Armut – die neusten Beiträge

Ist es schlimm keine Hoffnung mehr zu haben?

Ich glaube nicht mehr ,dass mein Leben besser wird. Ich glaube nicht, dass ich jemals die Möglichkeit haben werde aus Armut zu kommen.

Ja es ist immer noch relative Armut, trotzdem. Ich hab einfach nicht die selben Möglichkeiten wie jemand der aus einer reichen Familie kommt, mit einer guten Kindheit und keiner Persönlichkeitsstörung.

Ich glaube nicht mehr an Wunder, ich bin völlig zynisch, ich bin nihilistisch bis zum geht nicht mehr.

Ich habe meinen Glauben an Gott verloren, der Glaube an das gute. Ich isoliere mich immer mehr.

Ich habe den Glauben an die Politik verloren, ich glaube nicht, daran, dass diese Elitären Männer und Frauen, unser Wohl im Sinne haben.

Ich habe den Glauben an die Liebe verloren, ich glaube nicht, dass es echte Liebe gibt, man wird nur geliebt wenn man etwas bieten kann.

Sei es Geld, Aussehen, oder sonst etwas. Es ist alles transaktional in dieser Welt.

Ich habe den Glaubenan die Menschheit veloren, ich glaube nicht, dass wir die Kurve noch kriegen und uns retten können. Wir werden Untergehen eines Tages, vielleicht früher als gedacht.

Kein Messias wird vom Himmel kommen und uns retten. Kein Erlöser, kein Gott.

Keiner wird mir Helfen, ich musste realisieren, dass ich allen egal bin. Und ja, man kann es schaffen alleine zu Kämpfen.

Aber ich weiss nicht ob es überhaupt noch ein Grund zu kämpfen gibt? Was wenn der Berg zu hoch ist, nicht erklommen werden kann?

Geht es jemand auch so, dass er jeglichen Glauben an sich selber, die Welt, die Zukunft, das System aufgegeben hat?

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40 Jähriger Hardcore Gamer?

Warum gibt es manche Gamingsüchtige die nie daraus kommen? Ich kenne einen fast 40 Jährigen, naja kennen ist übertrieben, aber halt "Online-Freund".

Der hat noch NIE, gearbeitet, verbringt seine Zeit mit gaming, lebt von Sozialhilfe, in Östereich, er sagt erstens er kann nicht Arbeiten wegen Autismus, aber andererseits sagt auch ich würde für nicht weniger als 10.000 Euro Netto im Monat arbeiten, alles andere wäre Armut meint er.

Und selbst ich als Schweizer bin da entsetzt, weil das hier auch ein sehr guter Lohn wäre.

Aber in Östereich? Ein Superlohn. Praktisch nicht erreichbar auf normalen Wege.

Jedenfalls fürchte ich er wird irgendwann aufwachen, dann wird es zu spät sein.

Auch ich war lange Zeit auf einem ähnlichen Weg. Was, ich soll ganz unten Anfangen? Wieso denn? In Computerspielen bin ich doch der grösste.

Aber irgendwann wurden Computerspiele langweilig. Irgendwann musste ich aufwachen, und realisieren, ich hab all die Zeit mit Gaming verschwendet, und auch Autismus als Ausrede benutzt.

Und naja, es war schmerzhaft, sehr schmerzaft. Aber für mich als 25 Jähriger ist es noch nicht zu spät.

Aber er ist fast 40 und er will irgendwie nicht aufwachen, warum nicht?

Was ich mich aber Frage wie man Hardcore Gaming immer noch nach so viel Jahren Interessant finden kann?

Und will man nicht vielleicht doch irgendwan in echt erreichen, auch wenn es nur Kleinigkeiten sind?

Ja ich weiss, es ist Schmerzhaft ganz unten anzufangen müssen, aber man kann doch nicht sein Leben lang bis zum Tod nur mit Gaming verbringen?

Wieso kommen die nicht mehr aus der Sucht raus?

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Hatte die Betreuerin recht?

Also die seltsamste Aussage einer Betreuerin beim Betreuten Wohnen (Nicht meine Bezugsperson) aber ich hab halt mit ihr geradet über Zukunftsängste, die Angst, dass ich für immer in einem Betreuen Wohnen leben muss, Berufliche Zukunft etc.

Und was antwortet sie? Ach, ist doch schön wenn man nicht mehr Arbeiten muss, und nichts mehr übernehmen muss. Ich solle mich nicht so anstellen, und einfach akzeptieren, und geniessen, dass ich theoretisch nie mehr arbeiten muss, oder gross sonstige Verpflichten habe. Ist doch schön wie Dauerurlaub meinte sie.

Sie würde auch gerne den ganzen Tag nichts tun.

Das war sehr Unprofessionell oder? Wieso glauben Leute, dass auf Dauer nichts zu tun zu haben irgendwie schön ist?

Oder, dass es toll ist durch die psychische Krankheit vielleicht Erwerbsunfähig zu sein?

Ich will doch nicht mein ganzes Leben lang dahinvegetieren. Natürlich werde ich nicht auf sie hören, und trotzdem zu Kämpfen um ein normales Leben zu erreichen, völlig egal wie unwahrscheinlich es ist. Ich habe keine Lust ein Leben lang so zu leben.

Aber das war nicht die einzige Person die meinte ich soll mehr oder weniger aufgeben.

Aber wieso denken diese Leute, dass man aufgeben soll, und sich auf seiner Diagnose ausruhen? Sowieso ein Betreuer der eigentlich Leuten helfen sollte selbständigkeit zu Lernen?

Oder hatte sie recht?

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Akademischer Loser?

Was macht man wenn man schon immer schlecht in der Schule war? Naja zu schlecht für akademischen Erfolg. Zu schlecht für die Naturwissenschaft sowieso.

Und irgendwie kratzt das extrem an meinem Ego, dass ich so schlecht in der Schule war (Für meine Standards)

Ich kann es irgendwie nicht akzeptieren, dass ich nicht so akademisch begabt bin wie ich will.

Auch weil ohne akademischer Erfolg finanzieller Erfolg schwierig wird. Denn für wirklich lukrative Felder musst du normalerweise SEHR gut in der Schule sein.

Wie z.b. Medizin, Jura (nicht ganz so gut aber immer noch gut) Ingenieurswesen und solche Dinge halt.

Ich musste schweren Herzens damals akzeptieren, dass es nicht reichte für Abitur. Dann fing ich an zu verzweifeln und mich stark zu hassen, und seitdem hatte ich jegliche Hoffnung für mich aufgegeben.

Gerade weil ich doch recht schlecht in Mathematik war z.b., und das meine sonst guten Noten nach unten ziehte.

Was mache ich jetzt? Ich kann ja nicht ewig meine Wunden Lecken, nur weil ich damals nicht so gut in der Schule war wie ich wollte, oder?

Ich werde wohl keine andere Wahl haben, als körperlich Hart zu arbeiten, oder, weil ich nicht der Akademikertyp bin?

Und mich mit Armut arrangieren? Man muss auch sagen meine Eltern waren mich nicht bereit damals akademisch zu unterstützen.

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Wie viel verdient ein/e Protagonist/in in der Sendung: "Hartz und Herzlich - Tag für Tag Benz Baracken"?

Ich habe folgendes gehört: Je beliebter ein Charakter, desto ümehr € bekommt dieser pro Drehtag.

Elvis soll dabei am meisten bekommen, ich glaube 150€/Drehtag und wahrscheinlich unversteuert bar auf die Hand um weiterhin Bürgergeld und Miete zu kassieren.

Wundern würde es mich nicht, viele Gastronomien zahlen den Mitarbeitern ein Teil des Lohns in Bar aus, natürlich unversteuert.

Wenn so viele Gastronomien damit durchkommen, dann schafft RTL2 es locker.

Dann bleibt noch die Frage, wie viele Drehtage pro Jahr zusammenkommen. Die Protagonisten der "Benz-Baracken" machen ja schon seit Jahren mit und ein Ende ist noch nicht in Sicht.

Ich hoffe mit dieser Frage eine Antwort darauf zu bekommen, wie viel Geld sie dafür monatlich oder jährlich bekommen. Es muss ja etwas dabei rumspringen, warum würden sie sich sonst über Jahre hinweg ihr Privatleben ablichten lassen was dann teilweise Millionen von Leuten welche noch RTL 2 schauen zu sehen bekommen?

Alleine die Werbeeinnahmen von dieser low- budget Produktion wird für RTL eine hohe Gewinnmarge einbringen, das gibt den beliebtesten Darstellern als Zugpferde dieses lukrativen Fernseherformates die Macht darüber, die Show weiter so erfolgreich am Laufen zu halten. Sie stellen sich ja seit Jahren so dar, als lebten sie vom Existenzminimum.

Wo fließt das Geld, das tägliche Honorar je nach Beliebtheit der Person und wie oft gedreht wird, hin?

Sich und seine Familie, sein privates Leben in jedes Winkel über Jahre hinweg,

(sry, kann es nicht oft genug wiederholen)

filmen zu lassen für Millionen von Menschen machen die doch nicht für n Appel und n Ei.

Hinzu kommt, dass deren Kinder da auch mitmachen. Wahrscheinlich kommt von den Eltern Druck für die Kohle von RTL, denn als Teenie würde ich meine Privatsphäre für Millionen von Glotzern über einen nie endenden Zeitraum opfern.

Da filmt dich ein Kamerateam evtl. täglich nach der Schule, keine Privatsphäre, kein Raum um sich nach der Schule auszuruhen oder Hausaufgaben zu machen, sondern schön Anweisungen von RTL befolgen. Wie kann das legal sein?

Es wird wahrscheinlich auch viel mehr gedreht als ausgestrahlt wird, man sammelt viel Material und sucht sich dann das Beste heraus.

Und Mobbing von Mitschülern könnte auch vorkommen, durchaus realistisch.

Könnte es bei den Kindern später im Berufsleben Probleme bereiten? Der potentielle Arbeitgeber, Chef oder Arbeitskollegen? Wie gesagt, diese Menschen sind durch diese jahrelange "Dokumentation" gläsern.

Wie viel Geld bekommen sie, dass sie immer weiter gemacht haben?

Vielleicht irre ich mich ja, und sie genießen den "Fame" und sind nicht die hellsten.

Erziehung, Armut, Psychologie, Kindeswohlgefährdung, RTL 2

Ist so ein Leben unverantwortlich, auch seinen Kindern gegenüber?

Hallo.

folgendes, eine eigentlich nicht dumme Frau die auch studiert hat bekommt ziemlich unüberlegt vier Kinder. Sie sagt im nachhinein keines der Kinder hat sie geplant es passierte einfach so. Bei keinem ihrer Kinder war sie in eine vernünftigen Beshcäftigung.

Kinde 1 & 2 kamen während des Studiums. Bei Kind 3 hat sie zum ersten mal angestellt 3 Monate gearbeitet dann kam das Kind. Kind 4 kam kurze Zeit später und ihr eigener Vater hat sie für ein paar Monate angestellt damit sie vesichert ist.

Der Vater der ersten 2 Kinder hatte nie einen Job und bezahlte auch nie Alimente. Der Vater der zweiten Kinder hatte einen Job der aber nicht besonders gut bezahlt war und unter seiner Qualifikation lag. Er hatte keine Ambition dies zu ändern.

SIe selbst hat dann als ihre Kinder viel größer waren geringfügig gearbeitet. Hat sich aber nie um eine Festanstellung bemüht.

Ihre eigenen Eltern haben immer extrem viel finanziell bezuschusst. AUch wenn ihre Kinder mal etwas mehr Geld für eine Schulreise ect. brauchten meinte sie die Kinder sollen die Großeltern zahlen. SIe war finanziell bis zu deren Tod von ihren Eltern abhängig. die haben ihr monatlich Geld überwiesen.

Sie selbst hat sich natürlich nie was aufgebaut und ihren Kindern immer nur erklärt was sie sich alles nicht leisten können.

eine ihrer erwachsenen Töchter, mit Studium(war dank Großeltern möglich), vernünftig bezahlter Festanstellung und Rücklagen hat immer noch Angst zu verarmen. SIe will ihren Kindern gerne mehr ermöglichen, doch die eigenen Mutter nimmt sie nicht ernst und meint immer im notfall kann ja auch der Staat einspringen. Und der Staat bezahlt ja auch die komplette Ausbildung ect.

Sie sagt ihrer Tochter auch sie hat sich nie arm gefühlt hat den Kindern aber immer vermittelt was nicht möglich ist und dass ihr kein Geld zum sparen über bleibt ect.

Findet ihr so ein leben verantwortungslos?

danke

Geld, Armut, Vernunft

Berliner Declaration - das New Economy Forum wechselt die Seiten?

Berliner Manifest: Einflussreiche Ökonomen fordern mehr Staat und weniger Markt, um die Demokratie gegen Populisten zu stärken

Gegen das Erstarken des Populismus hat eine Gruppe einflussreicher Ökonomen einen aktiveren Staat, mehr Umverteilung und Industriepolitik gefordert, um Misstrauen gegenüber liberalen Demokratien entgegenzuwirken.In ihrem Berliner Manifest fordern sie, der Staat sollte gezielt Arbeitsplätze schaffen, Ungleichheit ausgleichen und eine bessere Globalisierung gestalten. Der Aufruf wurde vom Forum New Economy veröffentlicht und von weltweite einflussreichen Ökonomen wie Dani Rodrik und Thomas Piketty unterzeichnet.

  • Was haltet Ihr von diesem Forum/ dieser Erklärung?
  • Sind diese Leute für euch (noch) glaubwürdig?
  • Könnt Ihr die Argumentation nachvollziehen?
Berlin Summit 2024 - Forum for a New Economy

newforum.org/event/berlin-summit-2024

Was könnte helfen, die Menschen zurückzugewinnen und ihr Vertrauen in die liberale Demokratie wiederherzustellen? Darüber diskutierten auf dem Berlin Summit Ende Mai weltweit führende Denker und Denkerinnen wie Dani Rodrik, Mariana Mazzucato und…
Forum New Economy: Berlin Summit Declaration

aspeninstitute.de/de/aktuelles/forum-new-economy...

In diesen unsicheren Zeiten ist es daher wichtig, das Vertrauen der Menschen zurückzugewinnen – durch eine Neugestaltung oder eine Stärkung der Politik. Das Aspen Institute Deutschland ist stolz darauf, dass Stormy Annika Mildner, Executive…
Ökonomen-Manifest: Mit mehr Staat und weniger Markt gegen Populismus

businessinsider.de/wirtschaft/berliner-manifest...

In ihrem Berliner Manifest fordern sie, der Staat sollte gezielt Arbeitsplätze schaffen, Ungleichheit ausgleichen und eine bessere Globalisierung gestalten. Der Aufruf wurde vom Forum New Economy veröffentlicht und
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Unser komplettes Auto ist im Eimer? Meine Familie ist ratlos?

Wir sind finanziell am Ende, da unser Auto einen Totalschaden hat. Es handelt sich um ein Ford Ka+ Titanium, 95000 KM gelaufen, Erstzulassung 2010. Wir haben das Auto von einem Gebrauchtwagenhändler für 5500€ ca. gekauft. Vor 3 Wochen ca. ist bei einer Autobahnfahrt aufeinmal der Motor überhitzt, und das Kühlwasser ausgelaufen. Leider, das war mein Fehler, bin ich nicht sofort angehalten sondern noch ein Stück weitergefahren, bis das Auto von alleine nicht mehr weiterfuhr also man konnte auch kein Gas mehr betätigen und das Auto sprang auch nicht mehr an. Ein Abschleppdienst musste her. Das Auto wurde zum Gebrauchtwagenhändler abgeschleppt. Das Auto ist erst 10 Monate alt, also wir haben es im Oktober 2023 gekauft und wir haben es seit Oktober bis jetzt nur 2000km gefahren, was der Händler auch bestätigte. Vor 2 Wochen schlug uns der Händler eine Reparatur vor für 900€ die wir zustimmten. Es handelte sich um Erneuerung des Kühlbehälters; um Zahnriemenwechsel; Erneuerung der Motor-Kopfdichtung und um Erneuerung des Motoröls. Es wurde festgestellt, dass ein Kunststoffteil am Kühlbehälter sowie die Motor-Kopfdichtung gerissen ist. Der Händler verweigerte die Übernahme der Reparatur mit der Begründung, dass der Mangel nicht bei Übergabe vorlag sondern halt erst nach den gefahrenen 2000 KM passierte. Heute rief mich der Händler erneut an, dass die Reparatur doch wohl größer ausfällt: es sind Schrauben im Motor geschmolzen von der Hitze und der Motorkopf ist kaputt gegangen. Zusätzliche Reparaturkosten wären nochmal +1200€ also insgesamt wäre man bei 2500€ Reparaturkosten. Unsere Familie steht finanziell extrem schlecht dar, wir haben unsere gesamten Ersparnisse für dieses Auto verbraucht, es kaum gefahren und nun ist es voll im Eimer. Mein Vater ist verstorben, meine Bruder ist schwerkrank und bekommt Sozialhilfe; meine Mutter bekommt nur Mindestlohn bei Teilzeit und ich verdiene auch nicht viel mehr als Mindestlohn und arbeite Vollzeit, bin 24 Jahre alt. Ich möchte aber auch nicht als einziger im Haushalt sozusagen meine ganzen Ersparnisse während meiner Ausbildungszeit für ein neues Auto auf den Kopf hauen. Wie schaffen es andere Familie aus armen Verhältnissen, ein Auto zu haben und mobil zu sein?

Mit dem Auto sehe ich drei Optionen:

  1. Reparatur: Nur sehe ich hier das Risiko, dass auch die Reparatur keine 100% Erfolgsgarantie gibt und ob es sich für ein Ford Ka + lohnt ?
  2. Das Grab fürs Auto bestellen: Versuchen, das Auto für paar hunderte zu verkaufen und erstmal ohne Auto auskommen zu müssen
  3. Ein Gang zum Rechtsanwalt: Damit begründen, dass das Auto erst 10 Monate alt ist und unter Sachmängelhaftung fällt. Aber ob die Chancen gut stehen ?

Welche Option scheint für euch am besten ? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir Tipps geben in so einer Situation?

Ich bedanke mich herzlichst für jeden der sich Zeit genommen hat, mein Beitrag zu lesen !!

Auto, Familie, Werkstatt, Finanzkrise, Armut, Getriebe

Schwarzfahren entkriminalisieren?

Ordnungswidrigkeit statt Straftat: Justizminister Buschmann möchte das Fahren ohne Ticket entkriminalisieren. Der Gesetzentwurf soll bald vorliegen. Die Kritik daran ist deutlich - von zwei Seiten.

Einsteigen, losfahren, schwarzfahren - sei es aus Gedankenlosigkeit, aus Nervenkitzel oder aus Geldnot. Viele halten Schwarzfahren für ein Kavaliersdelikt, doch es ist nach deutschem Recht eine Straftat. Etwa 148.000 mal im Jahr kommt es zur Anzeige. Ein Massendelikt also, das den Behörden enorm viel Arbeit bereitet.

Justizminister Marco Buschmann möchte die Gerichte entlasten, indem er das Schwarzfahren zu einer Ordnungswidrigkeit herabstuft, ähnlich wie Falschparken - dann droht keine Strafe mehr, sondern nur noch ein Bußgeld. Doch an dem Entwurf gibt es Kritik von mehreren Seiten.

Beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen kommt der Vorschlag nicht gut an. Er schätzt den Schaden durch Schwarzfahrer auf etwa 750 Millionen bis rund eine Milliarde Euro pro Jahr. Der ehrliche Fahrgast muss es mit steigenden Fahrpreisen ausbaden. VDV-Präsident Ingo Wortmann: "Die Idee, Schwarzfahren nicht mehr zu bestrafen, zeugt nicht von Respekt für unsere Leistung und die Arbeit unserer Beschäftigten."

Der Straftatbestand habe außerdem eine abschreckende Wirkung. Würde man ihn zur Ordnungswidrigkeit abschwächen, könne die Zahl der Schwarzfahrer weiter steigen, ergänzt VDV-Sprecher Lars Wagner. Auch für die Praxis sei das wichtig, denn: "Wenn es eine Straftat ist, haben auch unsere Prüferinnen und Prüfer andere Möglichkeiten vor Ort, zum Beispiel die Personalien festzustellen oder denjenigen festzuhalten."

Experten fordern ersatzlose Abschaffung

Doch Justizminister Buschmann steht von zwei Seiten unter Druck: In einem offenen Brief fordern mehr als 120 Experten die ersatzlose Abschaffung der Straftat "Beförderungserschleichung" laut Paragraf 265a StGB.

Sie argumentieren: Bußgeld statt Geldstrafe bringt nicht viel, denn auch ein Bußgeld muss schließlich eingetrieben werden. Zwar nicht durch die Justiz, aber durch die Kommunen - die Mehrarbeit würde nur verschoben. Und wenn man gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegt, landet es doch wieder vor Gericht.

Kriminologin: Pläne nicht zu Ende gedacht

Auch die Kriminologin Christine Graebsch von der Fachhochschule Dortmund unterstützt den offenen Brief. Die Pläne des Justizministers seien nicht zu Ende gedacht. Denn Haftstrafen, die vor allem zahlungsunfähige, verarmte Personen treffen, würden dadurch nicht vermieden.

So droht am Ende eines Bußgeldverfahrens statt der "Ersatzfreiheitsstrafe" die "Erzwingungshaft". Das hätte für die Betroffenen sogar einen gravierenden Nachteil, betont Graebsch: "Bei der Ersatzfreiheitsstrafe muss man nach der Haft die Geldstrafe nicht mehr bezahlen, bei der Erzwingungshaft dagegen wird die Haft nicht angerechnet, man muss man die Geldbuße nach der Zeit im Gefängnis trotzdem noch bezahlen." Die Zahl der Betroffen schätzt sie grob auf etwa 7.000 Fälle pro Jahr.

...

Die Debatte um das Schwarzfahren wird also im Herbst neu aufleben. Kriminologin Graebsch wünscht sich eine vollständige Entkriminalisierung des Themas. Das "erhöhte Beförderungsentgelt" von meist 60 Euro sei ausreichend, das müssten dann die Verkehrsunternehmen zivilrechtlich per Inkasso eintreiben. Sie kritisiert: "Im Moment ist es so, dass die Gerichte das Inkassounternehmen der Verkehrsbetriebe sind. Das kann nicht richtig sein und ist auch nicht die Aufgabe von Strafjustiz."

Bereits heute verzichten einige Verkehrsunternehmen freiwillig darauf, Strafanzeigen zu stellen. Doch Schwarzfahren komplett entkriminalisieren? Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen warnt: "Dann wäre die Botschaft: Kauf ein Ticket oder lass' es einfach. Beim Ladendiebstahl sagt ja auch niemand, der Arme konnte sich die Milch nicht leisten. Wenn man der Überlastung der Justiz begegnet, indem man Gesetze abschafft, dann ist man auf dem falschen Weg", argumentiert VDV-Sprecher Wagner.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/gesetzesreform-schwarzfahren-100.html

Meine Fragen an Euch:

  • Unterstützt Ihr die Pläne von Verkehrsminister Buschmann?
  • Gehen diese Pläne zu weit, oder nicht weit genug?
  • Wart Ihr selbst bereits von Strafen als Schwarzfahrer betroffen und fandet Ihr das gerecht?
  • Sollte der ÖPNV stattdessen völlig kostenlos und durch Steuermittel subventioniert sein?
Pläne gehen zu weit, Schwarzfahren muss Straftat bleiben. 51%
Pläne gehen nicht weit genug, kostenloser ÖPNV für Alle. 33%
Pläne sind genau richtig. 16%
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