Was haltet ihr vom Vergnügen und Christ sein?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dass du einen Perspektivenwechsel vornehmen willst, finde ich gut - denn nur so kann man sich weiterentwickeln! Du bist auf einen guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel - wie übrigens alle anderen Christen auch. Ich will deine Lebensweise nämlich nicht schlecht machen.

Die Frage ist, tut dir das was dir scheinbar "Spaß" macht, auch wirklich gut? Rauchst du nur ab und zu eine, oder bist du eigentlich süchtig? Worum geht es in den Filmen und Serien, die du anschaust, welche Werte werden vermittlelt? Wie pflegst du deine Beziehung zu Gott, wenn du "wenig" betest? Das Gleiche gilt fürs Bibellesen...

Natürlich darfst du auch Spaß haben - aber dies bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Paulus hat einmal gesagt, was er früher als Gewinn ansah, ist wertlos für ihn geworden - Jesus Christus ist ihm das Wichtigste geworden (Phil 3,8). Auch haben wir die Freiheit zu tun was wir wollen - es soll uns aber nichts soll Macht über uns haben, zur Sucht werden (1. Kor 6,12).

Als Christen haben wir Aufgaben in dieser Welt - Licht sein für andere, Nächstenliebe auch denen gegenüber die wir nicht mögen, anderen Menschen zu zeigen dass es sich lohnt an Jesus Christus zu glauben und weiteres.

Das heisst nicht dass du diese Ansprüche sofort erfüllen musst - aber frag dich einmal wo du stehst, ob du deine Veranwortung wahrnimmst. Und wie deine Beziehung zu Gott / Jesus Christus überhaupt aussieht. Ich wünsche dir alles Gute dabei!

Vielen Dank für die Auszeichnung  - für mich ist es interessant zu lesen, was ich vor einem Jahr so geschrieben habe. Und ich würde es wieder so formulieren :-)

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Viele meinen tatsächlich, daß die Entscheidung Christ zu sein, immer mit dem Verlust von Spaß und Freude einhergeht. Aber das stimmt so natürlich nicht. Es ist einfach innerlich eine andere Lebensweise (auf Gott ausgerichtet), die sicherlich auch auf das äußere Leben einen positiven Einfluß haben soll. Es gibt auch Christen die rauchen. Daß das ungesund ist und vielleicht auch nicht gerade ein gutes Zeugnis lässt sich nicht leugnen, aber letztlich kommt es (für den Glauben an die Vergebung der Sünden) darauf nicht an. Man kann auch mal ein Bier trinken, Fußball-Fan sein, oder sich einen Actionfilm daheim oder im Kino ansehen. Das mache ich auch und schaue ebenso gerne Fußball. Der Spaß kommt sicherlich nicht zu kurz, wenn wir das nicht als Lebensziel haben, immer ohne Rücksicht auf Verluste nur unseren Spaß zu suchen. Nicht nur als Christ, hat das Leben logischerweise auch seine ernsthaften Seiten.

Es gibt  Bereiche, die der Seele nicht gut tun wenn man sich damit zu intensiv beschäftigt oder auch fahrlässig sich verhält. Alles was man macht, und sich zumutet, hat auch irgendwie seine Auswirkungen. Die Bibel sagt, daß uns alles erlaubt ist, uns aber nichts gefangen halten soll. Also alles, was mich irgendwie abhängig macht und meine Zeit, meine Kraft und meine Aufmerksamkeit zu sehr in Beschlag nimmt, so daß ich anderes, was wichtiger wäre vernachlässige, dann habe ich ein Problem. Man kann im Grunde alles übertreiben was ansich positiv ist (Essen, Hobby, Arbeit, Sport, Spaß...). Wenn ich bei manchen Dingen die ich tue, eher ein schlechtes Gewissen habe, sollte ich dagegen steuern und es lassen. Auch anderen, bei dem was man macht, eher ein negativer Anstoß zu sein, ist etwas, was man als Christ überdenken müsste.

Sich als Christ auch gute Gewohnheiten anzueignen ist bestimmt von Vorteil. Also zum Beispiel seinen Tag mit Gebet und einer kleinen Andacht anzufangen die man liest. Oder vor dem Schlafengehen nochmals beten. Auch Fürbitte für andere ernst zu nehmen, und eben auch Sonntags in den Gottesdienst zu gehen und/oder unter der Woche in den Hauskreis, sind gute Gewohnheiten die man suchen bzw. beibehalten sollte als Christ. Der innere (geistliche) Mensch will auch versorgt sein, nicht nur der Körper. Wir sollen den Begierden (die jeder hat) nicht so sehr nachjagen, daß sie uns zu Fall bringen. Also zum Beispiel: Wenn einer die Tendenz hat zuviel zu trinken, wäre es fahrlässig, immer den Kühlschrank voller Bier zu haben. Ohne Selbstdisziplin machen wir es uns manchmal selbst schwerer als nötig.

Alles Gute!

Gott möchte, dass Du das ganze Leben in seiner vollen Fülle hast.

Die Weihnachtsbotschaft lautet: Freuet Euch!

Dann ist Lachen und Spaß sicherlich nicht verboten.

Als der Wein knapp wird, ist Jesu erstes Wunder das Weinwunder. Da waren sicher auch nicht mehr alle nüchtern, und hinterher noch viel weniger.

Wo die Grenze zwischen Genuss und Völlerei bzw. Sucht ist, muss wohl jeder selbst entscheiden.

Eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, kann ein "Leben in seiner vollen Fülle" radikal verkürzen.

Unsolidarisches Verhalten und Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen Menschen oder Lebewesen und Pflanzen können einem "Leben in seiner ganzen Fülle entgegen stehen.

Der Grundsatz "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" versucht, einen guten Mittelweg zu finden.

Bei den anonymen Alkoholikern versucht man, das Thema "Gott" zu vermeiden, damit Menschen der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen in den Gruppentreffen sich gegenseitig Rückhalt im Kampf gegen ihren Alkoholismus geben können und sich nicht aus religiösen Gründen ausgeschlossen fühlen. Im Zweifel, habe ich gelernt, beantworten sie die Frage nach Gott wie folgt:

"1. Es gibt ihn.

2. Du bist es nicht."

Das stimmt. Und weil Du nicht Gott bist, kannst Du nicht alle Menschen retten. Das kann nur Gott. Also versuche es nicht erst und setze Dich nicht zu sehr unter Druck.

Aber wenn Dir Gott wichtig ist, wirst weder Du selbst noch werden Deine Nächsten zu kurz kommen.

Gott wird Dich nicht verlassen. Darauf kannst Du Dich verlassen.
Und: Gott hat seine eigenen Wege, mit den Menschen, die er geschaffen hat, in Beziehung zu sein. Darum vertraue Gott.

Bei manchen Christen spricht aus ihren intensiven Bemühungen um die Rettung anderer Menschen ein großes Misstrauen Gott gegenüber.

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