Hey zusammen,
ich stehe gerade vor einer ziemlich großen Entscheidung und wollte mal nach Erfahrungen und ehrlichen Meinungen fragen.
Bei mir wurde eine skelettale Fehlstellung festgestellt: Mein Unterkiefer steht zu weit vorne bzw. mein Oberkiefer ist zu schmal/zu klein. Ich habe auch Beschwerden im Kiefergelenk (Knacken, teilweise unangenehm).
Der Behandlungsplan hier in Deutschland wäre:
- Gaumennahterweiterung (Oberkiefer-OP mit so einem Drehgerät)
- Zahnspange
- und ca. 1 Jahr später eine Unterkiefer-OP
Die Krankenkasse würde einen großen Teil übernehmen, aber ich müsste trotzdem ca. 4.000–5.000 € selbst zahlen (für Zahnspange, Planung, Zahnimplantant etc.).
Was mich verunsichert:
Mein Arzt meinte, dass meine Kiefergelenkbeschwerden wahrscheinlich erst nach der Unterkiefer-OP besser werden, also nach dem ganzen Prozess (der ja über ein Jahr dauert).
Ich müsste ca. über +5000€ aus der eigenen Tasche zahlen. Die gesundheitlichen Beschwerden sind noch zum jetzigen Zeitpunkt verträglich. Ich habe große Beschwerden, aber ich habe Angst vor den Folgen der OP. Da so eine OP am Ende einen schweren Verlauf hat und ich in meinem Leben (soziales Leben, Sport) beeinträchtigt wäre.
Meine größte Sorge wäre, dass ich danach entstellter aussehe, d.h. Narben und Unsymmetrien bekomme. Die OP wird nur aus medizinischen Gründen in Deutschland durchgeführt. Ich glaube eher, dass der Arzt schnell operiert wird und nicht auf die Ästhetik achten wird. Der Arzt meinte auch in der Sprechstunde, dass die Unterkiefer-OP nur 30-45 Minuten geht.
Ich möchte auch, wenn ich 7000€ ausgebe, auch ästhetischen Nutzen ziehe. Wenn ich die OP durchführen würde, dann nur wegen der Ästhetik.
Die Krankenkasse übernimmt nicht alles.
Lohnt sich die OP nur aus Ästhetik?