Welche Argumente gibt es gegen die "Pharma-Verschwörung"?

Hallo,

ich hatte neulich eine Diskussion mit ein paar Arbeitskollegen. Es ging dabei um das Thema "Pharmaindustrie", genauer: ein Heilmittel gegen Krebs. Meine Kumpels waren der Ansicht, dass es mittlerweise ganz sicher "das Wundermittel gegen Krebs" gäbe, die "böse Pharmaindustrie" jedoch mit aller macht verhindere, dass dieses an die Öffentlichkeit gelangt - denn das wäre fatal für ihre Gewinne, so meine Kollegen weiter.

Ich glaube hingegen nicht an eine "Pharma-Verschwörung". Ich brachte z.B das Argument, dass es nicht du "die eine Pharmaindustrie" gäbe, sondern viele verschiedene Firmen. Würde eines dieser Unternehmen ein Heilmittel finden, könnte es ein Monopol darauf anmelden und unfassbar reicht werden, so meine Einschätzung. Sie meinten daraufhin, dass die konkurrierenden Pharma-Firmen dies sofort unterbinden würden, indem sie die Erfinder vor der Bekanntmachung umbringen ließen.

Ich versuchte es mit einem anderen Argument: Diesmal bezog ich mich auf die vielen forschenden Universitäten auf der ganzen Welt. Werden diese auch alle von der Pharmaindustie unterdrückt? Dürften sie auch keine bahnbrechenden Ergebnisse gegen die Bekämpfung von Krebs veröffentlichen, ohne vorher umgebracht zu werden? Als Reaktion erntete ich nun Spott und Beleidigungen, dass ich viel zu naiv sei, um die großen Zusammenhänge zu erkennen. Ich wüsste nicht, wie die Welt funktioniert. Alles sei nur korrupt und überall ginge es nur um das Geld.

Naja... Ich würde gerne wissen, welche Argumente noch gegen eine Pharma-Verschwörung sprechen - vllt bekomm ich sie ja doch noch überzeugt, sollten wir nochmal über dieses Thema reden.

Oder liege ich vielleicht komplett falsch? Gibt es vllt doch eine Verschwörung und das Heilmittel gegen Krebs gibt es tatsächlich? Mich würde mal interessieren, wie viele das jedenfalls -wie ich - für Unsinn halten, daher füge ich noch eine Umfrage hinzu:

Frage der Umfrage: Glaubt ihr, es gibt ein Krebs-Heilmittel, doch die Pharma-Konzerte halten dieses von der Öffentlichkeit fern?

Nein, das ist unsinnig. 81%
Ja, da ist wahrscheinlich . 18%
Keine Meinung 0%
Leben, Medizin, Natur, Religion, Studium, Schule, Verschwoerung, Technik, Wirtschaft, Medikamente, Chemie, Politik, Kommunikation, Wissenschaft, Biologie, Psychologie, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Naturwissenschaft, Ökonomie, Pharmaindustrie, Philosophie, Physik, Universität, Philosophie und Gesellschaft
20 Antworten
Ist eine ungewöhnlich lange Schlafenszeit nach der Einnahme von MCP-Lösung üblich (s. D.)?

Seit den letzten paar Tagen leide ich vermehrt unter Übelkeit + Bauchkrämpfen, was mein Arzt darauf zurückführt, dass ich in den letzten Zügen für meine Bachelorarbeit liege, die nur noch beim Lektor liegt und sie auf Rechtschreibfehler korrigiert.

Seiner Meinung dürfte sich das Problem schnell beheben, wenn die Arbeit Ende dieser Woche beim Dozenten liegt.

Gegen die Übelkeit hat er mir dann in der Sprechstunde am Samstag MCP-Lösung verschrieben. Seiner Meinung nach super geeignet und er würde das auch häufig verschreiben (wenn es sinnvoll ist). Einzig meinte er, dass die nach Einnahme rasch müde machen können (nicht müssen) und leicht benommen. Aber er meinte, ich sollte die ruhig mal einnehmen, bis das Fläschchen leer ist - ca. Ende der Woche.

Also ich habe am Samstagnacht und in der Nacht auf heute prima geschlafen - was seit etlichen Tagen nicht mehr der Fall war. Eingenommen habe ich die abends so gegen 21 h (eigentlich vor der üblichen Schlafenszeit) und wachgeworden bin ich teilweise erst am späten Vormittag (kurz vor Mittag). Würde ich nicht an der vielbefahrenen, hier in der Innenstadt autobahnartig ausgebauten Bundesstraße wohnen (Straßenlärm), hätte ich vermutlich noch eine ganze Zeit weitergschlafen.

Also heute habe ich zum ersten Mal seit Tagen auch mal wieder etwas zu Essen in mir behalten können.

Also als unschön habe ich den verhältnismäßig langen und tiefen Schlaf gar nicht gefunden, eher sehr angenehm.

Aber ist es bei MCP-Lösung üblich, dass man so ausgiebig schläft? Das habe ich so in der Packungsbeilage nicht gefunden.

Aber wie gesagt, ich empfand diese "Nebenwirkung" jetzt nicht besonders unangenehm und irgendwie "benebelt" habe ich mich beim Aufwachen auch nicht gefühlt.

Medizin, Gesundheit, Medikamente, Schlaf, Krankheit, Erholung, allgemeinmedizin, Allgemeinmediziner, Apotheke, Arzt, Erbrechen, Gesundheit und Medizin, Internist, Organe, Pharma, Pharmaindustrie, Übelkeit, apotheker, Brechreiz, präparat
3 Antworten
Wirken Medikamente wirklich allein über ihren Glauben daran?

Ich war die Tage beim Arzt und mir wurde etwas Homöopathisches empfohlen, dies habe ich aber aufgrund der zweifelhaften Wirkung dieser Produkte abgelehnt.

Darauf meinte er, dass dies meine Entscheidung wäre, aber dass alle Medikamente allein dadurch wirken, weil der Patient an sie glaubt.

Aber:

Ist das wirklich so?

Als ein Internist vor Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion bei mir festgestellt hat und mich darauf mit Schilddrüsenpräparaten einstellen wollte, habe ich auch nicht an die Wirkung geglaubt. Trotzdem ging es nach 6 -7 Wochen besser und die TSH-Werte waren seiner Meinung nach voll im gesunden Mittel. - Also ich habe da ja nicht an die Wirkung geglaubt, hätte der Erfolg da nicht ausbleiben müssen. Eine Besserung allein durch eine Umstellung der Ernährung schließe ich aus, da ich normal weiter gegessen habe wie bisher.

Wenn Medikamente laut dem Arzt nur aufgrund ausreichenden Glaubens daran wirken können, kann man die Pharmaindustrie dann als eine Art "Ersatzreligion" bezeichnen?

Und warum hat dann das L-Thyroxin die Wirkung trotz Unglaubens nicht verfehlt? Hätte der Erfolg nicht ausbleiben müssen?

nein, weil ... 82%
ja, weil ... 17%
Leben, Gesundheit, Religion, Kirche, Verhalten, Medikamente, Krankheit, Tabletten, Erkrankung, Psychologie, Alternative Medizin, Apotheke, Charakter, Gesundheit und Medizin, Glaube, Homöopathie, Patient, Pharmaindustrie, Pharmazie, apotheker, l Thyroxin
21 Antworten
Wieso hat es meinem großspurigem Cousin auf einmal so die Sprache verschlagen?

Mein Cousin hat nach dem Studium jetzt eine Stelle als Pharmavertreter bekommen und hat damit gestenr auf einer Hochzeitsfeier angegeben, dass er die Tage eine richtig gute Provision erhalten hätte und damit erst einmal richtig teure und hochwertige Sneaker (Bikkembergs) eingekauft hätte.

Mein Opa (95), der als Schuhmachermeister gearbeitet hat, ging das Gehabe von ihm auf den Geist und hat zu ihm gesagt, er sollte ihm die doch mal zeigen. Er hat darüber gefühlt und meinte, für die Lederqualität hätte er statt der 195 Euro max. 10 - 20 Euro ausgegeben und er wäre vermutlich ernsthaft beleidigt, wenn ihm ein Schuhverkäufer diese empfehlen würde und nie wieder dort einkaufen.

Darauf war der ansonsten großspurige und angeberische Cousin den ganzen Abend sehr still und ist auch früher als gewöhnlich heimgegangen.

Wieso hat es meinem Cousin auf einmal so die Sprache verschlagen, sollte er als Pharmavertreter nicht damit umgehen können, wenn er mal Gegenargumente bekommt. Das ist doch vielleicht bei Ärzten öfters mal der Fall?

Und glaubt ihr, dass mein Opa wirklich mit den Fingern die Qualität des Leders "erfühlen" und bewerten kann? Oder hat der da etwas übertrieben?

Gesundheit, Schuhe, Familie, Verhalten, Mode, Sprache, Leder, Kommunikation, Qualität, Psychologie, Charakter, Gestik, Mimik, Pharmaindustrie, Schuhmacher
17 Antworten
Warum besteht mein Arzt auf die Herausgabe eines Medikaments einer bestimmten Marke, obwohl dies frei verkäuflich ist?

Mein Arzt hat mir heute ein Privatrezept mitgegeben, da das Mittel nicht von der Krankenkasse getragen wird.

Von Anfang an hat er ausgeprochen auffällig Reklame für dieses eine Präparat gemacht, er würde dies selbst schon mal als natürliches Einschlafmittel verwenden, um zur Ruhe zu kommen und viele seiner Patienten hätten damit beste Erfahrungen gemacht. Aufgefallen ist mir, dass er mir einige Hinweise zur Weiterbehandlung auf einen Haftzettel notiert hat, der vom selben Hersteller war.

Als ich in die Apotheke ging, um das Rezept einzulösen, hatte der Apotheker das mIttel nicht auf Lager, meinte aber, er hätte fast das Gleiche, nur von einer anderen Firma und ich sollte mal eben in der Praxis anrufen, ob dies auch in Ordnung wäre.

Da er anscheinend gerade Pause hatte, hat ihn die Angestellte selbst an den Apperat geholt. Zuerst bestand er wieder auf das aufgeschriebene Mittel und meinte, der Apotheker hätte keinen Grund, mir dies zu verweigern. Erst nach einer kurzen Diskussion meinte er, das zweite Präparat wäre auch in Ordnung.

Könnte man aus dem Verhalten schließen, dass er von einem Pharmavertreter überzeugt worden ist, sein Präparat bevorzugt zu empfehlen?

Mein Apotheker meinte, mein Arzt hätte sich da sehr verdächtig verhalten.

Medizin, Gesundheit, Verhalten, Krankheit, Kommunikation, Psychologie, Apotheke, Arznei, Arzt, Gesundheit und Medizin, Pharma, Pharmaindustrie, Medikament
20 Antworten
Mariuhana heilt krebs? Was stimmt denn jetzt nun?

Tut mir leid für die Konsumenten aber ich habe gerade etwas über die Droge rechachiert und bin stinksauer wieso manche das Zeugs rauchen, das Zeug gehört verbannr

Mariuhana ist laut Betäubungsmittel Gesetz eine gefährliche Droge die stark auf die Psyche einwirkt und bleibende Schäden verursachen kann, oder bei übermäßigen Konsum sogar zu Anfälle und im schlimmsten Falle sogar zum tot, auch wird ja berichtet daß bekiffte aggressiver sind, ist klar die wissen ja nicht mehr was sie tun und werden plötzlich dumm! Ich sag ja nur ,,dieser junge der im Einkaufszentrum Amok lief,,

Ich hasse jede Droge und das bleibt auch so, wir haben hier unseren Alkohol und da hat man vielleicht mal ein Kater ist etwas lustig drauf solang man nicht übertreibt und mehr nicht. Legalisierung nein danke

nicht umsonst ist es eine Droge die verboten bleibt

was stimmt jetzt davon?

Man liest auf die Kifferseiten immer das Gras so gesund ist und Krankheiten heilt und krebs heilt, und normale Zigaretten schädlich. Aber Bob Marley war auch Kiffer und ist an HAUTKREBS GESTORBEN!!!

und seriöse Quellen wie Polizei, Gesetz, Pharmaindustrie sagt etwas ganz anderes. Das es eine lebensgefährliche Droge ist die unterschätzt wird, man wird aggressiv, dumm und es ist eine Einstiegsdroge. Wenn der Tripp zu leicht ist hängen die irgendwann an der Nadel, kenne einen bei den ich denke das er kifft, sobald das raus ist gibts ärger.

Warum arbeiten denn so viele von der Pharmalobby an ein Gegenmittel für krebs? Warum gibts denn so viele teure Medikamente? Sie wissen genau was passiert wenn Gras legal wird, guckt euch die Jugend an soll die noch kaputter werden?

Es lindert Schmerz und es bekommt man auf Rezept bei ganz schwerer Krankheit wenn Medikamente nicht mehr helfen, weil das Zeug so stark ist.

Welche Seite hat jetzt Recht? Es ist ja ein ständiges hin und her hier zwischen den zwei Seiten. Danke:-)

Rap, Gesetz, Drogen, Gesundheit und Medizin, Jugend, kiffer, Krebs, Marihuana, Pharmaindustrie
24 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Pharmaindustrie