Tillidin oder Alkohol?

Hallo, einer meiner Freunde ist nun seit rund einem Jahr in Schmerztherapie aufgrund seiner chronischen Morbus Crohn Erkrankung. Die Therapie sieht vor dass er morgens und abends je 200 mg Tillidin Tabletten (retardiert) zu sich nehmen muss - wobei er bei zusätzlichen Schmerzen (das variiert nämlich leider bei ihm hin und wieder) nochmal 100 mg nachlegen darf.

Er ist erst 18 Jahre alt und somit noch außergewöhnlich jung für Opioidhaltige Medikamente wie Tillidin (wobei er auch schon in Behandlung mit Oxy/Morphin war) und eine Tagesdosis von 500 mg ist ja auch schon fast die Maximaldosis die eigentlich bei Erwachsenen eingesetzt wird.

So habe ich mich gestern mit ihm unterhalten und gefragt ob er sich denn keine Sorgen um seine Organe mache, denn mittlerweile ist schon ein ganzes Jahr rum und er “konsumiert” ja täglich.

Daraufhin meinte er zu mir dass die Einnahme kaum schädlicher als Paracetamol oder Ibuprofen sei und die Leberwerte keine signifikanten Verschlechterungen aufweisen. Man könnte selbst Jahrelang in täglicher Behandlung sein und müsste kein größeres Risiko für Organschädigungen befürchten.

Natürlich ist mir bewusst dass er die Medikamente nicht einfach so absetzen darf aber für mich war Tillidin immer ein Medikament das den Körper schwerst belastet (und die Psyche sowieso) ein Vergleich mit Ibo oder Paracetamol kommt für mich da doch etwas unwirklich vor.

  • Deswegen meine Frage, ist Tillidin tatsächlich nicht so schädlich für den Körper ?
  • wie sieht das bspw bei einem Vergleich mit Alkohol aus welche Substanz schadet der Leber wie sehr mehr ?

Vielen Dank im Voraus!

Medizin, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, tilidin, Schmerztabletten
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Naloxon in Opioid Präperaten?

Hallo,
ich bekomme von meinenm Arzt Tilidin verschriebe. ich hatte 5 mittelfußknochen trümmerbrüche. das probeolem ist ich arbeite in einem gewerbe in dem ich den ganzen tag 8-9 stunden nur stehen muss und das 5 mal die woche, nach einigen stundne komme ich ohne schmerzmittel einfach nicht aus. und oft reicht 200mg tilidin nichtmal, deshalb meine frage ab wann hört tilidin auf zu wirken bzw ab wann unterdrückt das naloxon das beim tili beigemischt ist die wirkung.
hhabe im internet folgendes gefunden. hört sich auch recht plausibel an, aber vielleicht gibt es ja einen mediziner oder jemanden der etwasin der richtung studiert und sich sehr gut auskent und die aussgae eventuell bestätigen könnte:

"Naloxon wird beim oralen Konsum ja in der Leber inaktiviert, wofür gewisse Enzyme verantwortlich sind. Diese Enzyme sind laut Literatur je nach Körper ab 300 bis 400mg Valoron N (R) blockiert, das entspricht etwa 25 bis 30 mg. Das hiesse, dass ab 30mg oral die Blockierung der Opiatrezeptoren im Gehirn einsetzt; alles davor wird vom First-Pass-Metabolismus abgefangen."

hört sich auch recht logisch an. im umkehrschluss wäre bei 300mg tili (24mg naloxon) bis 400mg tilidin ( 32mg naloxon) schluss .übrigens ist die frage nicht aus missbrauchszwecken wichtig, sondern einfach da selbst 300mg lkaum noch gegen meine starken schmerzen wirken und ich eventuell mit meinem arzt über ein stärkeres opioid reden müsste, was ich eigentlich auf grund der abhängigkeit vermeiden wollte

Medizin, Medikamente, Drogen, Gesundheit und Medizin, Opiate, opioide, tilidin
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Welches opioid anstatt fentanyl flaster? Weil es ist mir zu gefährlich?

Ich würd gern wissen welches opioid ich nehmen könnte weil vor fentanyl hab ich angst abhängig zu werden oder nie davon wegkommen zu können. Ich war schonmal tilidin abhängig ungefähr 6 jahre lang und dann hab ich eine psychose bekommen, dann musste ich viel durchmachen und mit mir selbst kämpfen. Danach hab ich tilidin 3-4 jahre lang garnicht angefasst und dann letztes jahr hatte ich einen schweren unfall und wurde operiert ınd seit letztes jahr nehme ich fentanyl weil gegen meine schmerzen nur das geholfen haben. Vor paar wochen habe ich 2 andere medis ausprobiert namens (palladon und oxycodon) aber die haben bei mir extrem übelkeit gemacht und habe es nicht mehr genommen, nun nehme ich wieder fentanyl aber ich möchte das eigentlich garnicht mehr nehmen weil das ein sehr schlimmes zeug sein soll und daran glaube ich auch. Ich habe fentanyl versucht zu reduzieren aber habe so ähnlisches wie resless legs syndrom bekommen also so ein ziehen und stechen und schmerzen am ganzen körper und konnte garnicht einschlafen und habe fast geweint vor wut und dann habe ich die vorherige höhere dosis 25ml genommen und konnte dann erdt um 5 ıhr nachts schlafen, jetzt hab ich angst davon garnicht mehr wegzukomnen weil dann kommen die resless legs syndrom wieder. Was soll ich eure meinung nach tun, hab angst in die abhängigkeit wieder zu rutschen, könnte ich ein schwacheres opioid nehmen ? Aber das wäre doch wieder tilidin wovon ich vieles durchgemacht hab, oder ? Bitte um rat ....

Psychologie, Empfehlung, Gesundheit und Medizin, tilidin, entzugserscheinungen
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