Was kann man noch machen?

Hallo👋🏻
Ich war letzten Samstag beim zahnärztlichen Notdienst da ich starke Zahnschmerzen hatte. Der Zahnarzt meinte, dass sei eine Wurzelentzündung und sagte er würde mit einer Wurzelbehandlung beginnen. Als ich ihm sagte, dass ich an dem Zahn bereits vor drei Jahren eine Wurzelbehandlung hatte fertigte er zunächst einmal ein Röntgenbild an. Darauf war zu erkennen, dass einer der damals eingesetzten Stifte zu lang war und er sagte man sehe auch eine Entzündung. Aufgrund dessen dass ich an dem Zahn schonmal eine Wurzelbehandlung hatte wollte er diesen ziehen weil dass angeblich die beste Lösung sei. Ich sagte, dass ich das jetzt nicht so einfach entscheiden möchte und ob es keine andere Behandlungsmethode gäbe. Er begann daraufhin mit einer erneuten Wurzelbehandlung. Den Zahn stopfte er am Ende nur mit Watte und sagte ich solle am Montag nochmal zu meine Hauszahnarzt! Gesagt getan am Montag war ich also da. Mein Zahnarzt machte das ganze dann wieder auf und spülte zunächst nur mit Chlorhexamed. Dabei kam ordentlich Eiter mit raus. Mittlerweile tut der Zahn nicht mehr ganz so weh und ich hatte eigentlich Hoffnung dass das Ganze besser geworden wäre jedoch war ich eben bei meinem Zahnarzt der wieder gespült hat und es ist immer noch am Eitern. Ich frage mich mittlerweile ob es nicht doch besser gewesen wäre wenn ich den Zahn hätte ziehen lassen vielleicht hätte ich dann Ruhe gehabt. Hat jemand vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt sich generell mit dem Thema aus und kann mir vielleicht sagen was man da noch alles machen kann? Oder bin ich einfach zu ungeduldig und das ganze legt sich wieder von alleine?
Es handelt sich übrigens um den oberen letzten Backenzahn auf der linken Seite.
Schonmal im Voraus Danke für eure Antworten!

Das war das aufgenommene Röntgenbild

Was kann man noch machen?
Zähne, Gesundheit und Medizin, Wurzelbehandlung, Zahnarzt, Zahnschmerzen, Wurzelentzündung, Zahnarztbehandlung
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Was tun bei Zahnschmerzen?

Hallo liebe Community,

folgendes: ich war 8 Monate nicht mehr beim Kieferorthopäden (ich hatte meinen Termin im Dezember abgesagt wegen der Klausurenphase und wollte mir eigentlich einen im Februar geben lassen, weil sie da zu Ende war, aber dann kam ja Corona) und war gestern wieder dort, weil mein Zahnarzt meinte, dass meine Zähne durch die Zahnspange (hab sie seit 6 Jahren) sehr schlecht sind (werden locker, Zahnfleisch bildet sich zurück etc) und sie deshalb raus muss.

Er hat also gestern noch Abdrücke und Röntgenbilder gemacht und zusätzlich noch eine neue Kette und einen neuen Draht an die Spange (der nächste Termin ist ne Besprechung für die vorzeitige Entnahme der Spange) und eben dadurch, dass meine Zähne so kaputt sind habe ich durch den neuen Draht und der Kette jetzt solche Schmerzen, dass ich seit gestern schon 6 Schmerztabletten genommen habe, es die Schmerzen aber nicht wirklich lindert.

Ich konnte gestern nicht einmal schmerzfrei Wackelpudding essen. Kauen kann ich nur schwer und nach kurzer Zeit reden tut mir auch alles weh. Ebenso habe ich durch die starken Zahnschmerzen auf der linken Seite Ohrenschmerzen bekommen (auch, wenn ich z.b. Blasen an einer Seite im Mund bekomme, tut mir auf der Seite auch immer das Ohr weh).

Ich weiß nicht, was ich noch gegen die Schmerzen nehmen kann. Ein Zahnarzt wird mir dabei nicht helfen können - die Schmerzen werden ja auch wieder vergehen, aber da sie noch nie so stark waren wird das wohl länger als 2-3 Tage dauern.

Ibuprofen hilft bei mir nicht, egal bei welcher Art von Schmerz. Ich nehme immer Novaminsulfon Lichtenstein 500mg Tabletten, aber so wirklich helfen tun die auch nicht.

Danke im Voraus LG

Schmerzen, Zähne, Gesundheit und Medizin, Zahnschmerzen, Zahnspange, Schmerztabletten
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Zahnschmerzen durch Zahnarzt?

guten Tag,

Ich war gestern beim Zahnarzt weil ich bei Kälte (trinken oder essen) leichte schmerzen am Backenzahn empfunden hatte. Die Schmerzen sind inzwischen wieder weg, aber da ich einen Termin hatte bin ich trotzdem mal dort hin gegangen um mal drüber schauen zu lassen da ich sowieso seit längerem nicht mehr beim Zahnarzt war. Als ich endlich dran war hat eine Zahnarzthelferin erstmal mit so einem "Bohrer" den Zahnstein sehr grob entfernt was noch erträglich war und danach hat sie mit so einem spitzen Kratz "Ding" meine Zahnzwischenräume sauber gemacht wobei sie sehr oft an mein Zahnfleisch gekommen ist. als ich fertig war sollte ich einmal ausspülen und dabei kam ziemlich viel Blut mit. Als die Zahnärztin sich dann meine Zähne angeschaut hat, meinte sie dass alles in Ordnung ist, aber mein Zahnfleisch ziemlich stark entzündet ist und eine Professionelle Zahnreinigung notwendig ist?

Ich habe das Gefühl dass mein Zahnfleisch absichtlich so stark verletzt wurde da vorher keinerlei Probleme dort waren. Jetzt tut auch beim essen mein ganzer Mund weh und mein Zahnfleisch ist rundherum überall gerötet.

Noch einmal meine Fragen dazu:

Ist es richtig dass ich nach dem besuch solche schmerzen und entzündetes Zahnfleisch habe ohne dass wirklich was gemacht wurde und ich beschwerdenfrei dort hin gegangen bin?

und ist eine Professionelle Zahnreinigung nun wirklich notwendig?

Vielen dank für die antworten

Zähne, Gesundheit und Medizin, Zahnärzte, Zahnmedizin, Zahnschmerzen
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neue Zahnbrücke - immer noch leichte Aufbissschmerzen?

Mitte Januar diesen Jahres hatte ich eine Zahnbrücke im rechten Oberkiefer über 3 Zähne erhalten, da der mittlere Zahn vor 2,5 Jahren gezogen werden musste.

Jetzt nach fast 2 Monaten habe ich immer noch leichte Aufbissschmerzen am vorderen Brückenpfeilerzahn (dieser hatte vor der Behandlung eine große Amalgamfüllung). Gerade beim Mahlen und Kauen fester oder zäher Nahrung schmerzt mir der vordere überbrückte Zahn, so dass ich erst links kaue, um dann die weichere Nahrung mit rechts weiter kauen zu können. Ich war schon 4mal beim Zahnarzt, der jedesmal etwas an der Brücke und an den Zähne im Unterkiefer nachgeschliffen hatte. Ein Klopftest an den Brückenzähnen ergab keine Schmerzen. Auch wenn ich an die Brückenzähne klopfe, verspüre ich nichts. Somit müsste doch eigentlich eine Nerventzündung ausgeschlossen sein. Wenn ich mit dem Daumen fest gegen den vorderen Brückenzahn auf der Kaufläche oder auf der Zahninnenseite drücke, spüre ich leicht den Schmerz, der dann aber schnell wieder nachlässt. Drücke ich länger gegen den Zahn, lässt der leichte Schmerz auch schnell nach. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Zahnstumpf unter der Brücke empfindlich ist.

Gerade jetzt in der Corona-Zeit möchte ich nicht unbedingt ständig zum Zahnarzt laufen und mich in die Gefahr eine Ansteckung zu bringen. Meine Fragen nun:

  • Kann es sein, dass mein Zahn durch die Beschleiferei immer noch empfindlich und "sauer" auf mich ist?
  • Wenn ja, wie lange kann es ggfs. dauern, bis mein Brückenzahn beschwerdefrei ist?
  • Besteht dringender Handlungsbedarf beim Zahnarzt bei leichten Aufbissbeschwerden?

Eine Nerventzündung ist doch sicherlich mit stärkeren Schmerzen verbunden - dies ist bei mir jedoch nicht der Fall. Das Kauen von z.B. Äpfeln, Schokolade, Brot (nicht die Kruste), Kartoffeln, Nudeln etc. ist auch rechts möglich und bereit kaum Beschwerden.

Gesundheit und Medizin, Zahnschmerzen
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