Reiswein Herstellung durch Zugabe von Enzymen?

Guten Tag,

Ich bin neu in dem Hobby Weinherstellung. Nun habe ich zunächst Interesse daran gehabt einen Reiswein herzustellen (nach altem Rezept, nur mit anderer Hefe). Dabei wurde Langkornreis geschrotet und ihn mit warmen Zuckerwasser quellen lasse. Nach dem abkühlen habe ich eine 24h Turbohefe von Prestige zugegeben (dabei sind Nährsalze und Vitamine bereits enthalten). Alles gärt auch ganz wunderbar und recht rasant.

Nun kommt jetzt der Lebensmitteltechnologie in mir durch. Dabei stellt ich mir die Frage bzw. die Überlegung : Da Hefe keine Polysaccharide verstoffwechseln kann hat sie just zu diesem Moment lediglich die Saccharose bzw. Fructose und Glucose für ihren Stoffwechsel.

Ist der Reis jetzt nur als Geschmacksgeber im Gärballon enthalten? Hat vielleicht jemand schon einmal einen ähnlichen Versuch gemacht?

Die Überlegung war jetzt, Amylase ins Gemisch zu geben, um die Stärke zu spalten, damit die Hefe diese verstoffwechseln kann (oder könnte die Amylase auch über natürlichen Wege ins Gemisch kommen). Vermutlich wird der Wein dann stärker werden, aber wird er auch anders schmecken? (Versuch macht klug ich weiß)

Nun soll es auch "Turbo"-Hefen geben, bei denen Amylasen enthalten sind. Zählt die von Prestige dazu?

Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!

Rezept:

3kg Reis

3kg Zucker

9 L Wasser

1 Beutel Prestige 24h Turbo Hefe

Ernährung, Chemie, Weißwein, Biologie, gärung, Gesundheit und Medizin, Weinherstellung, enzyme
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