Wie geht Ihr mit Eurer eigenen Vergänglichkeit um?

14 Antworten

Ich habe mich mit der Sterblichkeit abgefunden. Ich bin Christ, ich glaube an ein ewiges Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod. Das ich keine große Angst habe, das liegt an meinem Glauben. Ich bin daher der Ansicht, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Ich ignoriere den Tod und nehme in meinen Gedanken verschiedenste Konzepte von Unendlichkeit (die allerdings aufgrund der Endlichkeit der Vorstellungskraft auch nur endlich sind) oder alternativer Leben an.

So zumindest bei guter Stimmung. Bei schlechter Stimmung bin in womöglich einfach nur traurig und fühle mich schlecht. Sehnsucht und Vergänglichkeit zerreißt mich dabei förmlich, aber nicht mit tieferem Sinn, sondern nur der Emotionen wegen und da meine Gedankengänge nicht positiv enden und keine Freude verursachen.

Ich bereue allerdings nie Dinge. Hätte ich meine Pfade nicht so gewählt, wie ich sie gewählt habe, dann wäre ich nicht ich. Zudem wären die anderen Pfade potentiell Möglich gewesen können dadurch in einem alternativen Leben durchlebt werden bzw. in einem Konzept einer Existenz außerhalb der Vorstellungskraft womöglich durchgängig wie alles andere vorstellbare auch, in meinem Geiste präsent sein.

Den Zeitpunkt meines Todes und die Art meines Sterbens überlasse ich völlig Gott, er wird das schon richtig machen und wenn es dann weh tun sollte kann ich dann immer noch heulen und schreien, aber ganz gewiss nicht jetzt auf Vorrat für eine Eventualität welche wahrscheinlich gar nie eintreffen wird und mir ausser Angst und Sorgen absolut nichts bringt, das ist Quatsch! - Dies macht mich weitgehend frei von Angst vor dem Tod und frei von Angst vor meinem Sterben, ich vertraue Gott völlig. Ich muss mich nicht darum sorgen und bin frei zu leben und frei zu sterben. Natürlich habe ich Angst vor Schmerzen z.b. Zahnarzt, Schmerzen sind schrecklich, aber meine dies bezügliche Angst bezieht sich direkt auf Schmerzen die mir ganz real in Kürze bevorstehen, welche tatsächlich da sind sind, und nicht auf Schmerzen welche ich mir in meiner Fantasie ausmale und ausbreite und befürchte und keinerlei Zusammenhang mit der Wirklichkeit, mit dem was jetzt geschieht hat, das ist schwachsinniger Masochismus ohne jeden Sinn und Zweck.

Ich bereue nichts! Was soll der Quatsch? Wenn ich erkenne, dass ich etwas falsch gemacht habe, jemandem ein Leid zugefügt habe, etwas Schlechtes getan habe, so bitte ich Gott und das Opfer um Vergebung, leiste Wiedergutmachung soweit ich kann und gebe mir sehr grosse Mühe es nicht mehr zu machen. Das ist das Beste was ich tun kann in einem solchen Fall. - Etwas zu bereuen...also echt...was soll das sein?

Mein Leben ist sehr reich an vielem, Leid, Freude, Schmerzen, Glück, Scheitern, Versagen, Fröhlichkeit usw. und ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben aber es gibt nichts das ich nochmals erleben möchte und nichts das ich verpasst habe und da ich jetzt gut 60 bin freue ich mich auf die nächsten 30 Jahre und dann freue ich mich weiter zu gehen...weiter...bis zum Horizont und noch viel weiter... :-)

Woher ich das weiß:Beruf – Ich will Menschen verstehen, nicht durchschauen.

Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod.

Ja, es gibt Dinge, die ich bereue. Leider habe ich mich damals nicht so gesehen wie heute. Noch als Jugendlicher sah ich mich als edlen und guten Winnetou.

Mit der heutigen Erfahrung würde ich mein Leben in Teilen anders gestalten. Vor allem auf die "Schein"-Freiheiten früher verzichten.

Ich hab eigendlich keine Angst davor zu sterben, weil ich glaube es passiert noch ganz lange nicht zumindest hoffe ich das natürlich 😅 aber ich hoffe dass es nicht wehtut. Aber wenn es dann doch so weit ist ist es bestimmt nicht so schlimm.

Ich bereue dass ich einmal einem Mädchen was weg genommen habe in der 5. Klasse (geklaut) aber ich habe mich da entschuldigt und es war alles wieder gut, aber manchmal denke ich da noch dran und dann finde ich das trotzdem noch schlimm. Mit unterlassen weiß ich nicht was du meinst 😊

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