévu qui se montre, à l'inconnu qui passe.“ (lignes 24-27)àMit diesem Vergleich wird deutlich, dass der Dichter die bürgerliche, auf Dauerhaftigkeit ausgerichtete Liebe unbedeutend findet und das nicht Moralische (die Orgie, das Umherschweifen, die flüchtige Liebe) gut findet. Was wild, unvorhersehbar und verboten ist, ist eine poésie.

„Heureux de ce monde“ (ligne 28)àdas ist ein ironische Bezeichnung für die langweiligen, ordentlichen Bürger, deren ‚Glück‘ Baudelaires Dichter überhaupt nicht besitzen möchte. Im Gegensatz zu den „heureux de ce monde“, zu den l’egoiste“ und „le paresseux schätzt er die „les fondateurs de colonies“, „les pasteurs de peuples“ (ligne 30), die als Machtmenschen und als Kenner ‚unzivilisierter Völker‘ eine Ahnung von raffinierteren, dunkleren Genüssen haben.

 

Deutsch, Sprache, französisch, Übersetzung
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Chinesisch oder Französisch lernen?

Hallo!

Ich beginne jetzt mein zweites Studienjahr (BWL) und bin hin und her gerissen zwischen den zwei sprachen. Ich möchte mir hier einmal verschiedene unparteiische Meinungen einholen.

Zunächst einmal, ich habe in der Schule viele Jahre Französisch gelernt und bin auf b2, allerdings aus der Übung und nicht fähig ein gutes natürliches Gespräch zu führen. Ich müsste mein Französisch vertiefen, es würde wohl ein Jahr dauern bis ich wirklich gut auf französisch reden kann.

chinesisch habe ich letztes Jahr angefangen, bin jetzt auf a1. Es macht mir sehr Spaß aber wird wohl Jahre dauern bis ich überhaupt auf demselben Niveau bin.

es gibt viele Argumente für beide Sprachen.

Zum einen schätze ich die französische Kultur, ich würde gerne problemlos Bücher und Theater genießen können, Unterhaltungen führen, etc. Könnte mir unter Umständen auch vorstellen dort zu leben. Plus die Sprache zu beherrschen scheint greifbar nahe.

Chinesisch habe ich angefangen aus einer unüberlegten Laune heraus, das exotische hat mich angesprochen. Konnte es schon paar mal anwenden im Urlaub in Amerika (in Touristenshops und Massag-salon) und das Erfolgserlebnis war enorm (niemand erwartet, dass eine junge europäische Studentin chinesisch spricht). Kann mir aber schwer vorstellen, in China einmal längerfristig zu leben (ich war nie dort, aber was ich so mitbekomme ist das Lebensniveau dort niedrig, laut schmutzig alles wird kontrolliert etc.) Evtl aber ein Auslandssemester. Es spricht aber dafür, dass kaum jemand die Sprache spricht, und ich somit herausstechen könnte bei späteren bewerbungen (Wirtschaftssektor, evtl consulting), wohingegen Französisch eher Standard ist (zumindest in der Schweiz, wo ich lebe).

Was meint ihr?

Danke schonmal für die Meinungen!!

Schule, Wirtschaft, Chinesisch, Sprache, französisch, BWL, Consulting, sprache-lernen, Sprachentwicklung, Universität, Entscheidungshilfe, Ausbildung und Studium
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Hallo, hier muss ich den Inhalt mit den Beispielen in Verbindung bringen. Ich weiß nicht, ob ich den Inhalt richtig verstanden habe?

An den Beispielen sieht man, ob ich das richtig verstanden habe. Ich habe auch ein bisschen Schwierigkeiten mit der Funktion von Diskursmarkern.

Wie ist das?

TEXT - The function of discourse particels

1 Definieren von Diskursmarkern. Was ist das?

-Diskurspartikeln/Diskursmarker: Wörter, die das Gespräch steuern. Oft haben sie keine eigene semantische Bedeutung und dienen nur als „Füller“ – weshalb sie früher nur unter dieser auffüllenden Funktion definiert wurden. Allerdings können Diskursmarker auch eigenständigen Inhalt vermitteln und in allen möglichen Satz – und Diskursformen vorkommen.

-Kategorie der Diskursmarker ist funktionell-pragmatisch („kontextabhängige“ und „nicht-wörtliche“ Bedeutungen bei der Verwendung von „sprachlichen Ausdrücken“ in jeweils konkreten Situationen) und nicht formal-morphosyntaktisch (sie haben keinen Satzgliedstatus)

2. Eigenschaften VON DISKURSMARKER laut meiner Dozentin

Diskursmarker:

-entstammen verschiedenen Wortklassen (Adverbien: alors, Adjektive:bon, Konjuktionen: mais, Interjektionen: hein=oder, Pronomen: quoi, etc.

-sind unterschiedlich komplex (eine Konstituente: alors, mehrere Konstituenten: c’est-a-dire, satzwertigen Gebilde: tu vois

-können miteinander kombiniert werden: et puis

-nicht zum propositionalem Gehalt der Äußerung beitragen (Diskursmarker: z.B. Geräusche tragen kein Aussagegehalt bei)

-sind Resultat eines Grammatikalisierungs- oder Pragmatikalisierungsprozesses

-Diskursmarker haben keinen Satzgliedstatus

3. FUNKTION VON DISKURSMARKER laut meiner Dozentin

-Diskursmarker sind Elemente, die semantisch „reduziert“ sind und ihre „ursprüngliche“ Bedeutung teilweise verloren haben: bon ≠ gut UND ZUSÄTZLICHE FUNKTIONEN ERFÜLLEN:

#Strukturierung des Diskurses

#Verbindung von Elementen im Satz und außerhalb des SatzesàNeuer Satz folgt nach dem gesagten Satz, aber der gesagte Satz ist noch nicht abgeschlossen, hier fügt man ein Diskursmarker hinzu

zwischen 2 Sätzen kurz unterbrechen, indem man ein z.B. „hein=oder?“ einstreut, das die Funktion einer Denkpause haben soll.

Beispiel: Sprecher 1: Alors die Liebe ist schön.

Sprecher 2: RIRE (lacht)

Sprecher 1: hein (nicht wahr?)

#Steuerung der Interaktionàzum beim Dozieren. Man stellt z.B. Thesen auf. Nachdem man eine These aufgestellt hat, sagt man ein Steuerungselement wie z.B. d'accord, um anzuzeigen, dass ein

Sinnabschnitt zu Ende ist und dass es gleich weiter geht und dass man den Studenten 1 s Zeit gibt, um sich den Punkt zu merken oder aufzuschreiben.

Beispiel: Das war die erste These. OK?

#die Einordnung der Äußerung in eine interpersonale Dimensionàvon Zuhörer gesteuert, z.B. Studenten schreiben, die erste aufgestellte These auf.

 

 

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