Wie kann ich das bestmögliche aus meiner jetzigen Situation rausholen?

Hallo:)

Ich habe 1,5 Jahre FS gemacht. Letztes Jahr habe ich mich dann überall auf Sonderpädagogik beworben, aber bekam nur Absagen (weshalb ich das FSJ verlängert habe). Dan entdeckte ich die Landespolizei, dort bewarb ich mich. Ich habe mich in der Vorbereitung auf die Tests richtig reingehangen und eine Zusage für den gehobenen Dienst bekommen. Ich hätte mega Lust darauf, bin mir auch über alle Risiken und Nachteile bewusst, die der Job halt so mit sich bringt. Jedoch hab ich mich dennoch für Studiengänge im Sommersemester beworben, weil ich ja nicht wusste, ob das mit der Polizei glatt läuft, weil die Bewerbungsphase so ewig geht. Dann kam der Polizeiarzttest. Ich hatte Knieprobleme, machte ich die Polizeiärztin darauf aufmerksam, sie meinte, ich brauch ein MRT (hätte ich eh weil es vor etlichen Jahren gebrochen wart).

Beim MRT kam raus, dass ich ein "Runners Knee" habe (ich habe immer im Fitness sehr exzessiv Cardio auf Laufband und Hometrainer betrieben, deshalb war der 3000m Lauf im Bewerbungsverfahren auch ez für mich). Er meinte aber bis Juli wird es wieder. (War vor nem Monat, ist echt schon leicht besser geworden).

Ich schickte den orthopädischen Bericht und den MRT der Polizeiärztin, zeitgleich bekam ich ne Zusage für Sonderpädagogik in Heidelberg. Polizei war ja total unklar, ob ich jetzt genommen werde oder nicht obwohl ich die Zusage habe und alle Tests bestanden (was ich allgemein eigentlich ziemlich unfair den Bewerbern gegenüber finde, auch wenn ich das verstehen kann, aber hätte ich jetzt nichts unternommen und es wäre nicht besser geworden, wäre ich im Juli dumm da gestanden und hätte mich nicht mal mehr für das Wintersemester beworben können, da dann die Frist ebenfalls schon rum wäre). Ich schickte also meine Immatrikulationsunterlagen nach Heidelberg, von der Polizei kam:"Wir brauchen einen neuen Orthopäden-Bericht bei völliger Beschwerdefreiheit". Ich dachte mir nur so "Na toll, was soll ich jetzt machen?"

Ich suchte also nach Wohnmöglichkeiten in Heidelberg.. (ich wohne 180km entfernt). Allerdings merke ich immer mehr, dass es dumm ist jetzt ein Studium zu beginnen und massig Geld in den Sand setzen, bei dem ich nicht mal das Semester abschließen könnte, weil die Polizei Mitte Juli anfängt. Ich kann auch nicht jetzt abbrechen und mich im Wintersemester wieder bewerben und es anständig durchziehen, wenn es mit der Polizei nicht klappt, weil mit meinem 2,9er Abi kann ich froh sein, dass ich überhaupt irgendwie in Sonderpädagogik reingekommen bin.

Ein Freund meinte heute, ich könnte auch gar nicht erscheinen und die 1. Prüfungen im Wintersemester nachholen, dann hätte ich halt nur noch zwei Versuche. Wenn es halt nur ne Möglichkeit gäbe, trotz Immatrikulation erst im Wintersemester zu beginnen, dann hätte ich diese Probleme nicht.

Hat vielleicht jemand einen Rat für mich? Könnte mir da die Studienberatung irgendwie weiterhelfen?

(Musste den Text leider 2500 Zeilen kurzen, aber ich denk jeder sieht das Problem)

Beruf, Studium, Schule, Polizei, Pädagogik, Ausbildung, Hochschule, Sonderpädagogik, Student, studieren, Uni, Exmatrikulation, Immatrikulation, Ausbildung und Studium
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Wer kann helfen? Studium Sonderpädagogik (Lehrarmt)

Hallo liebe Community,

ich habe nun mehrere Stunden verbracht mich im Netz zu informieren, habe jedoch noch kein eindeutiges Ergebnis bekommen. Daraufhin bin ich zum Entschluss gekommen mein Glück hier zu probieren. Vielleicht treff ich ja auf Gleichgesinnte. Nun zu meiner beruflichen Situation: Ich bin am Ende meines vorletzten Ausbildungsjahres zum HEP. Für mich stellt sich nun nach dieser Ausbildung die Frage wie es beruflich weitergehen soll. Da ich mir nicht vorstellen kann mein komplettes Berufsleben in der Heilerziehungspflege zu verbringen, möchte ich aller Voraussicht nach studieren. Ich habe mich an unserer Schule nach Weiterbildungsangeboten nach dem HEP umgesehen und bin auf den Studiengang Sonderpädagogik gestoßen. Auf unserer Website wird beschrieben, dass dieser Studiengang an einer Hochschule studiert werden kann. Nun stellte sich mir die Frage, ob ich die Möglichkeit habe Sozialpädagogik auf Lehramt zu studieren (natürlich an einer Hochschule). In vielen Foren steht, dass dies nur mit der allgemeinen Hochschulreife möglich ist, jedoch wird es ja nicht ohne Grund als optionaler Studiengang an meiner Schule - in Flyern - angeboten. Ich selbst habe die mittlere Reife, mache parallel jedoch zum Abschluss der Ausbildung die fachgebundene Hochschulreife. Dazu wird der HEP auf DQR-Niveau auf Stufe 6 (Bsp. Meister) eingestuft. Und damit hat man doch eine Zugangsberechtigung - oder? Oder kann ich nur Sozialpädagogik studieren jedoch nicht auf Lehramt? Kann ich dann in diesem Fall ohne eine Abendschule zu besuchen, trotzdem irgendwie Sonderpädagogik (Lehramt) studieren? Mein Ausbildungsstandort ist in Bayern.

Ich hoffe ich habe euch die Situation ausreichend geschildert und ihr könnt mir mit meinem "Halbwissen" weiterhelfen.

Danke im Voraus :) Johannes

Studium, Schule, Lehrer, Sonderpädagogik
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Schule schaltet Mobilen Sonderpädagogischen Dienst ein

Meine Tochter (6 Jahre Mitte August) wurde im Sept. regelgerecht eingeschult. Wir haben in Den vergangenen 6 Wochen nie vonProblemen gehört. Sie geht in die Ganztagsklasse, wo es keine Hausaufgaben gibt. Sie hat alle Arbeiten immer während der Woche geschafft, und sogar manchmal noch "fleißblätter" die sie machen dürfen, wenn die anderen noch and en Aufgaben arbeiten. (andere Kinder müssen am Wochenende bis zu 3 Std. nacharbeiten) Es gab nie Beanstandungen im Mitteilungsheft. Gestern nachmittag fing mich der Lehrer an der Tür ab und teilte mir mit dass am Montag der MSD da war um meine Tochter im Sportunterricht zu beurteilen; weil sie sich in der Schule (in der Zeit von 8.00 bis 15.00 bis zu 10 x umgedreht hat- sie sagt sie hatte Langeweile - klar sie war mit den Aufgaben fertig) und weil sie sich immer andere Kinder "hängt" - sie wollte ihnen so zeigen dass sie sie mag.....

Und nun soll ich (nachträglich) meine Zustimmung dazu geben,d ass der MSD sie "fördern" darf. Ich weiß nur nicht in was?????? Ich habe heute meine Kinderärztin angerufen, und ihr den Fall geschildert ; sie hat gelacht, was der (relativ junge) Lehrer von einem gerade 6 gewordenem Kind, in der 6. Schulwoche erwartet. Aber mir ist nicht zum Lachen; mir ist eher zum Heulen...

Ich finde es einfach eine Frechheit dass wir erst so spät informiert wurden. In der Infobroschüre steht, das erst nach Ausschöpfung aller innerschulischen Maßnahmen, nach intensiver Beratung durch Schulpsychologen, Direktor und Vertrauenslehrer deiser Dienst eingeschalten werden soll... Warum informiert man mich in dieser Zeit nicht? Dasist doch sicher nicht in einer Stunde geschehen? Wie seht ihr das???

Schule, Sonderpädagogik
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