Sonderpädagogische Fachrichtungen?

2 Antworten

Grundsätzlich sollen Förderschullehrer später an jeder Förderschule egal welcher Fachrichtung unterrichten können. Das gilt auch für Schulen mit inklusiver Beschulung. In der Praxis sieht das aber in der Regel so aus, dass man an der Schulform eingestellt wird, deren Fachrichtung man auch studiert hat.

Emotionale und soziale Entwicklung (E) bereitet auf den Unterricht mit extrem verhaltensauffälligen Kindern vor, Geistige Entwicklung (G) auf Kinder mit einer geistigen Behinderung, Körperliche und motorische Entwicklung (K) auf körperbehinderte Kinder, Lernen (L) auf Kinder mit einer Lernbehinderung (zur Zeit in manchen Jahrgängen nur noch inklusive Beschulung), Sprache auf Kinder mit einer Sprchbehinderung.

Wenn du am liebsten an einer G-Schule bzw. inklusiven Grundschule unterrichten möchtest, empfehlen sich meiner Meinung nach die Fachrichtungen G und S oder G und E.

Dankeschön für die Antwort :) Dann klären sich bei mir endlich die letzten Fragen..

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ich denke k und g sind empfehlenswert. sprache ist doch ein sehr spezielles feld (wobei ja viele k oder g kinder kaum, schlecht oder nicht sprechen. trotzdem denke ich, nur s ist schon sehr speziell, das sollte man dann auch wollen. l kinder gibt es ja täglich mehr - auf dem papier, denn immer mehr kinder kommen mit immer weniger voraussetzuingen zur schule wo dann oft dazu geneigt wird, sie als lernbehindert einzustufen.... also in jeder regelklasse findest du x l-kinder, einer schneller einer langsamer. ich sehe es an unserer (eigentlich mal k) förderschule - als erstes wird k und g gefördert, dann DAZU die sprache oder die emotionale entwicklung.

du musst nun wissen, willst du mit eher leichteren behinderungen arbeiten, dann empfiehlt sich l, s stärkere behinderungen und damit sehr viel mehr fördereinheiten, weniger kinder in der klasse und anderen prioritäten als der regellehrplan? dann k, g, eventuell e.

K wollte ich eher nicht, wollte schon g. Ich habe jetzt von jemandem gehört, dass L abgeschafft werden soll? Also im Arbeitsleben? Aber.. ich weiß nicht ganz wie das gehen soll. Ich dachte auch das sind Einstufungen bei den Kindern. Ich war etwas verwirrt.

Ich werde nun wohl g und e nehmen, aber danke für deine Antwort :)

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@Mirasen

Es ist seit Ewigkeiten in der Diskussion, alle Abstufungen im Lehrplan abzuschaffen, also weder Regel, noch L noch G, sondern alle Kinder werden in ihrem Tempo und nach ihren Möglichkeiten beschult. Im Sinne der Inklusion heißt das dann auch, dass alle Schulen alle Kinder nehmen (können). Ob sinnvoll oder nicht, ist ja jetzt nicht die Frage, aber ich denke auch, dass es so schnell nicht kommen wird. Die Kinder an sich werden sicher weiterhin in diese Abstufungen eingeteilt, weil z.B. danach ja auch der benötigte Hilfebedarf festgelegt wird etc.

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@nadu123

Ja, das mit der 'völligen Inklusion' kenne ich auch aus meiner Schule, an der ich gerade Bufdi mache. Gefällt niemandem so recht.. Bei vielen Schülern denke ich mir einfach auch, dass es an 'normalen' Schulen nicht funktionieren könnte und die untergehen würden. Naja, wir werden wohl einfach sehen.

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