Klassentreffen Ja oder Nein?

Ich weiß, diese Frage wurde hier schon mehrfach gestellt, dennoch würde ich gerne mal eure Meinung wissen, da ich bislang noch nichts zu meiner speziellen Situation gefunden habe.
Wie die Überschrift schon sagt, steht nun der Tag an, von dem ich gehofft habe, er würde niemals kommen - Das erste Klassentreffen.
Zu meiner Situation:
Unsere Schulzeit liegt über 8 Jahre zurück und ich war damals ein ziemliches A*schloch.
Habe meinen Klassenkammeraden gerne dumme Spitznamen verpasst und sie damit aufgezogen
(Gab zwar in unserer Klasse wesentlich schlimmere Kandidaten, die Andere
-darunter auch mich- ziemlich gemobbt haben und es nicht bloß bei dummen Spitznamen belassen haben, damit möchte ich meine Aktionen aber nicht kleinreden und verharmlosen)
Naja, man könnte jetzt sagen:
Das war vor 8 Jahren, wir waren damals 15/16 ist doch Schnee von Gestern.
Leider ist mein Heimatdorf (in dem ich inzwischen nicht mehr lebe und bloß noch alle paar Wochenenden mal vorbeikomme, um meine Freunde zu besuchen) sehr nachtragend.
Mir werden diese alten Geschichten heute noch vorgehalten, obwohl ich mich bei den betreffenden Personen schon vor Jahren entschuldigt habe und sie mir das auch verziehen haben)
Leute aus meinem Jahrgang (Die mit mir nicht mal in einer Klasse waren, seit 2012 rein Garnichts mehr mit mir zutun haben und überhaupt nicht wissen, wie ich heute so drauf bin) werden es nicht müde, auf Dorffesten und sonstigen Veranstaltungen rumzuerzählen, was ich doch für ein asoziales A*schloch bin)
Nehme an solchen Veranstaltungen nicht teil, bekomme es aber im Nachhinein oft erzählt, dass mal wieder über mich geredet wurde.
Naja, 2017 hat ein Freund von mir eine Geburtstagsfeier gegeben, auf der auch zwei ehemalige Mobber aus meiner damaligen Klasse eingeladen waren.
Wollte zuerst nicht hingehen, dachte mir dann aber:
"Spring über deinen Schatten und geh hin.
Ist inzwischen 5 Jahre her und wir sind inzwischen keine Teenager mehr.
Schließ mit diesen Menschen deinen Frieden und zeig ihnen, dass du nicht mehr das A*schloch von damals bist."

Diese Entscheidung entpuppte sich als fataler Fehler.
Nachdem ich versucht hatte, mit einem meiner ehemaligen Mobber (dem Schlimmsten) Frieden zu schließen, ging das ganze Spiel von 2012 wieder von Vorne los.
Wurde den ganzen Abend hinweg, aufs Schärfste beleidigt und runtergemacht.
(Von meinem Freundeskreis war auf dieser Feier bis auf den Gastgeber niemand zugegen, weshalb ich ziemlich allein dastand (Zumal er ziemlich betrunken war und davon kaum was mitbekommen hat)
Bin dann irgendwann gegangen, weil ich keinen Bock mehr hatte, mich fertigmachen zulassen.
Und jetzt befinden wir uns in der Gegenwart: 2020, Klassentreffen.
Meine Freunde meinen, ich soll doch hingehen.
Es wären ja seit der Aktion doch fast 3 Jahre vergangen und Menschen ändern sich.
Doch ich weiß ehrlichgesagt nicht, ob ich nochmal riskieren soll, mich auf diese Menschen einzulassen.
Wie seht ihr das, würdet ihr hingehen?

LG.

Mobbing, Schule, Freundschaft, Freunde, Änderung, Entscheidung, Klassentreffen, Liebe und Beziehung, fertig-machen, Unentschlossenheit
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Hat sich der Kindergarten geändert?

Hallo!

Als ich im Kindergarten war vor ca. 15 Jahren haben die Erzieher ständig Sachen gemacht die ich absolut nicht in Ordnung finde.

Z.B. wenn ein Kind sich eingenässt hat wurde der jenige oft als Baby bezeichnet vor der gesamten Gruppe was für das in dem Alter ja schon irgendwie ne Beleidigung ist da man als Kind ja immer möglichst groß sein will. Das man als Erzieher nicht die ganze Teit eingenässte Kinder waschen und umziehen will, kann ich verstehen, aber das Kind dann so bloß zu stellen? Das Kind schämt dich doch sowieso schon zu Tode. Warum bringt man den Kindern nicht bei das sowas passieren kann und das man sich über sowas nicjt lustig machen soll.

Oder wenn ein Kind sich auf einen Stuhl gesetzt hat eo vorher bereits ein anderes Kind saß und das nur kurz weggegangen war und das dann wiederkam und sich gewundert hat warum da jemand anderes sitzt haben die Erzieher solche dämlichen Sprüche gemacht wie "weggegangen, platzvergangen" oder so. An sich hat der Erzieher/in damit vielleicht recht aber das kann man Kindern in dem Alter ja auch anders beibringen als mit so nem dämlichen Spruch.

In beiden Fällen haben die Kinder das Verhalten natürlich nachgeahmt und ich finde beides pädagogisch nicht besonders wertvoll. Ich meine was bringt man den Kindern denn da bei. Mach dich über andere lustig und nimm keine Rücksicht?

Mich würde mal interessieren ob sich da inzwischen was geändert hat.

Familie, Erziehung, Pädagogik, Änderung, Kinder und Erziehung
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