Was ist der Sinn des menschlichen Daseins?

23 Antworten

Ich meine, daß die Suche nach dem Sinn mehr Erfolg verspricht, wenn man die Frage aufwirft, welchen Sinn das Dasein in sich selbst hat, und wenn man den Menschen dabei als Teil des Daseins in der Weise betrachtet, wie man auch einen einzelnen Gedanken als Teil seines gesamten Denkens betrachtet.

Ein einzelner Gedanke wäre für sich selbst sinnfrei und erhält seinen Sinn nur dadurch, daß er zum wichtigen Teil eines viel größeren Denkgebäudes wird. Selbst irrationale Gedanken finden darin ihren Platz, weil sie im Zweifelsfall zumindest den Zweck erfüllen können, späterhin zu erkennen, was irrational ist.

Eine Überlegung könnte durchaus sein, welchen Sinn ein einzelner aus dem Denkgebäude herausgerissener Gedanke hat. Ich meine, ein solcher Gedanke hätte in sich selbst nicht die Fähigkeit, überhaupt einen Sinn zu erkennen, sondern die Sinngebung kann nur vom Ganzen her erfolgen.

Betrachtet man aber als Mensch das Ganze (das Universum, die Gedankenwelt und alles überhaupt Vorstellbare), dann zeigt sich wieder, daß für uns die Unüberschaubarkeit zum Problem wird, so daß wir notgedrungen darauf angewiesen sind, von unseren eigenen kleinen Begehren auf das Ganze zu schließen und es hinzunehmen, daß wir uns dabei auch gründlich irren könnten.

Ich meine, daß man zumindest dann nicht verkehrt liegt, wenn man davon ausgeht, daß der Sinn sowohl des Ganzen als auch der Sinn des menschlichen Daseins darin besteht, sich möglichst wohl zu fühlen, was aber zur Bedingung hat, daß man auch dazu bereit ist.

Zufall und Evolution.

Aber das bedeutet für mich nicht, dass das Leben sinnlos ist.

Wieso sollte es sinnlos sein, wenn es immer weiter geht? Da wird der Sinn einer Sache nur immer in die Zukunft verlagert, weil es für eine zukünftige Sache gut ist.

Aber wenn du heute eine Pizza isst, die dir gut schmeckt - was ändert es, ob da in 20 Jahren tot bist oder in 2000 Jahren noch lebst? Schmeckt die Pizza jetzt anders?

Vergangenheit und Zukunft sind letztlich nicht existent, es gibt nur die Gegenwart.

da hilft nur erkenntnis
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---der sinn des lebens liegt im lernen an dem, was dir die erde und der kosmos geben kann.
wenn der mensch seinen physischen körper abgelegt hat (tod), geht er in seine geistige heimat wieder zurück, um dort dasjenige, mit dem er auf der erde bekanntgemacht wurde, zu verarbeiten. gibt es wieder neues für ihn zu lernen, wird er auf der erde wiedergeboren. der mensch ist auf der erde, um folgendes zu lernen, oder sich weiter zu vervollkommnen in:
---liebe
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---freiheit
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---mitgefühl mit allen irdischen wesenheiten
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---gedächtnisschulung
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---moralschulung
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---ethikschulung
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---durchhaltevermögen trainieren
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--kennenlernen des schönen, guten und wahren und deren gegenteile
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---erkennen naturgegebener rhythmen und deren kraft auf den menschen
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---erkennen kosmischer rhythmen und deren kraft auf den menschen
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---erfinden von eigenen rhythmen, um sich von der natur und dem kosmos zu emanzipieren
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---hake doch mal ab, was du schon alles erreicht hast.
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ich habe mich mit diesem text schon oft wiederholt, aber es tauchen immer wieder neue frager auf. und auch die haben ein anrecht auf eine gute antwort.

Woher ich das weiß:Hobby – Wo liegen die Ursachen für das, was in der Welt passiert?

Warum hören wir ein Musikstück, wenn wir doch wissen, dass es mal zu ende ist.

Warum geben wir uns Mühe, ein leckeres Mahl zu bereiten, wenn es doch am Ende hinter wieder rauskommt?

Es ist ein Fehlschluss, den Wert eines Zustandes an seiner nicht ewigen Dauer zu bemessen.

Den Sinn Deines Lebens musst Du selbst finden. Du musst in definieren, anstreben, dafür arbeiten und Dich einsetzen. Das kann Dir niemand abnehmen.

Was wäre das für ein sinnloses Leben, wenn es einen vorgegebenen Sinn gäbe. Dann wären wir nur Maschinen, die einem Programm folgen.

Soweit die philosophische Betrachtung.

Es gibt auch noch die biologische Perspektive.

Die Natur ist ein Kreislaufsystem. Nichts ist dort auf Ewigkeit angelegt. Die Menge an Stoffen, die dieser Welt zur Bildung von Leben zur Verfügung steht, ist den 4,5 Milliarden Jahren ihres Bestehen nahezu unverändert.

Daraus folgt, dass das Material, aus dem wir bestehen, in uns den zigtausendsten Wirt gefunden hat. Ein beliebiges Kohlenstoffatom in uns war schon in einem Baum verbaut, in einem Fisch und in einem Saurier.

Nur dieses Recycling macht Evolution und damit Entwicklung möglich. Der Tod ist also die Bedingung für Leben. Allemal für "höheres" Leben.

Ohne Tod gäbe es uns nicht.

Ich finde, das ist ein fairer Deal. Wir bekommen ein Leben, das wir gestalten und mit Sinn erfüllen können und dann machen wir Platz, um anderen die gleiche Chance zu geben.

Ich kann mit dem Tod sehr gut leben.

Also sausi, das ist mal eine gelungene Antwort, hätte ich nicht besser schreiben können. :D

Leider kann ich keine Komplimente heute vergeben, da ich 10 schon vergeben hatte =P

Liebe Grüße Dhalwim

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42 ist die Antwort, das der Grund warum wir hier sind, und unsere Entstehung würde ich mal auf einen Zufall der Evolution schieben -  war also sozusagen ein schlechter Scherz von Mutter Natur ;D

Gruß

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