Was haltet ihr von einem Christen, der sagt, dass Gott nicht jeden Menschen liebt, sogar manche Menschen hasst?

10 Antworten

Hallo DerStudent294,

lassen wir jedem Menschen sein oder ihr Gottesbild und auch den einen oder anderen Glaubensinhalt.

Wir können GOTT, genauer Göttlichkeit, vollkommen glaubensfrei in einem philosophisch plausiblen Modell mit wenigen Annahmen als Liebe darstellen - grob formuliert - und da kann es keinen Hass, also keine Diskriminierung, geben. Aus dem Modell folgt, dass die Liebe für alle gleichermaßen gilt - es keinen Hass und keine Diskriminierung geben kann.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – früherer Glaube - heutige Plausibilität vieler Dinge

Von dem halte ich nichts, dem glaube ich nicht. Gott liebt (wenn es ihn gibt) alle Menschen.

Glaubst du an den Gott der Bibel?

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@guitschee

Schwere Frage! Einesteils glaube ich an etwas Überirdisches, aber so wie es die Kirchen darstellen, ist es mir oft zu abstrakt. Den Gott der Bibel, ja. Aber nicht so, wie es dort steht, bei den Israeliten, sondern überall dort.

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@guitschee

Es gibt keinen "Gott der Bibel"; Gott wohnt in keinem Buch, er hat auch keine Religion!

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@gottesanbeterin

... weil du offenbar auf Formulierungen rumreiten willst; wie würde dir "Gott der in der Bibel beschrieben wird" gefallen...

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Räuber Hotzenplotz liebt auch nicht alle Menschen.

Dieser Satz hat für mich ähnlich viel Relevanz und Auswirkungen auf mein Leben. Ob diese Person an Gott, Odin, Ganesh, Zeus oder das Rumpelstielzchen glaubt ist doch völlig irrelevant.

Sorry, aber ich glaube mehr unserem ewigen Vater (Jes.45,22).

Sogenannten "christen" (Lk.6,46) glaube ich nicht (Offb.17,1-6).

Nun ja, es ist leider so, dass sich heutzutage jeder Christ nennen kann - mit dem Mund. Es ist ganz leicht: "Ich bin Christ." Dabei tun sie oft Dinge, die Gottes Wort verurteilt. Halten sich Katholiken für Christen? Ja. Was haben sie im 2. Weltkrieg getan? Millionen Menschen ermordet. Ist das christlich? Nein.

Also: Wer sich als Christ bezeichnet, muss noch längst keiner sein. Jesus sagt übrigens für spätere Zeiten die Existenz einer Scheinchristenheit voraus:

(Matthäus 7:21-23) Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr!‘, wird in das Königreich des Himmels kommen, sondern nur, wer das tut, was mein Vater im Himmel will. 22 An jenem Tag werden viele zu mir sagen: ‚Herr, Herr! Haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele mächtige Taten vollbracht?‘ 23 Aber ich sage ihnen dann: ‚Ich habe euch nie gekannt! Verschwindet, ihr Gesetzlosen!‘

Auch die Geistlichen werden falsche Lehren verbreiten:

(Matthäus 7:15, 16) Vorsicht vor den falschen Propheten, die als Schafe verkleidet zu euch kommen, in Wirklichkeit aber gefräßige Wölfe sind! 16 Ihr werdet sie an ihren Früchten erkennen. Erntet man von Dornensträuchern etwa Trauben oder von Disteln Feigen?

Wir können an den "Früchen" (Taten) erkennen, ob jemand ein Nachfolger Jesu ist oder nicht. Raucht jemand? Segnet er Waffen? Begeht er Ehebruch oder verharmlost er diese Handlung? Übt er Götzendienst aus? Verwendet er heidnische Anbetungshilfen wie Rosenkranz, Kreuz, Bildnisse?

Wer in der Bibel nachforscht, kann leicht erkennen, dass solche im Heidentum fußenden Rituale und Traditionen die Menschen von Gott wegführen. Doch anstatt dies offen zuzugeben, bezeichnen sich solche Leute nach wie vor als "Christen".

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