Die Vergänglichkeit des Lebens

Liebe Community,

ich weiß nicht wie ich es aussprechen, geschweige denn aufschreiben soll. Und ich weiß auch nicht ob es als eine 'gute Frage' zählt.

Ich fang' einfach mal an zu schreiben:

Mein Problem ist die Vergänglichkeit des Lebens. Nicht, dass ich es für schlecht halte, dass irgendwann alles vorbei ist. Wenn wir alle unsterblich wären, wäre das undenkbar und ein Problem von riesigem Ausmaß.

Aber ich kann einfach nicht damit umgehen. Ich meine ich kann es denklich nicht fassen. Wenn ich darüber nachdenke, wie schnell alles vergeht bekomme ich ein ganz flaumes Gefühl im Körper. Ich hatte schon Nächte, in denen ich abends nicht einschlafen konnte und Schweißausbrüche bekam, weil ich darüber nachgedacht habe, dass ich meine Eltern in absehbarer Zeit verlieren werde.

Ich weiß einfach nicht wie ich mit Vergänglichkeit und Tod umgehen soll. Es fällt mir wirklich schwer das alles so zu akzeptieren und es fällt mir auch schwer zu versuchen das ganze in Worte zu fassen.

Ich habe diese 'Probleme' schon seit längerer Zeit. Warum ich genau jetzt wirklich versuche es mir irgendwie 'von der Seele' zu schreiben, weiß ich nicht. Ich musste in meinem Leben bis jetzt noch nie erfahren, wie es ist jemanden zu verlieren, den man liebt. Außer meinen Hund, aber da war ich mit 3 Jahren noch zu klein um das alles zu fassen.

Ich versuche sehr oft isb. tagsüber immer wieder diese Gedanken zu verdrängen und mir selbst Mut zu machen mit Gedanken wie 'Ach, so ist es halt. Genieß dein Leben doch wenigstens und kümmer' dich nicht um Dinge, auf die du eh keinen Einfluss hast.' Aber spätestens abends, wenn man keine Abenkung mehr hat und mit sich und seinen Gedanken alleine ist, schleichen sich solche immer wieder in meinen Kopf.

Vielleicht kann mir ja jemand von euch irgendwelche Ratschläge oder ich weiß auch nicht was dazu geben. Ich war schon drauf und dran mich bei einem Psychater anzumelden um die ungeliebten Gedanken auf irgendeine Art und Weise zu 'verarbeiten' und endgültig damit abzuschließen.

Wie gesagt, ich weiß nicht was das genaue Problem ist. Ich glaube auch an Gott, aber auch das 'ewige Leben' ist etwas, wo es mir schwer fällt es so zu akzeptieren, weil ich es einfach gedanklich nicht fassen kann.

Danke schonmal, dass ihr den Text bis zum Ende gelesen habt. Falls ihr jetzt genauso sprachlos seid, wie ich es zu dem Thema bin, hat es mir wenigstens geholfen alles einfach mal in Worte zu fassen.

LG-

Leben, Tod, Vergänglichkeit
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Rennmäuse nachts zu laut.

Hey Community! Also Folgendes:

Ich habe drei Rennmäuse und wohne in einer 1-Zimmer Wohnung, somit ists schwierig sie nachts irgendwo unterzubringen, außer im Schlaf und Wohnbereich. ;) Die einzige Möglichkeit ist, sie in's Badezimmer über Nacht zu stellen. Jedoch ist es ein Bad ohne Fenster und ich würde die Tür nicht schließen, weil ich sonst Angst hätte, dass sie über Nacht ersticken. Also im Prinzip keine wirkliche Schalldämmung.

Die Mäuse wohnen in einem großen Nagerkäfig mit zwei Etagen, Sandbad, Korkbaumstamm, Buddelturm (den sie in ihr Nachtlager verwandelt haben), Hängebrücke und Birkenstamm mit Löchern drin.

Jetzt hat einer von ihnen nachts schwer Langeweile und knabbert lautstark an dem hölzernen Buddelturm. Ich weiß dass es Nager sind und das ganz normal ist.

Wenn ich dann nachts um 3 aufstehe und ihnen grobes Stroh zum Knabbern gebe, sind sie ca 10 Min damit beschäftigt und dann geht's wieder an den Buddelturm.

Hat irgendjemand einen Rat, wie ich den Schall irgendwie dämmen kann oder andere Möglichkeiten?

Außerdem werden die Wüstis zunehmend nachtaktiv, was sie anfangs nicht waren. Ich weiß, dass sie wechselaktiv sind, also 4h wach, 4h schlafen - aber momentan ist es 12h Schlafen tagsüber und 12h aktiv nachts.

Weiß jemand woran das liegen könnte? Ich will sie ja nicht zu einem Rhythmus zwingen, aber vielleicht liegt es ja auch an uns? :)

Vielen Dank im Voraus und sorry für den langen Text. :P

Dämmung, Rennmaus, knabbern, Lautstärke, nachtaktiv
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