Leben - Tod - Zukunft - Angst Hilfe bei Leben+Entscheidung?

Hallo

ich bin aktuell sehr verwirrt, habe ein wenig Angst und fühle mich auch ein wenig "seltsam"! Es geht vor allem ums Leben!

Ich habe gestern vom Tod meiner Nachbarin erfahren. Wir wussten, dass es bald passieeen würden. Ihr ging es schon lange nicht mehr gut. Früher war sie recht rundlich, am Ende war sie eigentlich nur Haut und Knochen. Sie war am Ende auch blind und ziemlich verwirrt. Letztlich starb sie scheinbar am Samstag und wurde ziemlich schnell auch eingeäschert. Es gab keine Zeremonie, keine Messe, einfach nichts. Ihre Tochter hat alles schnell abgehakt und nichtmal den Nachbarn, die sich regelmößig um sie gekümmert haben, Bescheid gegeben. Wir erfuhren alles durch Zufall durch eine Todesanzeige.

Und nun belastet mich einfach das. Ich habe Angst, so etwas auch zu erleben. Muss das Leben so enden? Alleine, krank ,...?!

Ich weiß nicht, ob ihr mich versteht mit diesem unangenehmen Gefühl! Ich stehe zudem in einer Art Scheideweg und muss mich entscheiden, was ich beruflich in Zukunft machen möchte, was für ein Leben ich möchte? Wie garantiere ich meiner Familie und mir ein gutes Leben, das man auch genießen kann? Gleichzeitig geht es meiner Großmutter, die im Ausland lebt, nicht so gut und fühlt sich sehr einsam und hat Angst vor dem neuen Leben. In eine Wohnung mit betreutem Wohen will sie nicht, weil sie Angst hat dann auf der Straße zu landen, was Blödsinn ist! Neben dem spüre ich auch eine Art Erwartungshaltung meiner Eltern, dass ich was großes erreiche und Arzt werde. Ich weiß nur nicht, ob ich das noch machen will. Zudem wollen wir ein Haus im Ausland verkaufen, um die finanziellen Mittel zu haben, um dies zu erreichen. Aber das ist auch schwer. Meine ganze Familie muss organisiert werden und ich weiß nicht mehr weiter.

Ich bin eigentlich der optimistischste Mensch, den man sich nur vorstellen kann. Und vor anderen Menschen bin ich es immer noch, aber momentan habe ich große Angst und spüre das vor allem, wenn ich alleine bin. Was ist richtig und was ist falsch? Wie soll ich das Leben genießen und mich für etwas entscheiden, wenn ich aktuell Angst vor der Zukunft habe?

Helft mir bitte! Habt Ihr Ratschläge und könnt mir von euren Erfahrungen berichten?

Leben, Mutter, Familie, Angst, Tod, Beziehung, Psychologie, tot, Druck, Entscheidung, Glaube, großmutter, Liebe und Beziehung, nachbarin, Optimismus, Panik, Ratschlag, überfordert, Überforderung, Unsicherheit, unangenehm, Erwartungshaltung, Vergänglichkeit, Erfahrungen, seltsam
3 Antworten
Was haltet ihr vom Vergnügen und Christ sein?

Hallo liebe GF-Community,

ich bin Christ und lebe den Glauben an Gott und Jesus auch mehr oder weniger aus. Doch beschäftige mich seit nun längerer Zeit mit der Frage: Kann oder darf ein Christ sich in dieser Welt eigentlich vergnügen?

Ich rauche beispielsweise gerne mal mit meinen Freunden ein/e. War gestern im Heidepark und hatte Spaß. Spiele am PC und schaue mir Serien, sowie Filme an.

Ich meine ich bete wenig, spende wenig, doch tue ,,gute" Dinge insofern ich es kann, denn Liebe ist auch in meinem, sowie auch in Gottes Leben, ein sehr wichtiges Thema. Vorallem die Nächstenliebe und die Liebe zu Gott selbst, die ich so auslege, dass ich meinen Nächsten eher bevorzuge als mich selbst und Gottes Gebote soweit einhalte, wie ich es kann/für richtig halte.

Hört sich so ein Leben eher christlich oder unchristlich an?

Also wenn ich über mich selbst Zeugnis ablegen würde, würde ich sagen, dass ich sowohl am Tisch der Dämonen, als auch am Tisch Gottes sitze (Anspielung an den 1. Korinther 10,21) Weil ich es einfach nicht will, den ganzen Tag die Bibel zu lesen, beten oder zu versuchen verlorene Menschen in die Wahrheit zurückzuführen.

Heißt jetzt nicht, dass ich es niemals tue, sondern dass ich es nicht dauerhaft machen will. Ich will halt auch meinen Spaß auf dieser Welt haben.

So und jetzt würde ich sehr gerne mal die Meinung von euch Wissen: Was haltet ihr von dem Ganzen? Wie seht ihr das? Und wie würde Gott das sehen?

Würde mich auf Antworten und auf ein Perspektivwechsel freuen.

Bibel, Gott, Gebot, Vergnügen, Vergänglichkeit
29 Antworten
Ist nicht eigentlich alles vergänglich? Warum erkennen wir nicht, wie belanglos unsere Existenz ist? Was bleibt eigentlich, wenn man einmal nicht mehr ist?

Hallo.
Die Frage bezieht sich auf folgendes Beispiel, welches sich erst kürzlich bei mir in der Familie ereignet hat.

Meine Oma verstarb leider vor einem Monat durch einen schweren Hirnschlag (im Alter von 89 Jahren).
Die Beerdigung ist natürlich auch schon vorrüber.

Nun, da die Wohnung meiner Oma und der gesamte Inhalt nun niemandem gehören, bzw. unbedingt weg müssen da die Wohnung recht teuer ist, haben mein Vater und seine Geschwister damit begonnen, sämtliche Möbel, Kleinteile, das Auto, etc. zu verkaufen - die Wohnung wird auch weiter vermietet nachdem alles geräumt ist.

Der entscheidende Punkt ist der, dass ich erfahren habe, dass alles mehr oder weniger weggeschmissen werden musste. Meine Oma verfügte beispielsweise über eine enorme Puppensammlung (alles sehr alt, habe keine ahnung davon), die sie über Jahrzehnte pflegte. Tja und diese Puppen, die für einen Menschen eine große Bedeutung haben, müssen für einzelne Euros verscherbelt werden, bzw. finden gar keinen Käufer.

Diese Gegebenheiten riefen mir folgenden Gedanken in den Kopf:
Offenbar ist alles im Leben vergänglich oder ohne Bedeutung.
Alles ist einfach leblos, für niemanden mehr wichtig, wenn man selbst nicht mehr ist (siehe das Beispiel mit der Puppensammlung).  
Diese Erkenntnis beängstigt mich ein wenig - was soll ich genau tun, bzw. welche tätigkeit wird nicht sinnlos in der zukunft?
Wenn ich z.B. Studiere und einen doktortitel erwerbe oder einfach auch eine (für mich) tolle Sammlung anlege - ist das nicht aufgrund der Tatsache dass es irgendwann keinerlei Bedeutung mehr hat, absolut bedeutungslos? Was will man damit überhaupt noch bezwecken?

Hier lässt sich dieser Gedanke des Verlusts und der Bedeutungslosigkeit sicher noch erweitern (allein dadurch dass eine 56 jährige Ehe und eine über jahrzehnte gepflegte wohnung einfach so verschwindet), ...

Vllt weiß irgendjemand was ich meine ^^

Leben, Religion, Angst, Bedeutung, Erklärung, Trauer, Tod, Erkenntnis, Emotionen, Philosophie, Sammlung, Unsicherheit, Vergangenheit, Wert, Vergänglichkeit, Grund
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Erster Gedanke nach dem Aufstehen an den Tod

Hi Community,

Eigentlich gehts mir ganz gut in meinem leben. Gute freunde, bin gesund und studium läuft super. Aber seit ca. nem halben jahr ist der tod für mich irgendwie in den mittlepunkt gerückt. Anlass dafür gabs keinen, also kein todesfall etc.

Wenn ich morgens aufstehe, ist der erste gedanke, den ich habe, dass wir alle einmal tot sein werden und unser leben im großen gesehen wertlos ist und kein sinn macht. ich mache das nicht absichtlich, sobald ich wach bin, ist der gedanke da. Den tag über, solange ich unter leuten bin, bzw. beschäftigt bin, denke ich nicht an solche sachen und es geht mir psychisch auch völlig gut. Wenn ich jedoch ins grübeln über unbestimmte sachen komme/nicht genug beschäftigt bin ist der gedanke wieder da. Ausserdem habe ich große angst vor dem verfall meines körpers, also alt werden. Das macht mich teilweise echt fertig. In dem zusammenhang habe ich mich damit beschäftigt, was ich im Leben erreichen will und bin zum schluss gekommen, dass ich nicht unbedingt ein glückliches leben haben will, sondern eins in dem ich was erlebe. (so nebenbei).

jedenfalls, wie ihr euch vielleicht denken könnt, zieht mich das ganz schön runter, und ich habe ab und zu auch sehr nihilitische anwandlungen. Manchmal denke ich mir auch, dass es keinen unterschied macht ob ich jetzt sterbe oder nicht. Solche gedanken sind einfach traurig.

Meine frage: ist das eine psychische störung? wird das schlimmer? Woher kommt das, und wie kann ich es reduzieren, denn ich will mein leben leben und nicht die ganze zeit über unsere vergänglichkeit grübeln.

Menschen, Tod, Psychologie, Psyche, Vergänglichkeit
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Die Vergänglichkeit des Lebens

Liebe Community,

ich weiß nicht wie ich es aussprechen, geschweige denn aufschreiben soll. Und ich weiß auch nicht ob es als eine 'gute Frage' zählt.

Ich fang' einfach mal an zu schreiben:

Mein Problem ist die Vergänglichkeit des Lebens. Nicht, dass ich es für schlecht halte, dass irgendwann alles vorbei ist. Wenn wir alle unsterblich wären, wäre das undenkbar und ein Problem von riesigem Ausmaß.

Aber ich kann einfach nicht damit umgehen. Ich meine ich kann es denklich nicht fassen. Wenn ich darüber nachdenke, wie schnell alles vergeht bekomme ich ein ganz flaumes Gefühl im Körper. Ich hatte schon Nächte, in denen ich abends nicht einschlafen konnte und Schweißausbrüche bekam, weil ich darüber nachgedacht habe, dass ich meine Eltern in absehbarer Zeit verlieren werde.

Ich weiß einfach nicht wie ich mit Vergänglichkeit und Tod umgehen soll. Es fällt mir wirklich schwer das alles so zu akzeptieren und es fällt mir auch schwer zu versuchen das ganze in Worte zu fassen.

Ich habe diese 'Probleme' schon seit längerer Zeit. Warum ich genau jetzt wirklich versuche es mir irgendwie 'von der Seele' zu schreiben, weiß ich nicht. Ich musste in meinem Leben bis jetzt noch nie erfahren, wie es ist jemanden zu verlieren, den man liebt. Außer meinen Hund, aber da war ich mit 3 Jahren noch zu klein um das alles zu fassen.

Ich versuche sehr oft isb. tagsüber immer wieder diese Gedanken zu verdrängen und mir selbst Mut zu machen mit Gedanken wie 'Ach, so ist es halt. Genieß dein Leben doch wenigstens und kümmer' dich nicht um Dinge, auf die du eh keinen Einfluss hast.' Aber spätestens abends, wenn man keine Abenkung mehr hat und mit sich und seinen Gedanken alleine ist, schleichen sich solche immer wieder in meinen Kopf.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch irgendwelche Ratschläge oder ich weiß auch nicht was dazu geben. Ich war schon drauf und dran mich bei einem Psychater anzumelden um die ungeliebten Gedanken auf irgendeine Art und Weise zu 'verarbeiten' und endgültig damit abzuschließen.

Wie gesagt, ich weiß nicht was das genaue Problem ist. Ich glaube auch an Gott, aber auch das 'ewige Leben' ist etwas, wo es mir schwer fällt es so zu akzeptieren, weil ich es einfach gedanklich nicht fassen kann.

Danke schonmal, dass ihr den Text bis zum Ende gelesen habt. Falls ihr jetzt genauso sprachlos seid, wie ich es zu dem Thema bin, hat es mir wenigstens geholfen alles einfach mal in Worte zu fassen.

LG-

Leben, Tod, Vergänglichkeit
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Wieso betrübt mich Vergänglichkeit nur so?

Ich bin traurig,wenn ich an 2006/07/08 denke,obwohl ich gar keine Gründe dazu habe...

Wenn ich Lieder höre,die ich damals gehört habe,dann macht mich das schlicht traurig,das liegt nicht an der Lyrik,denn die Lyrik ist meistens sinnfrei....es geht einfach um die Erinnerung â la "ohh dieses Lied hörte ich Weihnachten 2008,als ich Tee trank,es geschneit hat und ich in die Idyllenlandschaft von meinem Fenster blickte" ... Jedes Silvester ist für mich eine Trauerfeier,ich bin wirklich jeden Silvester den Tränen nahe,obwohl ich keine Gründe habe...mir geht es prächtig.

Ich bereue es auch,dass ich kein Tagebuch geführt habe...ich stelle mir heute oft die Frage "Was hast du 2006 eigentlich gemacht....was hast du gemacht,als du x Jahre alt warst" ... die einzigen Tätigkeiten an die ich mich binde sind die Urlaubsziele...der Rest der Zeit verging auch schon so schnell wie die Blätter im Herbst....

Diese Liede,diese Vergänglichkeit,die Erlebnisse mit den ehemaligen Leuten und dem ehemaligem Umfeld....all dies macht mich traurig... es macht mich paradoxerweise sogar traurig,wenn ich an die schönen Zeiten an den Abenden im Urlaub denke,man will überall sein...oder auch nicht ....jedenfalls betrübt mich das ganze und es ist wirklich kompliziert das in Wörtern zu fassen.

Eure Meinung & Ratschläge sind erwünscht

traurig, Winter, Psychologie, Psyche, Ratschlag, Vergänglichkeit
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